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Laufen: Mit nach dem Weinfest aufgefrischtem Mannschaftsgeist reist der SV Laufen am Dienstag zum Nachholmatch nach Grassau. Zweimal wurde das Spiel schon abgesagt, jetzt soll es um 19.30 Uhr im Chiemgau stattfinden. Für Laufens Mannen eine Chance sich noch weiter im oberen Mittelfeld festzusetzen.
Die Hinrunde lief für den Aufsteiger des SV Laufen optimal. Sechs Siege, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen sind mal ein starkes Wort für einen A-Klassen-Aufsteiger. Mit 20 Punkten nach elf Spielen steht die Lindner-Elf im gesicherten Mittelfeld der Liga und kann im Nachholspiel beim ASV Grassau mit einem Dreier ihre Position festigen. Die letzten beiden Heimspiele gegen den SV Oberteisendorf und den SV Leobendorf (jeweils ein 1:0 Sieg) sollten der Mannschaft von Kapitän Florian Hollinger Selbstbewusstsein verleihen, will man die 0:5 Auswärtsklatsche beim ASV Piding unterschlagen. Am vergangenen Wochenende „liefen“ die Fußballer beim Weinfest im Vereinsheim gemeinsam „auf“ und feierten in geselliger Runde. Sicherlich nicht das schlechteste, um den Mannschaftsgeist zu stärken und aufzufrischen. Mit diesen Vorzeichen sollte auch ein Dreier beim ASV Grassau möglich sein.
Unterschätzen allerdings sollte man das Team aus dem Chiemgau nicht. Obwohl den Chiemgauern erst ein einziger Saisonsieg gelang (am vergangenen Wochenende mit 2:1 gegen den TSV Berchtesgaden), holten die Kicker aus Grassau noch zusätzliche vier Zähler aus Unentschieden. Mit sieben Punkten jedoch markiert der ASV Grassau den letzten Platz und damit den ersten Abstiegsplatz in die A-Klasse. Allerdings ist das „rettende Ufer“ nicht allzu weit entfernt. Ein Punkte Abstand hat sich der Mitaufsteiger des SV Leobendorf erspielt und ebenfalls einen Punkt mehr hat die Bayernligareserve aus Kirchanschöring. Ein Sieg für den ASV Grassau könnte den Mannen neue Kräfte verleihen und dem Abstiegsgespenst einen mächtigen Hammer versetzen.
Gute Erinnerungen hat der SV Laufen auf jeden Fall an den ASV Grassau nicht. In der Abstiegssaison aus der Kreisklasse unterlag man zuerst in einem packenden Spiel auf heimischen Rasen mit 3:4 und musste auch in der Rückrunde, in einem maßgeblich wichtigen Match, mit 1:2 die Segel streichen. Der Abstieg war nach dem Rückrundenspiel nicht mehr aufzuhalten. Sowas will der SV Laufen keinesfalls ein zweites Mal in Grassau erleben und wird alle Hebel in Bewegung setzen, diesmal als Sieger vom Platz gehen zu können.
Martin Ramsl vom FAD Ski-Club Frasdorf wird am Dienstag, den 24. August um 19.30 Uhr im Sportpark Grassau die Nachholpartie der Kreisklasse 4 anpfeifen.

Im Lokalderby gegen den SV Leobendorf ohne Treffer will Laufens Goalgetter David Cienskowski (links) gegen das Schlusslicht des ASV Grassau wieder netzen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Es gibt Spielwochen, da läuft eben nicht immer alles rund. So auch in der vergangenen Wochen bei der Jugend des SV Laufen. Nur die E2-Jugend konnte im Heimspiel gegen den SV Kirchanschöring 2 erfolgreich mit 9:0 den Platz verlassen.
So weit will man nicht gehen, um von einer Woche zum Vergessen zu sprechen. Meist lernt man als Niederlagen deutlich mehr als aus Siegen. Diese Erkenntnis wird sich auch schnell beim SV Laufen breit machen, denn in dieser Woche gab es wohl viel zu lernen.
Eine ziemliche Klatsche erlebte die A-Jugend des SV Laufen im Nonner Stadion in Bad Reichenhall. Die Mannen aus der Salzachstadt kamen gegen technisch und temporeich exzellent auftretende Hausherren der SG Reichenhall/Hammerau nicht ins Spiel und mussten sich mit 8:0 in der Kurstadt geschlagen geben.
Auch die B-Jugend konnte ihr Spiel beim Spitzenteam der SG Siegsdorf/Bergen nicht erfolgreich gestalten. Bei den Jungs in schwarz-rot spürte man vor allem in der zweiten Hälfte den Kräfteverschleiss der vergangenen Wochen und man konnte kaum noch nachlegen. Glatt mit 0:3 musste man aus Bergen die Heimreise antreten und sich schnell auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.
Die C-Junioren des SV Laufen können mit ihrem Ergebnis vom Samstag zufrieden sein. Gegen die besserplatzierten ESV-Kicker aus Freilassing konnte der SVL früh durch Maxi Eidenhammer auf heimischem Gelände die Führung erzielen. Diese wurde im Verlauf der zweiten Hälfte zwar noch ausgeglichen, dennoch war man auf Seiten der U15-Hausherren aus Laufen durchaus zufrieden mit der Punkteteilung.
Erneut eine bittere Niederlage mussten die C-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf hinlegen. Auswärts beim TuS Engelsberg gab es für die Salzachstädter Mädels erneut nichts zu holen. Obwohl Torgarant Selina Bach wieder einen Doppelpack netzen konnte unterlag man mit 2:7 in Engelsberg.
Chancenverwertung war das Problem der D-Jugend am Samstagvormittag im Heimmatch des SV Surberg. Vielleicht hätte man bis Montag noch spielen können, dem SV Laufen wäre kein Tor gelungen. So mussten die Jungs der U13 nach einem Treffer des SV Surberg knapp mit 0:1 die Segel streichen.
Sehr erfolgreich war der Heimauftritt der E2-Jugend des SV Laufen. Mit 9:0 besiegte man im letzten Saisonspiel der Herbstrunde den Gast des SV Kirchanschöring 2. Somit ist dem SVL die Vizemeisterschaft der Herbstrunde nicht mehr zu nehmen. Mit einem Ausrutscher der SG Kay/Tengling/Taching in der letzten Spielwoche könnte man sogar noch den Meistertitel einfahren und die jetzt schon erfolgreiche Herbstrunde krönen.

Maxi Eidenhammer (rechts) konnte im C-Jugend-Derby gegen den ESV Freilassing früh die 1:0 Führung erzielen, die später noch zum 1:1 Endstand ausgeglichen wurde.
Foto: Markus Feil für den SV Laufen
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Bad Reichenhall: Eine ziemliche Klatsche hagelte es für den SV Laufen in der Nonner Au. Die Salzachstädter wurden richtig bespielt vom A-Jugend-Tabellenführer der SG Reichenhall/Hammerau. Im Nonner Stadion war für den SVL nichts zu holen – 0:8 Niederlage.
Vor 30 Zuschauern auf dem Trainingsplatz im Nonner Stadion war die Sache sehr schnell klar. Zu Beginn des Matches war man auf Seiten des SVL noch hoffnungsvoll und stellte sich temporeichen Hausherren mutig entgegen. Doch schon da war zu sehen, dass die rotgekleideten Mannen aus Laufen oftmals viel nachrennen mussten und selten den ersten Ball erreichten. Nach sechs Minuten dann die Führung für die SG aus Reichenhall und Hammerau. Einen strammen Schuss von Florian Leissing aus dem Halbfeld konnte Laufens Torwart Thomas Rudholzer zwar noch erreichen, jedoch lediglich abklatschen lassen. Den Abpraller knallte der unwiderstehlich aufspielende Spielführer Marco Schmitzberger ins Lattenkreuz – 1:0. Weiterhin wehrte sich der SV Laufen nach Kräften und versuchten auch körperlich entgegenzuhalten, was zu selten gelang. In der 27. Minute dann der nächste Treffer der Hausherren. Arlind Bekiri setzte einen gut getimten Pass in die hintere Strafraumhälfte. Dort nahm sich Florian Leissing das Runde, machte Jonas Zehentner nass und schob gekonnt zum 2:0 ein. Laufen war zwar in dieser Anfangsphase sehr bemüht, doch nach vorne wurde man nicht effektiv, nur vereinzelt tauchten die Salzachstädter vor dem mehr oder weniger beschäftigungslosen Michael Reichelt im Reichenhaller Tor auf. Der Hausherr war schlichtweg im Großen und Ganzen gedankenschneller und temporeicher im Spiel in Richtung gegnerischer Strafraum. Nach einer halben Stunde der nächste Abschluss der Reichenhaller. Arbnor Hasani zog von der Strafraumgrenze trocken ab, doch diesmal blieb Rudholzer der Sieger und lenkte mit beiden Händen das Leder über die Querlatte hinweg. Nur zwei Minuten später allerdings schlug es zum dritten Mal hinter Rudholzer ein. Ein Pass von Bekiri landete erneut bei Florian Leissing, der von der Laufener Defensive nicht mehr zu greifen war. Leissing zog ab und ohne Chance für Rudholzer schlug es zum 3:0 ein. Spätestens nach diesem Treffer ging es eigentlich nur noch in eine Richtung – nämlich in Richtung Kasten des SV Laufen. Ein Tempogegenstoß in der 43. Minute brachte den vierten Treffer ein. Über Bekiri kommend brachte dieser das Leder von der Mitte des Spielfelds auf Linksaußen zu Leissing. Leissing brachte das Runde scharf ins Zentrum, wo der einlaufende Marco Schmitzberger mit seinem Antrittsschwung den Ball zum 4:0 im Kasten unterbrachte. Eine Minute vor Ende der ersten Hälfte konnte sich Torwart Thomas Rudholzer nochmals aufzeichnen, doch schlussendlich musste er nochmals hinter sich greifen. Laufens Verteidiger Niklas Reiter kam zu spät in den Zweikampf an der Strafraumgrenze und musste seinen Gegenspieler ein wenig unfair bearbeiten – Strafstoß. Arbnor Hasani schnappte sich das Leder und versuchte mit einem halbhohen Schuss Rudholzer zu überwinden. Dieser jedoch ahnte Hasanis Vorhaben und konnte den Schuss parieren. Doch Lukas Hedegger bewies sich im Gegensatz zu allen anderen Akteuren als gedankenschnellster Spieler und lief zielgenau ein und versenkte das Leder im Nachschuss zum 5:0 Halbzeitstand.
Der Hausherr machte vorerst auch im zweiten Durchgang munter weiter und ließ den SV Laufen kaum vor sein Tor kommen. Sehr engagiert und motiviert kam der Hausherr in der 50. Minute über das Zentrum und weiter über die Außenbahn. Der eingewechselte Dominik Grafinger lief Niklas Reiter auf und davon und flankte scharf auf den kurzen Pfosten, wo Marco Schmitzberger vor Jonas Gembala das Leder ein spitzelte – 6:0. Nur drei Minuten später der siebte Streich der SG Reichenhall/Hammerau. Florian Lessing entwischte David Lehnert auf der linken Außenbahn und brachte den Ball. Der Ball flog auf den völlig im Raum freistehenden Marco Schmitzberger, der mit einem sehenswerten Flugkopfball zum 7:0 erhöhte (53.). Die SG verwaltete jetzt vorerst das Ergebnis, konnte aber mit der Mehrzahl des Ballbesitzes das Spiel unter Kontrolle halten. Laufen wollte nochmal etwas tun und vielleicht den glücklichen Ehrentreffer erzielen. Doch außer zwei Verzweiflungsschüssen kam nichts mehr beim SV Laufen heraus. Im Gegensatz dazu gelang der SG Reichenhall/Hammerau noch der achte Treffer zum 8:0 Endstand. Erneut sorgte dabei ein temporeicher Vorstoß für das Tor. Gegen eine weit offen stehende Laufener Defensivreihe spielten die Hausherren ihren Spielführer Marco Schmitzberger frei, der im Zentrum erneut ziemlich freistehend die Chance ergriff – 8:0.
Mit diesem Sieg stellte die SG Reichenhall/Hammerau seine Meisterambitionen in der A-Jugend Gruppe Ruperti 1 lautstark unter Beweis, während der SV Laufen am nächsten Samstag im Verfolgerduell gegen die SG Kay/Tengling/Taching Wiedergutmachung betreiben darf.

Laufens U19-Kicker ahnden zu Beginn des Spiels wohl noch nicht, was auf sie zukommen würde: wie hier vorne Paul Enzinger und hinten von links Michael Felber, Jonas Gembala und Lorenz Fuchs.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Erfolgreich gehen die Jungkicker des SV Laufen ihren Weg weiter. Am Samstagmittag konnten sich die E1-Junioren des SV Laufen mit einem klaren 8:1 Erfolg beim TSV Fridolfing den Co-Meistertitel der Herbstrunde Ruperti 04 sichern.
Laufens U11 Fußballer unter Trainer Fatos Krasniqi können sich erneut über eine Zwischenerfolg freuen. Nach einem 8:1 beim TSV Fridolfing können die Salzachstädter sich über den Meistertitel der Herbstrunde Ruperti 04 freuen. Vier Siege, 1 Unentschieden und keine einzige Niederlage konnten die Jungs erzielen und starten in der Frühjahrsrunde wieder in einer oberen Gruppe. Gegen den SV Kirchanschöring 2, Co-Meister mit dem besseren Torverhältnis, trennte man sich schiedlich und friedlich mit 5:5-Remis. Im Nachholspiel beim SV Leobendorf siegten die Anschöringer satt mit 19:0 und können am Ende der Herbstrunde mit einer drei Treffer-Tordifferenz Mehrheit den 1. Platz einnehmen. Damit verdrängten sie auf den letzten Drücker den punktgleichen SV Laufen noch auf Platz 2. Beim 8:1 des SV Laufen in Fridolfing erzielte im Übrigen allein Maxi Strang sechs Treffer. Leon Bach und Justin Jung netzten je einmal ein.
Ebenfalls erfolgreich unterwegs waren die A-Junioren des SV Laufen in der vergangenen Woche. Einem sicheren 3:0 Erfolg beim SV Neukirchen durch Treffer von Simon Maier, Michael Felber und Julian Draak unter schwierigen Bedingungen folgte ein knapper aber dafür umso wichtigerer Heimsieg gegen den SV Surberg. Andre Kurre, Simon Spitz und Michael Felber waren beim A-Jugend-Heimspiel erfolgreich und sorgte mit ihren Toren für den 3:2 Sieg. Wehrmutstropfen. Abwehrspieler Luka Feil wird nach einer Roten Karte eine Sperre absitzen müssen.
Auch die B-Junioren konnten ihre englische Woche noch erfolgreich beschließen. Nach dem unglücklichen und ärgerlichen 3:4 beim ESV Freilassing auf äußerst ungewohntem Kunstrasen (in Freilassing trafen Lennart Fuchs zweimal und einmal Michael Felber) konnte man über eine Willensleistung und taktische Klugheit gegen den TSV Bad Reichenhall ein 2:0 auf heimischen Rasen erzielen. Vor allem im zweiten Durchgang bestimmten die Salzachstädter die Partie gegen die Kurstädter. Michael Felber verwandelte einen Elfer bis Gabriel Öllerer mit dem 2:0 den Deckel draufsetzte.
Nichts zu holen gab es in dieser Woche für die C-Junioren. Eine klare Angelegenheit war es auf dem Kunstrasen am Riedherrn. Beim FC Bischofswiesen unterlag der SV Laufen klar und deutlich mit 6:0 und konnte sich über das Ergebnis nicht beschweren.
Genauso wie ihre männlichen Pendants konnten auch die Mädels in dieser Woche nichts holen. Beim TSV Breitbrunn/Gstadt kamen die C-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf mächtig unter die Räder und mussten mit einer 0:10 Niederlage ziemlich gebeutelt die Heimreise antreten.
Aufmerksam machten die D-Junioren in dieser Woche. Beim bisher punktverlustfreien BSC Surheim konnte der SV Laufen überraschen und einen 1:0 Rückstand im Laufe der zweiten Halbzeit durch Tommy Mayer ausgleichen und mehr als zufrieden mit einer Punkteteilung die kurze Rückreise nach Laufen bestreiten.
Die E2-Junioren standen in dieser Woche ihren Laufener Mit-Mannschaften keinesfalls nach. Bei der DJK Weildorf ließ der SV Laufen keinen Zweifel daran, am nächsten Wochenende vielleicht noch ein Schritt Richtung Herbsttitel machen zu können. Mit 6:1 (Tore durch Julian Knoll, Finn Eckharter und Bastian Frank) schossen sich die Laufener für das Match am kommenden Freitag gegen den SV Kirchanschöring warm.

Holten sich in Fridolfing den Herbsttitel der Gruppe Ruperti 04 im E1-Junioren-Bereich: Die E1-Jugend des SV Laufen
Stehend von links: Nikan Traub, Leon Bach, Trainer Fatos Krasniqi, Nico Jani, Molos Bajgora und Julian Schroll.
Knieend von links: Justin Jung, Thomas Feil, Bastian Lederer, Vinzenz Scheungrab und Maxi Strang.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen