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Laufen: Mit einem ungefährdeten 3:1 Sieg kann die D-Jugend vor dem letzten Gruppenspiel schon fest ins Viertelfinale blicken. Der WSC Bayerisch Gmain musste sich an der Salzach verdient geschlagen geben. Für die F-Junioren lief es gegen Oberteisendorf trotz Leistungssteigerung nicht so gut. Eine 1:6 Heimniederlage wird wohl das Aus im Libella-Pokal bedeuten.
Vier Mannschaften in einer Gruppe, drei Duelle. Davon hat nun der SV Laufen schon zwei Matches gewonnen. Einem 6:0 gegen die JFG Teisenberg folgte am Dienstagabend ein 3:1 gegen den WSC Bayerisch Gmain. Die letzte Partie in der Vorrunde im Sparkassenpokal wird bei der JFG Hochstaufen bestritten. Unter Umständen könnte sogar Platz 3 in der Gruppe reichen, um das Viertelfinalticket endgültig zu buchen.
Am Dienstagabend auf heimischem Gelände stand für den SV Laufen das 2. Gruppenspiel im Sparkassenpokal auf dem Programm. Zu Gast war der altbekannte Rivale des WSC Bayerisch Gmain. Vor kurzem siegte der SV Laufen ebenfalls zuhause mit 2:0 gegen die „Gmoaner“. Diesmal war zwar das Ergebnis mit 3:1 nicht klarer, aber die Spielanteile deutlichst bei den Hausherren von der Salzach. Die ersten zehn Minuten war vor den gut 30 Zuschauern erstmal ein Abtasten beider Teams zu sehen, keiner wollte so wirklich ins Risiko gehen. Doch ab diesem Zeitpunkt nahm dann der SV Laufen das Heft des Handelns in die Hand, und gab dieses auch die gesamte Spielzeit nicht mehr ab. Mehrere kleinere Chancen gipfelten dann in der 18. Minute in der Laufener Führung. Eine Minute zuvor hätte es im WSC-Kasten schon klingeln können, als Thomas Feil im Strafraum völlig frei zum Schuss kam, aber deutlich verzog. In der 18. Minute tankte sich Maxi Strang durch zwei bis drei Gegenspieler und tanzte letzteren Gegner auch noch aus. Im Anschluss brachte Strang das Leder mit der Pike an Torwart Simon Schmid ins Tor – 1:0. Nur fünf Minuten später (23.) legte Laufens Gefahrenherd einen drauf. Wiederum kam ein gut getimter Gassenpass von Julian Schroll durch die Gästeabwehr hindurch. Strang dribbelte sich in der Folge durch seine Gegenspieler hindurch und legte am Torwart vorbei quer auf den bereitstehenden Silas Rehrl, der „danke“ sagte – 2:0. Im Laufe der 1. Halbzeit wurde die Partie einseitiger als in der Anfangsphase. Laufen hatte viele Torchancen, Bayerisch Gmain Schwierigkeiten überhaupt Torschüsse auf das Heimtor loszulassen.
Lange dauerte es im zweiten Durchgang nicht, bis der SV Laufen die Entscheidung erwirkte. Thomas Feil spitzelte das Runde in der 33. Minute auf Nico Jani durch. Jani rutschte das Spielgerät an Torwart Schmid vorbei. Der Kullerball wurde zwar noch geklärt, jedoch direkt wieder vor die Füße von Jani gespielt, der nun das Leder einschoss – 3:0. Erst in der 49. Minute kam der WSC Bayerisch Gmain gefährlich vor das Heimtor und konnte sogleich den Anschluss netzen. Richard Maier spielte auf Jakob Meisinger hindurch, der sich durch die Laufener Kette stahl und somit allein auf Torwart Bastian Lederer durchstarten konnte. Meisinger überhob Lederer gekonnt zum 3:1, was auch der Endstand war.
Das Ergebnis allerdings täuschte ein wenig von den Spielanteilen hinweg, denn der SV Laufen hatte vor allem im zweiten Durchgang immer wieder hochkarätige Torchancen, vergab diese aber alle vollends, so dass am Ende ein knapperes 3:1 stand als nötig.
Es geht leicht aufwärts für die F-Junioren im Libella-Pokal 2019. Nachdem man gegen den SC Anger eine heftige Klatsche hinnehmen musste, drohte gegen den SV Oberteisendorf unter Umständen ähnliches. Doch die Laufener Spieler hielten dem Druck stand und konnten die zweite Niederlage in erträglichem Rahmen halten.
Zuerst glaubte man am Montagabend beim Heimspiel gegen den SV Oberteisendorf, dass es ähnlich schnell wie in Anger um Laufen geschehen sei. Doch nach drei schnellen Gegentreffern wusste sich der Hausherr zu wehren und hielt dem vorhandenen Gästedruck durchaus stand. Dass man trotz alledem sechs Treffer kassierte, war dem geschuldet, dass die Spieler schlicht ihre Hochkonzentration in der Kabine ließen und einfache Tore zuließen. Im Gegensatz zum Spiel in Anger gelang dem SVL dann auch noch ein eigenes Tor. Nach Vorarbeit von Luis Lederer schepperte es im gegnerischen Kasten, da Moritz Schmidt bereitstand und das Runde in die Maschen knallte. Endstand war ein 6:1 für den SV Oberteisendorf.

Immer engagiert am Werk konnte sich Laufens Moritz Schmidt mit einem Ehrentreffer gegen Oberteisendorf belohnen.
Foto: Martin Mann für den SV Laufen
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Laufen: Während Laufens 2. Mannschaft sich noch Hoffnung auf einen Aufstiegsplatz in die B-Klasse macht, befindet sich Laufens Kreisklassenteam nach zwei Niederlagen mitten im Abstiegskampf. Am Ostermontag kommt es nun zu einem weiteren Duell gegen einen Kontrahenten und das Klassenziel.
Nachdem schon das Auswärtsspiel beim SV Linde Tacherting mit 0:2 in die Binsen ging, war auch das Heimspiel gegen den FC Bischofswiesen alles andere als erfolgreich. Der SV Laufen schlitterte nach dem 1:3 gegen die Riedherrn-Elf nun in den Abstiegskampf und sieht sich am Ostermontag einem weiteren Konkurrenten um das Klassenziel gegenüber. Um 14 Uhr empfängt der Tabellenzehnte des TSV Berchtesgaden den Tabellenneunten des SV Laufen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt die „enge Kiste“ um das Klassenziel in der Kreisklasse. Eigentlich sind ab Platz 5 (SC Vachendorf mit 22 Punkten) noch alle Mannschaften versetzungsgefährdet, jedoch wollen wir den engeren Blick nach unten wagen. Der FC Bischofswiesen hat nach dem Sieg in Laufen 20 Punkte (Platz 7), der SV Oberteisendorf rangiert auf Platz 8 mit 19 Punkten. Dahinter die Salzachstädter des SVL mit 18 Punkten, der TSV Berchtesgaden mit 17 Punkten auf Rang 10. Darauf folgt der TSV Fridolfing auf dem Relegationsplatz mit 17 Punkten und der TSV Heiligkreuz auf dem direkten Abstiegsplatz mit 16 Punkten. Für den SV Laufen warten eigentlich nur noch Endspiele. Montag in Berchtesgaden, dann als spielfreies Team zum Zuschauen verdammt, im Anschluss auswärts beim SC Anger, am 12. Mai Heimspiel gegen den TSV Fridolfing, eine Woche darauf auswärts beim TSV Heiligkreuz. Dem Duell mit „Santa Cruz“ folgt die Herkules-Aufgabe mit dem Heimspiel gegen den TSV Tittmoning und abschließend geht es noch nach Vachendorf. Hoffnung, dass der SV Laufen vorzeitig die Klasse hält, ist natürlich nach wie vor vorhanden. Doch für dieses Ziel sollte nun tunlichst gepunktet werden, und dies natürlich sofort in Berchtesgaden. Dafür muss die Mannschaft nun Standhaftigkeit in diesem Abstiegskampf beweisen. Sorgen bereitet die neuartige Schwäche des SV Laufen, die Defensive. Diese akuten Abwehrprobleme ergaben schon 34 Gegentreffer. Kein Team der Kreisklasse kassierte mehr Tore im Verlauf der Saison. Da steht der TSV Berchtesgaden mit lediglich 23 Gegentreffern deutlich besser da. Allerdings ist auch die Offensive des SVL mit 25 Treffern zu 18 Treffern (Berchtesgaden) als gefährlicher einzuschätzen, doch verballerten Sturmführer David Cienskowski und Kollegen zu viele große Tormöglichkeiten und müssten langsam auf ihre alte Kaltschnäuzigkeit zurückgreifen. Alles in allem einige kleinere und größere Baustellen, welche Trainer Dieter Eckstein zu bearbeiten hat, um der „Versetzungsgefährdung“ frühzeitig eine Absage zu erteilen. Ostermontag 14 Uhr auf der Breitwiese in Berchtesgaden kommt es also erstmal darauf an, richtige Standfestigkeit zu beweisen und sich der eigenen Stärken wieder bewusst zu werden. Eine Relegation gegen einen A-Klassisten oder einen Abstieg in die selbige braucht wohl keiner an der Salzach.
Laufens zweite Mannschaft muss schon am Osterwochenende tatenlos der Konkurrenz zusehen. Nach dem überzeugenden 3:1 Heimsieg gegen den TSV Palling kletterte die Obermayer-Elf auf Platz 3 der C-Klasse und hat nun aktuell sechs Punkte Abstand auf die beiden Aufstiegsplätze. Vielleicht müssen mittlerweile einige Stoßgebete nach oben oder sonstige Maßnahmen helfen, um den Aufstiegstraum des SV Laufen noch irgendwie wach zu halten, denn sechs Punkte Abstand zum neuen Spitzenreiter TSV Tittmoning und zum SV Seeon-Seebruck sind keinesfalls ein Pappenstiel und nur hart aufzuholen. Das Prunkstück der C-Klassen-Mannschaft von der Salzach ist nach wie vor die Defensive. Magere 18 Tore konnten die Gegner bisher in Laufens Kasten unterbringen, was den zweitbesten Wert in dieser Statistik hinter Tittmoning bedeutet. Doch im Gegensatz dazu ist die Offensive keine Spitzenreihe der Liga und hinkt mit Ausnahme des SC Vachendorf in dieser Statistik weit hinterher. Also ziemlich genau verkehrte Vorzeichen zum Salzachstädter Team aus der Kreisklasse.
Spannende Wochen warten also auf den SV Laufen. Spiele, die über Wohl und Weh an der Salzach entscheiden können, über Saisonverlängerung oder frühzeitigem Durchatmen.

Beim letzten Laufener Sieg im Mai 2018 (2:0) war TSV-Keeper Sebastian Seibold des Öfteren Sieger gegen Laufens Sturmführer David Cienskowski.
Foto: Michael Scheungrab (SV Laufen)
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