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Foto: Burgi Mayer für den SV Laufen (weitere Fotos mit einem Klick auf das Bild)
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Weildorf: Die eiskalte Abschlussquote des SV Laufen gegen mehr als mangelnde Verwertung der DJK Weildorf endet in einem klaren 3:0 Sieg für den SV Laufen. Laufen verstand es, in den entscheidenden Situationen einzunetzen und konnte sich fast schon auf die mangelnde Treffsicherheit der DJK verlassen.
Der SV Laufen konnte am Sonntagnachmittag bei der DJK Weildorf mit einem Auswärtssieg wieder mit dem Mit-Tabellenführer SV Leobendorf gleichziehen. Step by Step schreiten die beiden Vereine an der Tabellenspitze und liegen nun vier Punkte vor dem ersten Verfolger des WSC Bayerisch Gmain. Drei Treffer des SV Laufen reichten bei einer abschlussschwachen DJK Weildorf, die es einfach nicht fertig brachte, den Ball über die Torlinie zu bekommen.
Die wohl über 250 Zuschauer in Weildorf sahen einen munteren Beginn der beiden Kontrahenten. Schon nach drei Minuten aber lenkte sich das Schicksal zugunsten des SV Laufen. Thomas Ochsenmayer gewann sein Duell auf der rechten Außenbahn gegen einen daher rutschenden Fatos Krasniqi und brachte zielgenau den Ball in den Strafraum, wo Mathias Berschl völlig alleinstehend nur noch den Fuß hinhalten musste, doch das Tor knapp verfehlte. Eckstöße am laufenden Band in den Folgeminuten für den SV Laufen. So auch in der 6. Minute, wo Helmuth Putzhammer seinen Eckstoß so hinein schoss, dass Tobias Stockhammer in der Luft stehend in Richtung Tor drücken konnte. Stockhammers mustergültigen Kopfstoß konnte DJK-Torwart Bernhard Hell unter seiner Latte herauskratzen. Den folgenden Eckstoß zirkelte Helmuth Putzhammer selbst aufs Tor. Hell musste alles aufbieten, um den Schuss zu einem weiteren Eckstoß zu klären. Nach 16 Minuten schlug es aber dann hinter Hell ein. Michael Hollinger sprintete in die Offensive und kam über Rechtsaußen zur Flanke. Die DJK-Verteidigung verfehlte das Leder, welches im Anschluss bei Dominik Lindner landete, der direkt abzog – 0:1. Gleich im Anschluss allerdings hätte die DJK Weildorf den Spielstand ausgleichen müssen. Ein weiter Ball aus dem Mittelfeld landete hinter Laufens Spielführer Florian Hollinger beim freistehenden Mathias Berschl, der erneut am Tor vorbeischoss. Wiederum sofort im Gegenzug Aufregung im DJK-Strafraum. Wiederum im Gegenzug und in der selbigen Spielminute landete ein weiter Defensivball der Laufener Verteidigung bei Christian Höhn. Höhn legte schon auf den mitgelaufenen Helmuth Putzhammer ab, der das weit offen stehende lange Toreck anvisierte – 0:2. Und da anscheinend die Abschlussquote beim SV Laufen am Sonntag in purer Eiseskälte ausartete, gelang schon in der 25. Minute der dritte Treffer. In einen Freistoß von Dominik Lindner aus dem Halbfeld sprang Maximilian Schmidt todesmutig an der Rasenkante per Kopf hinein. Schmidts Ball wurde so lang, dass er ohne Chance für Hell am fast am Pfosten einschlug – 0:3. Nach einer munteren Anfangsphase der Hausherren stach der Gast vom SV Laufen eiskalt zu und übernahm in diesem ersten Durchgang die Spielkontrolle. Allerdings musste man auch bemerken, dass es durchaus auch 3:3 stehen hätte können und nicht klar 3:0 für den Gast aus der Salzachstadt. Die nächste Riesenchance hatten auch diese Salzachstädter. Nach Abschlag von Keeper Philipp Krois tankte sich Sturmspitze David Cienskowski samt Leder durch Freund und Feind hindurch, konnte aber gerade noch in höchster Not vor dem Einschuss abgegrätscht werden. Nun war aber wieder die DJK an der Reihe. In der 33. Minute kam der Eckball von Peter Helminger auf den Kopf von Michael Berger. Der Ball landete unter der Latte, überquerte allerdings nicht die Torlinie.
Was in der ersten Halbzeit noch ein Hin und Her war und durchaus ein wenig aufregend, war in der zweiten Halbzeit sehr zerfahren gespickt mit etlichen Nicklichkeiten und mit einen kleinen Festival an Gelben Karten. Ausgenommen den Auswechslern, zwei Feldspielern und dem Goalie kassierte im Laufe des Matches jeder SVL-Spieler eine Gelbe Karte von Schiedsrichter Schwaighofer (ESV Freilassing). Dieses „Festival“ war natürlich auch dem geschuldet, dass der SV Laufen in jeden Zweikampf mit viel Engagement ging. In den ersten zehn Spielminuten im zweiten Durchgang ließ sich der SVL weit zurückfallen und schuf dadurch ungeahnte Räume für den Gastgeber der DJK. Die DJK konnte in dieser Phase viel Ballbesitz verzeichnen, war aber nach wie vor nicht in der Lage den entscheidenden Stich zum Torerfolg zu setzen. Wenig Torszenen im zweiten Durchgang, viele Unterbrechungen – das Spiel hatte erheblich an Attraktivität verloren. Erst fünfzehn Minuten vor Schluss wollten die Mannen auf dem Feld noch ein wenig was zeigen. Ein Zufallsschuss des eingewechselten Michael Reischl landete zwischen den Fingerspitzen von Torwart Krois und der Latte. Krois war der Glücklichere und stupste das Leder über dem Aluminium hinweg zur Ecke (75.). Drei Minuten später schossen sich die Laufener Verteidiger das Leder gegenseitig in die Füße, was erneut Reischl zum Abschluss brachte. Reischls Schuss landete knapp neben dem Tor. Vereinzelt kam auch der SV Laufen wieder in Richtung gegnerisches Tor, doch die Torgefahr, die sie im ersten Durchgang hervorriefen, konnten die Mannen von Trainer Hermann Lindner nicht mehr herbeibeschwören. Gefährlicher war da nochmal der Hausherr. Michael Berger setzte sich auf der linken Laufener Bahn durch und konnte den völlig alleingelassenen Michael Reischl ins Spiel bringen. Auch diesmal gelang es nicht, das Runde im Eckigen unterzubringen.
Schlussendlich musste man sich auf Seiten des SV Laufen über die starke eigene Abschlussquote freuen und den damit verbundenen Auswärtssieg ohne Gegentor. Darauf aufbauend will man auch am Gründonnerstag zuhause gegen das Ligaschlusslicht des FC Hammerau 2 agieren. Bei der DJK wird man den Ärger über die vertanen Chancen schnell vergessen müssen, denn schon am Karsamstag reist man zum Mittabellenführer nach Leobendorf.

Hart ging es sehr oft auf dem Sportplatz in Weildorf zu. In dieser Szene trennte Laufens Tobias Stockhammer Bernhard Helminger vom Leder.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Viele Fans, darunter viele junge weibliche Zuschauer, ließen sich das schöne Wetter in Laufen nicht nehmen, um auf dem SVL-Sportgelände an der Freilassinger Straße ihre jeweiligen Schützlinge anzufeuern. In einem rasanten Match des Tabellenersten des SV Laufen und des Dritten vom SV Saaldorf sahen die gut knapp 60 Zuschauer ein Auf und Ab der Torchancen und dementsprechend ein gerechtes 3:3 Unentschieden in der U17 Gruppe Ruperti 1 (B-Junioren).
Viel Arbeit verrichteten die beiden Teams am Samstagnachmittag an der Freilassinger Straße in Laufen. Unter den Augen vieler interessierter Fußballfans schenkten sich die beiden Mannschaften so gut wie gar nichts und ließen dem jeweiligen Gegner kaum Luft durchzuatmen. Das rasante Spiel hätte in jede Richtung ausschlagen können, so dass das schlussendliche 3:3 Unentschieden ein gerechtes Ergebnis darstellte.
Die erste Offensivaktion des SV Laufen sorgte sofort für den Führungstreffer. Simon Spitz schickte aus dem halbrechten Feld Lennart Fuchs los. Fuchs bekam im Dreikampf unter anderem gegen Saaldorfs Keeper Thomas Kern im Fallen gerade noch den Fuß an den Ball und konnte sich daraufhin über die 1:0 Führung freuen (6. Minute) Beide Teams agierten engagiert und boten den Fußballkennern ein attraktives Match auf bestem Laufener Grün. Durch die enge Zweikampfführung blieb keinem Spieler eine Atempause und es ging stetig zur Sache. Schon früh erhielt Laufens Außenspieler Luka Feil wegen einem harten Foulspiel an der Strafraumgrenze vom ohne Probleme leitenden Schiedsrichter Franz Schwaighofer (ESV Freilassing) die Gelbe Karte präsentiert, welche sich in der Schlussphase noch rächen sollte. Saaldorf fand langsam aber sicher ins Match hinein und konnte vor allem in der neutralen Zone mehr Ballbesitz verzeichnen. Ein Heber von Johann Hasenöhrl in der 21. Minute sorgte für einen Schreckmoment bei den Hausherren. Hasenöhrl versuchte es aus gut 40 Metern, das Leder strich über die Querlatte. Die Folgeminuten gehörten eindeutig dem Gast. Das ein oder andere Mal waren die Aktionen brandgefährlich und in der 23. Minute musste Keeper Thomas Rudholzer erstmals hinter sich greifen. Robert Deyl legte sich für einen Freistoß aus gut 20 Metern das Leder zurecht. Deyl zog ab, die gesamte Laufener Mauer sprang in die Höhe und der Ball schlug flach und fast im Zentrum in den SVL-Maschen ein – 1:1. Kurz vor dem Halbzeitpfiff eines umkämpften Spiels hätte Saaldorfs Johann Hasenöhrl fast die Führung erzielen können, doch sein Schuss ohne Bedrängnis war nicht scharf genug ausgeführt.
Was die erste Halbzeit schon mehr als Ansatzweise versprach, hielt die zweite Halbzeit in Sachen Spannung definitiv ein. Ein Distanzschuss von Lennart Fuchs in der 43. Minute sorgte erstmals für Gefahr. Torhüter Kern konnte den Schuss gerade noch unter der Latte herauskratzen. Doch der zweite Treffer von Fuchs ließ nicht mehr allzu lange auf sich warten. Drei Minuten nach der vorherigen Chance erreichte eine Flanke von Simon Maier den Laufener Akteur, der völlig alleingelassen das Leder per Dropkick zum 2:1 im Tor unterbrachte. Wirklich lange hielt diese Führung nicht. Schon in der 56. Minute gelang dem SV Saaldorf der Ausgleich. Bei einem schnellen Spielzug steckte Maximilian Huber gekonnt auf Thomas Böhm durch, der Maximilian Obermayer um einige Zentimeter davonlief und den Ball an Rudholzer vorbei im langen Toreck ablegte – 2:2. Es war allerdings noch lange nicht Schluss und munter ging es weiter. In der 62. Minute schon der nächste Treffer der Partie. Kapitän Michael Felber war es, der mit gutem Auge den bereitstehenden Simon Maier auf das gegnerische Gehäuse losschickte. Maier guckte Torwart Kern gut aus und entgegen der Sprungrichtung vollendete Maier zum 3:2. Glück hatte Laufens Torwart Thomas Rudholzer nur drei Minuten nach der Führung. Einen scharfen Schuss von Roman Willberger konnte Rudholzer mit Glück über das eigene Tor bugsieren. Irgendwie im Unterbewusstsein kündigte sich wohl der erneute Ausgleichstreffer an, denn der SV Saaldorf drückte zusehends in Richtung Rudholzer. Die Belohnung dafür fuhr der Gast in Minute 69 ein. Roman Willberger war es diesmal, der den Saaldorfer Aktivposten Johann Hasenöhrl den Treffer ermöglichte. Willberger schob das Leder durch die Abwehrkette hindurch, wo Hasenöhrl zuerst den rutschenden Maximilian Obermayer umspielte, dann auch noch an Keeper Rudholzer vorbeilief und zum 3:3 einnetzte. Der auf Laufener Seite eingewechselte Julian Draak hätte fast postwendend in der 72. Minute die abermalige Führung herstellen können. Nach einem langen Pass von Michael Felber stiefelte der Jungspund seinem Gegenspieler in Richtung Strafraum davon. Draak zog im Strafraum ankommend sofort ab, verfehlte aber um einige Zentimeter das Eckige. Als die Nachspielzeit von zwei Minuten anbrach, dezimierte sich der Hausherr selbst. Ein abermaliges Foul an der Strafraumgrenze führte Luka Feil frühzeitig vom Platz. Zeitstrafe gegen den SVL-Spieler. Der daraus folgende Freistoß brachte die letzte Tormöglichkeit der Partie hervor. Den scharfen Schuss von Robert Deyl konnte Rudholzer allerdings im Nachfassen zwischen seine Hände bekommen, so dass es bei der gerechten Punkteteilung blieb.

Lennart Fuchs, verdeckt im Liegen, bekommt den Schuh zum 1:0 noch vor Torhüter Thomas Kern ans Leder.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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