- Details
- Kategorie: Archiv_2018
- Zugriffe: 289
Laufen: Am Samstag um 16 Uhr soll der kleine Negativrun des SV Laufen II begraben werden. Am Strandbad in Taching am See soll es bei deren Zweiter endlich wieder klappen und drei Punkte vom See an den Fluss gebracht werden.
Laufens 2. Mannschaft hat derzeit einen kleinen Negativrun. Das Spielglück aber auch die nötige Überzeugung fehlten letztens, um richtig punkten zu können. Beim TSV Palling unterlag man mit 2:3, durchaus verdient, dennoch hätte es mit mehr Spielglück zu mehr reichen können. Jetzt muss man beim SV Taching am See II eigentlich alles raushaun, um weiterhin im oberen Feld der C-Klasse 6 klassiert zu sein.
Scheint Taching vor kurzem noch als leichter Gegner zu gelten, muss man seit dem Wochenende ein wenig umdenken. Bei der DJK Traunstein 2 gelang dem SV Taching am See 2 ein 2:1 Auswärtssieg (das gleiche Ergebnis fuhr der SVL 2 in Traunstein ein). Vom Underdog kann nun keine Frage mehr sein, denn die Tachinger stehen nun mit sechs Punkten nur noch drei Punkte hinter den Salzachstädtern, haben dabei aber das deutlich schlechtere Torverhältnis.
Genau darin sollte die Chance für den SV Laufen bestehen. 22 Gegentreffer sind der höchste Wert der Klasse, und diesen hat der SV Taching auf dem Konto. Und sechs Tore ins gegnerische Netz sind derzeit auch noch nicht das Gelbe vom Ei. Doch viele Lorbeeren konnte sich der SVL in dieser Statistik auch noch nicht verdienen. 10 geschossene Tore sind ebenfalls ein niedriger Wert, acht Gegentore allerdings durchaus ein Zeichen an die Konkurrenz. Dennoch sind neun Punkte für das absolute Spitzenfeld zu wenig.
Am Samstag um 16 Uhr unter Leitung von Karl Blaim (TSV Traunwalchen) sollten also die Laufener am Strandbad in Taching alles raushaun, um sich wieder aktiver vorne einzumischen. Dass es das Team von Trainer Hans Obermayer drauf hätte, da besteht keine Frage, doch müssen sie es wieder auf den Platz bringen und zeigen, dass sie den Willen zum Sieg mitbringen. Dann klappt es auch damit, dass man die Punkte vom See zum Fluss nach Hause nimmt.

Alles raushaun kann auch bedeuten, dass man mal in ein härteres Tackling geht, im fairen Rahmen, und versucht den Ball zu gewinnen. Wie hier Thomas Bauer im letzten Match in Palling
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
- Details
- Kategorie: Archiv_2018
- Zugriffe: 1965
Laufen: Für den SV Laufen war es bis auf die Schlussphase am Sonntagnachmittag ein gebrauchter Tag. In einem bis dahin ereignislosen Spiel reichten dem Gast vom TSV Berchtesgaden drei klare Torsituationen zur Punkteteilung, da der Hausherr zu spät aufwachte und sich erst am Ende aufopferungsvoll gegen die drohende Niederlage stemmte.
Berchtesgaden kam an der Freilassinger Straße in Laufen besser ins Spiel und konnte in der 5. Minute erstmals einigermaßen gefährlich vor dem Heimtor auftauchen. Nach weitem Flankenball von Kapitän Andreas Hartmann versuchte sich Erdi Aslantay per Direktannahme, doch sein Schuss war zu schwach, um Torwart Thomas Kalcher nachhaltig zu gefährden, der den Ball unter sich begraben konnte. Berchtesgaden stand in dieser Phase ziemlich hoch und wollte damit den Hausherrn vor ihrem Tor fernhalten, was nur durchschnittlich funktionierte, denn dieser war durchaus auch um ein frühes Tor bemüht. Die Ballhoheit gehörte der Eckstein-Truppe vom SV Laufen, doch wirklich mehr als ein Abtasten war noch nicht zu sehen. Nach zwanzig Spielminuten ließ Laufens Helmuth Putzhammer an der Strafraumgrenze drei Berchtesgadener Spieler stehen und durchlief diese im Slalom. Im Anschluss bediente er Tobias Prantler, der bereit stand und abschließen wollte. Gerade noch rechtzeitig wurde Prantler am Torabschluss gehindert. Auch nach einer halben Stunde war keine Mannschaft zwingend unterwegs, um richtige Torgefahr auszustrahlen. Fast hätte man von einem typischen Spiel an einem Sonntagnachmittag sprechen. Die vielen Spielunterbrechungen taten natürlich zu diesem Zeitpunkt ihr Übriges dazu. Der SV Laufen konnte dabei aber die nächste Torchance erspielen. Nach einem Linienpass von Putzhammer in der 33. Minute dribbelte David Cienskowski bis in den Strafraum hinein und wurde beim Versuch des Ausspielens von Florian Popp zu Fall gebracht. Strafstoß. Glück für den TSV Berchtesgaden, die sich bei ihrem Torhüter Sebastian Seibold bedanken konnte, der den Schuss von Helmuth Putzhammer glänzend parierte. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich für den SV Laufen ein sehr gebrauchtes Spiel und es ging nicht allzu viel leicht von der Hand. In der 37. Minute war es aber nochmal Tobias Prantler, der durch einen Kopfball eine Chance hatte. Maximilian Weber schickte Putzhammer auf der linken Seite los. Putzhammer schippte seine Flanke von der Torauslinie ins Zentrum, wo Tobias Prantler hochstieg, jedoch übers Kreuzeck hinwegköpfte. Drei Minuten vor Schluss brachte dann doch überraschend für die Zuschauer Stefan Sontheimer seine Farben aus Berchtesgaden in Führung. Ein Freistoß von Christian Lindner wurde durch Stefan Sontheimer per Kopf so verlängert, dass das Spielgerät direkt ins Tor flog – 0:1.
Vorerst veränderte sich das Spiel im zweiten Durchgang nicht maßgeblich. Es plätscherte so dahin und beiden Teams fehlte weiterhin die Überzeugung für großartige Torraumszenen. Auch die Chance von Erdi Aslantay in der 56. Minute konnte den Gesamteindruck nicht verändern. Nach Eckstoß von Christian Lindner landete der Ball beim Aslantay, der seinen Drehschuss jedoch um gut zwei Meter verlegte. Ein großes Geschenk erhielt der TSV Berchtesgaden in der 66. Minute. Ein Eckstoß des SV Laufen wurde bis auf Tobias Prantler im Halbfeld abgewehrt. Prantler spielte auf Maximilian Weber zurück, der hinten die Position hielt. Weber wurde vom erst vorher ins Spiel gekommene Richard Hartmann bedrängt und wollte das Leder zu seinem Keeper Kalcher zurückspielen. Dabei hatte Weber wenig Glück am Schlappen und erwischte das Spielgerät nicht voll und brachte dieses nur einige Meter weit. Hartmann lief an Weber vorbei und startete in ziemlicher Seelenruhe in Richtung Heimtor. Flach an Kalcher vorbei erhöhte der TSV-Spielertrainer durch dieses vom SVL nicht gewolltes Geschenk zum 0:2. Eine Viertelstunde vor Schluss glaubte man an der Freilassinger Straße, die Entscheidung im Kreisklassenspiel zu sehen – dies sollte sich aber noch ändern. Doch zuvor schoss Sontheimer ein zweites Mal ein. Victor Siclovan eroberte gegen Helmuth Putzhammer an der Außenposition das Leder und schickte Stefan Sontheimer los. Sontheimer spielte am heraussprintenden Thomas Kalcher flach vorbei. Das Leder trudelte in der Folge an den Innenpfosten und fand den Weg über die Torlinie – 0:3. Irgendwie packte es nun den SV Laufen und sie wollten in der Schlussphase nach dem dritten Gegentreffer aufopferungsvoll das Spiel verändern, was sie vorher schlicht verschlafen hatten. Und schon die erste Chance in dieser Spielphase führte zum 1:3 Anschlusstreffer. In der 77. Minute passte Andreas Strasser auf Kapitän Florian Hollinger. Dieser setzte mit einem „Stangerlpass“ Helmuth Putzhammer ein, der nicht lange fackelte und auf 1:3 verkürzte. Jetzt war der SV Laufen auf einmal viel besser präsent und der TSV wollte mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln irgendwie den Dreier nach Hause fahren. Michael Hollinger startete in der 82. Minute auf der Außenbahn durch und brachte das Leder an die Fünfmetergrenze. Sein mittlerweile mit vorne spielender Bruder und Mannschaftskapitän Florian Hollinger setzte zum Seitfallzieher an, den Seibold aber entschärfte. In der 84. Minute musste der am heutigen Tag fast Held des Spieles genannte Sebastian Seibold den Ball ein zweites Mal passieren lassen. Das Spiel nahm nun vor allem beim SV Laufen richtig Fahrt auf. Putzhammer sprintete die Linie entlang und fand mit seinem Flankenball punktgenau Tobias Prantler. Prantler scheiterte zuerst per Direktabnahme am Pfosten, hämmerte im Anschluss den Nachschuss am schon geschlagenen Seibold vorbei ins Tor – 2:3. Der SVL spürte nun Morgenluft und warf alles auf eine Punkteteilung, um die erste Heimniederlage der Saison zu verhindern. In der Nachspielzeit sollte dies auch wahr werden. Einen langen Freistoß von Maximilian Weber nahm der eingewechselte Simon Maier als Grund, um im Duell Sebastian Seibold zu überheben. Florian Popp konnte nicht mehr anders klären, als in fliegender Torwartmanier mit ausgestrecktem Arm. Popp musste danach mit der Roten Karte in die Kabine und Schiedsrichter Matthias Rothe zeigte folgerichtig auf den Punkt. Den Elfmeter von David Cienskowski parierte Seibold erneut sehenswert, doch gegen den Nachschuss von Michael Hollinger war er machtlos – 3:3.
Der TSV Berchtesgaden schaffte es damit den Bann nur ein wenig zu brechen und dem SV Laufen auf heimischen Gelände die ersten Punktverluste zuzufügen. Der SVL wachte spät auf und Dank einer aufopferungsvollen Schlussphase behielten die Salzachstädter spät aber doch noch einen Punkt.

Machte sich in der Nachspielzeit zum „Remis-Helden“ für den SV Laufen: Michael Hollinger
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
- Details
- Kategorie: Archiv_2018
- Zugriffe: 2180
Laufen: Zum Saisonstart am Samstagnachmittag in der Salzachstadt Laufen landete die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf in der Damen-Bezirksliga einen hochverdienten 3:1 Derbysieg gegen den SV Saaldorf 2. Schlussendlich hatte der SV Saaldorf 2 vor allem im zweiten Durchgang zu wenig entgegenzusetzen, um die Heimelf nochmals ernsthaft zu gefährden.
Der SV Saaldorf 2 versuchte vor allem in der Anfangsphase ein Tor zu erzielen, um ein bisschen in eine Luxussituation zu kommen. Aber auch die Salzach-SG war vor dem gegnerischen Kasten in dieser Phase vorzufinden. Jedoch ebbte dies nach 20 Minuten ein wenig ab und es entwickelte sich das erwartete Kampfspiel der beiden Kontrahenten. Nach neun Spielminuten schlug Alexandra de Lucia einen gefährlichen Eckstoß aufs Tor. De Lucias Schuss flog brandgefährlich auf den zweiten Pfosten, wo Torfrau Lisa Stöllberger das Runde gerade noch wegklatschen konnte und so ihr Team vor dem frühen Rückstand bewahrte. Erstmals tauchte Torjägerin Corinna Pöhlmann auf Seiten des Heimteams in der 12. Minute in der Gefahrenzone. Aus dem Zentrum schoss Pöhlmann auf das Saaldorfer Gehäuse, wo aber Claudia Zeif festhalten konnte. In der 19. Minute dann nochmals der Gast aus Saaldorf. Über rechts konnte Anna-Lena Hösl einen Flankenball punktgenau auf den Kopf von Anna Helminger schlagen. Helmingers Kopfstoß flog aber über den Querbalken hinweg ins Toraus. Viel spielte sich in der Folge in der neutralen Zone ab und nur selten kamen die Derbykontrahenten in diesen gut zehn Minuten in die jeweiligen Strafräume vor. Erst nach 29. Minuten wieder der Hausherr, der nun langsam aber sicher das Spiel auf seine Seite bekam. Corinna Pöhlmann kam in den Strafraum durch und versuchte per Querpass ihre Mitspielern Carola Nafe zum Torabschluss zu bekommen. Laura Wirth vom SVS schaffte es jedoch vor Nafe ans Leder zu kommen und die Chance zu entschärfen. Nach 36. Minuten dann der erste Treffer des Tages mit freundlicher Mithilfe von Laura Wirth. Wirth verlor völlig unnötig gut 30 Meter vor dem eigenen Tor das Leder an Corinna Pöhlmann. Die Toptorjägerin machte sich sofort auf den Weg in Richtung Strafraum und sah im Augenwinkel wie sich Marie Kroiß von Stefanie Dietrich davonstahl und in den Strafraum durchstach. Der Ball von Pöhlmann kam dann auch zu Kroiß, die das Leder unhaltbar in die Maschen knallte – 1:0. Eine Minute vor dem Pausenpfiff hätte die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf den Spielstand schon erhöhen können und wiederum war es Pöhlmann. Nach einem gut getimten Pass von Jessica Antosch schoss Pöhlmann aber den Ball an den Pfosten.
In der zweiten Hälfte übernahm die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf immer mehr die Kontrolle über das Match und der Gast musste oftmals massive Defensivarbeit verrichten. Nach 51. Minuten kam Julia Karl über rechts in den Strafraum durch, verlegt aber ihren Schuss dann doch deutlich. Drei Minuten darauffolgend erkämpfte sich Pöhlmann das Leder und kam gut 20 Meter vor dem Tor zum Abschluss. Diesmal wurde Pöhlmanns Schuss zur Ecke abgefälscht. Aufgeben war aber nicht die Sache des SV Saaldorf und kämpfte sich mit kurzen Momenten ins Spiel zurück. In der 57. Minute passte Sandra Otto auf Antonia Gertig, die an ihrer Verteidigerin vorbeiging, den Ball aber zu weit vorlegte und damit Torfrau Stöllberger die Chance gab, sich entgegenzustellen. Stöllberger kam rasch aus dem Kasten und konnte Gertigs Schuss abwehren. Eine Einzelaktion von Corinna Pöhlmann – und wiederum hätte es schon 2:0 stehen können. Diesmal übers Halbfeld kommend lief Pöhlmann quer ins Zentrum bis in den Strafraum hinein. Pöhlmanns flacher Abschluss war aber zu unplatziert, so dass Torhüterin Zeif per Fuß klären konnte. Der Druck der Hausherren wurde aber von Minute zu Minute stärker und man drängte auf eine kleine Vorentscheidung. Die kurz zuvor wieder ins Spiel gekommene Marie Kroiß schickte in Minute 64 Jessica Antosch steil los. Antosch kam bis an die Strafraumgrenze vor und versuchte mit einem gezielten Flugball Zeif zu überwinden. Das Leder klatschte an die Latte. Die Salzach-SG hatte nun die klaren Torchancen auf ihrer Seite und der SVS war mit dem Spielstand gut bedient. Zwei Minuten nach Antoschs Lattenschuss bediente Kroiß diesmal Pöhlmann. Erneut konnte Zeif Pöhlmanns Schuss parieren. Saaldorf hatte sich nun ein wenig aufs Kontern eingestellt und setzte selbigen in der 66. Minute. Anna-Lena Hösl lief los und durfte viele Meter nur leicht bedrängt über den Rasen legen. Ihren folgenden Linksschuss aus dem Halbfeld parierte Stöllberger zur Ecke. Doch trotz dieser Konterchance musste fast früher oder später der zweite Treffer für die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf fallen. So geschah es dann unveränderbar in der 68. Minute. Nach Doppelpass mit Marie Kroiß war Corinna Pöhlmann fast alleingelassen am Elfmeterpunkt vorzufinden. Pöhlmann kuckte Zeif aus und schob das Leder an ihr zum umjubelten 2:0 vorbei ein. Eine weitere Schrecksekunde mussten die heimischen Fans jedoch mehr oder weniger im Gegenzug überstehen. Irgendwie konnte vielfüßig das Leder nicht aus dem Strafraum gebracht werden, so dass Anna Helminger aus spitzem Winkel schießen durfte. Helminger Schuss hielt allerdings Stöllberger sicher fest. Die Entscheidung, und auch in dieser Höhe verdient, ereignete sich in der 75. Minute vor 80 Zuschauern an der Freilassinger Straße in Laufen. Jessica Antosch eroberte hinter der Mittellinie den Ball und spielte nach kurzem Sprint hoch über die offen stehende Saaldorfer Abwehrkette, wo sich Corinna Pöhlmann deutlich nicht im Abseits stehend postierte. Pöhlmann schob sich an einer Verteidigerin vorbei und in der Folge das Runde an Claudia Zeif vorbei ins Tor – 3:0. Den SV Saaldorf packte in der Folge nochmal der Mut und die Bemühungen um Ergebniskorrektur begannen und hielten einige Minuten an. Wiederum war es Anna Helminger, die das Leder aufs Tor lupfte. Torfrau Stöllberger konnte im Rückwärtsflug gerade noch den Einschlag verhindern (86.). Helminger war es aber dann, der in der 87. Minute dieser Ergebniskorrektur gelang und Stöllberger diesmal keine Chance ließ. Helminger schoss aus dem rechten Halbfeld kommend unhaltbar ins lange Toreck ein – 3:1. In der Nachspielzeit hätte es gut und gerne noch einen Strafstoß für die heimische Salzach-SG geben können. Stefanie Dietrich erwischte im eigenen Strafraum Corinna Pöhlmann am Sprunggelenk und brachte diese damit unsanft zu Fall – der Strafstoßpfiff ertönte nicht und so blieb es beim hochverdienten 3:1 Derbysieg der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf gegen die Zweitvertretung des Bayernligisten aus Saaldorf.

Immer wieder kam die stetig gefährliche Corinna Pöhlmann an ihren Verteidigern vorbei und kreierte damit zahlreiche Torchancen. Wie hier, wo Pöhlmann Julia Albert davonzog.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
- Details
- Kategorie: Archiv_2018
- Zugriffe: 2049

- Details
- Kategorie: Archiv_2018
- Zugriffe: 288
Laufen: Heimspiel für den SV Laufen. Am Sonntag den 9. September empfängt der SV Laufen im heimischen Stadion an der Freilassinger Straße den TSV Berchtesgaden. Nach der Auswärtsniederlage in Bischofswiesen soll es nun für die Eckstein-Elf wieder der heimische Rasen richten.
Die zweite knappe Auswärtsniederlage bescherte das Spiel beim FC Bischofswiesen am vergangenen Samstag. Wie schon in Piding unterlagen die Salzachstädter wiederum mit 2:3. Das Glück ist dem SV Laufen in dieser Saison auswärts bisher keinesfalls hold. Somit soll es am Sonntagnachmittag wieder das heimische Stadion an der Freilassinger Straße in Laufen richten. Im dortigen Rund gab der Hausherr in dieser Kreisklassensaison sportlich noch keinen einzigen Punkt ab und siegte dreimal in drei Spielen. Diese Serie soll auch am Sonntag gegen den TSV Berchtesgaden fortgesetzt werden.
Der TSV Berchtesgaden steht schon nach fünf Spieltagen im unteren Bereich des Klassements und hat bisher bei 5:9 Toren drei Punkte erzielt. Dies bedeutet derzeit, trotz erst fünf gespielten Spieltagen, vor dem TSV Bad Reichenhall und dem SV Linde Tacherting der drittletzte Tabellenplatz. Dennoch wird ein absolutes Kampfspiel am Sonntag zu sehen sein, denn die Kontrahenten sparten in der bisherigen Saison keinesfalls mit hart geführten Zweikämpfen, die so manche Karte aus den Taschen der Schiedsrichter zur Folge hatten.
Der SVL seines Zeichens weißt derzeit eine ausgeglichene Torbilanz auf. 11:11 Tore bei sechs erzielten Punkten. Allein fünf dieser Treffer erzielte David Cienskowski, der sich in diesem Spieljahr wieder von seiner kaltschnäuzigen Seite zeigt und nicht viele Chancen braucht, um die Bälle hinter die jeweilige Torlinie zu bugsieren. Einfach wird es aber auch für Cienskowski gegen den TSV nicht werden und einfach war es für den SV Laufen auch nicht immer. Viel Aufwand betreibt die Eckstein-Elf von der Salzach in jedem Spiel und wird dabei noch nicht für alles entlohnt. Doch der Mut und das Selbstbewusstsein auf eigenem Rasen ist ungebrochen und die Roten von der Salzach werden am Sonntag die Hartmann-Elf vom Watzmann wieder bestmöglich bespielen wollen und damit zeigen, dass auf heimischen Rasen mit dem SV Laufen nicht leicht Kirschen essen zu ist.
Schiedsrichter Matthias Rothe vom SC Anger wird um 15 Uhr das Match im Stadion an der Freilassinger Straße anpfeifen, in dem zwei Teams aufeinandertreffen, die sich mit Sicherheit gar nichts schenken werden. Die Statistik zumindest sieht keinen klaren Sieger voraus. Bei neun Aufeinandertreffen seit BFV-Aufzeichnungen siegte der SVL fünfmal, der TSV viermal bei einem Unentschieden. Im Stadion an der Freilassinger Straße ist die Bilanz sogar ausgeglichen. Vier Partien, jeweils zwei Siege. Wobei zu bemerken ist, dass die letzten beiden Partien an der Freilassinger Straße mit zweimal 2:0 dementsprechend souverän an den sonntäglichen Hausherren gingen. Diese Partien fanden im März 2016 und erst vor kurzem im Mai 2018 statt.

Berchtesgadens Spielführer Robert Reichlmeier wird am Sonntag sicherlich wieder Bekanntschaft mit so einigen engagierten Tacklings des SV Laufen machen, wie hier im Mai 2018 durch Adrian Braunsperger durchgeführt.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)