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Laufen: Der SV Laufen II konnte am Sonntagnachmittag gegen den SV Taching am See II drei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen machen. Die Obermayer-Elf glänzte mit einem 4:0 Erfolg auf heimischen Rasen.
Nur noch sechs Punkte hat der SV Laufen II nach dem 4:0 Erfolg gegen den SV Taching am See II Abstand zum zweiten Aufstiegsplatz in der C-Klasse 6, dabei noch ein Spiel weniger als die obige Konkurrenz zu absolvieren. Mit einem souveränen Heimerfolg konnte die Obermayer-Elf am Sonntagnachmittag wichtige Punkte einfahren und so die kommende Woche, welche zwei Auswärtspartien auf dem Programm hat, positiv angehen.
In der 8. Spielminute eröffnete Maximilian Schmidt das Match im Stadion an der Freilassinger Straße mit Laufens Führung. Tobias Antosch zog zuvor von rechts kommend an der Strafraumgrenze entlang und steckte auf Schmidt durch. Schmidt scheiterte zuerst am gut aufgelegten Gästekeeper Georg Huber, doch im Nachsetzen konnte Schmidt das Runde noch im Tor unterbringen – 1:0. Zwei Minuten nach Laufens Führung wurde der Gast aus Taching durch eine Standard gefährlich. Ein Eckstoß flog ziemlich unbehelligt auf Sebastian Wamsler, der aber sowohl an der ablenkenden Fußabwehr von Torwart Alexander Kalb als auch an Alexander Schumann scheiterte. Schumann knallte das Leder vor der Torlinie aus der Gefahrenzone weg. Dies war aber nur ein Intermezzo in Tachings Offensivbemühungen. Laufen bestimmte das Spiel in weiten Teilen. Nach über zwanzig Minuten wurde es im Tachinger Strafraum wieder hoch interessant. Sebastian Hempfer hatte bei seinem Schuss noch zu viel Kraft im Schlappen und verfehlte den Einschuss deutlich. Ein schöner Spielzug in der 26. Minute sorgte dann aber für einen weiteren Treffer der Hausherren. Der Ball zirkulierte gut durchs Laufener Mittelfeld. Maximilian Schmidt stach in der Folge in den Strafraum und legte quer in den Fünfmeterraum ab. Dort verfehlten Fatos Krasniqi und Tobias Antosch, die sich selbst behinderten, doch im Hintergrund stand Sebastian Hempfer bereit, der den schönen Spielzug zum 2:0 vollendete. In Minute 39 hätte es eigentlich schon 3:0 für Laufen stehen können, doch Tobias Antosch und zweimal Sebastian Hempfer scheiterten in kurzer Folge an Tachings Keeper.
Im zweiten Durchgang beruhigte sich zuerst das Match in Laufen ziemlich. Strafraumszenen nahmen ab. In der 68. Minute schlug es hinter Tachings Huber aber wieder ein. Der nach vorne gestoßene Verteidiger Robert Bauer steckte auf Tobias Antosch durch, der im Anschluss wenig Probleme hatte im Duell gegen den herauslaufenden Huber das Leder im Tor unterzubringen – 3:0. Das 4:0 folgte in der 73. Minute. Wiederum sorgte ein gut vorgetragener Spielzug für die Entscheidung des C-Klassen-Spiels. Am Ende des Spielzugs passte Tobias Antosch den Ball vors Tor auf den leicht im Abseits stehenden Patrick Prechtl, der mit seinem satten Schuss unter die Latte den Deckel auf die Partie draufmachte. Der SV Laufen spielte sogar noch auf das fünfte Tor. Sebastian Hempfer legte das Leder in der 83. Minute auf den im Rückraum befindlichen Thomas Bauer, der stramm abzog. Bauers Schuss flog haarscharf über den Querbalken hinweg. Von Taching war nicht mehr allzu viel in der Offensive zu sehen, mit Ausnahme der Schlussminute. In dieser zeigte Schiedsrichter Manuel Döring (SV Oberteisendorf) auf den Punkt. Einen Zweikampf von Fatos Krasniqi mit Tachings Christoph Obermeyer sah der Unparteiische strafstoßwürdig. Der Schütze Sebastian Wamsler rechnete allerdings nicht mit dem Laufener Keeper Alexander Kalb, der wohl einen Elfmeterkillerlauf hat. Kalb hielt schon vor einer Woche in Berchtesgaden einen entscheidenden Strafstoß und auch am Sonntag tauchte Kalb ab und parierte Wamslers Einschussversuch sicher. Somit blieb es beim verdienten 4:0 Erfolg für Laufens „Rese“.
Für die Salzachstädter geht es in der kommenden Woche zweimal auswärts um Punkte. Am Dienstag, den 30. April 2019 gastiert man um 19.30 Uhr beim SV Erlstätt II. Samstag, den 4. Mai 2019 steht die Reise zur DJK Kammer II auf dem Programm. Taching hat am Samstag die DJK Nußdorf im „Seestadion“ zu Gast.

Umringt von Tachings Defensivakteuren versuchte Patrick Prechtl hier das Leder unter Laufener Kontrolle zu halten. Prechtl war es auch, der mit seinem 4:0 den Deckel auf das Sonntagsmatch machte.
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Laufen: Wahrlich eine enge Angelegenheit unterhalb des Watzmanns war das Kreisklassenspiel zwischen dem TSV Berchtesgaden und dem SV Laufen. Abstiegskampf pur und bitter nötige drei Punkte für den Gast vom SV Laufen.
Im gesamten Spiel war zu sehen, dass beide Teams durchaus nervös den Abstiegskampf auf der Breitwiese in Berchtesgaden bestritten. Viele Aktionen waren mit Bedacht auf Fehlervermeidung, was aber nicht die gesamten 90 Minuten gelang. Berchtesgaden kam besser ins Spiel. Nach Ecke von Christian Lindner stieg Robert Reichlmeier am zweiten Pfosten hoch, scheiterte am Pfosten (5.). Zwischenzeitlich in der Anfangsviertelstunde war auch der Gast vom SVL in Strafraumnähe zu sichten. Gerhard Nafe, der sich zu den vorangehenden Wochen deutlich verbessert zeigte, zog links in den Strafraum hinein, doch sein Torabschluss wurde von Florian Popp zur Ecke geklärt. Nach 14 Minuten musste der SV Laufen dann den Rückstand hinnehmen. Ein weiter Einwurf landete bei Stefan Sontheimer am kurzen Pfosten, der ziemlich unbedrängt einnickte – 1:0. In den folgenden zehn Minuten hätte der TSV Berchtesgaden mit etwas Glück vielleicht den zweiten Treffer erzielen können und somit dem Gast mächtig ins Kontor fahren können. Doch die meist komplette Überbrückung der Mittelfeldreihen brachte vorerst keinen weiteren Erfolg für die Hausherren. Nach 32 Minuten war der Gast wieder erwähnenswert in der Offensive unterwegs. Gerhard Nafe sprintete mit Zug Richtung Torauslinie und schoss scharf ins Zentrum, wo David Cienskowski das Leder knapp verfehlte. Spielfluss kam auch nach einer halben Stunde nur spärlich auf. Berchtesgaden weiterhin mit vielen hohen Bällen nach vorne, Laufen damit beschäftigt, etwaige Angriffe zu unterbinden. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff versuchte sich Laufens David Cienskowski nach Vorlage von Tobias Prantler mit einem Volleyschuss aufs Gehäuse von Torwart Stefan Schach, doch verfehlte Laufens Sturmführer dieses doch deutlich.
Im zweiten Durchgang schien es so, als wenn der SV Laufen nun in der Kabine den Kampf auf der Breitwiese angenommen hatte und nun mehr das Spiel an sich riss und auch deutlich gefährlicher wurde. Auch war zu sehen, dass den Hausherren von Minute zu Minute die Kräfte schwanden, was natürlich dem Laufener Vorhaben durchaus zuträglich war. Nach 57. Minute stand es dann auch verdient 1:1. Endlich kam David Cienskowski durch die TSV-Defensive hindurch. Einen Pass aus der eigenen Hälfte schnappte sich Cienskowski und stach durch zwei Gegenspieler hindurch in Richtung Tor. Sein Schuss mit dem Außenrist passte genau zwischen Pfosten und Fingerspitzen von Stefan Schach – 1:1. Zehn Minuten nach dem Ausgleich allerdings konnte der Hausherr wieder den alten Abstand herstellen. Ein Freistoß von Andreas Hartmann von der Mittellinie flog über fast die komplette Laufener Abwehr hinweg und den Kopf von Tobias Dollinger, der mit seinem Scheitel das Leder am herauskommenden SVL-Torhüter Alexander Kalb im Kasten unterbrachte – 2:1. Einmal richtig vor das Tor der Laufener gekommen – schon schlug es ein. Doch der SV Laufen sah sich nun mehr Räumen gegenüber und konnte diese durchaus das eine oder andere Mal bespielen. So auch in der 75. Minute als ein Angriff über Tobias Prantler lief. Prantler sprintete los und startete aus spitzem Winkel in die Berchtesgadener Gefahrenzone hinein. Seinen Schuss konnte zwar Stefan Schach noch richtungstechnisch verändern, doch viel dieser aber ins Netz – 2:2. Spätestens jetzt kam auch richtig Spannung auf und die Frage, wer sich mit einem dritten Treffer Big Points im Kampf um den Klassenerhalt holen könnte. Beide Teams hatten Chancen, der SV Laufen war dabei erfolgreicher mit einem „Tor des Jahres“. Gerhard Nafe startete erneut auf der Außenbahn durch und sah sich schon ziemlich abgedrängt zwischen Strafraum und Außenlinie. Nafe schoss allerdings zur Überraschung vieler seine Flanke in Richtung Tor, wo Stefan Schach nicht herankam und das Leder ins hintere Toreck passieren lassen musste – 2:3. Doch der dritte Treffer des SV Laufen war noch nicht das Ende der aufreibenden Schlussphase auf der Breitwiese in Berchtesgaden. In der 81. Minute zeigte der Unparteiische im SVL-Strafraum auf den Punkt. Was war passiert? Ein weiter Ball landete bei Robert Reichlmeier, der im Abseits stand. Ungeahndet legte er ab auf Tobias Dollinger, der in der Folge elfmeterwürdig von Tobias Stockhammer zu Fall gebracht wurde. Elfmeter eine klare Sache – die Situation allerdings zuvor auch klares Abseits. Lamentieren half aber wie immer nicht viel. Es kam zum Elfmeterduell zwischen Andreas Hartmann und Alexander Kalb im Laufener Tor. Hartmann schoss nicht allzu scharf aber platziert ins rechte untere Eck. Kalb tauchte ab und parierte zum Jubel seiner Vordermänner und angereisten Fans von der Salzach. In der 87. Minute hätte Stefan Sontheimer nochmal die Gelegenheit gehabt, die Partie ausgeglichen enden zu lassen. Ein Zuckerpass von Christian Lindner erreichte den startenden Stefan Sontheimer, doch Kalb flog heran und parierte Sontheimers Abschluss. Der etwas unrühmliche Abschluss der Partie, die vor allem im zweiten Durchgang nervenaufreibend war, war den Hausherren vorbehalten. Nachdem Christian Lindner schon mit Gelb vorbelastet aus dem ersten Durchgang agierte, sah Lindner in Minute 89 die Gelb-Rote Karte. Dieser Platzverweis hatte aber für keine der beiden Mannschaften eine Auswirkung und zugleich auch nicht auf das Spielergebnis.
Mit diesem Ergebnis bleibt der TSV Berchtesgaden mit 17 Punkten auf Platz 10 der Liga, punktgleich mit dem TSV Fridolfing, der den unteren Relegationsplatz einnimmt. Der SVL hat nun 21 Punkte und rutscht einen Platz im Klassement auf Platz 8 vor. Allerdings ist für den SV Laufen der Kampf um den Klassenerhalt noch keinesfalls beendet, dass ist jedem an der Salzach klar. Denn zum einen hat Laufen am kommenden Wochenende spielfrei und muss somit den anderen Konkurrenten zuschauen, zum anderen warten noch heiße Spiele auf die Eckstein-Elf. Der TSV Berchtesgaden kann dafür am kommenden Sonntag wieder selbst für Punkte sorgen. Sie treten um 15 Uhr beim Tabellenneunten des SV Oberteisendorf an.

Ein enges "Höschen" war’s zwischen dem SV Laufen und dem TSV Berchtesgaden, wie diese Szene zwischen Lorenz Fuchs (Nummer 6) und Christian Lindner (Nummer 2) zeigt. Laufens Michael Hollinger beobachtete gespannt die Situation.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen