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Petting: Irgendwie herrschte allenthalben Unzufriedenheit mit dem Spiel zwischen dem TSV Petting und dem SV Laufen. Kein Verein konnte mit dem 1:1 Unentschieden wirklich zufrieden sein und bemängelte sowohl Chancenverwertung als auch die Gesamtperformance. Eher ein Schritt nach hinten für beide Teams.
Gut 80 Zuschauer wollten sich bei herbstlichen Temperaturen und trotz des Regenwetters das „kleine Derby“ am Sonntagnachmittag in Petting nicht entgehen lassen. Zu Gast beim Tabellensechsten war der Dritte des SV Laufen. In den ersten Spielminuten zeigte sich die Otter-Elf vom TSV Petting ballbestimmend. Jedoch gelang dem SV Laufen die erste Torchance zu kreieren. In der 7. Minute passte Christian Höhn gut auf David Cienskowski. Laufens Torjäger dribbelte zwei Spieler im Strafraum aus und bediente Dominik Lindner. Lindners Schuss landete allerdings in den Armen von Maximilian Steinmaßl, der das Pettinger Gehäuse hütete. Den ersten gefährlichen Warnschuss ließ der TSV in der 13. Minute los. Andreas Schnappinger, wohl stärkster Akteur auf dem Spielfeld, zog seinen Freistoß in Richtung Laufener Gehäusekreuzeck, doch der bestens aufgelegte Philipp Krois fischte den Ball sehenswert heraus und bewahrte seine Mannen vor dem frühen Rückstand. In der Folge sahen die Zuseher zwei drei kleinere weitere Torchancen für die Hausherren, die aber ungenutzt blieben. Der Führungstreffer in der Partie war dem TSV Petting vergönnt. Nach einem Doppelpass mit Johannes Wirrer in der 19. Minute kam Andreas Schnappinger ungehindert zur Flanke. Schnappingers Flanke erreichte das Zentrum, wo Laufens Dominik Lindner Paul Schätzel zu Fall brachte – Elfmeter. Diesen versenkte Sebastian Haunerdinger zum 1:0. In dieser Phase war die Pettinger Führung durchaus gerechtfertigt, da der TSV ballsicherer und engagierter auftrat. Beim SVL lief es zäh und hektisch ab, gezeichnet von zahlreichen Ballverlusten und zur Unzufriedenheit von Trainer Hermann Lindner, der versuchte, dies seinen Jungs schnellstens deutlich mitzuteilen. Anscheinend kam dies auch an, denn der SV Laufen kam ein wenig besser in die Partie. In der 40. Minute erfreuten sich die Gästefans eines schönen Spielzuges ihrer Mannschaft. Christian Höhn glänzte mit einem Traumpass auf Maximilian Schmidt, der sofort die Flanke schlug. Nach mangelhafter Abwehr der Pettinger Verteidigung bediente Höhn Dominik Lindner im linken Strafraumfeld. Aus spitzem Winkel kratzte allerdings Keeper Steinmaßl Lindners Schuss vor der Torlinie hinweg. Drei Minuten später kam der SVL erneut über links in den Gefahrenbereich. Einen scharfen Schuss von Florian Stapfer konnte Dominik Lindner per Kopf nicht verwerten – zugegeben ein schwieriger Auftrag.
Der Tabellendritte aus Laufen kam engagierter vom Pausentee aufs Feld zurück und machte nun Druck auf die hintere Kette des TSV Petting. Lange Zeit brauchte der Gast von der Salzach nicht, um den vielumjubelten Ausgleich zu erzielen. Kapitän Florian Hollinger brachte in der 51. Minute seinen Diagonalpass punktgenau auf Dominik Lindner, der in der zweiten Halbzeit noch mehr auftauchte und teils sehenswert aufspielte. Lindner gelang es in der Folge im zweiten Versuch an Andreas Butzhammer vorbeizukommen und das Leder in den Strafraum zu schlagen. Dort lief Christian Höhn bereit und zog flach aufs Tor. Der Ball flog unhaltbar für Steinmaßl äußerst platziert ins rechte Toreck – 1:1. Die erste Torchance des TSV Petting im zweiten Durchgang ereignete sich in Minute 56. Die Otter-Truppe operierte nun größtenteils mit schnellen Spielzügen und der Überbrückung des Mittelfelds. So auch in der angesprochenen Minute. Hier gelang Daniel Götzinger, der gut freigespielt wurde, eine gute Abschlusschance. Im direkten Duell mit Philipp Krois scheiterte Götzinger allerdings am Laufener Keeper, der den Ball mit seinem Körper abwehrte und erneut den SVL vor dem Rückstand bewahrte. Bevorzugt über links kam auch der SV Laufen zu Torchancen. Wiederum war es Dominik Lindner, der in der 63. Minute Christian Höhn einsetzte. Höhn zog direkt ab, doch Steinmaßl parierte per Faustabwehr. Sofort im Gegenstoß wurde es in Laufens Torraum richtig gefährlich. Erneut war es der am heutigen Tage im Torabschluss unglückliche Daniel Götzinger, der den erneuten Führungstreffer auf dem Schlappen hatte. Diesmal konnte sich Fatos Krasniqi in den Schuss werfen und die Chance zunichtemachen. Die Partie befand sich auf Messers Schneide und beide Teams bemüht den nächsten Treffer zu erzielen. Doch mehr als Bemühungen kam nicht heraus. In der 70. Minute versuchte sich Andreas Schnappinger erneut mit einem direkt geschossenen Freistoß. Diesmal verhinderte die Querlatte den Einschlag im Laufener Gehäuse. Nur eine Minute später musste Krois zum wiederholten Male eingreifen. Aus kurzer Distanz von Schnappinger bedient, scheiterte Götzinger an Krois, indem er an diesem Sonntagnachmittag seinen Meister fand. Knapp eine Viertelstunde tat sich in den Torräumen nur wenig, bis Dominik Lindner wieder ins Spiel eingriff. Lindners Ball von links fand den eingewechselten Helmuth Putzhammer an der Torauslinie. Bedacht den Ball schnell zu machen, passte Putzhammer sofort vor die Augen des für den verletzten Maximilian Steinmaßl eingewechselten Goalie Matthias Patz. Dort stand Laufens Maximilian Schmidt parat, der aus kurzer Distanz nur knapp verlegte (83). Der entscheidende, aber dann auch unverdiente, Treffer wäre dem SV Laufen kurz vor dem Schlusspfiff fast gelungen. Wieder wurde Dominik Lindner gut ins Spiel gebracht. Lindner mutig am Ball konnte einen Mitspieler im Zentrum finden. Dieser war Florian Stapfer, der mit seinem Knaller an der reaktionsschnellen Faustabwehr von Matthias Patz scheiterte und somit den späten Siegtreffer verpasste. Somit blieb es beim gerechten Unentschieden, welches keinem Team wirklich weiterhilft.
Beide Mannschaften konnten mit der gezeigten Performance keinesfalls zufrieden sein. Der Hausherr vom TSV Petting ärgerte sich über das Auslassen der Siegchancen, die Gastspieler enttäuschten ihren Trainer Hermann Lindner augenscheinlich.

Pettings Andreas Schnappinger, einer der stärksten Akteure am Sonntagnachmittag, war nur schwer einzufangen. Hier versuchen Laufens Gerhard Nafe (links) und Maximilian Schmidt ihr Glück.
Foto: Christian Schmidbauer (SV Laufen)
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Petting: Das Verfolgerduell in der C-Klasse gewann der TSV Petting auf heimischen Platz souverän mit 5:2 für sich. Der Gast vom SV Laufen konnte nur selten dagegenhalten und ergab sich schlussendlich dem sonntäglichen Schicksal.
Das Spiel in der C-Klasse begann äußerst zäh und zerfahren. Sowohl der TSV als auch der SVL versuchten zwar für das Match etwas zu machen, allerdings blieb es bei vereinzelten Schussversuchen, die aufgrund mangelnder Gefährlichkeit im Sande oder im nassen Boden verliefen. Richtige Torchancen waren in der ersten halben Stunde Mangelware. Es plätscherte wie der Regen vom Himmel einfach so dahin. Doch ungeahnt schlug es vor der Halbzeitpause noch dreimal ein. In der 34. Minute wurschtelte sich Mohamedi Balde durch die Gegner hindurch bis in den Strafraum hinein und bediente den vor den Tor postierten Tobias Goldschalt, der im Fallen zur 1:0 Führung für Petting einschob. Schon fünf Minuten darauffolgend legte der TSV Petting nach. Ein Eckball von Balde flog durch über alle Laufener Mannen hinweg auf Philipp Seidenfuß, der zwar durchaus noch ein wenig bedrängt zum 2:0 einköpfen konnte. Der Schockzustand beim SV Laufen hielt aber nicht lange an. Vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Lukas Esterbauer (TSV Fridolfing) gelang dem Gast noch der Anschlusstreffer. Ein langer Ball von Tobias Antosch erreichte Thomas Bauer in der Sturmspitze. Bauer legte sich den Ball zurecht und hämmerte diesen in der 44. Minute zum 2:1 in die Maschen.
Die Wechsel beim SV Laufen in der Halbzeitpause brachten zwar frischen Wind, der aber im Laufe der Partie wieder abflachte. Ziemlich schnell neutralisierten sich beide Teams wieder auf schwer bespielbaren Boden in Petting. Eine negative Schlüsselsituation für den SVL ereignete sich in der 62. Minute. Nach einem eher harmlosen Foul von Helmuth Putzhammer auf der Außenlinie zeigte Schiedsrichter Esterbauer dem Laufener Akteur die zweite Gelbe Karte und somit den Platzverweis mit Gelb-Rot. Eine deutliche überzogene Entscheidung, die mit einer letzten mündlichen Verwarnung besser ausgefallen wäre. Diese und auch weitere kleinere Entscheidungen und Diskussionen brachten unvermittelt Hektik auf und neben dem Platz auf, welche das Spiel nicht verdient hatte. Mit einem Mann weniger verließen den Gast langsam aber sicher die Kräfte und die nötige Konzentration. Dies wurde vom TSV Petting in der Folge oftmals eiskalt genutzt. In der 75. Minute legte Mohamedi Balde einen scharfen Pass an der Außenlinie entlang und fand dabei auch noch den unbehelligten Philipp Seidenfuß. Seidenfuß zog in den Strafraum hinein und wollte im langen Toreck vollenden. Laufens Kapitän Florian Kalb grätschte in den Schussversuch und veränderte die Richtung des Balles entscheidend und überwand seinen Bruder Alexander Kalb im SVL-Gehäuse zum 3:1. Wenn es schon nicht wirklich aus dem Spiel heraus funktionieren sollte, dann muss eben mal ein Distanzschuss für Gefahr sorgen. Dies dachte sich wohl Laufens Thomas Richter in der 81. Minute, als er einen Schuss aus gut 25 Metern aufs Gehäuse losließ. Sein Schussversuch strich jedoch über die Latte hinweg. Und weil es mit kuriosen Toren auf dem Pettinger Sportplatz noch nicht reichte, setzte der Hausherr noch einen drauf. Völlig überraschend für viele Beteiligte zog Tobias Goldschalt seinen Freistoß direkt aufs Tor. Keeper Kalb bekam gerade noch die Hände an das Leder, legte aber damit Mohamedi Balde vor, der bereitstand und zum 4:1 den Ball im Netz ablegte (85.). Mittlerweile zerfiel der SV Laufen und konnte mit dem vorhandenen Kräftehaushalt und Konzentrationsakku nichts mehr entgegensetzen und musste sich den Pettinger Akteuren fast ergeben. Schon eine Minute nach Baldes Treffer schnürte Tobias Goldschalt seinen Tages-Doppelpack. Balde flankte in dieser Situation von rechts ins Zentrum, wo der Zweifachtorschütze ziemlich freistehend zum 5:1 einköpfen konnte. Der Schlusspunkt der Partie war jedoch dem Gast vorbehalten und dieser fand ebenfalls einen Doppeltorschützen. In der Schlussminute zeigte Schiedsrichter Esterbauer nach einer Flanke in den TSV-Strafraum auf den Punkt. Vorausgegangen war ein Handspiel des eingewechselten Tobias Gnadl. Den Strafstoß verwandelte Thomas Bauer sicher zum 5:2 Endstand.
Für den SV Laufen bedeutet diese deutliche Niederlage einen mächtigen Schlag ins Kontor, rangiert man nun statt im oberen Tabellenbereich im Mittelfeld des Tableaus. Der TSV Petting seinerseits befindet sich nun in Angriffsstellung auf die Tabellenspitze.

Viel „klein-klein“ im Mittelfeld war trotz des hohen Ergebnisses vorherrschend beim C-Klassen-Match in Petting. Wie hier zwischen Tobias Gnadl (Nr.13) und Laufens Alexander Schumann.
Foto: Christian Schmidbauer (SV Laufen)
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Palling: Einladende Wetterbedingungen sind und waren etwas anderes, was sich am Samstagabend auf dem Sportplatz in Palling bot. Bei herbstlichem Schmuddelwetter traf die SG Traunwalchen/Palling in einem U17 Punktematch auf den SV Laufen. Der Gast sicherte sich mit einem hart erarbeiteten 3:1 Sieg den zweiten Dreier nach zwei Spielen.
Viele Spiele wurden in der Region abgesagt. Als hartgesotten bewiesen sich die B-Junioren der SG Traunwalchen/Palling und des SV Laufen, die sich in Palling trafen. In den ersten zehn Spielminuten auf überraschend gut zu bespielendem Rasen sahen die trotz Regenwetter anwesenden Zuschauer ein ausgeglichenes Match. Leichte Vorteile hatte dabei der Hausherr der SG. Dies zahlte sich auch in der 13. Minute aus. Eine eher ungefährliche Hereingabe stoppte Laufens Niklas Reiter unglücklich für Maximilian Glatzenberger ab, der im Strafraum auf den unbehelligten Spielführer Christian Hausschmid abgeben konnte. Hausschmid schob im Anschluss ohne Probleme aus wenigen Metern an Laufens verdutzten Torwart Thomas Rudholzer vorbei zur 1:0 Führung ein. Der SV Laufen zeigte von Beginn an einen unruhigen Auftritt, der viel Hektik beinhaltete. Dies konnte man bis zum Schlusspfiff nur selten ablegen und nicht oft zeigen, was man eigentlich drauf hat. In der 17. Minute kam jedoch die zündende Idee. Maximilian Obermayer, einer der stärksten Akteure auf dem Feld, steckte das Leder hindurch auf seinen Kapitän Kurt Weixler, der zuerst das Laufduell gegen Tobias Siebert knapp gewann und dann an Torhüter Ian Skatulla vorbei zum 1:1 abschließen konnte. Und kaum war der Jubel ein wenig abgeflaut, schlug der Gast drei Minuten später nochmals zu. Kurt Weixler gewann einen harten Zweikampf im Mittelfeld und passte auf Abdul Shaheen, der eiskalt und elegant zum 1:2 einnetzte. Der kalte und nasse Wind stimmte die Fußballer, Trainer und Zuschauer deutlich auf den anstehenden Herbst ein und ließ die vergangenen Sommertage schnell vergessen. Diese harten Tatsachen in Wetterdingen brachten der Spielfreude auf beiden Seiten keinen großen Gefallen. Viele lange Bälle und Stückwerk bei beiden Teams waren nicht im Sinne der schlussendlichen Effektivität. Dieses in dieser Phase fast einzige Spielmittel der Teams besorgte allerdings in der 39. Minute die nächste Torchance für den Gast. Der Ball landete wieder bei Kurt Weixler, der auf und davon zog. Jedoch scheiterte Laufens Spielführer am in dieser Situation glänzend agierenden Torhüter Skatulla, der Weixler geschickt vom Tor abdrängte. Der zweite Weixler-Versuch landete im Anschluss am Außennetz.
Im zweiten Durchgang hatte der Gast des SV Laufen im Gegensatz zur ersten Hälfte leichtes Übergewicht und Nuancen mehr vom Spiel. Schon fünf Minuten nach Wiederanpfiff landete das Runde wieder bei Kurt Weixler, der aus spitzem Winkel und kurzer Distanz seinen Knaller am Tor vorbeizimmerte. Beide Mannschaften allerdings weiter hektisch und ein wenig zerfahren im Spielfluss. Die SG Traunwalchen/Palling hatte durchaus auch nennenswerte und erfolgsversprechende Möglichkeiten. Nach einem Eckball von Markus Jobst in der 66. Minute schippte Tobias Kotte seinen Schuss in Richtung Rudholzer-Gehäuse. Der Ball titschte auf die Querlatte – Glück für den SVL. In den Folgeminuten war vor allem Pallings Spielführer Christian Hausschmid bemüht, die Niederlage abzuwenden und er versuchte oftmals auch allein und verzweifelt, im Ergebnis etwas zu ändern – ihm gelang trotz aller Bemühungen nicht. In einer Phase, wo eigentlich keiner mehr dachte, dass etwas Zählbares in Palling passieren würde, machte der SV Laufen den Topf zu. Simon Spitz und Abdul Shaheen eroberten in einer Gemeinschaftsaktion auf Rechtsaußen das Leder. Shaheen brachte geschickt den ins Zentrum mitgelaufenen Michael Felber ins Spiel. Felber legte sich dreimal den Ball zurecht, bevor er flach mit rechts aus ca. zwanzig Metern abzog. Der nasse Rasen besorgte den Rest, denn das Leder rutschte unter dem Körper des in dieser Szene kaum zu beneidenden SG-Torhüters hindurch zum 1:3 (75.). Der Schlusspunkt der Partie und somit der zweite Sieg im zweiten Match für den SV Laufen, der am kommenden Wochenende (Samstag) zur SG Waging/Petting reisen wird.

Manchmal ging es auch mal hart zur Sache. Wie hier zwischen Laufens Kapitän Kurt Weixler (links) und Tobias Kotte. Laufens Simon Spitz (rechtsvorne) und Luka Feil (hinten) beobachten die Situation.
Foto: Christian Schmidbauer (SV Laufen)
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