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Laufen: In einem ausgeglichenen, jedoch von häufigen Fehlpässen, geprägten Derby zwischen dem SV Laufen und dem SV Leobendorf wurde Maximilian Schmidt zum Derbyhelden. Schmidt netzte in der 70. Minute zur Laufener Führung ein, die der mit aller Offensivmacht auftretende SV Leobendorf trotz eines Strafstoßes nicht mehr ausgleichen konnte.
Flott ging es im Stadtderby zwischen dem SV Laufen und dem SV Leobendorf los. Vornehme Zurückhaltung war definitiv fehl am Platze. An der Freilassinger Straße hatte die Billinger-Elf aus Leobendorf die erste erwähnenswerte Torchance. Nach einem Fehler der Laufener Hintermannschaft konnte Leon Schifflechner seine Flanke auf den zweiten Pfosten bringen, doch Valentino Persico scheiterte völlig freistehend aus kurzer Distanz mit seinem Kopfstoß (7.). Zwei Minuten darauffolgend die erste kleinere Torchance der Hausherren. Nach Eckstoß von Gerhard Nafe verlängerte Maximilian Schmidt per Kopf auf David Cienskowski, der im Anschluss den Ball in die Hände von Christoph Pöhlmann stupste. Beide Teams legten früh ihre Scheuklappen ab und brachten die offenstehenden Defensivreihen oftmals durch ansehnliche Strafraumszenen in Bedrängnis. Erneut sahen die 415 Zuschauer an der Freilassinger Straße in der 13. Minute einen Leobendorfer Angriff über die Außenbahn. Diesmal brachte Tobias Walter die gefährliche Flanke in die Gefahrenzone. Dort fischte Laufens gut aufgelegter Torwart Thomas Kalcher den Kopfstoß von Dominik Strang aus der Luft. Richtig brenzlig wurde es zehn Minuten später auch im Leobendorfer Strafraum. Nach einem Einwurf konnte Dominik Lindner im Strafraum Christian Höhn das Leder auflegen, der mit seinem Schuss das Tor allerdings verfehlte. Nach einer halben Stunde Spielzeit beruhigte sich das in Teilen hektische Spiel und es schlichen sich immer mehr Unkonzentriertheiten, die in zahlreichen Fehlpässen endeten, ein. Viele Spielunterbrechungen taten dem Spielfluss nicht ernsthaft gut. Auch waren weiterhin eine Vorteile zu sehen, da beide Teams weiterhin durchaus engagiert am Werke waren. Einige Torszenen auf beiden Seiten brachten nichts Zählbares heraus. In der 39. Minute konnten beide Mannschaften noch mit zwei besseren Chancen aufwarten. Zuerst der Hausherr von Trainer Hermann Lindner. Christian Höhn eroberte das Leder in der Leobendorfer Vorwärtsbewegung und passte auf David Cienskowski. Laufens Goalgetter, der am Derbytag ziemlich glücklos blieb, zog samt Ball ins Zentrum, schoss allerdings über das Gehäuse. Gleich im Gegenzug kam Leobendorfs Tobias Walter über die linke Außenbahn zur Flanke. Im Zentrum legte Leon Schifflechner auf Maximilian Schäfer auf, der von der Strafraumgrenze das Tor deutlich verfehlte.
Sieben Minuten dauerte es im zweiten Durchgang dann doch, bis ein bisschen Aufregung entstand. In der 52. Minute dann konnte sich Laufens Goalie Thomas Kalcher richtig auszeichnen. Tobias Walter schoss einen scharfen Freistoß aus halblinker Position um die Mauer herum. Kalcher flog ins Kreuzeck und holte das Leder heraus. Leobendorf drückte nun zusehends auf das Laufener Tor und der Hausherr musste schon alles aufbringen, um den Rückstand zu verhindern. Erneut war es Tobias Walter in der 54. Minute, der sich diesmal per Dropkick aus der Distanz versuchte. Sein Schuss knallte an Tobias Stockhammers Kopf und somit hauchdünn über den Querbalken hinweg. Einige Minuten ließ sich der SV Laufen ziemlich weit in die eigene Hälfte hineindrücken, was dem Gast mehr Spielfreiheit gab. Doch allzu lange hielt dieser Zustand nicht an. Schon in der 57. Minute war es Christian Höhn, der David Cienskowski losschickte. Cienskowski setzte sich über die außen gegen Andreas Spitz durch und rannte in Richtung Tor. Cienskowski hätte wohl mit mehr Übersicht das lange Torwarteck wählen können und somit souverän zur Führung einnetzen können, entschied sich aber für das kurze Torwarteck und machte es für Christoph Pöhlmann im Tor des SV Leobendorf deutlich einfacher. Pöhlmann tauchte nach unten und entschärfte die Torchance. Heftig brannte es in den jeweiligen Defensivreihen und keine Mannschaft hätte sich in dieser Spielphase über einen Gegentreffer beschweren dürfen. Der Held des Tages trat dann in der 70. Minute auf. Nach einem Einwurf von Maximilian Weber auf Christian Höhn sah Zweiterer den sich in den freien Raum wegstehlenden Maximilian Schmidt und bediente ihn. Schmidt stach hinein und konnten den freien Raum in Richtung Tor nutzen und das Leder an Pöhlmann vorbei ins Laufener Glück legen – 1:0. Der Gast vom SV Leobendorf brachte nun alle zur Verfügung stehenden Offensivkräfte und versuchte mit der Brechstange noch den Ausgleich zu erzielen. Und Feuer entfachte diese Maßnahme das eine oder andere Mal durchaus im Laufener Schlussdrittel des Spielfeldes. Ein weiter Ball flog in der 79. Minute in den Fünfmeterraum der Laufener, wo Torwart Kalcher gegen zwei Gästestürmer im Nachfassen den Ball gerade noch unter seinem Körper begraben konnte. Da noch lange nicht Schluss war, tat auch die Gelb-Rote Karte für Fatos Krasniqi (SV Laufen) in der 80. Minute noch ihr Übriges zur nervlichen Belastung in der Schlussphase. Ein Foulspiel des SV Leobendorf im Halbfeld ahndete Schiedsrichter Laufke (FC Traunreut) in der 83. Minute nicht, so dass erst richtig Gefahr aufkam. Gerhard Enzinger, der samt weiteren Stürmern, beim Gast eingewechselt wurde begab sich in den Infight mit Tobias Stockhammer und fiel nach einer kurzen Berührung im Strafraum zu Boden. Hoffnung und schon Jubel brannte auf Seiten des SV Leobendorf auf. Die Verantwortung übernahm Maximilian Schäfer, knallte jedoch den Ball weit über das Gehäuse hinweg. In den Schlussminuten versuchte der SV Laufen mit aller Macht den Ball am gegnerischen Strafraum festzumachen und holte sich dadurch wichtige Zeit heraus, die schlussendlich reichte, um aus Sicht des SV Laufen (nach zwei Derbyniederlagen in der vergangenen A6-Saison) einen moralisch wichtigen Derbysieg einfahren konnte.

Zwei der auffälligeren Akteure des Derbys. „Derbyheld“ Maximilian Schmidt, der hier an Tobias Walter vorbeiziehen konnte.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Fast schon verloren geglaubte Punkte holte sich der SV Laufen 2 im Heimspiel gegen die SG Scheffau/Schellenberg dank einer überragender Schlussphase doch noch den Heimdreier.
Nach vier Spielminuten setzte der Gast aus dem Talkessel den ersten Angriff über Markus Lenz, der den Ball auf Kapitän Thomas Anfang brachte. Anfangs Schuss konnte SVL-Torwart Alexander Kalb mit einer Flugeinlage parieren. Trotz der ersten Chance der Gäste hatte der SVL mehr vom Spiel und hielt sich vorwiegend in der Hälfte der SG auf. Erstmals richtig gefährlich wurde der Hausherr in der 22. Minute. Der sich im Aufbautraining befindliche Helmuth Putzhammer versuchte sich mit einem Drehschuss – knapp über die Latte. Laufen war weiterhin überlegen im Match der Spitzenteams der C-Klasse, doch im Tor brachte man nichts unter.
Deutlich interessanter in den Strafraumszenen wurde es im zweiten Durchgang und sofort nach Wiederanpfiff gelang dem SV Laufen die Führung. Ein Querpass erreichte Helmuth Putzhammer, der sich im Strafraum die Chance nicht entgehen ließ und die fällige Führung für den SV Laufen erzielte – 1:0 (46.). Doch der Führungstreffer konnte die Hausherren nicht beflügeln, es spielte jetzt der Gast. Ein Gefährlicher Freistoß von Marc Alpiger flog in der 50. Minute auf Kapitän Thomas Anfang. Anfang allerdings legte den Volleyschuss übers Gehäuse hinweg (50.). Drei Minuten darauffolgend erzielte Alpiger den Ausgleich. Peter Reitsamer konnte über links auf Marc Alpiger passen, der mit einem Heber über Keeper Alexander Kalb zum 1:1 ausglich. Der SVL verlor nun das Spiel aus der Hand und kassierte folgerichtig in der 57. Minute schon den zweiten Gegentreffer. Ein folgenschwerer Fehler von Defensivmann Florian Kalb gut 25 Meter vor dem eigenen Kasten führte dazu. Marc Alpiger schaltete schnell und kam unbedrängt auf Alexander Kalb zu. Den Ball schob Alpiger zum 1:2 ins untere Toreck. Nur schwer kam der SV Laufen wieder ins Spiel zurück, doch in der Schlussphase wuchs so mancher Spieler über sich hinaus. Den Beginn machte Michael Niedermeier in der 67. Minute. Niedermeier zirkelte geschickt seinen Freistoß an den Mannen der SG vorbei und verfehlte das Tor nur hauchdünn. Helmuth Putzhammer tankte sich in der 72. Minute von der linken Seite durch Freund und Feind und versuchte im Anschluss Torhüter Hermann Eder zu tunneln. Eder jedoch konnte noch früh genug die Füße zusammenzwicken. Wiederum war es Helmuth Putzhammer in der 74. Minute, der die Chance zum Ausgleich auf dem Schlappen hatte. Tobias Antosch brachte das Leder scharf in die Gefahrenzone, wo Putzhammer per Direktabnahme knapp übers Tor schoss. Vor allem Tobias Antosch blühte nun nach bald 80 Minuten Spielzeit richtig auf und bestimmte fast jeden Laufener Angriff. In der 78. Minute gelang Antosch ein guter Pass auf den von der Seite kommenden Helmuth Putzhammer, der in der Folge flach zum 2:2 einschoss. Der Gast der SG Scheffau-Schellenberg konnte dem Druck der Laufener nun kaum mehr standhalten und kassierte in der 80. Minute den dritten Gegentreffer des Tages. Tobias Antosch konnte erneut das Leder ins Zentrum bringen. Dort stand Florian Krois richtig und drückte den von einem SG-Abwehrakteur abgeprallten Ball über die Linie – 3:2. Und auch am letzten Treffer und an der Entscheidung zugunsten des SV Laufen war Tobias Antosch maßgeblich beteiligt. Völlig befreit vom Druck leitete Antosch den vierten SVL-Treffer ein. Er konnte mit einem klugen Außenristpass Thomas Bauer zur Torchance einsetzen, der die Sache für den SV Laufen zum 4:2 eintütete.

Tobias Antosch (Archivbild) bestimmte für den SV Laufen die Schlussphase beim 4:2 Heimsieg gegen die SG Scheffau-Schellenberg
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Stadtderbyzeit in Laufen. Am Samstag treffen die beiden Stadtrivalen des SV Laufen und des SV Leobendorf in der Salzachstadt aufeinander. Das Duell der beiden Kreisklassenaufsteiger beginnt um 14 Uhr an der Freilassinger Straße. Kurz danach trifft Laufens Zweite auf dem Mitkonkurrenten der SG Scheffau-Schellenberg.
Das Wort Derby stammt aus dem Englischen. Derby bezeichnete ein erstmals 1780 im englischen Epsom ausgerichtetes Pferderennen für die besten dreijährigen Vollblüter. Erfunden hat diesen Wettbewerb Edward Smith Stanley, der 12. Earl von Derby. Der Begriff „Derby“ geht im Zusammenhang von Mannschaftssportarten auf ein mittelalterliches „Sportereignis“, das „Shrovetide-Fußballspiel“, in England zurück. Teilnehmer waren Einwohner benachbarter Gemeinden des Dorfes Ashbourne in der Region Derbyshire. Bei dem Spiel des „derby village“ ging es darum, dass die Spieler versuchten, mit einem Ball das gegnerische Tor, einen Mühlstein, zu berühren. Die Entfernung der Mühlsteine zueinander betrug etwa 3 Meilen. Weder die Regeln des Spiels noch die Zahl der Spieler (teilweise bis zu 1000 Teilnehmer) waren genau definiert. Das erste nachweisbare Fußballderby der Moderne wurde 1866 in Nottingham zwischen zwei der ältesten Fußballvereine der Welt ausgetragen, zwischen Nottingham Forest (gegründet 1865) und Notts County (gegründet 1862).
Nun werden am Samstag mit absoluter Sicherheit keine Mühlsteine anstatt der Tore aufgestellt werden und auch kaum 1.000 Teilnehmer den grünen Rasen betreten. Fußball bleibt ein Spiel mit einem Ball, zwei eckigen Toren und 22 Spieler auf dem Platz. Ein Lokalderby ist es allemal, denn der Begriff des Derbys wurde massiv verwaschen, denn München gegen Hamburg kann mit Blick auf die Regionalität kein Derby sein. Laufen gegen Leobendorf allerdings ist ein schlichtes reinrassiges Stadtderby.
Die beiden Kreisklassenaufsteiger haben unterschiedliche Verläufe in dieser Saison anzubieten, welche derzeit auf Platz 7 im Mittelfeld der Liga, während der SV Leobendorf den drittletzten Tabellenplatz markiert. Allerdings ist auch klar, dass beide Teams Punkte nötig haben, denn dieses letzte Hinrunden spiel läutet eine für beide Teams anstrengende Rückrunde ein. Durchaus zufrieden kann man jedoch beim SV Laufen mit dem Saisonverlauf sein. Obwohl man am Samstag einige offene Rechnungen auf dem Platz liegen hat. Die letzten beiden Stadtderbys in der A-Klasse der vergangenen Saison verlor man glänzend klar mit 0:2 und 0:5. Wenn diese offenen Rechnungen nicht Motivation genug sind, reicht auch ein Blick auf das vergangene Wochenende, wo Laufens Erste beim ASV Piding ziemlich indiskutabel auftrat und mit 0:5 nass gemacht wurde. Deutlich und hochverdient im Ergebnis. Die Elf um Kapitän Florian Hollinger wird wohl einiges gut machen wollen und welches Spiel würde sich nicht besser dazu eignen, als das Stadtderby gegen den SV Leobendorf.
Der SV Leobendorf seinerseits war vergangenes Wochenende spielfrei. Mit lediglich einem Saisonsieg, 4 Unentschieden und 5 Niederlagen rangiert der Laufener Stadtrivale auf Platz 11 der Liga, der drittletzte Tabellenplatz. Derzeit scheint es beim sonst so offensiv starken SV Leobendorf in eben selbiger zu scheitern. Nur 13 Treffer konnte die Billinger-Truppe bisher auf ihrem Konto verzeichnen. Dieser Wert würde die Tabellensituation rechtfertigen, doch die Defensive ist mit 21 kassierten Toren durchaus im Klassement mittelfeldfähig.
Ob es wieder klare Angelegenheiten werden, wie vergangene Saison, bleibt abzuwarten. Offene Rechnungen, zumindest von Seiten des SV Laufen, liegen definitiv auf dem Platz, um bezahlt zu werden.
Laufens Zweite wird im Anschluss an das Lokalderby einen weiteren Aufstiegskonkurrenten in der C-Klasse begrüßen. Mit der SG Scheffau-Schellenberg gastiert der Tabellenvierte der Liga beim derzeit Tabellenzweiten. Ein wiederum absolutes Spitzenspiel in der untersten Amateurklasse der Region. Beide Teams haben eine relativ stabile Defensive, vorne allerdings könnte man doch eine Steigerung vertragen. Auch beim SV Laufen, der im letzten Spiel beim Spitzenreiter des SC Anger 2 doch die eine oder andere Chance zur Punkteteilung (Endstand 0:1) vergab. Wer sich nun in diesem Duell als erster Verfolger des SC Anger herauskristallisieren wird, bleibt eine spannende Angelegenheit. Eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel, welches um 16 Uhr in Laufen angepfiffen wird.

Ein wiederkehrendes Duell aus dem vergangenen Jahr erwartet die Fußballfans aus der Stadt Laufen am kommenden Samstag. Gerhard Nafe (in weiß) gegen Leobendorfs Matthias Hufnagl.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Nur vier Jugendmannschaften konnten beim SV Laufen aufgrund der Wetterbedingungen ihre Spiele bestreiten. So auch die E2-Junioren, die den TSV Waging 2 deutlich mit 19:0 besiegten. Alle Teams, die am Wochenende antraten, waren für den SV Laufen mit Siegen erfolgreich.
Die E2-Junioren (U10) des SV Laufen empfingen an der heimischen Freilassinger Straße den TSV Waging 2. Die rotgekleidete Mannschaft des SVL besiegte die Seerosen-Elf deutlich mit 19:0. Es war eine klare Angelegenheit, wobei sich die Waginger nie geschlagen gaben und versuchten, alles aus sich herauszuholen. Doch die massive Offensivgewalt der Hausherren zerstörte die Seerosen-Träume. Fünf Mal trafen die beiden Stürmer Finn Eckharter und Bastian Frank in die Maschen, dreimal netzte Spielführer Julian Knoll persönlich ein, zweimal Elias Fuchs und Toni Otte und Jonas Wendelberger durfte auch noch einen Treffer auf sein Konto legen. Zum Unglück der Waginger trugen sie zum hohen Laufener Sieg noch ein Eigentor bei.
Fast zeitgleich wie die E2-Jugend trat die E1-Jugend des SV Laufen in Taching zum Auswärtsspiel bei der SG Kay/Tengling/Taching an. Auch dies war eine klare Angelegenheit für die Salzachstädter. Die weiß-roten aus Laufen ließen wenig Zweifel an ihrer Spitzenposition im Klassement und machten mit einem 9:0 Sieg die Sache klar. Kapitän Nico Jani schoss dreimal in die Maschen, zweimal war es Leon Bach und die weiteren Laufener Akteure Molos Bajgora, Justin Jung, Julian Schroll und Maxi Strang trugen die fehlenden Treffer für den SVL-Sieg bei.
Die F-Junioren hatten ein Lokalderby in Leobendorf zu bestreiten. Auch hier ging der SV Laufen als klarer Sieger hervor. Sturmführer Fabian Kaserer traf in Leobendorf fünf Mal ins heimische Netz, zweimal jubelte Luca Siric und je 1mal waren es Joel Schwab und Lucas Fritsche. Zum zwischenzeitlichen 1:2 aus Sicht des SV Leobendorf konnte Maximilian Kurre verkürzen, dennoch mussten Kurre und Co mit einer 1:9 Niederlage den Platz verlassen.
Den Abschluss des Spielwochenendes für die Laufener Jugendmannschaften markierten die C-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf. Im Sonntagsheimspiel gegen die DJK Nußdorf schlossen sich die Mädels den Erfolgen der Jungs an und siegten mit 10:2 Toren. Hierbei zeichnete sich Selina Bach mit sechs Treffern aus. Anabella Lazic (2x), Michelle Fischer und Silke Kassler sorgten für die weiteren Tore zum zweistelligen Sieg gegen die DJK.

Finn Eckharter netzte fünfmal für die Laufener E2-Jugend gegen den TSV Waging 2 ein.
Foto: Rudolf Eckharter für den SV Laufen
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Piding: Der ASV Piding ließ beim Heimspiel gegen den SV Laufen keine Fragen offen. Völlig ungefährdet siegten die Pidinger mit 5:0 gegen komplett neben der Spur stehende Laufener, die sich über die Höhe des Ergebnisses zu keiner Zeit beschweren konnten.
Die vielen Zuschauer auf dem Sportplatz in Piding sahen einen temporeichen und intensiven Beginn der Kreisklassenpartie. Für das Tempo sorgte vorwiegend der Hausherr von Trainer Michael Wegscheider. Dies gipfelte schon in der 11. Minute in einem Treffer. Nach einem Einwurf des SV Laufen verschliefen die Rotgekleideten völlig die nachgehende Pidinger Aktion. Der weitgeschlagene Ball erreichte Hans Freimanner, der von Laufens Torwart Thomas Kalcher weggedrückt wurde – Strafstoß. Ein Geschenk für den ASV Piding, was an diesem Tag keinesfalls nötig gewesen wäre. Diesen Strafstoß verwandelte Hans Freimanner selbst zur 1:0 Führung. Weiterhin spielte nur der ASV Piding und der SV Laufen kam nie ins Spiel. Teilweise brannte es in der Gästedefensive lichterloh, da den Gästen auch irgendwie der Mut zum Glück verloren gegangen war oder in der Kabine gelassen wurde. Mehr investierte klar die Wegscheider-Truppe. Über Linksaußen kommend bediente Peter Freimanner Hans Freimanner, der ziemlich frei mit seinem Schuss an Kalcher scheiterte, der vorerst per Fußabwehr schlimmeres verhinderte (16.). Gleich im Anschluss flankte Hans Freimanner in die Gefahrenzone, wo Peter Freimanner mit seinem Kopfball zurückgepfiffen wurde – ob Foul oder Abseits blieb hier im Dunkeln. Doch lange ließ Pidings zweiter Treffer nicht auf sich warten. Der Ball tanzte in der 21. Minute durch die Reihen. Hans Freimanner schob durch die Abwehrkette hindurch auf Martin Reichenberger, der vor Thomas Kalcher den Ball im Tor unterbrachte – 2:0. Es änderte sich eigentlich 90 Minuten nichts an einem bedenklichen Auftritt der Gäste, die sich völlig neben der Spur befanden und erheblich Konzentrationsmängel aufboten. Piding ganz nebenbei auch spielerisch spielbestimmend. Schon in der 28. Minute hätte der ASV auf 3:0 erhöhen können. Erneut lief der Ball wie Butter durch die Reihen, doch Peter Freimanner knallte das Leder über das Tor hinweg.
Im zweiten Durchgang änderte sich eigentlich nichts am Spiel. Piding weiterhin deutlich besser gegen einen SV Laufen, der kaum begreifen konnte, wie ihm geschah. Aus einem Angriff des SV Laufen in der 58. Minute entstand schlussendlich das verdiente 3:0. Einen langen Ball aus der eigenen Defensive konnte Laufens Verteidigung nicht wirklich gut erreichen, so dass Peter Freimanner mehr als eingeladen wurde, den Ball im langen Toreck unterzubringen. Nach dem 3:0 sah man allerdings dann leichte Strohfeuer der Roten aus Laufen. Doch mehr als eine wirkliche Torchance kam dabei auch nicht heraus. Nach einem Eckball von Maximilian Luckner in der 68. Minute scheiterte Christian Höhn erst an einem am Pfosten postierten Pidinger Verteidiger, bevor sein aufgerückter Spielführer Florian Hollinger mit zu viel Wucht das Leder in den Ballfang hämmerte. Um nicht eventuell aufkeimende Hoffnung beim SV Laufen aufkommen zu lassen, schlug der ASV in der 81. Minute erneut zu. Einen Freistoß des eingewechselten Michael Maske konnte Keeper Kalcher nur nach vorne abklatschen, wo Martin Reichenberger zum 4:0 abstaubte. In der 89. Minute spielten sich Peter Freimanner und Hans Freimanner technisch wertvoll und fast unbedrängt in der Laufener Gefahrenzone den Ball zu. Letzterer setzte das Leder allerdings an den Pfosten. In der Nachspielzeit gelang dann doch noch der fünfte Treffer zur Klatsche für den SV Laufen. Hans Freimanner startete in Richtung Strafraum und bediente mit einem tödlichen Pass Peter Freimanner, der sehr sicher den 5:0 Endstand mit seinem Flachschuss an Kalcher vorbei herstellte.
Oft zu spät kommend, zu wenig investierend musste sich der SV Laufen mit diesem in dieser Höhe auch völlig gerechtfertigten Ergebnis, welches auch durchaus höher ausfallen hätte können, begnügen und wird nun alles daran setzen müssen am nächsten Samstag im Derby gegen Leobendorf Wiedergutmachung zu betreiben. Der ASV Piding kletterte mit diesem Heimsieg auf Platz 4 der Liga und wird kommendes Wochenende zum Duell in der Kurstadt beim TSV Bad Reichenhall antreten.

Alle Laufener Spieler waren oftmals zu spät, schauten dem Gegner hinterher oder liefen ihm zu oft nach: Hier war es Maximilian Weber, der eine Flanke nicht mehr erreichte und zusehen musste, wie das Leder in Richtung Martin Reichberger flog.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen