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Laufen: Die Laufener E2-Junioren (U10) schossen sich in der vergangenen Spielwoche an die Tabellenspitze und können aus eigener Kraft die Frühjahrsmeisterschaft einfahren. Spannend wird es für die Salzachstädter Jungs nach den Ferien sicherlich nochmal.
Äußerst souverän trotz eher gemächlichem Beginn konnten die U10-Kicker des SV Laufen am Samstag ihr Heimspiel gegen den TSV Petting 2 gestalten. Stand es in der Halbzeit erst 4:0 für die Salzachstädter Gastgeber, schickte man den TSV Petting schlussendlich mit 12:1 nach Hause. Allein Maxi Strang erzielte vier Treffer. Zweimal steuerten je Leon Bach und Julian Schroll die Tore bei, während Kilian Mühlthaler, Nico Jani, Marie Obermeier und der Pettinger Keeper die restlichen Treffer für den SV Laufen eintüteten. Schon einige Tage davor ließ der SV Laufen keine Zweifel an Meisterschaftsgedanken, denn ebenfalls auf eigenem Platz gelang dem SVL im Nachholspiel gegen den SC Inzell ein 9:4. 5x Maxi Strang, 2x Nico Jani und 1x Julian Schroll und Bastian Lederer waren die Schützen gegen Inzell.
Auch die B-Jugend trägt Meisterschaftsgedanken mit sich herum. Musste am Dienstag noch ein Traumtreffer von Maxi Obermayer zum knappen 1:0 gegen die SG Traunwalchen/Palling reichen, kam man bei der SG Surberg/Neukirchen über 0:0 Remis nicht hinaus. Dennoch steht die U17 aus der Salzachstadt weiterhin an der Tabellenspitze Ruperti 1 und kann in dieser Woche im Spitzenspiel gegen Reichenhall die Meisterschaftsträume und damit die Aufstiegsträume in die Kreisklasse untermauern.
Ebenfalls heftige Aufstiegsträume in die Kreisklasse hat die C-Jugend des SV Laufen. Mit 5:1 in einem guten Auftritt am Freitagabend konnte der SV Laufen die JFG Salzachtal 2 in die Schranken weisen. Lennart Fuchs und Maximilian Bach sorgten für die Tore des Spitzenreiters, die damit den FC Hammerau weiterhin auf Abstand halten. Nun kann die U15 des SV Laufen den Wiederaufstieg in die Kreisklasse bewerkstelligen und somit mehr oder weniger am Saisonende mit den Träumen der U17 gleichziehen.
Das letzte Saisonspiel bestritten die B-Juniorinnen der SG Leobendorf/Laufen. Am Samstag empfing man die DJK Weildorf. Lag man schon 0:2 auf dem Sportplatz Leobendorf zurück, konnten Emilia Rudholzer und Verena Maier bis zum Schlusspfiff noch den Ausgleich erzielen. Die B-Mädels schließen nun im ersten Jahr in diesem Jahrgang als Tabellensechster ab.
Die D-Jugend des SV Laufen schaut nur von Spiel zu Spiel und kann mit ihren Stammkräften durchaus einige beachtenswerte Siege einfahren und weiterhin überraschend im vorderen Feld mitmischen. Ziemlich ereignislos siegten sie am Mittwoch 3:0 gegen den TSV Waging und hat vor den Ferien noch ein Spiel vor der Brust. Nach den Pfingstferien warten ausschließlich englische Wochen auf die U13-Kicker des SVL, wo man sich nochmals gegen starke Mannschaften beweisen kann.
So wie die B-Junioren schlossen auch die D-Juniorinnen den Spielplan in diesem Jahr ab. Durch ein Tor von Anabela Lazic konnte man bei der DJK Otting ein beachtliches 1:1 erzielen. Wenige Tage später musste man aber gegen das Spitzenteam des ASV Grassau die Segel streichen und kam mit 0:14 ordentlich unter die Räder. Jetzt heißt es bis Ende Juni noch fleißig trainieren, denn in der neuen Saison warten neue heiße Aufgaben auf die Mädels.
Gut in der Spur befindet sich auch die E1-Jugend aus der Salzachstadt. Durch einen hauchdünnen und knappen 5:4 Heimsieg bei Saharatemperaturen am Samstag in Laufen klettern die Jungs noch eine Platz nach oben und steht nun in der Frühjahrsrunde auf Platz 2 des Klassements. Auch diese Truppe um Spielführer Denis Lohwieser kann sich durchaus über Meisterschaftsträume Gedanken machen.
Nicht so glücklich waren die F1-Junioren am Samstag. Konnte man den ESV Freilassing im Libella-Pokal noch 5:2 im Badylon besiegen, nahm der ESV eiskalt Revanche und hielt mit satten 6:0 Toren den SV Laufen auf eigenem Rasen in Schach. Kopf in den Sand stecken gilt aber nicht, denn obwohl man in der Frühjahrsrunde nach oben nicht mehr ernsthaft eingreifen kann, kann man sich im Libella-Pokal noch ordentlich präsentieren und verkaufen. Weitere Runden warten auf die Kicker des SV Laufen in diesem Pokal.
Aktiv unterwegs waren auch wieder die „Jüngsten“ des SV Laufen. Mit zahlreichen Eltern fuhr man am Samstag nur wenige Kilometer zu einem Libella-Turnier in Leobendorf. Nach sechs Partien war die Bilanz äußerst ordentlich. Fünf Siege und lediglich eine Niederlage gegen den FC Hammerau platzierte die G-Jugend des SV Laufen rechnerisch auf Platz 2. Wiederum war der FC Hammerau, wie schon das ein oder andere Mal um den Hauch besser unterwegs als der SV Laufen.

Torgarant Maxi Strang zeigte vergangenen Samstag wieder mit vier Treffern im E2-Match gegen Petting auf.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Bayerisch Gmain: Ein harter Fight fand am Sonntagnachmittag in der GmoaArena in Bayerisch Gmain statt. Dabei konnte der SV Laufen mit einem glücklichen 2:1 Sieg in einem eigentlich fast auszurechnenden "Unentschieden-Spiel" den WSC aus dem Aufstiegsrennen kegeln und sich selbst mindestens die Relegation sichern.
Von Anpfiff an entwickelte sich in der GmoaArena ein körperlich intensives Spiel mit zahlreichen Nicklichkeiten und auch Foulspielen. Die beiden Teams schritten an der Grenze der Legalität und mussten diese auch manchmal überschreiten. Schiedsrichter Patrick Gramsamer (TSV Tittmoning) konnte sich definitiv nicht mangels Arbeit beschweren. Eine erste äußerst strittige Situation fand in der 8. Minute im Bayerisch Gmainer Strafraum statt. Ein hartes Einsteigen von Simon Angerer an Gerhard Nafe ahndete Gramsamer nicht und entschied auf Eckstoß - da hätte der ein oder andere Unparteiische durchaus auch auf den Punkt gezeigt. In Minute 14 dann die erste gefährliche Situation für die Hausherren. Nach einem Eckball des SV Laufen konterte der WSC unwiderstehlich. Schnell lief der Ball über Michael Eberlein, der per Diagonalpass Dennis Freudenreich fand. Freudenreichs Schuss landete am Außennetz. Erneut stand Laufens Stürmer Gerhard Nafe in der 26. Minute im Mittelpunkt des Geschehens. Nafe stach von außen in den Strafraum und wurde nach einer Finte erneut von Simon Angerer klar zu Fall gebracht. Gramsamer sah dies anders und ließ die Partie weiterlaufen. Der Fußballgott stand derzeit noch auf Seiten des WSC Bayerisch Gmain. Viele Aktionen in den Offensiven konnten aber nicht stattfinden, da die Defensivreihen größtenteils gute Arbeit verrichteten und nur wenig zuließen. Einen Schock erhielt der WSC dann in der 44. Minute. Nachdem Kendrick King schon zuvor wegen einem Foul die Gelbe Karte sah, zückte Gramsamer in dieser Spielminute die Gelb-Rote Karte. Grund: King meldete sich nach einer Behandlungspause nicht an und betrat das Feld. Bayerisch Gmain nun 45 Minuten mit zehn Mann.
Ab der Halbzeitpause wurde das Spiel rasanter und vor allem rassiger. In der prallen Frühlingssonne beharkten sich die Akteure weiter auf Messers Schneide. Eine kuriose Torchance verzeichnete der Gast des SV Laufen in der 49. Minute. Eine verunglückte Flanke von Maximilian Hanel flog immer näher in Richtung Tor und senkte sich gefährlich. Torwart Patrick Brunold musste sich schon richtig strecken, um den Ball noch unter der Latte herauszukratzen. Ein Tor, egal auf welcher Seite, kündigte sich zusehends an. So dann auch in der 60. Minute. Eine Flanke von Adrian Schläfke landete nach Kopfballverlängerung am zweiten Pfosten. Dort stand Dennis Freudenreich seelenruhig und völlig unbeachtet von Laufens Defensive frei und konnte mit einem harten Flachschuss Laufens Torwart Michael Höglauer zum 1:0 überwinden. Nun öffneten sich auch die Emotionsschleusen und es wurde kein Grashalm unberührt gelassen. Nach einem kurzen Schock und gut aufspielenden Hausherren fand der Gast in die Partie über den Kampf zurück. Anzeichen auf den Ausgleich sahen die 150 Zuschauer dann in der 74. Minute. Per Dropkick versuchte sich Christian Höhn aus der Distanz, er verzog allerdings um gut zwei Meter. Nur eine Minute später sah WSC-Keeper Brunold nicht allzu gut aus. Aus 20 Metern schoss Helmuth Putzhammer seinen Freistoß, von Kapitän Florian Hollinger kurz abgelegt, aufs Tor und brachte das Runde an Brunold vorbei - 1:1. Auf dem Boden, in der Luft, einfach überall wurde um jeden Ball gefightet, im Versuch sein eigenes Momentum zu kreieren. Zahlreiche Gelbe Karten musste Schiedsrichter Gramsamer in dieser Phase zeigen, um die Emotionen ein wenig unter Kontrolle zu behalten. Es musste wohl ein Joker richten. Diesen brachte Trainer Hermann Lindner schon in der 70. Minute und dieser stach in Person von Dominik Lindner in der 89. Minute. Ein Freistoß von Helmuth Putzhammer flog über Freund und Feind hinweg auf den zweiten Pfosten, wo Dominik Lindner sich das Leder aus der Luft holte und mit der Innenseite das viel umjubelte 2:1 für den SV Laufen zu erzielen. Einmal kam der WSC noch vor das Tor des SV Laufen, wurde aber durch die massive Deckungsarbeit des Gastes vom späten Ausgleich abgehalten.
Damit ist im Aufstiegskampf der A-Klasse 6 eine Spielrunde vor Schluss schon mal eine Entscheidung gefallen. Der WSC Bayerisch Gmain kann nicht mehr eingreifen und wird unter aller Voraussicht die Runde mit dem 3. Platz beenden. Am letzten Spieltag steht nun der SV Leobendorf mit zwei Punkten in Front auf Meisterkurs. Der SV Laufen dahinter empfängt am Samstag, den 3. Juni den TSV Teisendorf 2 (das Hinspiel ging an Teisendorf). Der SV Leobendorf empfängt den WSC Bayerisch Gmain. Mit lediglich einem Punkt kann der SV Leobendorf die Meisterschaft feiern und den SV Laufen in die Relegation schicken. Bei einer Leobendorfer Niederlage gegen den WSC Bayerisch Gmain und einem gleichzeitigen Sieg des SV Laufen auf heimischen Platz gegen den TSV Teisendorf kann das Meisterteller nur wenige Kilometer weiter nach Laufen gefahren werden. Spannung pur am letzten Spieltag der A-Klasse 6. Die mögliche Relegation findet im Übrigen wenige Tage nach dem letzten Spieltag statt. In einem Spiel auf neutralem Platz muss sich der Zweitplatzierte der A-Klasse 6 mit dem Drittletzten der Kreisklasse 4 messen. Derzeit wäre dies der TSV Berchtesgaden.

Laufens Stürmer Gerhard Nafe wurde immer hart bedrängt und musste sich teilweise hart erwehren. Mindestens einmal hätte er für seine Mannschaft einen Strafstoß erhalten dürfen – trotzdem reichte es für einen 2:1 Sieg in Bayerisch Gmain
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Sehr kompromisslos ging Laufens U10 (E2-Junioren) am Samstagvormittag im Heimspiel gegen den TSV Petting 2 vor. Vor allem im zweiten Durchgang schepperte es fast im Minutentakt und man siegte völlig ungefährdet mit 12:1 Toren vor zahlreichen heimischen Fans.
Sehr zielstrebig und spielerisch kompromisslos präsentierte sich am Samstagvormittag die E2-Mannschaft des SV Laufen im Heimspiel gegen den TSV Petting. In der Anfangsphase schien es noch ein munteres Hin und Her vor zahlreichen Fans zu werden, doch im Laufe der Partie entwickelte sich ein einseitiges Tore schießen. Zwar gelang es dem Gast in den ersten zehn Minuten den Gastgeber mehr oder weniger zu neutralisieren, doch in der 14. Minute konnten sie den ersten Treffer des SV Laufen nicht mehr verhindern. Nach einem Linienpass von Vinzenz Scheungrab schoss Maxi Strang aus der Drehung schön ins lange Toreck – 1:0. Den zweiten Treffer legten die Salzachstädter zwei Minuten nach der Führung nach. Nach einem Pass von Maxi Strang zog Julian Schroll scharf ab. Torhüter Florian Gotthardt parierte zur Ecke. Aus dieser Ecke entstand das zweite Tor für den SV Laufen. Maxi Strang schoss den Eckball und Julian Schroll verwandelte zum 2:0. Vinzenz Scheungrab zeichnete sich in der 21. Minute wiederum als Assistgeber aus. Erneut bediente er an der Außenlinie einen Mitspieler. Diesmal war es Kilian Mühlthaler, der das Leder zum 3:0 an Torwart Gotthardt vorbeispitzelte. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte der Gastgeber auf 4:0. Einen Querpass von Kapitän Nico Jani schupfte Julian Schroll sehenswert ins Toreck.
Im zweiten Durchgang öffneten sich die Defensivschleusen des TSV Petting und der SV Laufen hatte viel Platz, die gewonnenen Räume zu nutzen. Zuerst aber war es eine Standardsituation, die den Spielstand erhöhte. Einen Eckball von Maxi Strang in der 38. Minute knallte Leon Bach per Kopf zum 5:0 in die Maschen. Einen schönen Pass von Maxi Strang nutze Laufens Spielführer Nico Jani in Minute 40 zum 6:0. Nur eine Minute später war es Leon Bach, der aus dem Halbfeld abzog. Abgefälscht landete das Runde zum 7:0 in den Pettinger Maschen. Der SV Laufen hatte den TSV Petting nun völlig im Griff und spielte teils nach Belieben in die Offensive. Aus gut elf Metern zog Maxi Strang in der 42. Minute ab – 8:0. Eine nette Eckballvariante boten Maxi Strang und Nico Jani in der 43. Minute an. Strang spielte kurz auf Nico Jani, der den um sich kreisenden Strang wieder bediente. Letzter erhöhte somit auf 9:0. Ein Tor gelang dem Gast aus Petting doch noch. Schon im Fallen befindlich konnte Franz Maxlmoser sich gegen Julian Schroll durchsetzen und den Ball unter die Latte schlagen – 9:1 (45.). Doch das war es dann auch mit der Offensivpower des Gastes. Nun spielte bis zum Schluss nur noch der Gastgeber vom SV Laufen. Marie Obermeier erhöhte in der 46. Minute per direkten Freistoß auf 10:1. Obermeiers Schuss landete zwischen den Fingerspitzen und dem Querbalken im Netz. Abgefangen kurz nach der Mittellinie startete Julian Schroll für seine Farben einen schnellen Gegenstoß. Schroll legte quer auf den mitgelaufenen Maxi Strang, der Keeper Gotthardt zum 11:1 tunnelte. Dieser genannte Gotthardt hatte das Glück an diesem Tag keineswegs auf seiner Seite, denn in der Schlussminute konnte er einen Schuss von Julian Schroll nur noch ins eigene Netz abklatschen lassen – 12:1.
Am kommenden Dienstagabend reist die U10 des SV Laufen zum Spitzenspiel nach Traunstein. Dort erwartet sie der der Tabellendritte des SB Chiemgau Traunstein 2, der am Wochenende überraschenderweise zuhause mit 2:4 gegen die SG Schönau 2 unterlag. Der bisher ohne Punktverlust in der Frühjahrsrunde aufspielende SV Laufen nimmt somit für Dienstag die Favoritenrolle ein.

An Vinzenz Scheungrab in der Laufener Defensive gab es eigentlich kein Vorbeikommen. Er machte ein unauffälliges Match mit Offensivakzenten, was für einen Verteidiger ein großes Lob ist.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Dem ESV Freilassing, F1-Junioren, gelang am Samstagvormittag erfolgreich die Revanche gegen den SV Laufen. Unterlag man noch vor kurzem im Libella-Pokalwettbewerb im heimischen Badylon den Salzachstädtern mit 5:2 besiegte man nun den SVL auf dem Rasen in Laufen glatt mit 6:0.
Der ESV Freilassing übernahm von Beginn an die Spielkontrolle und bestimmte die Begegnung. Tief stand der SV Laufen, konnte aber die Torchancen des ESV nicht vermeiden. Ein Diagonalpass landete in der 4. Spielminute bei Timo Hofer, einer der Aktivposten des ESV, der zuerst sehr frei stand. Laufens Markus Schaider gelang es aber im letzten Moment Hofer vor dem Einschuss abzugrätschen – gehöriges Glück für den Gastgeber des SVL. Man merkte, dass der ESV im Rückblick auf das Libella-Pokalspiel einiges gut machen wollte. Langsam wurde der SV Laufen allerdings mutiger. Kapitän Julian Knoll versuchte sich in der 8. Minute aus der Distanz. Torhüter Daniel Rehrl gelang es zur Ecke zu klären. Ein weiterer Eckball in der 10. Minute sorgte erneut für Gefahr von Rehrls Tor. Nach einem Eckstoß von Finn Eckharter knallte Julian Knoll das Leder an die Latte. Zwei Chancen, die nicht einschlugen, wurden in der 11. Minute vom ESV eiskalt bestraft. An einer Diagonalflanke von Timo Hofer schlug Laufens Simon Schandl unglücklich vorbei, so dass Marco Grulke völlig freistehend zum 0:1 einschießen konnte. Auf der Gegenseite war das Glück erneut nicht der Freund des SV Laufen. Nach einem Eckball von Simon Schandl scheiterte Bastian Frank in der 13. Minute am Pfosten. Und wiederum erfolgte sofort die Bestrafung der ausgelassenen Torchance. Ein Einwurf vom SV Laufen in der gegnerischen Hälfte wurde im Mittelfeld vertändelt. Tobias Eike schnappte sich das Leder und sprintete wie im Tunnel in Richtung Laufener Gehäuse los. Simon Schandl, der zwar knapp an Eike dran war, konnte diesen nicht mehr stoppen und somit stand es 0:2. Die nächste Toraktion ergab den dritten Treffer für den ESV Freilassing. Lediglich eine Minute später schlug Timo Hofer einen Eckball ins Zentrum, wo Niclas Hofer zwischen einigen Laufener Defensivkräften zum Kopfball kam – 0:3. Und schon in der 17. Minute der nächste Treffer des nun ein wenig einseitigen Matches. Nach einem Querpass von Lucas Joiser schloss Timo Hofer zum 0:4 ab.
Nach der Halbzeit zeigte sich der SV Laufen ein wenig erholter und versuchte schnell den Anschlusstreffer zu erzielen. Gleich eine Minute nach Wiederanpfiff bekam Mannschaftskapitän Julian Knoll von Finn Eckharter das Leder zugepasst. Knoll zog nach kurzem Dribbling scharf ab, doch Keeper Daniel Rehrl kommt mit den Fingerspitzen den Schuss an die Latte lenken, für den Nachschuss war dann Finn Eckharter einen Schritt zu weit vorne und konnte das Leder nicht mehr erreichen. Nachdem Laufens Torwart Jonas Wendelberger in der Folge sein Team zweimal vom Rückstand bewahren konnte, war in der 26. Minute dies nicht mehr ganz möglich. Einen Schuss von Lucas Joiser konnte Wendelberger nur abklatschen und der bereitstehende Marco Grulke, der von den Laufener Defensivspielern kaum beachtet wurde, schob locker zum 0:5 ein. Die vereinzelten Offensivbemühungen des SV Laufen, die durchaus vorhanden waren blieben meist durch Distanzschüsse weniger erfolgreich und landeten allesamt neben oder über dem Tor. Treffsicherer bewies sich der ESV Freilassing, der vier Minuten vor Schluss (36.) den 0:6 Endstand aus Sicht des SV Laufen herstellte. Ein Distanzschuss von Niclas Hofer wurde von einem Laufener Abwehrmann unhaltbar für Wendelberger abgelenkt – 0:6. Der SV Laufen versuchte zwar in der Schlussphase den Ehrentreffer zu erzielen, doch in der Endkonsequenz war dem Gastgeber am Samstagvormittag kein Tor vergönnt, da die Gefährlichkeit in der Box nicht so vorhanden war.
Für die F1-Junioren ist die reguläre Spielsaison nun vor den Pfingstferien beendet. Dennoch tritt die U9 vor den Ferien nochmal auf. Am Dienstagabend empfängt man zum letzten Gruppenspiel im Libella-Pokal den ASV Piding 2. So gut wie qualifiziert für die nächste Runde im Pokal kann der SV Laufen mit weniger Druck aufspielen und einen guten Mai-Abschluss hinlegen. Das Pokalachtelfinale findet jedenfalls am Freitag, den 7. Juli um 17.30 Uhr statt. Voraussichtlich genießt der SV Laufen dabei Heimrecht.

Wenig Platz hatten die Spieler des SV Laufen, wie hier Bastian Frank (in rot am Ball), denn der ESV Freilassing schob klug und schnell sämtliche Räume zu.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen