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Laufen: Eine Heimniederlage, auf die man beim SV Laufen 2 verzichten hätte können. Gegen den SC Vachendorf 2 unterlagen die Salzachstädter zu deutlich mit 0:3. Eine ereignisarme Partie hatte erst am Schluss etwas zu bieten. Den Sieg der Gäste hatte sich der SVL aber doch irgendwie selbst zuzuschreiben.
Vor mehr als ansprechender Kulisse (ca. 50 Zuschauer) für ein C-Klassen-Match empfing am Freitagabend der SV Laufen 2 den SC Vachendorf 2. In den ersten 15 Minuten sahen die Zuseher einen durchaus ansprechenden Kick, wo es den Hausherren gelang, die Ballhoheit zu erringen. Die erste kleinere Tormöglichkeit ergab sich in der 27. Minute. Nach Freistoß von Martin Rudholzer segelte jedoch Maximilian Schmidt am Schuss vorbei. Nur zwei Minuten später erneut eine Standardgelegenheit für den SVL. Maximilian Weber knallte seinen Freistoß aus gut 30 Metern auf den Kasten. Dort hatte Florian Oberhauser im Tor der Gäste, der im Laufe des Spiels zum Spieler des Tages avancierte, seine liebe Mühe, um den Schuss von Weber ums eigene Tor zu drehen. Wiederum zwei Minuten darauffolgend kam auch der Gast erstmals gefährlich in den Strafraum. Ein langer Ball landete bei Florian Drexlmeier, der das Laufduell mit Markus Schnugg gewann und scharf aufs Tor schoss. Keeper Alexander Kalb konnte allerdings erfolgreich parieren.
Im zweiten Durchgang plätscherte die Partie erstmal so dahin. Torraumszenen waren Mangelware. Nach gut einer Viertelstunde „ein grooven“ in den zweiten Durchgang wurde das Match an der Freilassinger Straße dann wieder lebendiger. Der SV Laufen ließ eigentlich nicht viel zu und konnte mehr Spielanteile auf sich vereinen, spielte aber oftmals zu kompliziert in der Vorwärtsbewegung. Der Gast aus Vachendorf verließ sich oftmals auf lange Bälle nach vorne und auf ihren Torhüter Oberhauser, der in der Schlussviertelstunde ein ums andere Mal seine Farben rettete. In der 62. Minute kam Michael Niedermeier für den SVL bis in den Strafraum hindurch und wollte nach einer kurzen Drehung seinen Spielpartner Thomas Bauer bedienen. Bauer wurde vor dem Einschuss noch punktgenau gehindert. In Minute 71 dann der Überraschungseffekt des Spiels in Laufen. Egezon Krasniqi lupfte das Leder sehenswert über die Laufener Abwehr hinweg, wo sich Benedikt Willinger davonstahl. Willinger sah die Chance und nutzte diese per Flachschuss zur überraschenden 0:1 Führung der Gäste. Zusammengeräumt hatte der SV Laufen allerdings noch nicht. Jetzt spielte der Hausherr wieder mutiger auf und versuchte den Ausgleich irgendwie zu erzielen. So auch in der 74. Minute als nach einem Eckball von Michael Niedermeier Maximilian Schmidt zum Seitfallzieher ansetzte. Oberhauser tauchte ab und sicherte das Leder. In der 79. Minute ein schneller Gegenstoß der Gäste, die sich nun über mehr Räume erfreuen konnten. Sebastian Maierhofer erschien über der linken Außenbahn und versuchte seinen Ball in Richtung Markus Berger zu spielen. Der Ball landete in der Verteidigung, die aber nur unzureichend klärte, so dass Berger das Leder doch noch erhielt. Berger zirkelte in Richtung Kreuzeck, verfehlte dies jedoch um einen Meter. Zwei Minuten darauffolgend hätte der SV Laufen allerspätestens den Ausgleich verdient gehabt. Sie zeigten einen mehr als sehenswerten Spielzug ausgehend von Tobias Antosch, der den Ball in Richtung Strafraumgrenze schlug. Dort verlängerte Maximilian Schmidt zentimetergenau per Kopf zum einlaufenden Michael Niedermeier. Niedermeier passte zielgenau auf den zweiten Pfosten, wo der eingewechselte Daniel Ostner lauerte und abschloss. Ostners Abstauber parierte Oberhauser reflexartig und hielt die Führung für den Gast aufrecht. Die Nachspielzeit war dann für den Hausherren eher zum Vergessen, denn man musste noch zwei Tore entgegennehmen, die dem SV Laufen endgültig den Zahn zog. In der dritten Nachspielminute die Entscheidung an der Salzach. Nach einer Ecke von Markus Berger konnte die Defensive wiederum das Leder nicht entscheidend klären, so dass Benedikt Willinger zum Schuss kam. Willingers Schuss schlug halbhoch im langen Torwarteck ein – 0:2. Und nachdem ein Spiel schon lange keine 90 Minuten mehr dauert, sondern länger, fiel in der 96. Minute noch der dritte Treffer für den Gast. Ein langer Ball flog aus der Hälfte des SC Vachendorf ins Halbfeld des SV Laufen, wo ein Zweikampf nicht entscheidend gewonnen werden konnte. Dies nutzte der Gast namentlich durch Markus Berger. Bergers Chance wurde noch abgewehrt, doch der eingewechselte Bernhard Füssl schweißte das Runde im Kreuzeck ein – 0:3.
Die Niederlage für den SV Laufen war vor allem in dieser Höhe nicht verdient, hatten sie doch mehr vom Spiel. Eine Punkteteilung hätte dem Spielverlauf sicherlich zur Genüge getan. Doch schlussendlich hatte der Gast die Cleverness und vor allem die Effektivität am Freitagabend an der Salzach auf ihrer Seite.
Laufen empfängt schon am kommenden Freitagabend (24. August, 18.00 Uhr) die DJK Nußdorf zum Heimspiel an der Salzach. Der SC Vachendorf wird sich zwei Tage später auf heimischem Spielgelände mit dem SV Kay III messen.

Laufens Maximilian Weber betätigte sich am Freitagabend zumeist als Abräumer vor der Abwehr und fing zahlreiche lange Bälle des SCV frühzeitig ab.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Nach einem erneut erfolgreichen Wochenende werden Laufens Herrenmannschaften wiederum interessante Aufgaben „vor die Flinte“ bekommen. Laufens Erste reist zum ASV Piding, der SC Vachendorf 2 ist zu Gast beim SVL 2.
Jede Serie wird einmal sein Ende finden. So und nicht anders sollte man von Seiten des SV Laufen an die Aufgabe beim ASV Piding gehen. Am Samstag, den 18. August um 15 Uhr wird an der Bachstraße in Piding das Kreisklassenmatch angepfiffen. Ungute Erfahrungen schleppte dabei der SVL nach Piding mit. Die letzten Punktspiele in Piding gingen mit 0:4 und 0:5 völlig in die Hose. Fast könnte man von einem vermaledeiten Sportplatz für den SV Laufen sprechen. Aber jede Serie findet garantiert mal ihr Ende. Und warum nicht schon am Samstagnachmittag. Der SV Laufen ist sehr gut in die Saison gekommen und konnte nach dem 2:0 Heimsieg gegen den TSV Bad Reichenhall am vergangenen Wochenende den SV Oberteisendorf mit 3:1 bezwingen. Selbstvertrauen sollte also genug vorhanden sein, um den Pidinger Sportplatz wieder auf die Seite der guten Erinnerungen zu bringen. Der ASV Piding seinerseits konnte bisher nur einen Punkt aus zwei Spielen erreichen. Zuhause gereichte es zu einer 1:1 Punkteteilung gegen den Aufsteiger des SC Vachendorf. Auswärts beim vermeintlichen Ligafavoriten des TSV Tittmoning (Kreisligaabsteiger) kam man mit 0:4 unter die Räder. Klar ist, dass der SV Laufen wieder alles erlernte und trainierte umsetzen muss, um in Piding wirklich gut auszusehen. 90 Minuten volle Konzentration und den Willen und den Biss in Piding dreifach zu punkten – dann, und da ist man sich von Seiten des SVL sicher, ist das Gesetz der Serie definitiv außer Kraft gesetzt.
Laufens 2. Mannschaft grüßt derzeit in der C-Klasse 6 vielleicht ein wenig überraschend vom Sonnenplatz. Drei Spiele, drei Siege, Platz 1 – ein Bild, an welches man sich in der Salzachstadt gewöhnen könnte, denn nichts anderes als der Aufstieg wäre die absolute Wunschvorstellung. In der vergangenen Woche konnte man auswärts zweimal die drei Punkte einfahren. Beim TSV Stein/St. Georgen siegte man 2:0 und bei der DJK Traunstein 2 half die Nachspielzeit zum 2:1 Sieg. Jetzt ist die nächste Aufgabe der SC Vachendorf 2. Die Reserve des Kreisklassenaufsteigers hatte ebenfalls schon drei Spiele zu absolvieren. 1:2 bei der DJK von Traunstein, 2:2 Punkteteilung zuhause gegen die DJK Kammer 2 und eine 1:3 Heimniederlage gegen den SV Seeon-Seebruck 2. Um 19 Uhr am Freitag, den 17. August im Stadion an der Freilassinger Straße in Laufen scheint also die Favoritenrolle vorab verteilt zu sein.

Michael Niedermeier (Mitte in blau) möchte mit seiner Mannschaft, den SV Laufen 2, die Tabellenspitze der C-Klasse 6 verteidigen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Die Nachspielzeit am Samstagnachmittag in Traunstein musste dem SV Laufen 2 die volle Punktzahl sichern. Mit 2:1 nach einem zerfahrenen Match konnten die Gäste von der Salzach als glücklicher Gewinner vom Sportplatz der DJK Traunstein die Heimreise antreten.
Im Schatten des Schaumaier-Sportparks in Traunstein trat die zweite Mannschaft des SV Laufen zum Gastspiel bei der DJK Traunstein 2 an. Samstagnachmittag, bestes Fußballwetter, gut 20 Zuschauer, da sollte für den SV Laufen etwas gehen. Und nach vier Minuten hätte es auch schon nach dem Geschmack der vereinzelten Gästefans laufen können. Nach einer Hereingabe von Tobias Prantler lupfte Thomas Bauer das Leder im Strafraum über seinen Gegenspieler hinweg in Richtung Patrick Prechtl. Prechtl agierte allerdings unglücklich und traf das Leder einschussbereit nicht. Aber auch die DJK 2 konnte in der Anfangsphase eine Torchance erwirken. Nach einem weiten Freistoß von Hari Peter lief Andreas Eckert an seinem Gegenspieler vorbei über den spitzen Winkel in den Strafraum. Eckerts Schuss erreichte Torhüter Emanuel Salomon nicht mehr, aber das Geschoss fand auch nicht den Weg in die Maschen (9.). Nach knapp einer halben Stunde (29.) dann die Führung für den Gast von der Salzach. Ein Eckstoß von Tobias Prantler schlitterte irgendwie zum aufgerückten Abwehrchef Robert Bauer hindurch, der aus wenigen Metern zum 0:1 einschoss. Doch postwendend kassierten die Mannen vom SV Laufen den Ausgleichstreffer. Erneut ging eine Standardsituation voraus. Den Eckstoß von Robin Scholz konnte Laufens Verteidigung schlicht nicht verteidigen und half in Gemeinschaftsarbeit sogar mit, dass Salah Alkhateb noch im Fallen das Leder über die Torlinie stochern konnte – 1:1 (32.). Fast hätte die DJK Traunstein 2 sogar noch die Führung erzielen können. Einen Laufener Angriff abgeblockt, schlug die DJK Hintermannschaft mehr als Befreiungsschlag gedacht, das Runde weit nach vorne auf Holger Huber, der ziemlich unbehelligt in Richtung Salomon-Tor rannte. Sein strammer Schuss knallte zu seinem eigenen Unglück an den Pfosten (34.).
Im zweiten Durchgang verlagerte sich die Partie zusehends in die neutrale Zone und man beharkte sich in der Luft und am Boden und um jeden Grashalm herum. Unfehlbarkeiten gepaart mit einer gewissen Zerfahrenheit prägte diese zweite Hälfte. Erst spät nahm das Match wieder ein wenig Fahrt auf, und wiederum hatte der SV Laufen das Vorrecht. Simon Maier lief aus dem Halbfeld in Richtung Tor und konnte nicht geblockt werden. Maier bewies Übersicht und legte auf den mitgelaufenen Tobias Prantler ab, der mit seiner Direktabnahme nur knapp scheiterte. Zum Ende hin wurde es noch ein wenig hektisch. In der 44. Minute schupfte Luka Feil das Leder über die DJK-Abwehrkette hinweg, wo Thomas Bauer hineinlief und mit seinem Drehschuss am Aluminium scheiterte. Ein Billardtor sorgte dann in der 45. Minute für Laufens Auswärtssieg. David Cienskowski schoss seinen Freistoß aus 25 Metern schlicht scharf und flach in die Gefahrenzone und traf dabei Bauer am Körper. Der Ball flog von der DJK-Abwehr ungeklärt auf den wohl leicht im Abseits postierten Tobias Prantler, der sich zuvor auf den zweiten Pfosten wegschlich. Prantler überwand in der Folge Herbert Marx im Heimtor zum 2:1 Siegtreffer für den SV Laufen, der allerdings einen Wehrmutstropfen bekam. Denn in der Nachspielzeit musste Luka Feil nach einem Zweikampf mit Andreas Eckert in der eigenen Hälfte mit einer glatt roten Karte das Feld verlassen. Feil ließ sich in der Nähe der Auslinie zu einem großen Foulspiel hinreißen, wobei sich Eckert schlussendlich bedanken konnte, dass er selbst nicht auch noch vom Feld musste, denn seine mit den Armen artikulierten Gesten hätten mit Sicherheit auch eine Strafe des Unparteiischen verdient gehabt.
Laufens 2. Mannschaft wird am nächsten Freitag, den 17. August ein Heimspiel austragen. Um 19 Uhr empfangen die Mannen von der Salzach den SC Vachendorf 2.

Es ging schon teilweise rau zur Sache auf dem DJK-Sportplatz in Traunstein. Hier bekämpft Laufens Patrick Prechtl mit gewisser Härte das Herausspiel der DJK-Defensive.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Vor allem im zweiten Durchgang sah man ein offenes und sehr kampfbetontes Spiel an der Freilassinger Straße in Laufen. Der Doppelschlag von Torjäger David Cienskowski leitete dennoch im ersten Durchgang den Heimsieg des SVL ein und ergab im Endergebnis den zweiten Dreier im zweiten Saisonmatch.
Der SV Laufen wollte gleich zu Beginn zeigen, dass man die 3 Punkte erneut an der Salzach behalten wollte. In der 2. Minute die erste gefährliche Annäherung auf das Gästetor. Gerhard Nafe spielte mit Überblick seinen Eckball in den Rückraum, wo Tobias Prantler es mit links versuchte. Prantler verfehlte das Tor um gut einen Meter. Nur zwei Minuten darauffolgend schlug es aber im SVO-Kasten ein. Gerhard Nafe bediente David Cienskowski halbhoch im Strafraum. Dieser nahm das Leder aus der Luft, überlupfte seinen Gegenpart und schob flach ein – 1:0. Oberteisendorf erholte sich relativ schnell von der kalten Dusche und konnte in Minute 11 erstmals für Aufsehen sorgen. Michael Hiebl startete über Rechtsaußen und konnte dabei zwei Gegenspieler ins Leere laufen lassen. Hiebls Pass an die Strafraumgrenze nahm Julian Greim zum Versuch Laufens Torwart Thomas Kalcher zu überwinden. Kalcher war auf dem Posten und schnappte sich Greims Schuss. In den ersten 20 Minuten konnte man der Partie spielerisch einiges abgewinnen. Beide Teams waren technisch gut unterwegs und immer bedacht darauf in die jeweiligen Torräume zu kommen. Allerdings kamen die Mannschaften an der Salzach nur noch vereinzelt richtig gefährlich vor die Gehäuse. Auf Laufener Seite war es David Cienskowski, der vor dem Einschuss noch abgegrätscht wurde. Auf der Gegenseite versuchte sich in der 39. Minute Daniel Aschauer aus der Distanz, doch erneut stand Kalcher parat und entschärfte den Schuss. Eine Minute nach Aschauers Versuch und somit im richtigen Moment schlug der SV Laufen erneut zu. Andreas Strasser fand die Lücke und spielte einen Pass in den Strafraum. Gästekeeper Maximilian Krammer und sein Verteidiger waren sich uneins, so dass David Cienskowski sich das Leder schnappen konnte, Krammer ausspielte und aus mittlerweile spitzem Winkel das Runde einschoss – 2:0.
Dem SV Oberteisendorf sah man nach der Pause an, dass sie noch einiges vor hatten, nicht umsonst schrieb die Presse von Comebackqualitäten der Hiebl-Elf. Und so musste mehr oder weniger in der 49. Minute der Anschlusstreffer fallen. Ein bisschen zu einfach für den Geschmack der Laufener Fans konnte der frisch ins Spiel gekommene Johannes Bachmaier auf Julian Greim passen, der den Ball an Kalcher vor zum 2:1 Anschluss brachte. Oberteisendorf nun sehr engagiert und offensivfreudig, setzte die Defensive der Hausherren gehörig unter Druck. Laufen allerdings konnte sich wieder zurück ins Spiel beißen und in der 58. Minute wieder eine Chance auf ihr Konto legen. Helmuth Putzhammer zieht ziemlich überraschend seinen Freistoß aus gut 30 Metern scharf aufs Tor. Den Aufsetzer konnte Krammer zur Ecke klären. Diese Gelegenheit bewies, dass sich der SVL von der Druckphase der Gäste einigermaßen befreien konnte und über den Kampf dagegen halten wollte. Jedoch war der SVO in dieser Phase ein wenig gefährlicher auf dem Rasen in Laufen unterwegs und war doch einige Mal im Laufener Strafraum vorzufinden. Die Partie entwickelte sich im Laufe dieses zweiten Durchgangs zu einer engen Kiste. Hüben wie drüben war es durchaus das eine oder andere Mal gefährlich, doch fallen wollte vorerst ein kein weiteres Tor. Die zweite Druckphase der Gäste begann in der 71. Minute als Maximilian Oeggl seinen Freistoß in den Strafraum brachte, wo Daniel Aschauer zum Kopfstoß kam. Kalcher begrub das Leder unter sich und bewies sich in dieser Phase ein ums andere Mal als verlässlicher Rückhalt der Salzachstädter. Erneut war es Maximilian Oeggl, der die nächste Oberteisendorfer Torgelegenheit einleitete. In Minute 77 eroberte er an der Mittellinie das Leder nach einem unpräzisen Pass der Hausherren. Oeegl schoss gezielt nach vorn, wo der vor Augenblicken eingewechselte Christian Spiegelsberger fast ein wenig überrascht war und sich von Kalcher entscheidend irritieren ließ und diese überraschend auf ihn zukommende Chance vergab. Oberteisendorfs Mannschaft zeigte wie am Mittwoch in Vachendorf Comebackqualitäten und bewies, dass die gesamten 90 Minuten mit ihnen zu rechnen ist. Laufen jedoch nahm den Fight an und hielt den Angriffswellen stand. Oftmals war es Thomas Kalcher, der gut mitspielend weite Pässe der Gäste im Strafraum für seine Vorderleute abfing. Was David Cienskowski im ersten Durchgang für den SV Laufen war, nämlich die entscheidende Person, war Thomas Kalcher im Kasten der Salzachstädter im zweiten Durchgang. Die letzten zehn Minuten gehörten aber wieder den Hausherren. Michael Hollinger gewann in der 81. Minute einen sehr wichtigen Zweikampf gegen Oeggl und schickte von der Mittellinie aus sofort Tobias Prantler los. Prantler knallte ein wenig überhastet das Leder weit übers Gehäuse hinweg. In der 84. Minute war es Linksverteidiger Maximilian Weber, der mit einem Linienpass Gerhard Nafe entlang schickte. Nafe, der mit seinem Gegenspieler stark bedrängt bis in den Strafraum kam, spielte sich hindurch, an SVO-Keeper Krammer vor und schoss aus kurzer Distanz aufs Tor. Nafes Schuss konnte mit vereinten Kräften vor der Torlinie geklärt werden. Durch eine Behandlungspause für Laufens Torwart Kalcher ließ Schiedsrichter Huber (TSV Palling) sechs Minuten nachspielen. Dies nutzte der SV Laufen, um den Sack endgültig zuzumachen. Zuerst war es in der 92. Minute Gerhard Nafe, der mit Zug in den Strafraum rannte und aufs Tor knallen konnte. Erneut rettete Krammer seine Farben mit einer Parade, die zum Eckball führte. In der 94. Minute hätte Michael Hollinger schon alles klar machen können. Hollinger erschien im gegnerischen Strafraum und versuchte mit der Spitze die Entscheidung herbeizuführen, doch wiederum hielt Krammer sein Team im Spiel. Youngster Simon Maier war die Entscheidung in der 96. Minute vorbehalten. Der Ball kam aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Maier das Spielgerät zum 3:1 Endstand im Kasten versenkte.
Trotz der erneut bewiesenen Comebackqualitäten des SV Oberteisendorf reichte es nicht zum Einfahren eines Punktes und alle drei Punkte musste man bei der Eckstein-Elf in Laufen belassen, die mit zwei Siegen aus zwei Spielen einen optimalen Saisonstart hinlegten. Für den SVL geht es nächsten Samstag zum ASV Piding, da will eine Negativserie beendet werden.

SV Laufen Sturmführer David Cienskowski lieferte gegen Oberteisendorf mit einem Doppelpack ab.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
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Laufen: Drei Punkte einzufahren mit einer souveränen Leistung euphorisieren automatisch die Gefühlswelten von Fußballern und dessen Fans. So auch beim SV Laufen, die nach dem Sechs-Punkte-Heimspieltag erneut interessante Aufgaben vor sich haben. Die Erste erwartet den SV Oberteisendorf, die Zweite reist nach Traunstein.
Diesmal spielen beide Herrenteams des SV Laufen auf unterschiedlichen Plätzen. Für beide Mannschaften aus der Salzachstadt gilt aber den erfolgreichen 1. Spieltag zu wiederholen und sich das Gefühl der sechs Punkte erneut zu gewinnen und sich davon weiter euphorisieren lassen.
Laufens Erste empfängt nach am Freitag, den 10. August um 19 Uhr im eigenen Stadion an der Freilassinger Straße den SV Oberteisendorf. Der SVL gewann vergangene Woche gegen den TSV Bad Reichenhall in souveräner Art und Weise 2:0, der SV Oberteisendorf hatte gleich am ersten regulären Spieltag spielfrei. Der SV Oberteisendorf landete in der vergangenen Kreisklassensaison auf Platz 3 vor dem SV Laufen, der auf Platz 4 abschloss. Jedoch gingen beide Spiele der Oberteisendorfer gegen den SV Laufen in die Binsen und man unterlag. So soll es auch im neuen Spieljahr sein, denn der SV Laufen will vor allem zuhause keine Punkte abgeben. Da darf auch mal ein knappes Ergebnis helfen, denn Sieg bleibt Sieg bleibt Sieg…..Selbst Toptorjäger David Cienskowski hielt sich im ersten Match noch zurück und überließ die Tore gegen Reichenhall Neuzugang Tobias Prantler und Sturmkollege Gerhard Nafe.
Der SVO, der wie der SV Laufen, in der neuen Saison auf einen neuen Cheftrainer setzt, will sich auch im neuen Spieljahr oben festsetzen. Vergangene Saison musste man dem SBC Traunstein 2 und dem SC Inzell den Vortritt auf die vorderen Plätze lassen. Ob es bei dem Vorhaben für Freitagabend günstig war, dass der SVO spielfrei war und erst unter der Woche mit einem 2:2 Unentschieden beim Aufsteiger des SC Vachendorf in die Saison einstieg wird sich zeigen. Auch die Ergebnisse im Wieninger-Pokal lassen keinen wirklichen Aufschluss zu. Im Halbfinale unterlag man gegen den SV Leobendorf mit 0:2, zuvor allerdings besiegte man den SC Anger mit 4:1.
Alles Anzeichen, dass dieses Spiel keine „Nebenbei-Veranstaltung“ wird und beide Mannschaften darauf bedacht sein werden, die vollen drei Punkte einzufahren. Ein sicherlich offensives interessantes Match wird am Freitag, den 10. August um 19 Uhr im Stadion an der Freilassinger Straße erwartet, welches Schiedsrichter Alois Huber (TSV Palling) leiten wird.
Laufens „Zweite“ siegte ebenfalls vergangenen Freitag souverän mit 4:1 gegen den SV Erlstätt 2. Ein Einstand nach Maß wie Trainer Hans Obermayer danach zu Protokoll gab. Unter der Woche spielte man beim TSV Stein/Georgen 2 2:0 und holte dabei weitere 3 Punkte. Am Samstag, den 11. August geht es nun zur DJK Traunstein 2. Um 16 Uhr wird dort das Match zwischen der DJK Traunstein 2 und dem SV Laufen 2 von Schiedsrichter Wolfgang Marx vom SV Saaldorf angepfiffen.

Laufens Toptorjäger der vergangenen Jahre, David Cienskowski, hielt sich mit dem „Einschießen“ am ersten Spieltag noch zurück
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen