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Laufen: Selbstbewusstsein sollte genug vorhanden sein, um die Auswärtsaufgaben beim FC Bischofswiesen und dem TSV Palling 2 erfolgreich zu bestreiten. Der SV Laufen wird sein eigenes Sportgelände am kommenden Wochenende eher „jungfräulich“ behandeln.
Die 1. Mannschaft des SV Laufen hat am vergangenen Freitagabend bewiesen, dass sie auch „Comeback“ kann. Nach einem 1:2 Spielstand in der Halbzeitpause gegen den SV Linde Tacherting kehrte die Eckstein-Elf aus der Pausenkabine beeindruckend zurück und schlug die Gäste aus Tacherting schlussendlich überzeugend mit 4:2. Dabei war auch interessant festzustellen, dass die Spieler, die zwischen Erster und Zweiter pendeln, auch in die 1. Mannschaft drücken und auf das sogenannte Stammpersonal Druck ausüben. Eine sicherlich komfortable Situation für das Trainerteam so den Erfolgshunger hochzuhalten. Dieser Erfolgshunger und das Wissen, dass dem SV Laufen niemand und nichts geschenkt wird, sollen auch am Samstag, den 1. September um 16 Uhr in Bischofswiesen zum Tragen kommen. Die Schippe Selbstvertrauen, die man sich auch durch das Comeback gegen Tacherting draufgelegt hat, sollte dazu ebenfalls dienen, das Auswärtsmatch beim unangenehmen Gegner des FCB erfolgreich zu gestalten. Acht Spiele absolvierten der FC Bischofswiesen und der SV Laufen seit Aufzeichnungen des BFV. Der FCB siegte dabei viermal, der SVL dreimal. Das einzige Unentschieden gab es im letzten Aufeinandertreffen im Frühjahr 2018. Ebenfalls im Riedherrnstadion trennte man sich 3:3. Aus Sicht des SV Laufen ist es nun an der Zeit, die Bilanz gegen Bischofswiesen auszugleichen und dementsprechend aufzuhübschen. Sicher ist, dass man frohen Mutes nach Bischofswiesen reisen wird und seine ganze Tatkraft für den ersten Auswärtssieg der Saison in die Waagschale legen will. Der Unparteiische Christopher Robin Laufke (FC Traunreut) wird dieses Match am Samstag um 16 Uhr anpfeifen.
Die sogenannte „Reserve“ des SV Laufen hatte am vergangenen Wochenende spielfrei. Das geplante Spiel gegen die DJK Nußdorf wurde auf Ende September verschoben. Nun wird die Elf von Hans Obermayer am Sonntag, den 2. September zum TSV Palling 2 reisen. Das Heimteam des TSV besiegte die DJK Traunstein 2 deutlich mit 5:0 und wird alles versuchen, auch auf heimischen Gefilden die drei Punkte zu behalten. Demgegenüber steht eine Mannschaft des SVL, die hinter dem FC Traunreut und dem TSV Tittmoning auf Platz 3 der C-Klasse firmiert und alle Aufstiegshoffnungen in eigener Hand hat. Allerdings muss man festhalten, dass im Gegensatz zu den Spitzenteams derzeit hinten noch das eine oder andere Tor zu viel fällt und vorne die Kaltschnäuzigkeit noch nicht so stark verwurzelt ist wie bei den beiden Spitzenteams aus Traunreut und Tittmoning. Dennoch ist man in der Salzachstadt davon überzeugt, dass sich dies im Laufe des Jahres zugunsten des SVL ändern kann und wird. Palling auf Platz 7 gehört zu den zahlreichen Verfolgern des Spitzenfeldes und darf keinesfalls unterschätzt werden. Sonntag, 2. September 2018 um 13 Uhr geht es also für den SV Laufen 2 um die nächsten drei Punkte in der C-Klasse.

Gegen Fabian Motz und seine Bischofswiesener will Laufens Schlussmann Thomas Kalcher am Samstagnachmittag die Oberhand behalten.
Foto: suedost-news
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Laufen: Dieter Eckstein, Club-Legende, ist seit Sommer neuer Trainer des SV Laufen. Nachdem nun fast 2 Monate vergangen sind, stand der Neutrainer der Salzachstädter für ein kurzes Gespräch zur Verfügung.
Als Nachfolger von Hermann Lindner, ebenfalls Ex-Profi u.a. beim VfB Stuttgart, stieg Ex-Nationalspieler Dieter Eckstein im Sommer als Trainer beim SV Laufen ein. Nachdem er zuvor u.a. Union Hallein betreute, wollte er auf der westlichen Seite der Salzach ins Geschäft einsteigen. Der in Waging am See wohnhafte Ex-Profi vom 1.FC Nürnberg überzeugte den SV Laufen in den Gesprächen vollends und frühzeitig im Frühjahr war klar, dass Eckstein ab Sommer den SVL übernehmen wird.
„Es hat einfach gut gepasst“, so die Club-Legende. „Die Verantwortlichen machten und machen einen guten Eindruck, vor allem charakterlich stimmte es sofort.“ Zahlreiche Neuzugänge konnten die Salzachstädter neben dem neuen Trainer verpflichten und somit eine größere Auswahl anbieten. Auch die Trainingsbeteiligung fand somit einen höheren Wert und gemeinsam mit Co-Trainer Hans Obermayer scheint derzeit beim SV Laufen viel „im Butter zu sein“. Hans Obermayer, Abteilungsleiter Michael Niedermeier, Teammanager Markus Klinger und alle weiteren Funktionäre lobt Eckstein. „Sie sind und waren mir alle eine große Hilfe. Der interne Input der Verantwortlichen und die gezeigte Offenheit half mir immens beim Antritt des neuen Amtes.“ Die Rahmenbedingungen, auch speziell auf den Trainingsbetrieb, sah der Ex-Clubberer als ideal an. „Hier an der Salzach kann man richtig gut arbeiten.“
Ein Trainerwechsel, das wusste Eckstein aus eigener Erfahrung zu berichten, sei für die Spieler nicht immer einfach. „Einige neue Dinge, die man als neuer Coach einbringt, von der Spielausrichtung bis zu taktischen Maßnahmen, müssen von den Spielern erstmal angenommen werden. Da hatte und habe ich beim SV Laufen keine Probleme. Mein Team zieht vollends engagiert mit.“ Die Vorbereitungsergebnisse wollte er nicht zu hoch hängen, denn entscheidend sei immer die Punkterunde. Und in dieser Punkterunde ist der SV Laufen auf gutem Kurs. Sportlich unterlag man bisher nur einmal, und das äußerst knapp mit 2:3 beim ASV Piding. Ansonsten lieferte man in der Kreisklasse gute Spiele ab und zeigte, was man alles drauf habe.
Lediglich der Punkteabzug gegen den TSV Bad Reichenhall ist ein Wehrmutstropfen im Lauf der Salzachstädter. „Ganz klar war dies aufgrund der Statuten des BFV unser Fehler, den Jugendspieler zu bringen, das wissen wir auch. Jedoch hätte ich mir durchaus eine andere Lösung gewünscht, denn die Einwechslung erfolgte erst zum Ende der regulären Spielzeit und hatte keinerlei Einfluss auf den Spielverlauf, schon gar nicht auf das Ergebnis, “ machte Eckstein deutlich. „Reichenhall hat uns 90 Minuten dominiert, viele Torchancen herausgespielt und verdient die drei Punkte mitgenommen, “ konnte sich Eckstein ironisches nicht verkneifen und freute sich schon mal auf das Rückmatch im Nonner Stadion in Bad Reichenhall.
Nicht nur, aber auch aufgrund dieses Ereignisses, sei dies ein Ansporn die Punkte eben anderswo zu holen und das Ziel im oberen Bereich der Kreisklasse kräftig mitzumischen nicht aus den Augen zu verlieren. Viele Merkmale zeigte sein Team schon in dieser Saison. Die überzeugenden Siege auf dem grünen Rasen gegen Bad Reichenhall und Oberteisendorf. Das Comeback gegen Tacherting, wo man zur Halbzeit noch zurücklag. „Ich bin schon jetzt ein bisschen stolz auf meine Mannschaft. Darauf können wir definitiv die nächsten Monate aufbauen und hier in Laufen etwas Neues kreieren, “ zeigte sich der Ex-Nationalspieler optimistisch. Einen Cristiano Ronaldo habe man natürlich nicht, aber „wir haben viele unterschiedliche Qualitäten der Spieler, die sich in den Dienst der Mannschaft stellen.“
Dieter Eckstein war sich am Ende des Gesprächs sehr sicher: „Es war die richtige Entscheidung beim SV Laufen Trainer zu werden. Ich habe selten eine Mannschaft trainiert mit so einem guten Charakter und einem Willen zu gewinnen.“ Warum er eigentlich eher niederklassigere Mannschaften trainiert und nicht im Profibereich zu finden ist, antwortete „Eckes“ (wie er genannt wird): „Es macht bei unterklassigen Mannschaften mehr Spaß und man kann den Spielern vieles beibringen.“
Und wenn es mal nicht so laufen sollte, wusste Eckstein wie aus der Pistole geschossen die Antwort: „Ich bin ein Kämpfer. Ich hatte viel Hoch und viel Tief in meinem Leben, aber eines ist klar: Es geht immer nach vorne.“
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Leobendorf: Ein wenig war es am Sonntagmittag zu befürchten, dass der Test der Salzach-Damen einseitig werden würde. Mit einem vollen Dutzend und null Gegentoren besiegte die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf auf dem Sportplatz in Leobendorf den SV Neukirchen/Teisenberg.
Es war eine klare Angelegenheit am Sonntagmittag auf dem Sportplatz in Leobendorf. Der Gast des SV Neukirchen/Teisenberg, der zwei Klassen unter der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf spielt, hatte keine Chance, den Test irgendwie annähernd gleichwertig zu gestalten. So war auch das Ergebnis mehr als folgerichtig und war schon nach 45 Minuten mehr oder weniger fixiert.
Die Partie ging auch torreich los. Der Ball kam in der 4. Minute über die rechte Außenbahn erstmals in den Strafraum des SV Neukirchen. Dort erhielt Margit Glück das Leder und netzte abgefälscht zum 1:0 ein. Drei Minuten darauffolgend der nächste Schritt zum Dutzend. Julia Karl kam im Strafraum zum Abschluss, die Gästetorfrau zwar noch ein wenig die Hände ran, dennoch – 2:0. Haltbar wäre in der 13. Minute der erneute Abschluss von Margit Glück gewesen. Glücks Flachschuss landete schlussendlich neben dem Pfosten doch im Tor – 3:0. Klug schickte Tina Demm in der 17. Minute Toptorjägerin Corinna Pöhlmann durch die Schnittstelle. Pöhlmann scheiterte zuerst an der SV-Torfrau, doch im zweiten Versuch das Tor Nummer 4. Die Partie war ein Spiel auf ein Tor, nur selten kamen die Gäste über die Mittellinie und konnten somit ihrer Defensive kleinere Verschnaufpausen gönnen. Ein weiter Ball in der 34. Minute leitete das nächste Tor der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf ein. Der Schlag landete bei Corinna Pöhlmann, die zuerst mit einem Flankenversuch scheiterte. Doch wiederum erhielt Pöhlmann das Leder zurück und verwandelte selbst zum 5:0. Ein genauer Pass auf Julia Karl in der 42. Minute und schon stand es 6:0. Karl marschierte durch die völlig offene Deckung und verlud die Torfrau zum halben Dutzend. Eine Minute vor dem Ende hätte Karl erhöhen können, doch ihr Schussversuch wurde abgewehrt. Dieser Abwehrversuch landete allerdings bei Margit Glück, welche das Leder unter die Latte zimmerte – 7:0.
Zäher wurde es im zweiten Durchgang. Zwar war der Gast weiterhin so gut wie kaum in der Nähe des Strafraums von der meist beschäftigungslosen Lisa Stöllberger zu finden, aber die Hausherren konnten auch nicht mehr das gewünschte Spiel auf den Platz bringen. Auch bekamen einige Stammelfanwärterinnen ihre Einsatzchance, so dass die „normalen“ Wege und Systemvorgaben der Trainer nicht immer zu 100% umgesetzt werden konnten. Dennoch reichte es zu vier weiteren Toren. Den Anfang machte Spielführerin Leah Mayer in der 61. Minute. Julia Karl startete zuvor fast alleine wieder durch und wurde schlussendlich von der Gästekeeperin mittels Textilvergehen zu Fall gebracht – Strafstoß. Diesen verwandelte Mayer zum 8:0. Das Spiel beruhige sich nun deutlich und wirkliche Torszenen ließen vor gut 25 Zuschauern länger auf sich warten. Erst in Minute 79 schlug es beim SV Neukirchen wieder ein. Corinna Pöhlmann schickte die eingewechselte Marie Kroiß aufs Tor. Kroiß ließ eine Verteidigerin aussteigen und erhöhte in der Folge auf 9:0. In der 85. Minute durfte sich Margit Glück den Ball an der gegnerischen Strafraumgrenze zweimal zurechtlegen, bevor sie sich entschied abzuziehen. Ihr Linksschuss landete im langen Toreck – 10:0. Auch die ebenfalls eingewechselte Linksaußen Anna-Lena Dürnberger durfte noch zweimal zum Vollmachen des Dutzend netzen. Lang geschickt in den Strafraum schoss Dürnberger mit links flach ins rechte untere Eck – 11:0 (89). In der Nachspielzeit der zweite Streich von Dürnberger und der zwölfte davon für die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf. Eine Gästeabwehrspielerin verlor an der Strafraumkante nur leicht bedrängt das Leder an Dürnberger, die sich nicht bitten ließ und für den Bezirksligisten im Testspiel gegen den Kreisklassisten zum 12:0 einschoss.

Fast beschäftigungslos verbrachte SG-Torfrau Lisa Stöllberger einen mehr als ruhigen Mittag in Leobendorf.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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