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Laufen: Genauso stellte man sich beim SV Laufen den Heimauftritt am Samstagnachmittag gegen den TSV Petting vor. Klar und souverän siegte der SVL vor eigenem Publikum im „kleinen Derby“ 4:0 und konnte die letztwöchige Scharte bestens auswetzen.
Nachdem viele Spiele abgesagt wurden, holte sich der SV Laufen mit einem 4:0 Heimsieg gegen den TSV Petting vorläufig die Tabellenspitze zurück. Dass man sich allerdings auf Lorbeeren ausruhen könnte, ist völlig fehl am Platz, denn die beiden Verfolger des SV Leobendorf und des WSC Bayerisch Gmain haben noch zwei Spiele bzw. ein Spiel mehr auszutragen und nur zwei bzw. vier Punkte Rückstand auf die Salzachstädter. Jede Woche ist also Endspielwoche in der A-Klasse 6.
Ab Spielbeginn am Samstagnachmittag entwickelte sich in Laufen ein munterer A-Klassen-Kick zwischen dem SV Laufen und dem TSV Petting, mit Vorteilen für den Gastgeber von Trainer Hermann Lindner. Der muntere Beginn mündete dann in der 14. Minute in der Laufener Führung. David Cienskowski konnte sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und diagonal auf Gerhard Nafe passen. Dieser entfernte sich hinter dem Rücken des Verteidigers von selbigem und schoss überlegt zum 1:0 ein. Nach 21. Minute konnte sich Pettings Keeper Maxi Steinmassl, der nicht immer glücklich mit dem Auftritt seiner Vorderleute war, auszeichnen. Einen Freistoß von Helmuth Putzhammer nahm Dominik Lindner per Seitfallstoß, Steinmassl begrub das Leder unter sich. Nur zwei Minuten später (23.) musste Steinmassl allerdings das zweite Mal hinter sich greifen. David Cienskowski kreierte erneut die Torchance. Er tankte sich in den Strafraum hinein, legte auf Gerhard Nafe ab. Nafe scheiterte am fallenden Steinmassl, doch im Nachsetzen konnte Dominik Lindner ohne Schwierigkeiten den Ball am sich am Boden befindlichen TSV-Keeper vorbeibringen – 2:0. Langsam musste der TSV Petting auch ein bisschen was machen, um nicht unter die Räder zu kommen. Gedacht, getan sorgte eine Standardsituation in der 26. Minute für erste Gefahr des Gastes. Den Eckball von Hansi Resch verlängerte Andreas Schnappinger per Kopf auf den völlig alleinstehenden Spielführer Sebastian Singhammer, der aber seinen Linksschuss klar am Tor vorbeilegte. Der SV Laufen blieb weiterhin spielbestimmend und mit stetiger Erarbeitung von Torchancen gefährlich, doch der dritte Treffer wollte noch nicht gelingen. Auch der TSV Petting kam noch einmal gefährlich vor das Heimtor. Tobias Steinmassl und Johannes Wirrer spielten im Doppelpass in Richtung Andreas Schnappinger, der im Sprint versuchte den Ball zu erreichen, doch Laufens Goalie Philipp Krois war einen Hauch schneller am Leder und hielt rutschend fest.
Auch im zweiten Durchgang bestimmte der Hausherr die Partie. Ein Lupfer von Kapitän Florian Hollinger landete hinter der Pettinger Abwehrkette und der an diesem Tag äußerst aktive Dominik Lindner zog volley ab. Der Ball flog haarscharf am Pfosten vorbei (52.). Nur eine Minute später stach Gerhard Nafe nach Vorlage von Lindner in den Strafraum. Thomas Danzl erwischte den Laufener Stürmer an den Füßen – Strafstoß. Mit Selbstvertrauen vollgepumpt schnappte sich Dominik Lindner das Leder und führte den Strafstoß aus. Jedoch hämmerte er sein Geschoss an die Latte. Und lediglich wieder eine Minute später erschien Lindner abermals gefährlich im gegnerischen Strafraum. Lindners Schuss aus kurzer Distanz lenkte Torwart Steinmassl sehenswert mit den Fingerspitzen ins Toraus (54.). Starke Minuten des SV Laufen, die wohl ein weiteres Tor verdient gehabt hätten. Zuerst allerdings versuchte der TSV Petting den Anschlusstreffer zu erzielen und die Partie wieder spannender zu gestalten. In der 58. Minute startete Hansi Resch über die linke Außenbahn einen gefährlichen Angriff. Den Ball ins Zentrum gebracht, scheiterte Andreas Butzhammer am glänzend reagierendem Krois, der per Fußabwehr die Chance vorläufig entschärfen konnte. Allerdings kam Thomas Danzl zum Nachschuss, verlegte zum eigenen Unglück um gut zwei Meter. Das Spiel nahm in der Folge ein wenig an Tempo ab und fand größtenteils in der neutralen Zone statt. Doch dem SV Laufen gelang nach dieser Phase schnell die Vorentscheidung. David Cienskowski konnte in der 66. Minute gut überlegt den Ball auf halbrechts zu Gerhard Nafe spielen, der vom Halbfeld seine Gegenspieler überlief, um Torhüter Steinmassl kurvte und mit der linken Innenseite auf 3:0 erhöhte. Um die Sache vollends klar zu machen, schepperte es in der 68. Minute erneut im Pettinger Kasten. Der sich mit in den Angriff einschaltende Kapitän Florian Hollinger passte gekonnt durch die TSV-Abwehrkette, wo sich David Cienskowski davon schlich und das Runde an Steinmassl vorbeilegte – 4:0. Eine Gemeinschaftsaktion von zwei eingewechselten SVL-Spielern sorgte in der 78. Minute erneut für eine Notsituation im Strafraum des TSV Petting. In einen Freistoß von Maximilian Hanel lief Maximilian Schmidt hinein und erwischte den Ball mit der Fußspitze – knapp am Tor vorbei. Drei Minuten später (81.) legte der ebenfalls eingewechselte Thomas Bauer flach auf David Cienskowski, der aus 20 Metern einen Strahl losließ. Cienskowskis Schuss konnte Torwart Steinmassl mit einer Flugparade sehenswert parieren. Eine artistische Einlage in der 88. Minute konnte die weiße Weste des SV Laufen an diesem Tag weiß belassen. Ein Ball aus dem Mittelfeld erreichte den eingewechselten TSV-Akteur Daniel Götzinger, der den heranstürmenden Krois überlupfte. Der Ball klatschte an die Latte und Keeper Krois konnte mit einer artistischen Einlage das Runde mit Unterstützung von Maximilian Hanel von der Torlinie kratzen.

Legte für und mit dem SV Laufen am Samstagnachmittag vor heimischem Publikum einen starken Auftritt hin – Dominik Lindner.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
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Laufen: Laufens Torhüter Alexander Kalb, der sich in einer enormen Form befindet und derzeit katzenartig agiert und der etatmäßige Ersatzkeeper Thomas Kalcher waren die Protagonisten, die dafür sorgten, dass der SV Laufen 2 im C-Klassen-Derby gegen den TSV Petting 2 am Samstagnachmittag einen Punkt an der Salzach sicherten.
In das C-Klassen-Spiel in Laufen kam der Gastgeber um Kapitän Florian Kalb deutlich besser hinein. Nach drei Minuten schon die erste gefährliche Aktion. Michael Kaiser, der im Mittelfeld immer wieder den Ball einkassierte, konnte sich gut durchsetzen und auf Christopher Otoide passen. Otoide gab aus der Drehung ein Geschoss ab, welches Pettings Goalie Markus Wörndl noch abklatschen konnte. Den Nachschuss aus spitzem Winkel von Paul Fehsenmayr konnte Wörndl dann entscheidend parieren. Nach einem Gestochere in der 13. Minute kam der als Stürmer nominierte Thomas Kalcher erstmals zum Abschluss, da verzog er aber noch um gut zwei Meter. Mit einem schnellen Konter in der 16. Minute konnte der TSV Petting zum ersten Mal aufwarten. Philipp Seidenfuß trieb das Leder durchs Mittelfeld und erblickte den mitgelaufenen Johann Häusl, den er sofort anspielte. Häusls Schuss von der Strafraumgrenze landete allerdings neben dem Gehäuse. In der 23. Minute war es Thomas Kalcher, der nach einem weiten Pass von Alexander Schumann fast alleine auf das Gehäuse der Gäste zulief, doch seinen Schuss schlussendlich knapp verlegte. Weiterhin war der SV Laufen deutlich bemüht in der Offensive. Markus Schnugg kam in der 26. Minute vor dem Tor zum Schuss, Torhüter Wörndl hielt im Nachfassen. Nach gespielten 30 Minuten war zu erkennen, dass die Eckenstatistik in hohem Maße für den SV Laufen ausschlug. Doch Torreiches gab es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht aus Laufen zu vermelden. Am Ende der ersten Halbzeit näherte sich der TSV Petting deutlicher dem gegnerischen Tor an und konnte Torhüter Alexander Kalb schon zu der ein oder anderen Parade nötigen. Vor allem in der 38. Minute. Ein hoher Ball aus dem Mittelfeld landete bei Michael Salomon, der alleine auf Kalb zulief. Kalb reagierte reaktionsschnell und klärte zur Ecke. Nur zwei Minuten später musste Kalb erneut entscheidend eingreifen. Philipp Seidenfuß kam über die rechte Außenbahn an Freund und Feind vorbei und schlussendlich auch in den Strafraum. Anstatt aber auf Michael Salomon abzulegen, der völlig frei vor dem Fünfer wartete, versuchte es Seidenfuß aus spitzem Winkel. Mit dieser Überraschung zwang er Kalb zu einer weiteren Parade.
Der SV Laufen setzte dann zu Beginn der zweiten Halbzeit gleich mal einen Paukenschlag. Der frisch ins Spiel gekommene Tobias Antosch sprintete über die rechte Außenbahn, legte auf Thomas Kalcher zurück, der den verdienten 1:0 Führungstreffer erzielte. Zwei Minuten nach der Führung wieder eine großartige Chance für den SV Laufen. Markus Schnugg zog diagonal in den Strafraum hinein, verlegte seinen Schuss aber um einige Zentimeter. Auch Laufens Torhüter Alexander Kalb war weiterhin gut im Spiel. Pettings Michael Salomon passte das Leder auf den auf Rechtsaußen eingewechselten Tobias Dürnberger, der wiederum zu Salomon spielte. Salomon scheiterte aber erneut an Kalb, der Nachschuss verfehlte knapp das Gehäuse. In der 63. Minute war es aber dann soweit, dass der Ausgleichstreffer fiel. Philipp Seidenfuß schickte Michael Salomon sehr abseitsverdächtig in die Gasse, doch die Situation blieb ungeahndet. Salomon legte den Ball an Keeper Kalb vorbei zum 1:1 ins Tor. Dieser Ausgleich wurde vom TSV Petting sofort in einen Doppelschlag umgewandelt. Drei Minuten nach dem Ausgleich die Führung für die Gäste. Philipp Seidenfuß ließ wieder seine Gegner stehen und tankte sich auf der Außenbahn durch. Die scharfe Hereingabe nahm Maximilian Haunerdinger direkt – 1:2. Der TSV Petting nun deutlich stärker unterwegs und brachte den SVL immer wieder in höchste Not. Der SV Laufen hatte augenscheinlich nun eine Spur weniger Kraft und Konzentration zur Verfügung und überließ dem Gast zahlreiche Räume, aktiv zu werden. Langsam aber sicher konnte man sich aber erholen und für das verdiente Unentschieden sorgen. Markus Schnugg kam in der 80. Minute aus dem Mittelfeld und bediente Thomas Kalcher. Kalcher, der abseitsverdächtig schussbereit stand, ließ sich diese Chance nicht nehmen – 2:2. In der Schlussphase konnte sich Keeper Kalb erneut einige Male auszeichnen. Mit zwei reaktionsschnellen Aktionen hielt der Laufener Goalie den Punkt für seine Mannen fest.

Philipp Seidenfuß (TSV Petting) war einer der besten Akteure auf dem Laufener Geläuf. Auch Laufens Adrian Braunsperger konnte ihn nicht immer stoppen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen (Archiv)
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Laufen: Der SV Laufen lädt am kommenden Samstag (29.04.) zum doppelten Heimspieltag. Zum jeweiligen „kleinen Derby“ empfangen die Salzachstädter den TSV Petting. Vor allem für die Erste des SVL gilt es mit einem Heimsieg fest im Aufstiegsgeschäft zu bleiben und die vorwöchige Scharte aus Waging auszuwetzen.
Unglücklich, fast ungläubig, musste man am vergangenen Freitagabend aus Waging abreisen. Nach einer 3:0 Führung schenkte man von Seiten des SVL das Spiel noch her und unterlag sogar mit 3:4. Vor allem im spielerischen Bereich war am Freitag beim TSV Waging 2 nicht so viel zu sehen, dies gilt es in der Woche zum Spiel gegen Petting zu bearbeiten und zu verbessern. Gegen den TSV Petting will die Hermann-Lindner-Truppe einen deutlich besseren Auftritt hinlegen und das lange Wochenende gut einleiten. Eins ist aber auch klar: Nur mit einem Heimsieg kann man sich weiterhin fest im Aufstiegsrennen platzieren, denn nicht immer spielt alles für den SV Laufen. Drei bis vier weitere Mannschaften werden wohl bis zum Ende mächtig in diesem Aufstiegsgeschäft mitsprechen. Neben dem Lokalrivalen und Spitzenreiter SV Leobendorf sind dies weiter der WSC Bayerisch Gmain als auch die DJK Otting und der TSV Waging am See 2. Nur noch gegen zwei direkte Konkurrenten (Leobendorf und Bayerisch Gmain) hat man die Möglichkeit „Big Points“ einzufahren. Die restlichen Spiele muss man als Pflichtprogramm ansehen.
Doch auch der TSV Petting scheint sich mit dem derzeitigen Mittelfeldplatz in der A-Klasse 6 nicht zufrieden zu geben. Im Heimspiel gegen die SG Schönau 2 am vergangenen Samstag reichte es für den TSV zu einem 3:0 Heimsieg. Zuvor unterlag man am Ostermontag nur hauchdünn dem TSV Waging 2 auf heimischem Gelände mit 0:1. Der TSV Petting ist damit als Sechstplatzierter der erste Verfolger des Spitzenfünferpacks und könnte sich mit etwas Punkteglück bis zum Ende der Saison noch den einen oder anderen Platz nach oben arbeiten. Um im Aufstiegsrennen allerdings mitsprechen zu können, scheint der Abstand schon zu groß zu sein, doch ein wenig „Favoriten ärgern“ scheint allemal drin zu sein.
Für den SV Laufen 2 war die zweite Osterferienwoche mit einem Teilerfolg gekrönt. Am Ostermontag unterlag man beim Aufstiegsaspiranten Nummer 1, dem SV Taching am See, mit 1:4. Aber bei der SG Scheffau-Schellenberg, einem weiteren Spitzenteam der C-Klasse 7, konnte man sogar einen Dreier einfahren. Im Talkessel des Berchtesgadener Landes siegte man bei der SG mit 3:1. Weiterhin rangiert der SV Laufen 2 damit im grauen Mittelfeld der C-Klasse auf Platz 7. Am Samstag um 14 Uhr empfängt man den Tabellennachbarn des TSV Petting 2, der auf Rang 5 platziert ist. Ein Unentschieden-Spiel welches sich abzeichnet?
Das C-Klassen-Match um 14 Uhr zwischen dem SV Laufen 2 und dem TSV Petting 2 wird Schiedsrichter Ralf Piehl vom FC Hammerau leiten. Johann Wichtlhuber vom SC Schleching heißt der Unparteiische, der das „kleine Derby“ zwischen dem SV Laufen und dem TSV Petting um 16 Uhr anpfeifen wird.

Schon in der Vorrunde ging es in den Zweikämpfen um jeden Grashalm. Wie hier zwischen Andreas Spatzenegger (links vom TSV Petting) und Maximilian Schmidt.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen