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Laufen: Ein A-Klassen-Spiel mit zahlreichen Fehlpässen erlebten die Zuschauer am Samstagnachmittag in Laufen. Die Salzachstädter des SV Laufen siegten dennoch hoch mit 6:2 Toren gegen den SV Neukirchen. Bei diesem Sieg gelangen „Oldie“ Helmuth Putzhammer drei Treffer und er zeichnete sich damit maßgeblich für den Erfolg verantwortlich.
Ab der Anfangsminute sahen die gut 50 Zuschauer auf dem Laufener Sportgelände zahlreiche Fehlpässe. Vor allem der SV Laufen begann verunsichert, noch gezeichnet von der Derbyniederlage, und gab somit den Gästen oftmals die Chance zu schnellen Gegenstößen und Attacken auf das Tor des Keepers Thomas Kalcher. Richtig gefährlich wurde dies schon in der 8. Minute. Wiederum so ein Fehlpass von Dominik Lindner brachte Wilhelm Schmid in Bewegung. Schmid steckte auf seinen Mitspieler Andreas Schmid durch, der aber mit einem zu schwachen Schuss an Kalcher scheiterte. Sofort im Gegenstoß konnte auch der SV Laufen aufhorchen lassen. Max Schmidt versuchte sich aus dem Halbfeld. Keeper Albert Popp kratzte das Leder noch am Pfosten aus dem Tor. Der Überraschungsknaller gelang dem SV Neukirchen in der 16. Minute. Kapitän Daniel Schader passte aus der eigenen Hälfte über die Abwehrkette hinweg. Klar stand Andreas Bachmaier im Abseits, wurde jedoch von Schiedsrichter Seitlinger sen. (Seeon) nicht zurückgepfiffen. Bachmaier konnte dadurch völlig unbedrängt in Richtung SVL-Kasten laufen und Kalcher zum 0:1 überwinden. Anscheinend ein richtiges „Hallo Wach“ für den Favoriten des SV Laufen, denn schon eine Minute später klingelte es im Neukirchener Kasten. Ein Kopfstoß von Max Schmidt, nach Eckball von Helmuth Putzhammer, wurde noch abgewehrt. Das Leder landete aber erneut vor Schmidts Körper und so konnte der Laufener Akteur den sofortigen Ausgleich erzielen – 1:1. Deutlich aggressiver werdend, schlug der SV Laufen in der 21. Minute abermals zu. Diesmal konnte Helmuth Putzhammer mit einer Einzelaktion glänzen. Putzhammer kam aus dem Halbfeld und sprintete vor die Strafraumgrenze wo er dann direkt abzog. Das Leder knallte unter die Querlatte – 2:1. Zwei Minuten später scheiterte David Cienskowski am Einschuss. Max Schmidt passte scharf in den Strafraum. Dort lief Cienskowski in den Pass, doch er haute den Schuss über den Kasten hinweg. Die Ballbesitzstatistik sprach nun klar für die Hausherren, obwohl die Fehlpassquote noch in bedenklicher Höhe lag. Helmuth Putzhammer sorgte dann für den nächsten Laufener Treffer. Er verwandelte kurioserweise in der 32. Minute einen Eckball direkt. Torwart Albert Popp erwischte er dabei völlig überraschend – 3:1. Doch so ganz war der SV Neukirchen noch nicht geschlagen, denn in der 39. Minute erschienen sie wieder im Laufener Strafraum. Wilhelm Schmid zog in selbigen zwischen drei Gegenspieler ab, verfehlte deutlich das Tor. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff konnte der SV Neukirchen aber verkürzen. Nach einem Freistoß von Andreas Schmid konnte der SVL diesen Schuss noch abwehren. Christian Köttner zog allerdings aus der Distanz volley ab und das Leder schlug über Keeper Kalcher unglücklich unter der Latte ein – 3:2.
Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Gastgeber. Maximilian Weber schickte in Minute 48 Helmuth Putzhammer auf links der Linie entlang. Putzhammer brachte das Leder scharf in den Strafraum, wo jedoch Cienskowski und Schmidt verpassten. Neukirchen war weiterhin durchaus gefährlich in der Vorwärtsbewegung. Schnelle Gegenstöße brachten der Laufener Abwehr viel Arbeit ein. Zum wiederholten Mal kam Putzhammer in der 54. Minute über die linke Außenbahn der Hausherren zur Flanke. In der Box verpasste Cienskowski das Leder. Auch wenn Laufens Sturmdreierpack größtenteils nicht den besten Tag hinlegten, sorgten andere Spieler für die Treffer. So wie Helmuth Putzhammer, der in der 58. Minute zum dritten Mal traf. Gerhard Nafe kam in dieser Minute pfeilschnell in den Strafraum und wurde von Andreas Bachmaier zu Fall gebracht. Den Strafstoß verwandelte Putzhammer in sicherer Manier zum 4:2. Auch in der nächsten Offensivaktion war Laufens Stürmer David Cienskowski das Tor nicht vergönnt. Schmidts Hereingabe setzte Cienskowski am Tor vorbei (66.). Aus einer Verwirrung im Fünfmeterraum entstand der nächste kuriose Treffer des Tages. In Minute 68 wurde der Ball durch den SV Neukirchen unzureichend geklärt. Die Befreiung kam postwendend wieder zurück aufs Tor, wo der eingewechselte Thomas Bauer mit der Hacke einnetzte – 5:2. Um die Sache in trockene Tücher zu bringen, musste wohl noch ein Laufener Treffer her. Einen Traumpass konnte Helmuth Putzhammer in der 77. Minute abgeben. Putzhammer passte auf den in den Strafraum startenden Max Schmidt, der vor Keeper Popp ans Leder kam und diesen technisch wertvoll überlupfte – 6:2. In der Schlussphase gab der SV Laufen dann wieder ein paar Geschenke her. Durch Unkonzentriertheiten und teils haarsträubenden Fehlpässen konnte der Gast Tormöglichkeiten auf sein Konto legen. In der 87. Minute beispielsweise brachte Laufens Defensive trotz Vielbeinigkeit das Leder nicht gegen Andreas Bachmaier geklärt, so dass Bachmaier zum Schuss kam. Schlussendlich konnte Kalcher den Spielstand halten. Auch in der Schlussminute musste Kalcher nochmals eingreifen. Christian Köttner spielte den Ball steil in die Box, wo Andreas Bachmaier am gut parierenden Schlussmann des Gastgebers scheiterte.
Natürlich, das beweist schon das Ergebnis allein, ein verdienter Heimsieg des SV Laufen. Doch gegen den Tabellendritten des WSC Bayerisch Gmain am kommenden Sonntag muss der SVL deutlich mehr auf den Platz bringen, um in der Gmoa-Arena unbeschadet zu überleben. Glanz und Glamour verbreitete der SV Laufen am Samstag definitiv nicht.

Laufens „Oldie but Goldie“ Helmuth Putzhammer zeichnete sich mit drei Treffer hauptverantwortlich für den 6:2 Heimsieg aus.
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Laufen: Mit einer Willensleistung und einem gut aufgelegten Krois im Laufener Tor holte sich die A-Klassen-Reserve aus der Salzachstadt auf heimischen Platz gegen den besserplatzierten WSC Bayerisch Gmain einen 2:1 Heimsieg. Man merkte die ganze Spielzeit, dass die Mannen um Kapitän Florian Kalb diesen Dreier einfahren wollten.
In der ersten Viertelstunde sah man vor ausgewähltem Publikum lediglich leichte Annäherungsversuche von beiden Mannschaften. Tormöglichkeiten waren noch nicht zu sehen. Erst in Minute 18 wurde es dann gefährlicher und gleich wurde dies mit dem 1:0 quittiert. Tobias Antosch legte das Leder an zwei Bayerisch Gmainer Gegenspieler vorbei und konnte ein paar Meter in den Strafraum hineinlaufen. Antosch servierte das Runde flach vor die Fünfmetergrenze, wo Thomas Bauer nur noch zum 1:0 einschieben musste. Nach der Laufener Führung tat sich lange wieder nichts. In der 32. Minute allerdings hätte Thomas Bauer auf 2:0 erhöhen müssen. Bauer erhielt erneut den Ball serviert, diesmal aus dem Mittelfeld und zog auf Torhüter Sebastian Gruber los. Gruber konnte Bauer im letzten Moment den Ball von den Füßen ziehen. Nur zwei Minuten später zog Michael Niedermeier für den Gastgeber aus 20 Metern ab. Der Ball strich nur hauchdünn am Tor vorbei, so dass bei den heimischen Zuschauern der Torjubel zwischen den Lippen steckenblieb. Die erste erwähnenswerte Offensivaktion konnte der WSC Bayerisch Gmain 2 in der 36. Minute verzeichnen. Maximilian Richter kam mit Tempo über die rechte Außenbahn und bediente kurz Christoph Deutinger, der aber im Anschluss am gut parierenden Philipp Krois im SVL-Kasten scheiterte. Langsam wurde der Gast ein wenig stärker und erspielte sich einige Chancen. Fast schien es so als würde sich der Ausgleich ankündigen. Fabian Ermeier war es, der in der 42. Minute von der Strafraumgrenze auf das Gehäuse knallte – knapp vorbei.
Im zweiten Durchgang war es der eben genannte Fabian Ermeier, der die erste Aktion in der 49. Minute hatte. Ermeier kam aus spitzem Winkel zum Schuss, Krois parierte gut. Nach diesem Schuss war wieder einige Zeit Stillstand und man bekämpfte sich ohne Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Erst in der 67. Minute war es wieder soweit. Zugunsten des Gastgebers änderte sich in dieser Spielminute das Ergebnis. Die beiden eingewechselten Spieler des SV Laufen, Andrija Varvodic und Richard Messmer, sorgten mit einer Gemeinschaftsaktion für den Ausbau der Führung. Varvodic schickte Messmer mit einem sehenswerten Pass durch die Gasse ein. Messmer startete durch und kam samt Leder am Keeper vorbei – 2:0. Einige Zeit schien es für den SV Laufen nun wie abgerissen und der Gast kam zu durchaus versprechenden Chancen. Eine davon in der 71. Minute, die man als hochkarätig betiteln konnte. Kendrick King flankte über Linksaußen. Fabian Ermeier stieg in die Höhe und versuchte Krois mit einem Aufsetzer per Kopf zu überwiesen. Sehenswert konnte Krois wiederum parieren. Durchaus verdient fiel in der 79. Minute der Anschlusstreffer. Fabian Ermeier überwand aus kurzer Distanz die Laufener Abwehr samt Keeper. Der Ball sprang vom Innenpfosten ins Netz – 2:1. Kurz darauf (83.) wäre dem SV Laufen aber dann doch Entscheidung fast gelungen. Nach Flanke von Richard Messmer köpfte Michael Niedermeier schulmäßig aufs Tor. Der WSC-Keeper konnte im Nachfassen den Ball festhalten. Kurz vor Ende häuften sich die Torchancen auf beiden Seiten. Die beste davon hatte ein weiterer eingewechselter Akteur der Hausherren. Youngster Paul Enzinger versuchte sich mit einem Schuss aus gut 20 Metern, ihm rutschte der Ball allerdings ziemlich über den Schlappen und damit weit am Tor vorbei.

Konnte mit seinem Team einen willensstarken Heimsieg hinlegen: SV Laufen 2 – Kapitän Florian Kalb.
Foto: Michael Scheungrab (Archiv SV Laufen)
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Surheim: Sieg oder Spielabbruch? Ganz so ernst ging es dann beim Libella-Turnier für G-Junioren am Freitag in Surheim doch nicht zu. Konzentriert trafen sich sieben Jungteams beim Kreisklassisten des BSC Surheim und versuchten ihr Bestes zu geben. Lang konnte leider nicht gekickt werden, denn nach einer Stunde setzte ein Unwetter ein – Turnierabbruch.
Neben dem SV Laufen traten in Surheim noch weitere sechs Mannschaften zu einem Libella-Turnier der G-Junioren an. Leider konnten nicht alle Spiele ausgetragen werden, da ein heftiger Wind als Ankündigung eines folgenden Unwetters einsetzte, daher musste das Turnier sicherheitshalber abgebrochen werden.
Unter den Augen der Eltern, Großeltern, Verwandten und weiteren Freunden kamen die Mannschaften auf den Hauptplatz des BSC Surheim. Der SV Laufen duellierte sich in seinem ersten Turnierspiel mit dem SV Surberg und begegnete dabei ihrem eigenen Fluch – dem ersten Turniermatch. Und wie schon fast in schlechter Gewohnheit verschliefen die Salzachstädter dieses Spiel. Schnell lag die rotgekleidete Truppe gegen den SVS 0:2 zurück. Ein Eckball von Nico Schwindt, den ein Surberger Spieler selbst über die eigene Linie bugsierte, brachte den 1:2 Endstand.
Doch schon ab Turniermatch zwei ging es deutlich besser. Gegen den Gastgeber des BSC Surheim entwickelte sich ein gutes Fußballmatch. Nico Schwindt und Fabian Kaserer konnten dabei ihre Offensivqualitäten präsentieren und sorgten für den 3:0 Sieg.
Im dritten Turnierspiel des SV Laufen war dann schnell Schluss mit dem Kicken in Surheim. Gegen den ESV Freilassing brachte Nico Schwindt seine Farben noch mit 1:0 in Führung. Der Wind setzte aber dann schon bedrohlich ein, so dass nichts anderes übrig blieb als Turnier abzubrechen. Der SV Laufen kam also langsam ins Turnier – das Wetter wollte es schlussendlich anders.
Schon nächsten Samstag, den 27. Mai haben die Jungs der G-Jugend die nächste Bewährungschance. Ab 14 Uhr trifft man sich beim SV Leobendorf zum nächsten Libella-Turnier. Neben dem SV Laufen und Gastgeber SV Leobendorf werden noch folgende Mannschaften antreten: WSC Bayerisch Gmain, FC Hammerau 2, BSC Surheim und der SV Oberteisendorf.

Beobachtet von Paul Neagoe tanzt Laufens Fabian Kaserer hier zwei Spieler des Gastgebers BSC Surheim aus.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Die saftige Derbyniederlage beim SV Leobendorf hoffentlich verarbeitet, empfängt der SV Laufen am Samstag auf heimischen Gelände mit dem SV Neukirchen ein abstiegsgefährdetes Team. Drei Punkte sollten mit der richtigen Körpersprache auf alle Fälle drin sein. Zuvor wird sich der SV Laufen 2 mit dem WSC Bayerisch Gmain 2 „abmühen“ müssen.
Das war ein Sonntagnachmittag zum Vergessen, was der SV Laufen in Leobendorf erlebte. Die Körpersprache nach frühen Gegentreffern sprach zum Teil schon Bände aber auch die Willensstärke ließ zu wünschen übrig. Hoffentlich gelang es nun diese Klatsche abzustreifen und mit neuem Mut an die neuen Aufgaben zu gehen. Am Samstag um 16 Uhr empfängt die Hermann-Lindner-Crew mit dem SV Neukirchen einen der gefährdeten Abstiegskandidaten. Hier sollte man gleich von Beginn an mit dem gewissen Siegeswillen und auch mit der nötigen Körpersprache an die Sache gehen, um sämtliche Zweifel sofort aus dem Weg zu räumen. Gegen einen SV Neukirchen, der auch nach der 1:3 Heimniederlage gegen den TSV Petting, noch jeden Punkt zum Klassenerhalt benötigt wird man sich aufopfern müssen und einige Schritte mehr machen müssen, um einen gelungenen Heimauftritt hinzulegen. Vielleicht kann auch wieder die Offensive des SV Laufen die gewohnte Durchschlagskraft entwickeln, um die Fans des SV Laufen glücklich zu machen.
Auch Laufens Zweite hat am Samstag einiges gutzumachen. Konnte man am vergangenen Samstag beim SV Surberg 2 nicht antreten, empfängt man nun den WSC Bayerisch Gmain 2. Ungute Erinnerungen kommen dabei bei manchen auf, denn das Hinspiel in der Gmoa-Arena ging bei strömenden Regen mit 2:6 in die Binsen. Der WSC kommt mit einem guten Gefühl nach Laufen, denn am vergangenen Wochenende gelang den Gmoanern ein 2:0 Heimsieg gegen den TSV Petting 2, welches den WSC auf Platz 5 der Tabelle spülte. Der SV Laufen rangiert weiterhin im Mittelfeld auf Platz 7, vier Punkte hinter dem Gast vom Samstag.
Das Spiel der C-Klasse 7 wird um 14 Uhr von Schiedsrichter Christian Bridger vom FC Unterföhring angepfiffen. Das „Hauptspiel“ zwischen dem SV Laufen und dem SV Neukirchen leitet als Unparteiischer ab 16 Uhr Bernhard Seitlinger sen. vom SV Seeon.

Maximilian Weber (rechts vom SV Laufen) wird ebenfalls wieder alles abrufen wollen, um einen erfolgreichen Heimauftritt seiner Mannschaft zu verwirklichen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)