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Laufen: Eine stabile Saison im Mittelfeld der Liga spielten die D-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf. In allen Werten der Statistik so gut wie ausgeglichen rangieren die Mädels im „Zentrum“ des Klassements und konnten wichtige Erfahrung für das neue Jahr sammeln.
Die D-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf, betreut von Gerhard Fischer und Jessica Antosch, welche die Nachfolge von Norbert Eberherr angetreten haben, können auf eine durchaus ausgeglichene Statistik verweisen. Mit 5 Siegen bei 3 Unentschieden und 8 Niederlagen schloss die SG auf dem 6. Tabellenplatz bei 9 Mannschaften in der U13-Juniorinnen Gruppe Kleinfeld ab. Das leicht negative Torverhältnis von 38:66 ist auch dem geschuldet, dass man gegen die beiden Spitzenteams aus Grassau und Altenmarkt/Kienberg/Trostberg ziemlich hohe Niederlagen hinnehmen musste. Aber die Offensivabteilung der SG Laufen/Leobendorf ist auch nicht zu verachten. Vor allem Spielführerin Franziska Neuer und Selina Müller konnten sich hier besonders auszeichnen und für die Vielzahl der Treffer verantwortlich zeigen.
Des Weiteren gelang es dem Mädelsteam neue Spielerinnen aus Laufen zu integrieren, die auch schon fleißig Spielpraxis sammelten. Alles in allem kann man mit diesem Team positiv in die Zukunft blicken und sich ab der neuen Saison einer neuen Herausforderung stellen, die voraussichtlich U15 C-Juniorinnen heißt. Mit diesem durchaus positiven Gefühl kann die Mannschaft am 22. Juli ihre Abschlussfeier im Vereinsheim Laufen bestreiten und sich schon mal moralisch auf die neue Saison vorbereiten. Ein herzliches Dankeschön gilt natürlich nicht nur den Spielerinnen und Trainern, sondern auch den Eltern und Fans für die Unterstützung im Laufe der Saison.
Die Abschlusstabelle der U13-Juniorinnen Kleinfeld Gruppe 3:
1. ASV Grassau (46 Punkte, 15 Siege, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen, 130:13 Tore); 2. SG Altenmarkt/Kienberg/Trostberg (39 Punkte, 13 Siege, 0 Unentschieden, 3 Niederlagen, 110:26 Tore); 3. SV Saaldorf (33 Punkte, 11 Siege, 0 Unentschieden, 5 Niederlagen, 74:27 Tore); 4. DJK Otting (26 Punkte, 7 Siege, 5 Unentschieden, 4 Niederlagen, 47:42 Tore); 5. FC Hammerau (23 Punkte, 7 Siege, 2 Unentschieden, 7 Niederlagen, 52:54 Tore); 6. SG Laufen/Leobendorf (18 Punkte, 5 Siege, 3 Unentschieden, 8 Niederlagen, 38:66 Tore); 7. JFG Alztal-Halsbachtal (15 Punkte, 4 Siege, 3 Unentschieden, 9 Niederlagen, 33:67 Tore); 8. DJK Nußdorf (6 Punkte, 2 Siege, 0 Unentschieden, 14 Niederlagen, 15:80 Tore) und 9. WSV Aschau im Chiemgau (3 Punkte, 1 Sieg, 0 Unentschieden und 15 Niederlagen, 17:141 Tore).

Die D-Mädels (U13) der SG Laufen/Leobendorf der abgelaufenen Saison 2016/2017
Stehend von links: Trainerin Jessica Antosch, Anabela Lazic, Corinna Eberherr, Selina Müller, Christina Neuer, Franziska Neuer und das Maskottchen "Coco".
Hockend von links: Isabella Widmann, Michelle Fischer, Silke Kassler, Anna-Lena Thaler und Verena Neuer.
Liegend: Saskia Bach.
Auf dem Foto fehlen: Trainer Gerhard Fischer und die beiden in der Saison dazugekommenen Neulinge Bianca Friedrich und Zeynab Nabizada.
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Laufen: Kaum sind die letzten Relegationsspiele gespielt, haben die Spielleiter die neuen Staffeln der Kreisklasse und A-Klasse eingeteilt. Für den Kreisklassenneuling des SV Laufen bedeutet die neue Kreisklasse 4 reizvolle Derbys, aber auch durchaus weite Reisen zu interessanten Gegnern.
Die Saison der Kreisklasse 4 wird wohl Anfang/Mitte August 2017 gestartet. Für den Liganeuling oder Ligarückkehrer des SV Laufen bedeutet diese neue Staffel interessante Matches. Reizvolle Derbys wie gegen den SV Leobendorf (ebenfalls Neuling) als auch gegen den TSV Fridolfing warten auf die Jungs von Trainer Hermann Lindner. Allerdings sind auch wieder einige weite Reisen zu bewältigen, wie zum ASV Grassau oder zum TSV Berchtesgaden.
Eine interessante Aufgabe wird die Kreisklasse 4 allemal. Der genaue Spielplan wird erst später bekanntgegeben. Definitiv steht derzeit die Einteilung.
Folgende Mannschaften treten in der Saison 2017/2018 in der Kreisklasse 4 des Inn-Salzach-Kreises an:
Kreisklasse 4 (13 Mannschaften): TSV Bad Reichenhall (Absteiger aus der Kreisliga), SC Inzell, TSV Fridolfing, FC Bischofswiesen, SC Anger, ASV Piding, SV Oberteisendorf, ASV Grassau, SB Chiemgau Traunstein II, SV Kirchanschöring II, TSV Berchtesgaden, SV Leobendorf (Aufsteiger aus der A-Klasse), SV Laufen (Aufsteiger aus der A-Klasse).

Werden sich nach zwei A-Klassen-Derbys auch wieder in der Kreisklasse 4 treffen: Laufens Tobias Stockhammer und Tobias Walter (SV Leobendorf)
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Schleching: Wenn man hier nicht von einer klaren Sache sprechen kann, dann wohl niemals. Das Auswärtsspiel der U17 des SV Laufen gestaltete sich mehr als einseitig und die Salzachstädter hatten leichtes Spiel beim 14:1 bei der SG Schleching/Reit im Winkl.
Mit gut bestücktem Kader fuhr der SV Laufen am Samstag zum Auswärtsspiel gegen die SG Schleching/Reit im Winkl. Schon das Hinspiel, welches mit 21:1 für den SV Laufen ausfiel, zeigte schon den Weg an, welcher beschritten werden sollte. Im wolkenverhangenen südlichen Chiemgau wusste der SV Laufen früh zuzuschlagen. Michael Felber passte in der 7. Minute durch die Gasse, wo Lennart Fuchs vor dem in dieser Szene unglücklich agierenden Torwart Martin Krepper an de Ball kam und am Schlussmann zum 0:1 einschob. Trotz allem tat sich der Favorit in der Anfangsphase nicht allzu leicht, da der Hausherr durchaus mutig ans Werk ging. Doch lange hielt die konsequente Gegenwehr nicht stand. Nach 12 Minuten legte Simon Spitz einen indirekten Freistoß auf Michael Felber ab, der flach ins lange Toreck netzte – 0:2. In der Folgeminute schon der dritte Treffer des Tages. Kerim Berkaoui wurde von Abdul Shaheen das Leder im Aufbauspiel vom Fuß gestohlen. Shaheen bediente kurz Lennart Fuchs, der auf 3:0 für den SV Laufen erhöhte. Nach dem dritten Treffer zog sich der SV Laufen ein wenig zurück und beschaffte dem Hausherren damit ein klein wenig mehr Spielraum. Doch diese Phase hielt nicht lange an. In Minute 25 schepperte es erneut hinter Krepper. Erneut konnte Michael Felber einen guten Ball durch die SG-Abwehr stecken, wo Lennart Fuchs an Krepper vorbei das 0:4 erzielte. Ein folgenschwerer Fehler der SG sorgte in Minute 31 für das 0:5. Simon Pletschacher, Abwehrfels der Hausherren, vertändelte im eigenen Strafraum gegen Lennart Fuchs, der sich das Leder krallte und auf 0:5 stellte. Ein Aufsetzer von Simon Maier aus der Distanz sorgte in der 37. Minute für den klaren 0:6 Halbzeitstand.
Weiterhin gelangen dem Hausherren nur wenig Befreiungsvorstöße und der Gast netzte fleißig weiter. Nach einem Eckball von Lorenz Fuchs in der 46. Minute konnte Simon Maier mit dem Hinterkopf das 0:7 köpfen. In der 47. Minute unterlieg der SG Schleching/Reit im Winkl erneut ein folgenschwerer Aufbaufehler. Felix Birnbacher und Christian Schmuck lösten die Angelegenheit im Aufbau sehr unzureichend. Lorenz Fuchs spritzte dazwischen und ließ Keeper Krepper wenig Abwehrchance – 0:8. Dieselbe Spielminute brachte für den SV Laufen den neunten Treffer. Nach Pass von Lorenz Fuchs kam der eingewechselte David Feil in den Strafraum und knallte das Leder zum 0:9 unter die Latte. Nach ein paar Minuten Torverschnaufpause wurde es für die SG zweistellig. In der 56. Minute ließ Simon Spitz einen Schuss von der Strafraumgrenze los. Krepper klatschte nur noch vorne ab und kassierte in der Folge von Michael Felber einen Tunnel zum 0:10. Drei Minuten später erhöhte Lennart Fuchs sein Torkonto (59.). Lorenz Fuchs schupfte den Ball Richtung Fünfer, wo sein Bruder Lennart Fuchs vor Krepper zum 0:11 einschoss. Eine Minute später leitete Michael Felber einen schnellen Gegenstoß ein. Auf Lennart Fuchs abgelegt konnte Fuchs uneigennützig Abdul Shaheen bedienen, der das Dutzend vollmachte – 0:12. Der dreizehnte Treffer war dann abermals Lennart Fuchs vorbehalten. Einen Eckstoß von Simon Spitz nahm Fuchs mit der Innenseite aus der Luft – 0:13. Nachlässigkeiten kannst du dir aber gegen schwächere Teams auch nicht leisten. Diese Erfahrung machte der SV Laufen in der 74. Minute. Niklas Reiter legte sich in der eigenen Hälfte das Leder deutlich zu weit vor, so dass Christoph Münster an das Runde kam. Münster startete durch, überlief dabei David Lehnert und schoss aufs kurze Toreck. Der eigentlich nicht geprüfte Torwart Thomas Rudholzer kam zwar noch an den Ball, konnte die Richtung allerdings nicht entscheidend verändern – 1:13. Nach einem Solo in der 76. Minute von Simon Maier über Rechtsaußen wurde in der Folge Michael Felber im gegnerischen Strafraum von Felix Birnbacher zu Fall gebracht. Der unauffällige Unparteiische Patrick Gassler (TSV Marquartstein) hatte keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen. Antreten durfte Geburtstagskind Niklas Reiter. Dieser jedoch semmelte das Leder weit über das Gehäuse, so dass der Spielstand erstmal hielt, allerdings nicht wirklich lange. Denn zwei Minuten vor Schluss stellte Lorenz Fuchs den Endstand her. Aus der Drehung zirkelte Lorenz Fuchs von der Strafraumgrenze den Ball ins lange Toreck – 1:14.
Völlig ungefährdet und auch in dieser Höhe verdient holte der SV Laufen den Auswärtsdreier im südlichen Chiemgau und kann sich nun auf das nächste Match gegen den FC Hammerau vorbereiten. Das Duell gegen den Club findet kommenden Freitag, den 23. Juni um 17.30 Uhr auf der Sportanlage in Laufen statt. Das Spiel gegen den FC Hammerau wird sicherlich keinen ähnlichen Charakter haben wie der Auswärtsauftritt in Schleching. Wobei auch klar zu sagen ist, dass der SV Laufen als derzeit Tabellenerster (bereinigt vermutlich Tabellenzweiter) gegen den Tabellensiebten aus Hammerau die Favoritenrolle innehat.

Im Luftduell konnte sich Schlechings Simon Pletschacher in dieser Szene gegen Simon Maier durchsetzen, was aber aus Sicht des Hausherren deutlich zu selten vorkam. Kerim Berkaoui beobachtet diese Spielaktion.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Eine organisatorische Spitzenleistung lieferte der SV Laufen im Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisklasse ab. Auf dem Teisendorfer Sportgelände dominierte die Lindner-Truppe den SC Vachendorf und siegte ungefährdet und souverän mit 4:0. Nach einem Jahr Abstinenz bedeutet dies für die Salzachstädter die Rückkehr in die Kreisklasse.
Sowohl auf dem Feld als auch außerhalb des Feldes hatte der SV Laufen am Freitagabend in Teisendorf die Übermacht. Unter lautstarker Anfeuerung der Fans von der Salzach, die mit sämtlichen verfügbaren Materialien angereist waren, konnte die Elf von Trainer Hermann Lindner eine hochverteidigende Mannschaft des SC Vachendorf früh in die Schranken weisen. Dabei scheint Teisendorf für den SV Laufen ein gutes Pflaster zu sein. Schon vor 16 Jahren konnte man an selbigem Ort einen Aufstieg in die Kreisklasse feiern.
Nach fünf Spielminuten allerdings war erstmal der SC Vachendorf an der Reihe. Thomas Klauser führte aus gut 20 Metern einen Freistoß aus. Klauser zirkelte diesen gekonnt über die Mauer hinweg, rechnete jedoch nicht mit Laufens Torwart Thomas Kalcher, der einen Sahnetag erwischte. Kalcher tauchte ins Toreck und kratzte den Ball von der Linie. Doch das war es dann auch vorerst mit gefährlichen Situationen vor dem Laufener Tor. Nun war der SV Laufen an der Reihe, und dies schlug sich auch beeindruckend im Ergebnis nieder. Nach einem Foul an David Cienskowski ließ der Unparteiische Florian Schäfer (SV Bruckmühl) weiterlaufen. Michael Hollinger erkämpfte sich im darauffolgenden Zweikampf das Leder und setzte sich gut durch. Hollinger schüttelte mehrerer Gegenspieler ab, konnte auch durch zwei Fouls nicht gestoppt werden und vollendete im Strafraum angekommen im langen Toreck zum 0:1. Dieses Tor wirkte beim SV Laufen als absoluter Knotenlöser, denn schon eine Minute darauffolgend schepperte es erneut unter frenetischem Beifall der Laufener Fans. Wieder war es Michael Hollinger, der sich im Mittelfeld, welches eindeutig dem SV Laufen gehörte, erneut das Leder holte. Mit einem Flachpass schickte er Dominik Lindner los, der allein auf weiter Flur, schlussendlich dann nur leicht bedrängt das Runde an Keeper Florian Oberhauser zum 0:2 im Netz ablegt (15.). In der 22. Minute erreichte ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte David Cienskowski. Im Abschluss wurde Cienskowski deutlich in die Zange genommen, jedoch von Schiedsrichter Schäfer ungeahndet blieb. Vachendorf war weiterhin bedacht, hoch zu verteidigen und wurde in der 22. Minute jäh dafür bestraft. Durch einen Fehler im Aufbauspiel des SC Vachendorf kam das Leder zu Gerhard Nafe. Nafe zog durch die sehr offene Abwehr hindurch und erschien vor Torwart Oberhauser. Mit der Pike vollendete Gerhard Nafe am machtlosen Oberhauser vorbei zum 0:3. Innerhalb von zehn Minuten zeigte der SV Laufen zu was er fähig ist und was in der abgelaufenen A-Klassen-Saison vielleicht das ein oder andere Mal zu wenig gezeigt wurde und man sich dadurch das Nachsitzen in der Relegation einhandelte. Doch wenn eine Relegation immer so läuft, hat man wohl auf Seiten des SV Laufen nur wenig dagegen. Vachendorfs Funktionsteam handelte nun und stellte mit zwei Wechseln um und verstärkte auch die Defensive, was vorerst für Entlastung sorgte. Selbst konnte der SC Vachendorf nach einer halben Stunde Spielzeit wieder im Laufener Strafraum erscheinen. Ein schneller Gegenstoß endete in einem gefährlichen Torschuss von Florian Zeller. Wiederum war Torhüter Thomas Kalcher zur Stelle, der hinuntertauchte und die Situation für seine Vordermannen entschärfte. Ein Traumpass von Christian Höhn in der 38. Minute hätte schon fast das endgültige K.O. für den SC Vachendorf bedeuten können. Der Pass von Höhn landete bei Gerhard Nafe, der im Abschluss allerdings leicht verzog. Im Gegenzug konnte der eingewechselte Maximilian Bergmann auf Vachendorfs Seite kurz auf den ebenfalls eingewechselten Helmut Wendlinger passen. Wendlinger versuchte den herangestürmten Kalcher zu überlupfen, doch das Leder landete deutlich auf dem Tornetz.
In Halbzeit zwei versuchte der SV Laufen sofort den Deckel draufzumachen. Eine Minute nach Wiederanpfiff wurde David Cienskowski auf der Linie von Christian Höhn gut freigespielt. Cienskowski ließ seinen Gegenspieler stehen und kam über die Torauslinie bis zur Fünfmetermarke. Dort legte er quer auf den mitgestürmten Dominik Lindner, der aber aus kürzester Distanz aus spitzem Winkel das Leder weit über das Tor hinwegknallte. In Spielminute 55 kam es für den SC Vachendorf dann noch dicker. Wegen einer Notbremse musste Wolfgang Willinger das Feld begleitet mit der Roten Karte verlassen. Ein Lupfer aus dem Laufener Mittelfeld überwand die nicht gut postierte SCV-Abwehr, wo sich Laufens David Cienskowski davongeschlichen hatte. Cienskowski wäre allein auf das Tor zugelaufen, wäre nicht Willinger unglücklicherweise in seine Haken gelaufen – Platzverweis für Willinger. Das K.O. für den SC Vachendorf erfolgte jedoch wenig später in der 60. Minute. Nach einem Eckball von Helmuth Putzhammer stieg Spielführer Florian Hollinger mutig in die Höhe und traf per Kopf zum 0:4. Der SC Vachendorf kam dadurch natürlich noch weniger in Spiel und der SV Laufen spielte nun souverän die Partie weiter. Nach einem Pass von Helmuth Putzhammer kam Gerhard Nafe in der 70. Minute fast an seinem Gegenspieler Patrick Heinzlmeier vorbei, doch wurde er von selbigen im Strafraum zu Fall gebracht. Das Match lief ungeahndet der Situation weiter. Nur eine Minute später reichte ein Pass aus dem Mittelfeld, um Vachendorfs Abwehr erneut auszuhebeln. Putzhammer bediente Gerhard Nafe, der diesmal krachend an der Querlatte scheiterte. Der SV Laufen hatte den SC Vachendorf nun mittlerweile sehr gut unter Kontrolle und selbst der eingewechselte Merdan Cam konnte aus höchst aussichtsreicher Situation nicht mehr den Ehrentreffer erzielen. Cam versuchte sich im Billard mit seinen Gegenspielern im SVL-Strafraum und hätte vom Fünfereck vollenden können. Verteidiger Tobias Stockhammer war aber gedankenschneller und schlug Cam den Ball vor den Füßen weg. In der Schlussphase erschien der SV Laufen noch einige Male gefährlich in der Offensive, doch durch vereinzelte Abseitsstellungen der mutig offensiv nach vorne spielenden „Neu-Kreisklassisten“ wurde am Ergebnis nichts mehr geändert.
Damit konnte der SV Laufen beeindruckend den Aufstieg in die Kreisklasse realisieren und nach einem Jahr Intermezzo in der A-Klasse in die höhere Klasse zurückkehren. Nach den Feierlichkeiten und obligatorischen Erinnerungsfotos auf dem Teisendorfer Sportplatz wurde noch eine spontane Aufstiegsfeier unter Freunden, Fans und Gönnern im Gasthaus Greimel veranstaltet, wo die Rückkehr in die Kreisklasse gebührend gefeiert wurde. Jetzt heißt es für die Herrenmannschaften Urlaub, Ausschnaufen bevor es in die neue Saison in der Kreisklasse 4 geht.

Selbst das obligatorische Aufstiegserinnerungsfoto auf dem Sportplatz Teisendorf „litt“ unter einfallenden Bier-und Sektduschen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen