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Laufen: Die B-Junioren des SV Laufen machten sich in den vergangenen Wochen mit viel Training und zwei Testspielen startklar für die neue Saison in der Kreisklasse Ruperti. Die JFG Hochstaufen schlug man 6:0 und den TSV Waging am vergangenen Dienstag 5:0, frei nach dem Motto „Die Null muss stehen!“
Die Mannen der B-Junioren des SV Laufen trainierten in den vergangenen Wochen fleißig und machten sich fit für die neue Saison in der Kreisklasse Ruperti. Als Aufsteiger gilt es natürlich zuerst einmal den Klassenerhalt im Visier zu haben.
Schlug man vor zwei Wochen schon den Kreisligisten der JFG Hochstaufen in einem ersten Test mit 6:0 Toren, konnte man auch am Dienstagabend gegen den TSV Waging (Gruppe Ruperti 1) die Null halten und fünf Tore zum 5:0 selbst erzielen.
Der TSV Waging spielte von Beginn an richtig mutig mit und beschäftigte Laufens Defensive gehörig. Doch die Bemühungen der Seerosen blieben schlussendlich fruchtlos, im Gegensatz zu den Angriffen der Hausherren. In der siebten Spielminute setzten die Salzachstädter einen schnellen Gegenstoß der zur Führung führte. Simon Spitz brachte das Leder zu Michael Felber, der aus halblinker Position quer auf Gabriel Öllerer passte. Öllerer verwertete die erste Torchance der Hausherren zum 1:0. Danach gab es einen offenen Schlagabtausch von Strafraum zu Strafraum zu sehen und beide Teams brachten das Gelernte und Trainierte auf den Platz an der Freilassinger Straße. Das nächste Tor schoss aber wiederum der Hausherr. Lennart Fuchs fing das Leder in der 29. Minute im Halbfeld ab und konnte dieses auf Julian Draak in rechter Strafraumposition befindlich spielen. Abgefälscht landete Draaks Schuss zum 2:0 in den Maschen. Munter ging ab dem 2:0 der Hausherren auch die Wechslerei auf beiden Seiten los, so dass jeder zur Verfügung stehende Akteur viel Spielzeit erhielt. Dem Spielfluss auf beiden Seiten tat dies allerdings keinen Abbruch. Nachdem der SV Laufen nach gut einer halben Stunde deutlich besser im Spiel war und die bessere Mannschaft war dauerte es bis zum dritten Heimtreffer nicht allzu lange. Ein langer Pass von Simon Spitz flog durch die Gasse hindurch, wo Lennart Fuchs den Gästetorhüter umspielte und ohne Schwierigkeiten das dritte Tor für den SV Laufen erzielte (39.).
Da die Null weiterstehen sollte beim SV Laufen, engagierten sich weiterhin alle Spieler in rot sehr aktiv und hielten immer wieder druckvollen Angriffen des TSV Waging stand. Obwohl einige Male Torhüter Rudholzer oder die letzten Abwehrspieler energisch eingreifen mussten, hielt bis zum Schluss die Null. Die wirklich starken Torszenen allerdings ließen ein wenig nach. In der 44. Minute kam aber zu Beginn etwas Zählbares auf den Rasen. Michael Felber schickte Lennart Fuchs durch die Abwehrkette hindurch und Laufens Stürmer ließ sich die Situation nicht nehmen und erhöhte auf 4:0. Den Schlusspunkt im Ergebnis setzte dann wieder Julian Draak mit einem äußerst kuriosen Treffer. In Minute 51 schnappte sich Draak das Leder zum Eckstoß und schnippelte dieses höchstpersönlich ins lange Toreck zum 5:0 Endstand. Die eine oder andere Chance auf beiden Seiten war noch zu sehen, aber größtenteils war das Spiel im zweiten Durchgang geprägt von einem Mittelfeldfight, wo beide Teams den Willen zeigten, etwas anzubieten.
Bevor die B-Jugend den Rasen betrat, trennte sich die Laufener C-Jugend von der SG Kay/Tengling/Taching im letzten Test mit 0:0 Unentschieden.
Für den SV Laufen beginnt die Kreisklassensaison am Freitagabend, den 15. September 2017 um 18.30 Uhr in Laufen. Sie werden die SG Marquartstein/Grassau/Übersee/Unterwössen empfangen und wollen gleich einen guten Start ins neue Spieljahr hinlegen.

Lennart Fuchs (links) und Julian Draak netzten im zweiten Test gegen Waging jeweils 2mal ein.
Foto: SV Laufen Archiv
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Laufen: Am Mittwochabend fällt nun der Startschuss ins Abenteuer Bezirksliga. Die Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf empfangen zum ersten Spieltag den SV Waldhausen. Nach langer Vorbereitungszeit wird es nun ernst für die Salzachstädterinnen.
Bezirksliga ist für die Fridolfinger Frauen kein Neuland, für die Laufener und Leobendorfer allerdings absolut. Nach langer Vorbereitungsphase wird es nun ernst in der Bezirksliga. Als Kreisligameister will man in der Bezirksliga eine gute Rolle spielen. Das neue Trainerteam Franz Kaindl und Albert Thanbichler wollen versuchen, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und gut mitzumischen.
Die Testspiele in der Vorbereitungsphase fanden unterschiedliche Ergebnisse und Erkenntnisse. Gegen die Bezirksoberligisten der DJK Otting (0:2) und DJK Traunstein (1:7) musste man sich noch einspielen. Erst in den Tests gegen den SV München-Untermenzing (Bezirksliga) und VfL Waldkraiburg (Bezirksoberliga) konnte man 5:1 und 5:3 Erfolge erzielen. Auch beim A-Klassisten des TSV Peterskirchen ließen die Damen wenig anbrennen und fuhren mit einem 10:1 als Sieger nach Hause.
Nachdem nun alle Urlauberinnen wieder an Bord sein werden und Neuzugang Rebekka Gruber (SV Saaldorf) integriert ist, sollte am Mittwoch die komplette Kapelle zur Verfügung stehen, um einen guten Saisonstart zu absolvieren.
Der SV Waldhausen musste sich auch mit Testspielniederlagen herumschlagen. Gegen den TSV Forstern (0:8), DJK Otting (0:4), TSV Altenmarkt/Alz (1:3) und DJK Traunstein (0:4) hagelte es allesamt Misserfolge. Nur gegen den Kreisligisten des SC Rechtmehring konnte man einen Teilerfolg mit einem 1:1 Unentschieden erzielen.
Aber was haben Testspiele wirklich mit der Punktrunde zu tun? Nichts, denn alles steht auf null und ab sofort geht es ausschließlich um Punkte und Ergebnisse.
Am Mittwoch, den 13. September 2017 um 20 Uhr wird unter Flutlicht der Saisonstart in Laufen bestritten. Schiedsrichter Heinz Hofstetter (Teisendorf) wird die erste Saisonpartie der beiden Kontrahenten an der Freilassinger Straße leiten.

Hatte wie ihr Team eine wechselhafte Vorbereitung bestritten: SG-Spielerin Deborah Hufnagl.
Foto: Burgi Mayer für den SV Laufen
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Ruhpolding: Einen torreichen Test sahen die wenigen Interessierten am Sonntagabend unterhalb der Chiemgauer Berge in Ruhpolding. Das U19 Duell gewann der SV Laufen knapp mit 4:3 Toren. Im ersten Durchgang hatte der Gast von der Salzach mehr vom Spiel, in der zweiten Hälfte allerdings warf der SVR viel nach vorne und hätte durchaus mit einem Remis vom Platz gehen können.
Pünktlich zum Anpfiff setzte unterhalb der Chiemgauer Berge der Nieselregen ein, der sozusagen die erste Hälfte verregnete. Nach zwei Spielminuten musste Ruhpoldings Keeper erstmals entscheidend eingreifen und hatte dabei auch noch gehörig Glück. Einen gut gezirkelten Freistoß von Michael Felber lenkte der Keeper an den Pfosten und im Nachfassen schupfte er den Ball von der Torlinie weg. Der SV Ruhpolding kam nur langsam ins Testmatch auf eigenem Rasen. Über links kommend konnte der Hausherr in der 19. Minute die erste Torchance kreieren. Die Flanke erreichte einen Kopf eines Ruhpoldinger Akteurs, doch der Kopfstoß flog übers Tor hinweg. In der 21. Minute ging spielverlaufsgerecht der Gast vom SV Laufen in Führung. Aus dem Halbfeld eroberte Lennart Fuchs das Leder und erzielte im Anschluss mit einem scharfen Flachschuss das 0:1. Nach einer halben Stunde war der Hausherr gut im Spiel und konnte bis zum fehlenden Abschluss gut kombinieren. In der 35. Minute allerdings legte der Gast nach. Michael Felber fing einen deutlich zu kurz geratenen Abschlag des SVR-Keepers ab und köpfte den Ball in Richtung Strafraum zurück. Über Moses Onyekosor und Felber kam das Leder zu Gabriel Öllerer, der sich gut 20 Meter vor dem Gehäuse postierte. Öllerer zog gezielt ab und traf zum 0:2 ins Kreuzeck. Leichte einfache Fehler des Gastgebers brachte dem SV Laufen immer wieder Raum und Luft zu Angriffen auf das gegnerische Gehäuse. Doch in der 40. Minute konnte man von Seiten des SVR endlich einen Angriff erfolgreich zu Ende spielen. Von der rechten Seite kam eine platzierte Flanke ins Zentrum, wo der bullige Mittelstürmer in „Horst-Hrubesch-Manier“ hochstieg und vor dem heranfliegenden Gästetorwart Thomas Rudholzer zum 1:2 unter die Latte einnickte.
Heiß aus der Kabine kommend, gelang dem Gastgeber dann der Ausgleich in einer rasanten zweiten Hälfte, wo die Scheuklappen des Abtastens schnell abfielen. Nach einem Zuckerpass aus dem eigenen Mittelfeld legte der schon angesprochene Mittelstürmer das Leder flach an den schon am Boden befindlichen Rudholzer vorbei zum 2:2 Ausgleich. Die erste richtige Druckphase des SV Ruhpolding begann somit. In der 59. Minute war es erneut der Doppeltorschütze, der ein weiteres Tor auf dem Kopf hatte. Er flog in eine genau getimte Ecke per Kopf hinein und verfehlte das Gehäuse nur knapp. Temporeich gingen jetzt die Mannschaften zu Werke und eine offene Spielweise tat dem Spiel auch wirklich gut. In den Minuten 63 und 64 konnte der Gast mit einer Aneinanderreihung von Eckstoßen nicht den Führungstreffer erzielen und ein weiteres Tor erzwingen. Auch dem SV Ruhpolding war vorerst kein weiteres Tor vergönnt. Auch nicht in der 68. Minute als ein Schuss von der Strafraumgrenze richtig gefährlich wurde. Diesen Schuss musste Rudholzer mit einer Glanzparade zur Ecke klären. Ruhpolding war nun spielerisch ein Hauch stärker als der Gast, dem jedoch der nächste Treffer vergönnt war. Dieser fiel in der 72. Minute als ein Freistoß von Alexander Schuh auf den zweiten Pfosten zu Simon Maier flog, der volley zum 2:3 erhöhte. Doch gleich nach dem Anstoß gelang dem SV Ruhpolding die sofortige Wiederherstellung des Spielstandes. Laufens Lorenz Fuchs ließ sich auf der Außenbahn regelrecht austanzen und eine scharfe Hereingabe nicht verhindern. Diese Hereingabe landete bei einem völlig unbeachteten Ruhpoldinger Spieler, der zum 3:3 einschob. Ruhpolding spielte nun auf Führung und in deren zweiter und noch stärkerer Drangphase in diesem Durchgang kassierte der Hausherr den nächsten Treffer. Alexander Schuh brachte einen scharfen Ball durch die Abwehrkette und schoss dabei den eigenen Mitspieler Gabriel Öllerer ab. Der Ball flog aber zum nachgerückten Lennart Fuchs, der das Leder im langen Toreck versenkte – 3:4. Doch wiederum nur eine Minute später hätte der SVR die erneute Egalisierung wahrmachen können. Eine Doppelchance von Ruhpoldings Mittelstürmer wurde ergebnistechnisch nicht genutzt. Fast hätte es wenig später zum Ausgleich gereicht als in der 84. Minute eine mit Schwung geschlagene Hereingabe von ein Ruhpoldinger Akteur per Schienbein an den Pfosten manövrierte. Die letzte Chance der Gäste in diesem im zweiten Durchgang chancenreichen Test hatte Lennart Fuchs. Im Alleingang zog Fuchs in der 86. Minute an drei Gegenspieler vorbei, sein Schuss strich hauchdünn am Pfosten vorbei. Zwei Minuten vor Spielende musste dann Gästetorwart Thomas Rudholzer in höchster Not eingreifen und den Testsieg festhalten. Zwei Schüsse aus kürzester Distanz wehrte Rudholzer reaktionsschnell ab.

Jonas Zehentner sucht hier an der gegnerischen Strafraumgrenze den Weg für den Ball zu Lennart Fuchs.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Es läuft nicht immer nach Wunsch und viele Widrigkeiten verhindern verdiente Ergebnisse. So auch am Samstag beim Match zwischen dem SV Laufen und dem FC Bischofswiesen, welches eine Punkteteilung verdient gehabt hätte. Doch am Schluss war der FCB das glückliche Drei-Punkte-Team und siegte 2:1.
Die Anfangsphase gehörte in Laufen an der Freilassinger Straße klar den Gästen. Nach Eckstoß von Fabian Motz hatte die Mannschaft von Trainer Parma die erste dicke Torchance. Völlig frei kam in der 2. Minute dadurch Maximilian Gasslhuber zum Kopfstoß – knapp über das Gehäuse hinweg. Laufen begann sehr zaghaft und konnte wenig Durchschlagskraft nach vorne entwickeln und wurde für diese Spielweise in der 14. Minute bestraft, auch wenn der Gegentreffer ein bisschen Glück beinhaltete. Der augenscheinliche Standardexperte des FC Bischofswiesen, Fabian Motz, zirkelte einen Freistoß aus äußerst gefährlicher Lage kurz vor der Strafraumgrenze aufs Tor. Der Ball sprang vor Torwart Thomas Kalcher auf und klatschte ihm sehr unglücklich von seiner Brust vor die Füße von Spielführer Markus Huthöfer. Huthöfer hatte keine Schwierigkeiten die 0:1 Gästeführung zu erzielen (14.). Nur eine Minute später hätte der Ecken-und Freistoßexperte Fabian Motz schnell erhöhen können. Durch einen fast folgenschweren Fehler in der 15. Minute des SVL-Kapitäns Florian Hollinger im Aufbauspiel kam Motz ans Leder. Völlig allein konnte er auf das Tor von Kalcher zulaufen und sich eigentlich eine Ecke aussuchen können. Doch zu allem eigenen Überfluss schob Motz das Leder schlicht am Tor vorbei. Der Gast aus Bischofswiesen klar gefährlicher und besser im Spiel. Laufen ließ sich schnell beeindrucken von diesen aktiven Gästen. Erst nach 20 Minuten die erste Torchance der Hausherren, und diese wäre auch dick genug für einen Treffer gewesen. Nach einem schönen Pass von Christian Höhn zog David Cienskowski gemeinsam mit Dominik Lindner auf das Gästetor los, doch Cienskowski scheiterte an Torwart Christoph Renoth, der mit seinem Körper den Schuss des Laufener Goalgetters abwehrte. In der Chancenverwertung aber auch in vielen Spielszenen war der Auftritt des SV Laufen an der heimischen Freilassinger Straße ziemlich unglücklich. Die wenigen Chancen, die der SVL hatte, versuchte dieser verkomplizierend fast ins Tor hineintragen zu wollen. Da wenig Versuche aus der Distanz stattfanden, fasste sich der mehr als mutig und engagiert spielende Rechtsverteidiger Adrian Braunsperger in der 38. Minute ein Herz. Aus gut 25 Metern zog Braunsperger einfach mal ab. Der Ball flog einen Hauch übers Lattenkreuz hinweg. Langsam aber sicher erwachte der SV Laufen. In der 41. Minute kam der SV Laufen mit einer Ballstafette in den gegnerischen Strafraum. Über Helmuth Putzhammer, Dominik Lindner und David Cienskowski kam das Leder zum zweiten Außenverteidiger Maximilian Weber, der einen Lattenkracher losließ. Auch Weber fand man genauso wie sein Pendant Braunsperger immer öfters im vorderen Bereich des Spielfeldes und mit gewissem Tordrang.
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff hatte der SVL aber richtig Glück. Michael Geisler tänzelte durch die vielfüßigen Laufener hindurch. Sein Schuss war aber zu schwach, um Kalcher in ärgste Bedrängnis zu bringen (54.). Zwei Minuten später ungläubige Blicke und Unverständnis bei Laufens Anhang. Eine Hereingabe von Fabian Motz erreichte Kapitän Markus Huthöfer, der im Zweikampf mit Tobias Stockhammer „bundesligareif“ einfach zu Boden fiel und damit Schiedsrichter Matthias Rothe (Anger) so beeindruckte, dass der Unparteiische nach Rücksprache mit dem Gefoulten seine Meinung einer Verhängung eines Strafstoßes verstärkte. Den Elfer verwandelte Fabian Motz sicher zum 0:2. Der zweite Treffer machte aber den Hausherren nur noch mutiger und der Spielfluss nach vorne wurde intensiver. Nach Abschlag von Torwart Renoth fing Laufens Dominik Lindner in der 61. Minute das Leder ab und köpfte direkt in den Strafraum zurück. Dort wurde SVL-Neuzugang Sebastian Hempfer von Verteidiger Martin Fendt zu Boden gesenst. Hempfer blieb verletzt am Boden liegen, ein Strafstoß allerdings wurde zum Unverständnis vieler Seiten nicht gegeben. Hempfer musste gestützt das Feld verlassen und sowohl am Rande Sportplatzes als auch in der Kabine einer intensiven Behandlung unterzogen werden. Aufgestachelt waren nun beide Teams und Schiedsrichter Rothe musste ein ums andere Mal berechtigt oder unberechtigt aufkommenden Spielfluss unterbinden. In der 74. Minute brannte es dann im Laufener Strafraum lichterloh. Ein Querschläger landete bei Kapitän Huthöfer, der an Torwart Kalcher scheiterte. Der eingewechselte Markus Koller versuchte im „Nachköpfeln“ das Leder in die Maschen zu bringen, doch Tobias Stockhammer konnte die Situation für den Gastgeber klären. Vielleicht ein wenig zu spät für eine endgültige Aufholjagd gelang dem SV Laufen dann der völlig verdiente Anschlusstreffer. Der eingewechselte Kilian Trinkl gewann einen harten Zweikampf gegen Bischofswiesens Spielführer im Mittelfeld und legte auf Christian Höhn ab. Höhn sah den durch die Kette startenden David Cienskowski und bediente ihn fuß genau. Cienskowski blieb zwar zuerst an Torwart Renoth hängen, doch bekam nochmals die Chance und legte das Runde über die Torlinie zum 1:2 Anschlusstreffer (79.). Fast könnte man sagen, dass Bischofswiesen zum Wallfahrten nach Altötting müsste, denn die 90. Minute hätte fast noch den verdienten Ausgleichstreffer gebracht. Nach einem Eckstoß von Christian Höhn setzte der eingewechselte Fatos Krasniqi seinen Kopfstoß, der durchaus den Weg ins Tor hätte finden können, an selbigem vorbei. Und auch in der Nachspielzeit war der SV Laufen nicht wirklich „vom Glück verfolgt“. Ein weiterer Schiedsrichterpfiff verhinderte schlimmeres für den Gast. Nach einem weitem Ball von Michael Hollinger aus der eigenen Hälfte startete Fatos Krasniqi in den Strafraum, wo ihm Torwart Renoth entgegenkam und im Zweikampf zu Fall kam. Bischofswiesen bekam den Freistoß zugesprochen, obwohl Keeper Renoth weit aus seinem Fünfer an der Strafraumgrenze hantierte.
Aufgrund der zweiten Halbzeit ein glücklicher Auswärtsdreier des FC Bischofswiesen, der mit Sicherheit eine Wallfahrt nach Altötting verdient hätte. Leider, aus Sicht des SVL, ist Fußball kein Wunschkonzert und schon gar kein immerwährender Hort für Gerechtigkeitsfanatiker. Der SV Laufen muss damit erstmals eine Delle in der neuen Kreisklassensaison hinnehmen und hat nun am nächsten Samstag eine schwere Aufgabe bei der Bayernligareserve des SV Kirchanschöring zu bewältigen.

Außenverteidiger Adrian Braunsperger (links in rot) war am Samstag einer der aktivsten Spieler beim SV Laufen – hier in Erwartung des Zweikampfes mit Christoph Gruber
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: War im ersten Durchgang das C-Klassen-Spitzenspiel in Laufen zwischen dem SVL 2 und dem TSV Bergen 2 noch kein Zungenschnalzer entwickelte sich die Partie im zweiten Durchgang doch noch ein wenig aufregender. Nachdem der TSV Bergen in Führung ging, verpasste Patrick Prechtl für seine Farben in der Schlussphase den verdienten Ausgleich.
In der ersten halben Stunde im C-Klassen-Spitzenmatch zwischen dem SV Laufen 2 und dem TSV Bergen 2 fanden wenig Aktionen in den beiden Gefahrenzonen statt. Beide Abwehrketten hatten die jeweiligen Offensivkräfte sehr gut im Griff. Allerdings näherte sich der SV Laufen einen Hauch besser dem Gebälk als der Gast. Erst nach 26 Minuten konnte der weitgereiste Gast mit einer Vielzahl von Fans im Rücken erstmals aufwarten. Einen Distanzschuss von Arjanit Deliu konnte der bestens aufgelegte Christian Strobl im Laufener Kasten unter sich begraben. In der Ballstatistik konnte der SVL im ersten Durchgang deutliche Vorteile erarbeiten, aber spätestens beim Abschluss war dann Schluss. Eine Minute vor dem Pausenpfiff nochmals der TSV Bergen. Nach Pass von Arjanit Deliu wurde Robert Heigermosers Schuss aus kurzer Distanz noch mit der Fußspitze eines Verteidigers abgelenkt und somit der Laufener Rückstand verhindert werden.
Erstmal sahen die Zuschauer auch im zweiten Durchgang einen Überfluss an Stückwerk, doch langsam wurden die Teams deutlich mutiger und Szenen in den Strafräumen häuften sich. In der 59. Minute schlug Daniel Löffler für den Gast einen Freistoß in den Strafraum, wo Naim Sylejmani den Ball aus der Luft übernahm und Keeper Strobl zu einer Flugparade zwang. Was sich hier ankündigte, wurde in der 63. Minute Wahrheit – die Führung für den TSV Bergen 2. Naim Sylejmani brachte einen Pass gut an die Strafraumgrenze, wo Labinot Fazliu zuerst an Keeper Strobl scheiterte, allerdings beim Nachschuss an Strobl und Fatos Krasniqi vorbei den Ball ins Tor beförderte – 0:1. In dieser Phase fehlte dem SV Laufen der Zugriff auf das Spiel und der TSV Bergen eroberte und behauptete viele Bälle aus dem Mittelfeld heraus. TSV-Spieler Robert Heigermoser setzte in der 76. Minute mit einem sehenswerten Pass Florian Buchner ein, der sich zuvor geschickt von Florian Kalb entfernte, im Anschluss jedoch am erneut gut reagierenden Christian Strobl scheiterte. Nun versuchte der SV Laufen die Schlussviertelstunde für sich zu vereinnahmen. Dabei spielte die Obermayer-Elf mutig nach vorne und konnte dadurch gefährliche Aktionen in der Offensive kreieren, was zuvor im letzten Drittel des Spielfeldes oftmals sehr glücklos und inkonsequent aussah. In der 88. Minute hätte allerdings der eingewechselte Patrick Prechtl den aufgrund der Spielanteile verdienten Ausgleich erköpfen können. Florian Kalb brachte eine weite Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Patrick Prechtl völlig frei am Tor vorbeiköpfte und es selbst fast nicht glauben konnte. Diese aber auch zuvor nicht so schwerwiegende Chancen ließ der SV Laufen aus, so dass am Ende eine Niederlage im Spitzenspiel stand.

Zerschellten oftmals an Laufens Goalie Christian Strobl – die Angriffsbemühungen des TSV Bergen, wie hier durch Labinot Fazliu.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen