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Laufen: Für den SV Laufen endet am Freitag, den 5. Oktober die englische Woche mit einem „Hammerlos“. Der Spielplan gab es her, dass der SVL nach dem Mittwochsspiel nun schon zwei Tage später beim Spitzenteam des TSV Tittmoning antreten muss. Gleiches gilt für Laufens Zweite, die ebenfalls in Tittmoning ihre Visitenkarte abgeben.
Unglücklich sicherlich, nicht vermeidbar aber, dass der SV Laufen nach dem Mittwochsspiel gegen den TSV Heiligkreuz, welches mit 1:3 verloren ging, schon am Freitagabend beim TSV Tittmoning antreten muss. Der SVL hat somit nur zwei Tage Zeit, sich nach der ersten Heimniederlage des Jahres zu sammeln und die Kräfte neu zu bündeln. Gegen Heiligkreuz musste sich die Eckstein-Elf gegen im zweiten Durchgang engagierte Gäste geschlagen geben. Einzig Helmuth Putzhammer gelang per Strafstoß ein Tor für die Salzachstädter. Tittmoning – immer wieder Tittmoning. Einige spannende Duelle gab es in der Vergangenheit zwischen den Kontrahenten, die auf dem Sportgelände in der Salzachau in Tittmoning am Freitag, den 5. Oktober um 20 Uhr aufeinandertreffen. In der Relegation 2014 besiegte der SV Laufen damals den TSV Tittmoning zweimal mit 3:2 und 2:1. Die Skala der Statistik schlägt auch im Allgemeinen für den SV Laufen aus. Fünf Begegnungen, drei Siege für den SVL, zweimal war der TSV erfolgreich. Unentschieden gab es bisher kein einziges. Die letzten Partien 2015/2016 jedoch gingen ziemlich klar an den TSV Tittmoning. Sogar mit 6:0 ging der SVL damals in der Salzachau unter, zuhause wurde es ein 1:3. Tittmoning, als Kreisligaabsteiger, ist seit Beginn der neuen Kreisklassensaison ganz oben dabei. Bis zum Nationalfeiertag firmierte die Kostner-Truppe auf Platz 1 und musste nun am Nationalfeiertag ohne selbst eingreifen zu können die Tabellenführung mit zwei Punkten Abstand an den ASV Piding abgeben. Klar ist, dass der TSV Tittmoning am Freitagabend um 20 Uhr auf heimischen Platz der klare Favorit ist, doch…
Mit Angst wird der SV Laufen keinesfalls nach Tittmoning reisen. Das Potential beim SV Laufen ist da, um den TSV zu ärgern und eventuell mit Punkten die Heimreise anzutreten. Sicherlich ist wie in der Vergangenheit zu erwarten, dass es ein emotionales Spiel wird, wo kein Spieler seinem Gegenüber nur einen Millimeter Grashalm gönnen wird. Mit 23:8 Toren hat der TSV das beste Torverhältnis aufzuweisen im Gegensatz zum SVL, der mit 21:21 eine ausgeglichene Statistik hat. Doch Zahlen bleiben nur Zahlen – entscheidend ist, was am Freitagabend in Tittmoning unter Leitung von Schiedsrichter Christian Bergmann passieren wird. 90 Minuten „großes Tennis“ – ein heißer Tanz, nichts anderes wird in der Region erwartet.
Ebenfalls ein heißer Tanz wird das „Vorspiel“ der beiden Zweitvertretungen, welches um 18 Uhr durch Johann Stettner angepfiffen wird. Es empfängt der Tabellenvierte der C-Klasse 6 den Tabellenzweiten aus Laufen. Das Spitzenfeld der C-Klasse ist so eng gestrickt, dass jeder Punkt am Ende über Wohl und Weh im Aufstiegsrennen entscheidend sein kann. Einen Big-Point konnte der SV Laufen am Dienstagabend einfahren. Ein knappes 1:0 gegen den SV Kay III bewirkte, dass der SVL wieder Platz 2 einnehmen konnte. Jedoch sind zu Platz 5 magere 2 Punkte Vorsprung vorhanden. Seeon mit 24 Punkten, Laufen 21, Kay 20 und Tittmoning und Palling 19 Punkte. Tittmoning hatte im Gegensatz zu Laufen am vergangenen Spieltag leichtes Spiel. Deutlich schlug man die DJK Traunstein auf deren Platz mit 9:0 Toren und sendete damit ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz. Allein Franco Kostner erzielte in Traunstein drei Tore. Hochmotiviert, schon allein aufgrund dieses Sieges, werden die Tittmoninger Mannen vor heimischen Publikum antreten und dem SVL das Leben schwer machen wollen. Spannung im Spitzenfeld angesagt – keine Frage. Ein Sieg einer Mannschaft wäre ein weiterer Big-Point, der aber lediglich drei Punkte bedeuten würde und keine größeren langfristigen Auswirkungen haben muss.

Möchte seinem Torinstinkt in Tittmoning wieder Freilauf schenken – Gerhard Nafe vom SV Laufen
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Erstmals unterlag der SV Laufen, am Nationalfeiertag, auf eigenem Rasen. Irgendwann ist immer das erste Mal und dies war dem TSV Heiligkreuz vergönnt, der mit einem 3:1 Sieg die Laufener Heimserie beendete.
In einem gleichwertigen Match, in dem sich die Mannschaften über weite Teile neutralisierten, fand der Nationalfeiertag für den TSV Heiligkreuz das erfolgreichere Ende, da sie die Fehler der Hausherren im zweiten Durchgang eiskalt bestraften.
Die erste Riesenchance der Partie im Stadion an der Freilassinger Straße in Laufen hatte der Hausherr. David Cienskowski legte gut zwanzig Meter vor dem gegnerischen Tor das Leder halbhoch auf Kapitän Florian Hollinger, der direkt abzog – Pfosten (3. Minute). Der Gast war in der Anfangsphase kräftig unter Druck. Schon eine Minute später zog David Cienskowski selbst von der Strafraumgrenze ab. Den abgefälschten Schuss konnte Keeper Tobias Stockhammer gerade noch zur Ecke ablenken. Nach gut 10 Minuten befreite sich der Gast vom Anfangsdruck und riss das Spiel mehr an sich. Vereinzelte Offensivaktionen beschäftigten die Laufener Defensive in dieser Phase. Mit einsetzendem Regen nach gut 20 Spielminuten wurde der Gast vom TSV Heiligkreuz zwingender. So nach 21 Minuten als Josef Sinzinger das Leder von Fabian Gabriel an der Torauslinie präsentiert bekam. Sinzinger legte auf Simon Fischbacher ab, der am ersten Pfosten nur knapp an der Führung scheiterte. Ein schneller Spielzug in der Folgeaktion hätte aber dann auch die Führung für die Hausherren bewirken können. Aus der eigenen Hälfte heraus spielte der Hausherr über seinen Spielführer Florian Hollinger. Hollinger bediente mit Übersicht David Cienskowski, der in den Strafraum einlief, aber im Anschluss im direkten Duell an Keeper Stockhammer scheiterte. Zum Ende der ersten Hälfte waren beide Teams bemüht, dem Spiel Struktur zu verleihen, doch viele Ballaktionen endeten frühzeitig in den Halbfeldern.
Auch zum Beginn der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend und Spielzüge kamen so gut wie nie in die Gefahrenzonen durch. Nach 60 Minuten nahm das Spiel durch die Laufener Führung etwas Fahrt auf. Ein Strafstoß musste für das 1:0 des SVL sorgen. Gerhard Nafe kam von der Außenlinie in den Strafraum. An der Torauslinie wurde Nafe völlig unnötig von Karl Würzinger zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Helmuth Putzhammer sicher zum 1:0 für den SV Laufen. Kurz nach der Laufener Führung hätten die Gäste bei einem Zweikampf im SVL-Strafraum gerne einen Elfmeter gesehen, doch Schiedsrichter Alt verweigerte dies den Gästen. Man hätte sich aber unter Umständen bei dieser Aktion zwischen Laufens Maximilian Weber und Martin Volzwinkler auf Seiten der Hausherren über einen Pfiff nicht beschweren können. Der Gast wurde aber ab diesem Zeitpunkt stärker und war in der Ballsicherheit auf nassem Rasen besser unterwegs als der Hausherr. Dies folgerte in der 74. Minute in den Ausgleichstreffer. Ein lang geschlagener Ball von Markus Planthaler wurde durch Simon Fischbacher so gut per Kopf verlängert, dass Verteidiger Tobias Stockhammer nicht mehr richtig herankam und somit Kapitän Jonas Sinzinger die Chance auf das Duell mit Torwart Bastian Schönheim bescherte. Sinzinger tanzte Schönheim aus und schob zum 1:1 Ausgleich ein. Nun ging es für den Geschmack der Hausherren ein bisschen schnell, denn schon zwei Minuten nach dem Ausgleich folgte die Führung für den TSV Heiligkreuz. Der Ball kam erneut zu Jonas Sinzinger, der von der linken Strafraumgrenze scharf in den Fünfer schoss, wo am zweiten Pfosten der unbehelligte Andre Anton lauerte und die Führung erzielte – 1:2. Trotz Laufener Bemühungen wollte für den SV Laufen in der Offensive an diesem Tag nicht alles klappen und in der Defensive wurden die Fehler eiskalt vom Gast bestraft. So auch in der 84. Minute als die Elf von Stefan Wohlrab die Entscheidung in Laufen erwirkte. Einen Laufener Angriff fing Andre Anton im Halbfeld ab. Anton schickte sofort den eingewechselten Dominik Hausner los, der den herausstürmenden Schönheim zwanzig Meter vor dem Tor austanzte und dann zwischen den ebenfalls herangestürmten Laufener Verteidigern das Leder ins Tor schoss – 1:3, der Endstand am Nationalfeiertag in Laufen.
Somit schloss der TSV punktemäßig auf den SV Laufen auf und empfängt am Samstag den SV Oberteisendorf. Der SV Laufen muss schon am Freitagabend beim Spitzenteam des TSV Tittmoning antreten, ein schweres Spieltagslos nur zwei Tage nach der Heimniederlage.

Brachte den SV Laufen bei der 1:3 Heimniederlage gegen Heiligkreuz durch einen Strafstoß in Führung - Helmuth Putzhammer.
Foto: SV Laufen
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Laufen: Die Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf können sich ab sofort voll auf die Punktrunde konzentrieren. Im Bezirkspokal-Achtelfinale unterlag die Salzach-SG der höherklassigen DJK Traunstein in Laufen mit 0:2. Am Nationalfeiertag war schlussendlich gegen die DJK kein Kraut gewachsen.
Mutig begann die Damen-SG von der Salzach das Pokalmatch. Nach zehn Minuten kam Verena Weber bis auf die Grundlinie durch und versuchte sich mit einem Pass ins Zentrum. Das Leder wurde kurz abgewehrt, den Nachschuss pfefferte Stephanie Mühlthaler aber auf den Körper von Torfrau Christine Lederer. Im Anschluss begann Traunstein mit der ersten Druckphase. Nach 21. Minuten wäre ein Fehler von SG-Verteidigerin Elena Mayer fast ins Auge gegangen. Mayer schoss Miriam Schultes an, die daraufhin allein auf Torfrau Stöllberger loszog. Schultes konnte das Leder allerdings nicht unterbringen, Stöllberger parierte souverän. Ein Strafstoß in der 22. Minute musste dem Gast zur Führung verhelfen. Einen Zweikampf von Avalon van der Smagt mit Maria Mikosch pfiff Schiedsrichter Stefan Frisch ab – Strafstoß. Dieser wurde zwar von Miriam Schultes nicht gut geschossen, so dass Lisa Stöllberger noch mit den Händen daran kam. Die Flugbahn konnte die SG-Torfrau aber nicht entscheidend verändern – 0:1. Nach einer halben Stunde hätte die DJK fast den zweiten Treffer erzielt. Einen Pass von der Außenlinie durch Kelly Scholz erhielt Miriam Schultes. Schultes daraufhin wieder alleine vor Stöllberger, die Schultes Schuss noch ablenken konnte. Das Leder trudelte an den Pfosten – Glück für die Salzach-SG. Wacker hielt der Hausherr dem Bezirksoberligisten entgegen. In der Folge zwei Schusschancen durch Verena Weber, welche Torfrau Lederer zweimal gerade noch parieren konnte. Die Ballhoheit ging aber, je länger die Partie lief, in Richtung des Gastes aus Traunstein, doch der Hausherr versuchte weiter mit vereinzelten Nadelstichen die Gästeabwehr zu beschäftigen.
Im zweiten Durchgang suchte die Päckert-Elf aus der Kreisstadt schnell die Entscheidung und schon nach 52. Minute klingelte es im Heimkasten. Miriam Schultes bediente aus dem Zentrum heraus Julia Mikosch, die den SG-Spielerinnen auf der Außenbahn davonzog und flach in die Box spielte. Dort lauerte die nach der Pause eingewechselte Susanne Seidl im Rückraum des Strafraums und kickte das Runde an Torfrau Stöllberger zum 0:2 vorbei. Der Gast versuchte nun den Hausherren in der eigenen Hälfte einzuschnüren und über den Ballbesitz den Gegner mürbe zu machen. Jedoch schwanden beiden Teams zusehends ein wenig die Kräfte und die Partie verlagerte sich immer mehr in die neutrale Zone. In der 69. Minute konnte sich Heimtorfrau Lisa Stöllberger abermals auszeichnen. Ein Pass von Spielführerin Theresa Christofori erreichte Susanne Seidl, die durch die offen stehende Abwehr hindurchstartete und vor Lisa Stöllberger auftauchte. Stöllberger war wiederum die Siegerin und hielt ihr Team im Spiel. Stöllberger vereitelte einige Chancen – sie erwischte einen Traumtag. Laufen gab noch nicht auf und versuchte mit allen Kräften noch irgendwie den Anschluss zu erzielen. So auch in der 74. Minute. Kapitän Jessica Antosch tankte sich in den Strafraum durch und passte in Richtung zweiten Pfosten. Verena Weber kam zu sehr aus dem spitzen Winkel, um mit ihrem Schuss für erhebliche Torgefahr zu sorgen. Zu ungenaue Pässe in der Schlussphase verhinderten allerdings schlussendlich, dass die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf die Spannung hätte erhöhen können. So blieb es beim 2:0 für die DJK Traunstein und den Einzug ins Pokalviertelfinale – die Überraschung blieb in Laufen aus.

Obwohl Lisa Stöllberger im Tor der SG einen Traumtag erwischte, konnte auch sie die Pokalniederlage nicht verhindern.
Foto: SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf
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Laufen: Die B-Jugend des SV Laufen hat sich in der vergangenen Woche mit einem 2:1 Heimsieg gegen die SG Siegsdorf/Bergen als erster Verfolger der JFG Salzachtal in der Kreisklasse Ruperti platziert. Mit dem Erfolg steht Laufens U17auf Platz 2 der Liga.
Es war durchaus ein gutes Stück Arbeit, um den Sieg in Wirklichkeit umzumünzen. Von Beginn an übernahm aber der Hausherr die Kontrolle über die Partie und gab diese nur selten aus der Hand. Diese Seltenheiten wurden aber durchaus gefährlich für den Drei-Punkte-Tag. Alexander Speigl war es in der 16. Minute, der den ersten Treffer des SVL einleitete. Speigl setzte eine schöne Flanke ins Zentrum, wo der aufgerückte Außenspieler Julius Gertig bereitstand und zum 1:0 vollenden durfte. Der letztjährige Vizemeister der SG Siegsdorf/Bergen kam nach 25 Minuten besser ins Spiel und konnte vereinzelte Druckphasen erwirken. Mit freundlicher Mithilfe der Hausherren gelang den Gästen in der 27. Minute die Egalisierung. Alexander Schuh verlor in brandgefährlicher Position im Aufbau das Leder an Peter Mayer, der sofort auf Sebastian Wirth weiterspielte. Wirth sah seinen Mannschaftskollegen Lucas Eisenbichler einlaufen und legte ihm die Torchance dar. Eisenbichler bekam dann auch den Ball und schoss diesen nahe des Kreuzecks in die Maschen – 1:1. Zum Ende der ersten Halbzeit nahm das Spiel in Laufen nochmal Fahrt auf. Julian Draak konnte in Minute 36 an der Auslinie durchmarschieren und das Runde auf Manuel Lankes weitergeben. Lankes bediente den bereitstehenden Lennart Fuchs, der zum 2:1 einschießen konnte. Im zweiten Durchgang minimierten sich die Torchancen zusehends, was auch an den beiden Defensivreihen lag, die nun die Partie so gut wie im Griff hatten und fast nichts zuließen. Nur vereinzelte Nadelstiche beidseits, Schüsse aus der Distanz, oder nicht zu kraftvolle Abschlüsse brachten ein wenig Tornähe. Dazu kamen noch zahlreiche Unterbrechungen durch Fouls und Nicklichkeiten, jedoch alles noch im normalen Rahmen ohne böse Absicht. Laufen hatte weiterhin die Hoheit über den Ballbesitz, doch Siegsdorfs Team konnte durch schnelle Aktionen die Laufener Defensive durchaus beschäftigen. Auch die Gästedefensive musste sich noch Angriffen der Laufener erwehren, doch zwingend gefährlich wurde es nicht. So blieb es beim 2:1 für den SV Laufen und den Sprung auf Tabellenplatz 2 in der Kreisklasse Ruperti.
Laufens B-Juniorinnen machten sich am Sonntag beim FC Töging die Sache schwerer als es nötig war. Die erste Hälfte hatte die Hausherren des FC Töging eigentlich schon „erlegt“. Mit offensivem Mut aus guter Ordnung heraus kamen die Mädels aus Laufen und Leobendorf immer wieder vor das Töginger Tor und erspielten sich so Torchance um Torchance. Nach drei Spielminuten netzte schon Selina Bach zur Gästeführung ein. Spielführerin Elisabeth Kleinwötzel in der 10. Minute und erneut Selina Bach in der 21. Minute erhöhten den Spielstand früh auf 3:0 für die SG Laufen/Leobendorf. Durchaus hätte noch der eine oder andere Treffer fallen können, bevor mehr oder weniger aus dem Nichts dem Gastgeber mit dem Halbzeitpfiff in der 40. Minute durch Karina Foltrauer der Anschlusstreffer gelang. Zu locker und vielleicht eine Spur zu selbstsicher war nun der Gast unterwegs und wurde durch ob dieser Lockerheit eiskalt bestraft. In Minute 47 und 49 konnte Luisa Tkaczyk den Spielstand überraschenderweise ausgleichen. Ein Schock für die Gäste, die einige Minuten brauchten, um sich zu sammeln. Selina Bach konnte in der 56. Minute die abermalige Führung für die SG herstellen, doch auch diesmal konnte Tkaczyk ausgleichen (62.). Die Schlussphase war dann ein Ritt auf Messers Schneide. Es endete jedoch aufgrund der überzeugenden ersten Hälfte und des Comebacks in Hälfte zwei zugunsten der SG Laufen/Leobendorf, denn Annika Krabath konnte vier Minuten vor dem Ende den 5:4 Siegtreffer erzielen, der dann aufopferungsvoll über die Zeit gebracht wurde.
Eine heftige Abreibung bekam die C-Jugend des SV Laufen bei der SG Saaldorf/Surheim. Satt mit 12:2 Toren mussten die Salzachstädter Jungs die Segel streichen. Jakob Hörl und Tobias Prechtl brachten die SG früh in Führung. Nach einer Viertelstunde versprühte das Tor von Andreas Kleinschwärzer Hoffnung auf der Laufener Bank, doch bis zum Halbzeitpfiff klingelte es noch dreimal im Gästetor. Tobias Prechtl und zweimal Stefan Helminger stellten auf 5:1. Nach dem Pausentee ging es für die Saaldorfer und Surheimer munter weiter. Zweimal Jakob Hörl und erneut zweimal Tobias Prechtl brachten den Hausherren mit 9:1 in Front. Wiederum war es Andreas Kleinschwärzer, der in der 48. Minute den Torreigen der Hausherren unterbrach, doch aufhören wollte der Reigen noch nicht. Jakob Hörl (2x) und Stefan Helminger sorgten für die letzten Treffer zum klaren 12:2 Heimsieg der SG Saaldorf/Surheim.
Ein Kantersieg zugunsten des SV Laufen fuhr die D1-Jugend ein. Am Sonntagvormittag empfing man an der Freilassinger Straße den FC Hammerau 2. Schon nach dem ersten Durchgang war die Sache mehr als klar. 6:0 führten die Hausherren nach 30 Minuten. Auch im zweiten Durchgang ließ der SV Laufen keinen Zweifel am Heimsieg und legte bei einem Gegentreffer selbst noch drei Tore drauf. Mit diesem 9:1 Kantersieg über die „Clubberer“ schob sich die D1-Jugend des SVL auf Tabellenrang 4 vor.
Nicht so gut lief es für die D2-Junioren des SV Laufen beim neuen Tabellenführer des ESV Freilassing 2. Im Ligavergleich scheint zwar die Defensive der Laufener nicht allzu schlecht dazustehen, doch vorne schießt man schlichtweg zu wenig Tore. Viermal musste der Laufener D2-Keeper Andre Fischer am Badylon in Freilassing hinter sich greifen, seinen Vorderleuten gelang dabei lediglich ein Treffer in die Maschen, so dass man mit 1:4 am Badylon den ESV´lern unterlag.

Alexander Speigl (Mitte) und Lukas Obermayer (rechts) stellen hier frühzeitig den gefährlichsten Spieler der SG Siegsdorf, Lucas Eisenbichler. Laufen siegte und ist erster Verfolger der JFG Salzachtal.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Am Nationalfeiertag und schon einen Tag zuvor werden die beiden Herrenmannschaften des SV Laufen wieder Gastgeber sein. Der SVL II empfängt am Dienstagabend den SV Kay II und der SV Laufen kreuzt am Mittwochnachmittag die Klingen mit „Santa Cruz“, dem TSV Heiligkreuz.
Schon am Dienstagabend geht es mit den Heimspielen beim SV Laufen los. Der SV Laufen II empfängt um 19 Uhr den SV Kay III. Der SVL musste das Spiel gegen den Spitzenreiter vom SV Seeon/Seebruck II am Sonntag „abschenken“. Aufgrund Spielermangels konnten die Salzachstädter nicht antreten. So bleibt der knappe 2:1 Heimsieg gegen die DJK Kammer II in positiver Erinnerung. Heimspiele sind Spiele des SV Laufen, ob in der Kreisklasse oder in der C-Klasse. Doch mit dem SV Kay III kommt am Dienstagabend eine motivierte Mannschaft an die Salzach. Der SV Kay siegte am vergangenen Wochenende auf eigenem Rasen mit 5:0 gegen die DJK Traunstein II. Somit löste Kay den SV Laufen auf Tabellenplatz 2 ab und es ist also rein tabellarisch schon ein Spitzenspiel der C-Klasse, welches die interessierten Zuschauer an der Freilassinger Straße am Dienstagabend erwarten wird. Ungefähr gleich viel Gegentreffer kassierten die Kontrahenten bisher, Kay jedoch ist in der Offensive mit 31 Treffer zu 19 Treffer (SVL) deutlich in Front und weißt den zweitbesten Wert der Liga auf. Da kommt am Dienstagabend mit Sicherheit viel Arbeit auf die Laufener Defensive zu.
