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Laufen: Es sah alles danach aus, als würde der SV Laufen den ersten Saisonsieg auf den Rasen lege. Gute Chance ließen die Salzachstädter im Verlauf der Partie jedoch liegen und mussten in der 87. Minute noch den Ausgleichstreffer schlucken. Eine Punkteteilung, die keinem wirklich weiterhilft.
Im ersten Durchgang waren beide Kontrahenten vom Sonntagnachmittag in Laufen noch viel darauf bedacht, den Ball in ihren eigenen Reihen zu zirkulieren und mieden oftmals das Risiko, dennoch kamen einige Torchancen dabei raus. So schon früh in der 2. Minute, als der SV Laufen die erste Torannäherung wagte. Nach einer Flanke von Julian Draak versuchte sich Gabriel Öllerer artistisch. Das Leder flog dabei aber über den Querbalken. Auf der Gegenseite sah man in der 5. Minute die erste Annäherung. Nach Eckstoß von Michael Hartl sprang der Ex-Laufener Michael Kirschner in den Ball. Kirschners Kopfstoß verfehlte den Kasten um gut einen Meter. Ebenfalls in der 20. Minute fehlte dem SC Vachendorf weiterhin die Genauigkeit im Abschluss. Ein langer Einwurf von Maximilian Baumann landete bei Georg Klauser, der nach einer kurzen Drehung abzog. Klausers Schuss flog am Tor vorbei. Laufen wiederum hätte in der 24. Minute die Führung erzielen müssen. Die riesen Torgelegenheit leitete Kapitän Florian Hollinger ein, der das Leder auf Tobias Prantler durchsteckte. Prantler jedoch scheiterte aus kurzer Distanz und setzte seinen Schuss ans Außennetz. Die Annäherungen des SV Laufen waren deutlich gefährlicher, so dass folgerichtig der Führungstreffer für die Salzachstädter fallen müsste. In der 31. Minute war es dann soweit. Ein Schuss von Tobias Stockhammer landete am Lattenkreuz, nach kurzem Gestochere rollte der Ball vor die Füße von Gabriel Öllerer, der mit Wucht die 1:0 Führung erzielte. So bleib es auch bis zur Halbzeitpause.
Sieben Minuten nach der Halbzeitpause wäre die Vorentscheidung für den SV Laufen fällig gewesen. Über einen schnellen Angriff erreichte das Spielgerät Tobias Prantler, der den herausstürmenden Torhüter Felix Wendl umspielte und schnurstracks aus 16 Metern eigentlich nur noch einschieben musste. Prantler schoss scharf aufs Tor und verzog dabei knapp. Laufen war einige Zeit lang noch am Drücker, bevor der SC Vachendorf mehr Risiko ging und auf den Ausgleichstreffer drängte, um die ausgelassenen Torchancen des SV Laufen zu rächen. Zuerst jedoch war der SV Laufen in der 68. Minute noch mit einer Doppelchance vor dem Kasten von Felix Wendl vorzufinden. Zum Ende hin scheiterte Christian Höhn am auf der Linie stehenden Michael Kirschner, der schlussendlich die Situation für seine Mannen bereinigte. In der 74. Minute brannte es dann erstmals heftig in Laufens Defensive. Ein weit geschlagener Freistoß erreichte Thomas Klauser. Gemeinsam konnten Laufens Keeper Thomas Kalcher und Tobias Stockhammer die Angelegenheit gerade noch klären. Vachendorf war in der Schlussviertelstunde auf einem gefährlichen Pfad für den SV Laufen unterwegs und sollte auch noch die Chance auf die Punkteteilung erhalten. Doch auch der SV Laufen war nicht mehr ohne Torchance. Julian Draak versuchte in der 84. Minute einen Fehler von Torwart Wendl im Strafraum nutzen, doch der Youngster wurde vor dem Einschuss noch abgedrängt. Ab der 85. Minute musste sich der Favorit aus Vachendorf mit 10 Spielern durch die Partie kämpfen. Maximilian Loreck verlies nach wiederholtem Foulspiel das Feld in Laufen. Draak war es auf Seiten des SVL in der 86. Minute, der die nächste Torchance einleitete. Draak startete auf der linken Außenbahn durch und spielte quer auf den im spitzen Winkel postierten David Cienskowski, der das Tor nicht machte und den Ball ans Außennetz hämmerte. Die Bestrafung folgte nun direkt auf den Fuß. Gleich im Gegenstoß machte sich der eingewechselte Thomas Klauser zum Matchwinner oder „Retter“ seiner Mannen aus Vachendorf. Georg Klauser tankte sich zuvor durchs Halbfeld und bediente ihn. Torhüter Kalcher parierte den Abschluss reaktionsschnell, doch im Nachschuss hatte Laufens Keeper keine Chance mehr und Klauser erzielte das 1:1. In der Nachspielzeit hatte der SVL sogar nochmal Glück und hätte fast alle Punkte verloren. Maximilian Baumann setzte seinen Flachschuss lediglich an den Pfosten.
Die Punkteteilung half nicht wirklich weiter. Laufen verließ zwar die Abstiegsplätze und Vachendorf rutschte auf Platz 2, doch so richtig glücklich konnte keiner sein. Im Grunde war es für den SC Vachendorf ein gewonnener Punkt, während der SV Laufen zu Recht einem Dreier nachtrauerte, den man vorwiegend vor dem gegnerischen Tor liegen ließ. Zu erwähnen bleibt noch, dass der Unparteiische Dr. Stefan Gilch eine sehr gute, ruhige und unauffällige Leistung bot und das Spiel zu jeder Zeit im Griff hatte.

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In ganz Bayern steigen aktuell die 7-Tage-Inzidenzen. In mehreren Landkreisen wurde mittlerweile wieder die 50er-Marke übertroffen, in einzelnen Landkreisen liegt die 7-Tage-Inzidenz wieder über 100. Doch was heißt das konkret für den Amateur-Fußballbetrieb?
Änderung bei Inzidenz über 50:
Im Grunde genommen ändert sich für den Fußball-Spielbetrieb nicht wirklich viel. Der größte Unterschied ist, dass ab einer Überschreitung der 50er-Inzidenz das Prinzip „3G – Geimpft, Genesen, Getestet“ gilt. Ist der Spiel- oder Trainingsort also in einem Landkreis mit einer Inzidenz über 50, hat der Heimverein zu kontrollieren, dass alle Teilnehmer (Spieler, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und auch Zuschauer) geimpft, genesen oder getestet sind. Bei einer Inzidenz unter 50 entfällt die Testpflicht.
Selbstverständlich gelten aber unabhängig von den Inzidenzwerten die allgemeinen Hygieneregeln (AHA) wie Abstand (1,5 m) und Maske in Innenräumen, auf dem Sportgelände, auf Stehplätzen und dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ebenso obliegt dem Heimverein die Umsetzung eines Hygienekonzepts (Ausnahme: keine Zuschauer, keine Öffnung von Umkleiden und Duschen) und die datenschutzkonforme Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung. Wie ein Verein im Detail kontrolliert und dokumentiert ist nicht vorgeschrieben.
Änderung bei Inzidenz über 100:
In Bayern gelten bei einer Inzidenz über 100 die gleichen Regeln wie bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100.
Änderungen treten nicht unmittelbar nach Grenzüber- und -unterschreitung in Kraft:
In der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind die Regeln klar nach Inzidenzen aufgeteilt. Es gibt Maßnahmen für einen Wert über und unter 50. Sollte ein Kreis oder eine Stadt diesen Wert drei Tage in Folge überschreiten, treten zwei Tage danach die strengeren Regeln in Kraft. Um sie wieder loszuwerden, müssen es fünf aufeinanderfolgende Tage unter einem Wert von 50 sein. Dann können nach zwei Tagen die Regeln wieder gelockert werden. Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde hat unverzüglich amtlich bekanntzumachen, sobald ein relevanter Schwellenwert der 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über- oder an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde.
Spielverlegungen/-absagen:
Eine coronabedingte Absage eines Spiels ist im sogenannten „Corona-Paragrafen“ der Spielordnung (§94 SpO) geregelt. Demnach können Spiele nur vom Spielleiter den Status „Ausfall“ erhalten, wenn die Mannschaft aufgrund von Sars-CoV2-Infektionen der Spieler*innen und/oder behördlich angeordneten Quarantänen nachweislich nicht spielfähig ist.
Ist mit Anpassungen der Vorschriften zu rechnen?
Grundsätzlich können die Behörden und die Staatsregierung jederzeit Anpassungen vornehmen oder neue Vorschriften erlassen. Die aktuelle Infektionsschutzmaßnahmenverordnung tritt mit Ablauf des 25. August 2021 außer Kraft. Von daher ist mit einer Neufassung in den kommenden Tagen zu rechnen. Sobald diese vorliegt, werden die Infos hier auf BFV.de aktualisiert. Ebenso sollte es weitere Anpassungen oder relevante Änderungen für den Trainings- und Spielbetrieb geben.

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