- Details
- Kategorie: Archiv_2017
- Zugriffe: 2640
Scheffau-Schellenberg: Damit konnte man wohl kaum rechnen. Beim Spitzenteam der SG Scheffau-Schellenberg konnte die 2. Mannschaft des SV Laufen mit einem Erfolg aus der zweiten Osterwoche gehen. Mit 3:1 besiegten die Salzachstädter die Schellenberger Kicker.
Weit in den Talkessel musste Laufens Zweite reisen, um sich mit dem Tabellenvierten der SG Scheffau-Schellenberg zu messen. Wenige Tage zuvor, am Ostermontag, unterlag man noch mit 1:4 beim Spitzenreiter des SV Taching am See. Lediglich mit 12 Mann trat man nun im Berchtesgadener Talkessel an. Und siehe da: Ungeahnt fuhr der SV Laufen einen Dreier ein und setzte sich somit im Mittelfeld der Liga richtig fest. Marco Lindner, Michael Niedermeier und Patrick Heinrich sorgten für die Treffer auf Seiten der Salzachstädter.
Am kommenden Wochenende, Samstag, 29. April 2017, empfängt man auf heimischen Rasen um 14 Uhr den Tabellennachbarn des TSV Petting 2. Der TSV Petting 2 steht mit 22 Punkten auf Platz 6, der SVL 2 mit 20 Punkten auf Platz 7 (Stand: 22. April).

Per Freistoß erzielte Michael Niedermeier den zweiten Treffer für den SV Laufen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
- Details
- Kategorie: Archiv_2017
- Zugriffe: 2721
Waging: Das erlebt man sicher nicht alle Tage. Nach einer 3:0 Führung schenkte der SV Laufen den sicher geglaubten Dreier noch her und unterlag sogar noch mit 3:4 bei der Bezirksligareserve des TSV Waging.
Spielerisch war von beiden Mannschaften nur wenig zu sehen, für die zahlreich ins Wilhelm-Scharnow-Stadion gepilgerten „Schlachtenbummler“. Fast aus dem Nichts ging der SV Laufen schnell mit 3:0 in Führung, doch das negative Schicksal begann schon im ersten Durchgang und die Lindner-Elf von der Salzach schenkte unter ungläubigem Staunen auf den Rängen das Spiel noch her und musste mit einer 3:4 Niederlage die Heimreise antreten.
Schon von Beginn an war irgendwie abzusehen, dass das Match am Waginger See größtenteils aus langen weiten Bällen und zahlreichen Ballverlusten bestehen würde. Spielerisch war von beiden Teams nicht allzu viel zu sehen, und das Glück oder Unglück in einigen Spielsituationen tat ihr Nötiges im A-Klassen-Kick. Unkonzentriert gelang den Mannschaften in den ersten 10 Minuten nur wenig. Doch dann aus dem Nichts der erste Treffer der Partie. Ein langer Ball von Laufens Kapitän Florian Hollinger verlängerte Wagings Benedikt Bauer in der 13. Minute in Richtung eigenes Gehäuse. Torhüter Maximilian Bösch wurde stark von der Sonne geblendet, daraufhin spritzte David Cienskowski hinein und übertölpelte damit den Keeper zum 0:1. Weiterhin allerdings sahen die Zuschauer eine eher unaufregende Partie mit wenig Bewegung und Spielfluss. Mehr als eine Schrecksekunde erlebte der SV Laufen in der 39. Minute. Kapitän Florian Hollinger vertändelte vor dem eigenen Strafraum das Leder, so dass Florian Görgmeier in den Strafraum laufen konnte. Er wählte den Laufweg in Richtung Torauslinie, wurde dann vom zu spät eingreifenden SVL-Goalie Philipp Krois von den Beinen geholt – Strafstoß. Kapitän Maximilian Hösle schnappte sich den Ball und führte durchaus platziert den Strafstoß aus. Krois bügelte allerdings den vorangegangenen Fehler aus und hielt sehenswert und souverän den Hösle-Elfmeter. Gleich im Gegenzug die Bestrafung des SV Laufen. Wiederum landete ein weiter Ball weit in der Waginger Hälfte. David Cienskowski bekam den Ball unter Kontrolle und wurschtelte sich durch zwei seiner Gegenspieler und suchte den Weg in Richtung Tor. Cienskowski brachte den Ball auch noch an Torwart Bösch vorbei – 0:2 (40.). Nur zwei Minuten darauffolgend musste Laufens letzter Mann erneut rettend eingreifen. Nach Flanke von Andreas Geierstanger köpfte Johannes Barmbichler gut getimt zum Laufener Gehäuse. Philipp Krois rettete mit gutem Reflex den Spielstand. Und was vorne für den TSV Waging nicht reinging, kassierten die Seerosen in diesem ersten Durchgang in den eigenen Maschen. Maximilian Schmidt konnte sich erstmals entscheidend auf der rechten Außenbahn durchsetzen und brachte das Leder ins Zentrum. Dort scheiterte in der 43. Minute im Abschluss Michael Hollinger. Der Ball landete wiederum bei Schmidt auf Rechtsaußen, der das Leder fasst deckungsgleich hereinbrachte. Dass Torwart Hösle angeschlagen am Boden lag, übersah der SV Laufen allerdings und Michael Hollinger netzte zum 0:3 ein. Doch nach diesem Treffer begann die Zeit des TSV Waging, der nun durchaus eine Spur wütender und aggressiver ans Werk ging. Nur eine Minute nach dem dritten Gegentreffer gelang den Seerosen der Anschlusstreffer (44.). Eine schöne Vorlage von Andreas Geierstanger erreichte den wohl im Abseits stehenden Florian Görgmeier. Ungeahndet konnte Görgmeier gekonnt das Leder scharf hineinflanken, wo Michael Auer ziemlich unbedrängt zum 1:3 einnetzen konnte.
Völlig verschlafen kam der SV Laufen aus der Kabine und überließ dem TSV Waging mehr oder minder die Partie. Dies rächte sich gleich im ersten TSV-Angriff in der 46. Minute. Nach einem tollen Solo von Michael Auer über Rechtsaußen gelang Auer die punktgenaue Hereingabe auf den eingewechselten Jonathan Caduri, der locker zum 2:3 einschoss. Der SV Laufen befand sich hier kollektiv im Tiefschlaf. Nur kurz beruhigte sich nun das Spiel, bevor in der 61. Minute Laufens Mittelfeldakteur Christian Höhn im Zentrum flach auf David Cienskowski ablegen konnte. Cienskowski´s Abschluss war jedoch zu schwach, um Keeper Bösch ernsthaft in Nöte zu manövrieren. Was sich irgendwie schicksalshaft ankündigte, fand dann in der 62. Minute statt. Ein eher harmloser Schuss von Kapitän Maximilian Hösle aus dem Halbfeld schien eher ins Toraus zu gehen, als gefährlich in Richtung Kasten. Laufens Goalie Philipp Krois wollte allerdings sicher gehen und sich das Leder schnappen. Krois konnte dieses jedoch zur Überraschung vieler Spieler und Zuschauer nicht festhalten und klatschte nach vorne ab, wo Florian Görgmeier nur noch abstauben musste – 3:3. Trotz der durchaus häufigen Treffer war das Spiel weiterhin von vielen Ballverlusten in beiden Reihen geprägt und Torchancen oftmals Zufallsprodukte. Nach dem 3:3 Ausgleich allerdings versuchte der SV Laufen nun fußballerisch Lösungen zu finden und war nun einen Hauch stärker als der Gastgeber unterwegs. Trotz Engagement und Willen waren die fast in blau gekleideten Gäste jedoch nicht in der Lage die abermalige Führung zu erzielen. Im Gegensatz zum TSV Waging, der genau eine Viertelstunde vor Schluss erstmals und entscheidend in Führung ging. Der eingewechselte Stefan Mühlbacher eroberte im Halbfeld, lief die linke Seite entlang und bediente per Außenrist in den Lauf des brandgefährlichen Florian Görgmeier, der im kurzen Eck zum 4:3 einschoss (75.). Nur drei Minuten darauf hätte es fast erneut im Krois-Kasten scheppern können. Michael Auer schob auf Görgmeier hindurch, der das direkte Duell diesmal gegen Krois verlor, der reaktionsschnell parieren konnte. In der Schlussphase versuchte der SV Laufen noch mit der Brechstange irgendwie eine entscheidende Torchance zu kreieren. Doch weder die durchaus zahlreichen Standardsituationen als auch weitere Abschlussbemühungen wurden zu kompliziert zu Ende gespielt, so dass es bei der bitteren Niederlage am Waginger See blieb.

Wagings Michael Auer (in weiß) im Mittelfeldinfight mit Fatos Krasniqi (am Boden) und Michael Hollinger (Nr. 7). Helmuth Putzhammer beobachtete aufmerksam.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
- Details
- Kategorie: Archiv_2017
- Zugriffe: 2580
Das Magazin „Playboy“ wollte es vor kurzem genau wissen. Welche sind Deutschland schönste Sportlerinnen? Auf Platz 1 landete eine eher unbekannte Spitzensportlerin. Jetzt ist es also vor kurzem offiziell geworden. Das Meinungsforschungsinstitut Mafo.de fragte im Auftrag des Magazins „Playboy“ nach den schönsten Sportlerinnen des Landes.
FC Bayern-Spielerin Melanie Leupolz hat es nicht nach ganz oben geschafft. Im Ranking landete die 22-jährige aus Wangen im Allgäu mit 16,8 Prozent auf dem dritten Platz. Die dreifache Box-Weltmeisterin Nicole Wesner (29) kämpfte sich mit 17,9 Prozent der Stimmen auf Platz 2. Die schönste der deutschen Sportlerinnen ist allerdings Mareen Apitz aus Dresden. Die 30-jährige Volleyball-Nationalspielerin ist beim Dresdner SC 1898 unter Vertrag. Mit ihrem Verein wurde sie schon zwei Mal Deutscher Meister (2007, 2014), einmal Pokalsieger und Europapokal-Sieger (beides 2010).
In wohl weiser Voraussicht machten Spielerinnen der Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf im Rahmen des Bundesligaspiels FC Bayern München gegen FC Sand (1:0) ein Erinnerungsfoto mit der Bayern-Spielerin Melanie Leupolz. Ob sie bei der Umfrage auch befragt wurden, bleibt allerdings unergründlich, denn das Spiel der Bayern fand einige Tage vor Bekanntwerden der Umfrage statt.

Die SG-Spielerinnen Tina Demm (links) und Corinna Pöhlmann (rechts) umrahmen die Drittplatzierte der „Playboy“-Umfrage
- Details
- Kategorie: Archiv_2017
- Zugriffe: 4661
Taching: Bei größtenteils unwirklichen Wetterbedingungen, die sich mit Wind und Regen mehr nach Herbst als nach Frühjahr anfühlten, empfing der Spitzenreiter der C-Klasse 7 SV Taching am See die Zweitvertretung des SV Laufen. Laufen war nicht in der Lage den Siegeszug von Taching zu stoppen und unterlag am Sportplatz am Strandbad mit 1:4.
Lediglich drei Spielminuten hielt der 0:0 Zwischenstand am Strandbad Taching. Klaus Frisch brachte in dieser Minute den Ball gut ins Zentrum, wo Laufens Kapitän Robert Bauer diesen untersprang und somit Andreas Wamsler völlig freistehend zur 1:0 Führung einköpfeln konnte. Ein äußerst unguter Beginn für den Gast von der Salzach. Obwohl man durchaus versuchte das gegnerische Tor zu finden, gelang es nicht den Spielstand zu egalisieren. Im Gegensatz zu Taching, die am Ostermontag äußerst effektiv auftraten. Nach einem Freistoß von Marcus Ullrich klingelte es in der 13. Minute hätte es fast nochmals im Laufener Kasten geklingelt. Alexander Streibl köpfte den Freistoß gezielt aufs Tor, doch Torhüter Alexander Kalb konnte das Leder über die Latte lenken. Allerdings dauerte es nur weitere zwei Minuten bis Kalb das zweite Mal hinter sich greifen musste. Wieder konnte Klaus Frisch das Tor einleiten, indem er aus dem Halbfeld den Ball auf die rechte Außenbahn passen. Dort setzte sich Florian Hocker gegen Markus Schnugg durch und fand zielgenau Andreas Wamsler, der per Kopf zum 2:0 erhöhte. Teilweise sah man in dieser Phase, dass der Feiertagsbraten bei so manchem Akteur schwer auf die Füße ging und oftmals der Weg in die Waagerechte auf den Rasen gesucht wurde. Schiedsrichter Böhm (FC Hammerau) musste oftmals die Partie unterbrechen. Nach 19 Minuten erschien der SV Laufen dann wieder in der gegnerischen Gefahrenzone. Einen Freistoß von Maximilian Hanel köpfte Michael Niedermeier aufs lange Toreck. Der bestens aufgelegte Goalie Tobias Haseneder tauchte ab und hielt den Vorsprung der Hausherren fest. Was dem SV Laufen nicht gelang, gelang dem SV Taching umso besser. Und dies in der 25. Minute. Wiederum musste ein Standard für Gefahr sorgen. Einen Freistoß von Marcus Ullrich unterflog Keeper Alexander Kalb, so dass Florian Seehuber völlig alleingelassen zum 3:0 einköpfen konnte. Das 3:0 schien irgendwie ein „Hallo Wach“ für die Gäste zu sein, denn jetzt spielte größtenteils der SV Laufen. Einen Freistoßhammer von Maximilian Hanel konnte Keeper Haseneder mit all seinem Können in der 29. Minute noch von der Torlinie kratzen. Darauffolgende zehn Spielminuten (39.) schenkte der SV Laufen im Aufbauspiel das Leder fahrlässig her, so dass Florian Seehuber im Strafraum frei zum Schuss kam. Alexander Kalb rettete diesmal glänzend. Direkt im Gegenstoß allerdings brannte es wieder im Tachinger Strafraum. An eine Flanke von Maximilian Hanel kam Thomas Bauer nicht mehr richtig ran, Keeper Haseneder schnappte sich das Leder. Einen schnellen Spielzug in der 42. Minute musste Alexander Kalb für seine Vorderleute erneut entschärfen. Der Spielzug lief teilweise wie Butter durch das Mittelfeld hindurch. Florian Seehuber bediente mit einem Pass in die Schnittstelle auf Alexander Streibl, der das direkte Duell mit Kalb verlor.
Im zweiten Durchgang war der SV Laufen zwar deutlich stärker als der Hausherr, was nicht nur dem Engagement der Gäste zuzuschreiben war, sondern wahrscheinlich auch dem komfortablen Vorsprung von 3:0 für den SV Taching am See. Gleich zwei Minuten nach Wiederanpfiff testete Laufens Florian Krois per Distanzschuss die Flugfähigkeit des Heimkeepers Haseneder. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und parierte mit einer Flugeinlage zum Eckstoß. In der 60. Minute musste Haseneder erneut retten. Laufens Michael Niedermeier zirkelte seinen Freistoß an der Mauer vorbei. Haseneder tauchte ab, konnte allerdings nur nach vorne abklatschen. Der eingewechselte Christopher Otoide knallte überhastet den Ball weit über das Gehäuse hinweg. Vorher beteiligter Otoide hatte auch die nächste Chance für den SVL. Nachdem sich Maximilian Hanel in der 69. Minute auf der linken Außenbahn durchsetzte, brachte er den Ball ins Zentrum. Otoide stieg am höchsten und scheiterte mit seinem Kopfball nur knapp am Torerfolg. Das lange angekündigte Gästetor musste irgendwann fallen. Dies war dann auch der Fall, in der 78. Minute. An einen schön gezirkelten Freistoß von Michael Niedermeier bekam Maximilian Hanel die Stirn hin und das Leder wurde lang und fiel neben dem Pfosten ins Netz – 3:1. Weiterhin war der SV Laufen die Mannschaft, welche die klareren Torchancen erspielen konnte, doch der Hausherr versuchte nun massiv die Defensivarbeit auszubauen und konnte oftmals vielbeinig die Chancen vereiteln. Der Schlusspunkt war auch den Hausherren vorbehalten. Im Halbfeld vor dem gegnerischen Strafraum erkämpfte sich der SV Taching das Leder in Minute 87. Der eingewechselte Philipp Glück ließ daraufhin seine Gegenspieler wie Slalomstangen stehen und überlupfte sehenswert den heranstürmenden Alexander Kalb zum 4:1 Endstand.
Der SV Taching am See ist somit weiterhin ungeschlagen und natürlich erster Aufstiegsaspirant in die B-Klasse. Für den SV Laufen 2 bleibt es bei einer Platzierung im grauen Mittelfeld der Liga. Am nächsten Samstag reist man von der Salzach zu einem weiteren Spitzenspiel. Um 16 Uhr wird man bei der SG Scheffau-Schellenberg empfangen, während der Spitzenreiter aus Taching samstags den SV Surberg 2 am Strandbad begrüßen wird.

Laufens Maximilian Hanel versuchte viel für das Spiel seiner Farben zu machen, scheiterte aber auch einige Male am letzten Schuss, wie hier bei einem Freistoß, den Torwart Haseneder sicher halten konnte.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
- Details
- Kategorie: Archiv_2017
- Zugriffe: 2869
Laufen: Im D-Juniorinnen-Spiel am Sonntagmittag auf der Laufener Sportanlage unterlag der Gastgeber der SG Laufen/Leobendorf ziemlich satt und hoch gegen den FC Hammerau. Obwohl die Gastgeber besser im Tableau stehen, zeigte sich der Gast deutlich williger und spielfreudiger und siegte mit 7:1.
Wenig Zuschauer trieb es trotz hervorragendem Wetter auf die Sportanlage an die Freilassinger Straße. Eine Handvoll jedoch schaffte es pünktlich zum Anpfiff des Kleinfeldmatches. Der FC Hammerau übernahm sehr schnell die Kontrolle über die Begegnung an der B20. Die SG Laufen/Leobendorf tat sich mit dem engagiertem Gast sichtlich schwer und dies begründete auch die erste Chancenflut ab der zehnten Spielminute. Alleine SG-Torhüterin Saskia Bach konnte die rot-schwarzen aus Laufen vor dem allzu frühen Rückstand bewahren. Die SG Laufen/Leobendorf war eigentlich nur mit Defensivaufgaben beschäftigt und stellte sich auf eine Abwehrschlacht ein. Der eigene Zug zum Torerfolg verlief fast vollends in kleinere Bemühungen. Nachdem die erste Konzentrationsmauer der SG zu fallen schien, schlug der FC Hammerau das erste Mal zu. Ausgerechnet ein Querschläger, im Gegensatz zu vorherigen großartigen Chancen der Gäste, leitete die Hammerauer Führung ein. Der Querschläger aus dem Mittelfeld landete in der 26. Minute bei Julia Tanner, die im Duell Torfrau Saskia Bach zur Führung tunnelte - 0:1. Doch der SG Laufen/Leobendorf gelang es, die Führung sofort wieder auszugleichen. Endlich ging eine Einzelaktion von Franziska Neuer auf, die den Gleichstand zum 1:1 herstellte (28.). Aber weil Torfreude an diesem Tag für die D-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf mehr als dünn gesäht war, konnte der FC Hammerau in derselben Spielminute den alten Spielstand wieder herstellen. Erneut war es Julia Tanner - 1:2. Drei Tore kurz vor dem Halbzeitpfiff. Das Schutzvisier der beiden Teams fiel langsam aber sicher ab.
Gleich im ersten Spielzug im zweiten Durchgang der dritte Treffer für den FC Hammerau. Julia Tanner schloss im kurzen Toreck zum 1:3 ab. Nun spielte eigentlich nur noch der FC Hammerau mit Schwung in Richtung Gehäuse. In einer Gemeinschaftsaktion in der 38. Minute öffneten Christina Käswurm und Julia Tanner die Laufener Defensive komplett und letztere Spielerin netzte zum 1:4 ein. Ein bisschen allerdings taute die SG Laufen/Leobendorf noch auf. Vor allem Annalena Thaler und Franziska Neuer konnten im Gegensatz zum ersten Durchgang durch Schnelligkeit mehr in der Offensive bewirken. Die ein oder andere erwähnenswerte Schusschance brauchte allerdings keinen erfolgsversprechenden Einschuss. Die gefährlichste Offensivaktion lieferte Franziska Neuer, die mit einem Distanzschuss knapp über die Latte aufzeigte. Hoffnungen auf einen etwaigen Anschlusstreffer wurden allerdings in der 53. Minute jäh zerstört. Wiederum bekam Julia Tanner aus dem Mittelfeld das Leder - 1:5. Doch zum Leidwesen der rot-schwarzen Heimspielerinnen war das noch nicht das Ende. Drei Minuten vor Schluss tankte sich Julia Tanner durch die Laufener und Leobendorfer Reihen hindurch und bevor Tanner einschießen konnte, klaute ihr die eingewechselte Johanna Braun den Ball vom Fuß und vollendete selbst - 1:6. Nun ein wenig von der Rolle und sicher auch ein bisschen demoralisiert kassierte der Hausherr auch noch den siebten Treffer. Ein Pass von Melanie Maier erreichte kurz vor Schluss Julia Tanner, die mit ihrem sechsten Tor des Tages den 7:1 Endstand für den FC Hammerau herstellte.
Für beide Mannschaften geben die Osterferien somit die Möglichkeit in dieser spielfreien Zeit zu regenieren. Der FC Hammerau will natürlich den Schwung aus Laufen über die Zeit retten und am 21. April zuhause gegen den SV Saaldorf ebenfalls einiges versuchen. Die SG Laufen/Leobendorf kann die Zeit nutzen, um sich intensiv und konzentriert auf das Heimspiel gegen die DJK Nußdorf (23.04.) vorbereiten, die selbst nur Tabellenvorletzter sind.
Laufens Bianca Friedrich (rechts) musste oftmals „Kopf und Kragen“ riskieren, um Chancen des FC Hammerau zu ersticken.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen (weitere Fotos mit einem Klick auf das Bild)