Laufens Erste hat die Erfahrung gemacht, dass Fußball eine ganz profane Angelegenheit ist und schlicht und ergreifend Ergebnissport bleibt. Gegen den SC Anger siegte man auf heimischen Gefilden mit 4:3, letzten Samstag 2:1 beim TSV Fridolfing. Dies spülte die Eckstein-Elf wieder an den oberen Bereich heran. In Schlagdistanz zum Spitzenfeld. Dazu benötigt man aber gegen den Tabellennachbarn des TSV Heiligkreuz, auch „Santa Cruz“ genannt, ebenfalls dreifach punkten, um sich festzusetzen. In den Heimspielen sollte das für den SV Laufen machbar sein, denn bisher gab man im Stadion an der Freilassinger Straße auf grünem Rasen bisher nur einen Punkt ab. Heiligkreuz hatte spielfrei und reist ausgeruht an die Salzach. Vier Siege, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen des SV Laufen stehen 3 Siege, 1 Unentschieden und 4 Niederlagen von Santa Cruz gegenüber. Also eine fast ausgeglichene Bilanz beider Teams, die sich im Mittelfeld der Kreisklasse 4 befinden, jedoch mit Blick nach oben. Am Nationalfeiertag um 15 Uhr kommt es also darauf an, wer die Wahrheit auf dem Feld gebucht hat. Die Auswärtsbilanz von Santa Cruz besagt bisher lediglich einen Punktgewinn, die Heimbilanz des SV Laufen beeindruckend. Die Favoritenrolle muss sich der SV Laufen anheften lassen, dies sollte Motivation sein, die heimischen Fans erneut zu beglücken. Mittwoch 15 Uhr wird Schiedsrichter Michael Alt die beiden Teams auf den Rasen an der Freilassinger Straße führen.
Dass der Nationalfeiertag noch seinen kompletten Fußballinhalt bekommt, werden um 13 Uhr die Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf von Schiedsrichter Stefan Frisch im Achtelfinalduell des Bezirkspokals aufs Feld geführt. Der Bezirksligist der SG Fridolfing steht in der Liga nach vier Spielen und vier Siegen auf Platz 1. Die weiter oben angesiedelten DJK-Spielerinnen aus Traunstein markieren in der Bezirksoberliga derzeit Platz 4. Die Favoritenrolle sollte den Traunsteiner gehören, auch wenn man nicht weiß, welche Spielerinnen wirklich im Pokal auflaufen und wo die Priorität der Mannschaften für dieses Jahr liegt. Bisher kassierte die DJK in der Meisterschaft in zwei Spielen kein einziges Gegentor und ist genauso wie die SG Fridolfing punktverlustfrei. Theresa Christofori und Nadine Ager schossen von fünf Toren bisher jeweils zwei davon. Auf Seiten der Hausherren ist Corinna Pöhlmann mit vier Treffern Führende der internen Liste vor Youngster Julia Karl, die bisher dreimal einnetzte. Ob ein Offensivspektakel erwartet werden kann, bleibt definitiv abzuwarten. Selbst ein Elfmeterschießen wäre am Mittwoch im Stadion an der Freilassinger Straße möglich. Die bisherigen Aufeinandertreffen der Teams sieht in Traunstein den Favoriten. Aber der Pokal hat ja bekanntlich eigene Gesetze und auch hier geht es um das nackte reine Ergebnis.

Michael Hollinger leitete in Fridolfing am Samstagnachmittag die Wendung des Spiels ein und erzielte einen sehenswerten Treffer.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen