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Otting: Da war für die Laufener Zweite deutlich mehr drin beim Auswärtsspiel in Otting. Am Sonntagnachmittag zeigte die Mannschaft von Trainer Hanel eine durchaus gut anzusehende Leistung, die aber mangels Chancenverwertung nicht zu einem Punkt reichte – 1:2 Niederlage bei der DJK.
Auf dem Sportplatz in Otting entwickelte sich in der C-Klasse ein munteres Spielchen zwischen der DJK Otting 2 und dem SV Laufen 2. Beide Teams spielten mit einer durchaus guten Ballsicherheit und konnten dabei das Leder durch die Reihen laufen lassen. Nach 16. Minuten dann der Führungstreffer für den SV Laufen. Richard Meßmer, der beim SV Laufen die rechte Außenbahn beackerte, setzte sich in einem entscheidenden Duell durch und konnte an Torwart Markus Steinmassl vorbei Andrija Varvodic bedienen, der umgehend zum 0:1 einnetzte. Nur zehn Minuten hielt die Führung der Gäste. Trotz vehementer Versuche brachte die Laufener Defensive das Leder nicht vollends geklärt, so dass Anton Lirk aus dem Rückraum abziehen konnte. Der Ball titschte nochmals auf und flog unhaltbar für SVL-Keeper Alexander Kalb ins Toreck – 1:1 (26.). Nur drei Minuten nach dem Ausgleichstreffer hätte die DJK fast die Führung erzielen können. Thomas Mayer allerdings hatte das Glück nicht auf seiner Seite. Sein um die Mauer gezirkelter Freistoß landete am Pfosten. Nach ein wenig Leerlauf gelang dem Gast wieder mehr Oberhand zu gewinnen. Mit einem Gassenpass in der 41. Minute konnte Marco Lindner den eingewechselten Christopher Otoide zum Abschluss bringen, doch Otoide verzog um einige Zentimeter.
Im zweiten Durchgang hatte der SV Laufen deutlich mehr vom Spiel und teils Chancen im Minutentakt. Wieder war es Richard Meßmer, der in der 52. Minute seine Kollegen in eine Schusssituation brachte. Meßmer schoss aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Marco Lindner es aus gut elf Metern versuchte. Lindners Schuss flog knapp übers Tor. In der 55. Minute tankte sich Richard Meßmer auf rechts durch und schlug die Flanke ins Zentrum. Thomas Bauers Kopfstoß verfehlte das Tor nur um einen Hauch. Viele Spieler der Laufener Zweiten zeigten nun phasenweise, was sie drauf hätten und spielten ansehnlichen Fußball. Nach einem weit geschlagenen Ball von Kapitän Robert Bauer in der 67. Minute konnte der SV Laufen die nächste Torchance kreieren. Bauers Schlag verlängerte Marco Lindner per Kopf auf Andrija Varvodic. Varvodic konnte dadurch völlig allein auf das Tor von Markus Steinmassl losziehen. Varvodic versuchte es mit der Pike, doch Steinmassl, der schon so gut wie am Boden lag, konnte mit dem Körper parieren. Obwohl der DJK Otting 2 nicht mehr viel gelang und die Kraft an den Spielern nur so zog, konnte der Hausherr noch den entscheidenden Treffer erzielen. Einen Eckball von Thomas Mayer legte Johannes Poller per Kopf in den Fünfer hinein. Dort drehte sich Franz Kriegenhofer einmal um die eigene Achse und versenkte das Leder zur 2:1 Führung (77.). Jetzt war allerdings größtenteils nur noch der SV Laufen am Zug. Zwei Minuten nach dem Ottinger Führungstreffer erschienen die SVLer schon wieder vor dem gegnerischen Gehäuse. Im zweiten Versuch in einem Zweikampf an der Außenlinie brachte Thomas Bauer mit einem scharfen Flachschuss das Runde doch noch in die Gefahrenzone. Andrija Varvodic verfehlte zuerst die Hereingabe, bevor Marco Lindner direkt abzog – Pfosten. Die Spielminuten rannten genauso schnell von der Uhr, wie die Chancen des SV Laufen vor dem Ottinger Gehäuse. Dieses schien aber für den SV Laufen im zweiten Durchgang wie vernagelt, so dass die DJK 2 einen schmeichelhaften 2:1 Heimsieg einfahren konnte.

Auch Laufens Adrian Braunsperger (in blau) konnte den Entscheidungstreffer von Franz Kriegenhofer nicht verhindern.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Saaldorf: Rund 70 Zuschauer sahen bei strahlendem Sonnenschein am Sportplatz in Saaldorf ein sehr intensives Damenspiel. Der Hausherr des SV Saaldorf 2 unterlag dabei aufgrund der Kaltschnäuzigkeit der Gäste gegen die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf mit 2:4 Toren.
Ein gemächlicher Beginn auf Saaldorfs Sportplatz wurde nach knapp zehn Minuten Spielzeit ad acta gelegt. Bianca Kästl setzte in der 9. Minute für die Hausherren einen Warnschuss an die Latte. Ein „Hallo-Wach“ für alle Akteure und Zuschauer in Saaldorf. Ab diesem Zeitpunkt nahm die Begegnung mehr Fahrt auf. In der 13. Minute die erste Torchance der Gäste aus Fridolfing, Laufen und Leobendorf, bedingt durch eine Defensivaktion des SV Saaldorf. Einen Eckball von Jessica Antosch knallte Saaldorfs Laura Wirth an den eigenen Pfosten – glückliche Aktion für den SV Saaldorf. Der Zug der Gäste in Richtung gegnerischen Gehäuses nahm in der Folge zu. So auch in der 21. Minute. Nach einem Doppelpass mit Ricarda Ortwein kam Marie Kroiß zum Abschluss. Kroiß Schuss flog knapp über das Tor hinweg. Der Gast war nun deutlich besser im Spiel und erkämpfte sich ein Chancenplus. In der 32. Minute schepperte es dann hinter Saaldorfs Torfrau Melanie Kien. Mit einem überlegten sehenswerten Außenristpass von Jessica Antosch in den Strafraum stach Torgarantin Corinna Pöhlmann in die Gefahrenzone hinein und legte das Leder nach kurzem Aufblicken im langen Toreck zum 0:1 ab. Doch sofort im Gegenstoß konnte der SV Saaldorf den Spielstand egalisieren. Die äußerst aktive Melanie Hochreiter spielte das Leder an der Außenbahn sehenswert an Magdalena Greimel vorbei und brachte das Runde per Diagonalpass in die Spitze. Dort kam Sandra Otto schneller ans Leder als die SG-Defensivabteilung und überwand in der Folge Torfrau Stöllberger zum 1:1. Lange dauerte es nicht, bis die SG den alten Spielstand wieder herstellte, genau zwei Minuten. Trotz kurzer fehlender Standfestigkeit holte sich Verena Weber zwanzig Meter vor dem Gehäuse den Ball und bediente die erneut gut postierte Corinna Pöhlmann, die zum 1:2 abschließen konnte.
Nach der Halbzeitpause ließ gut eine Viertelstunde die eingewechselte Deborah Hufnagl bei den Gästen aufmerken. In der 48. Minute erkämpfte sich Hufnagl nach schon verlorenem geglaubtem Ball diesen wieder zurück und konnte somit das Runde aus dem Halbfeld auf Corinna Pöhlmann passen. Pöhlmann legte uneigennützig quer, doch Marie Kroiß konnte im Rutschen die gut reagierende Melanie Kien im SVS-Tor nicht mehr überwinden. Sofort bei der nächsten Offensivaktion versuchte es Deborah Hufnagl selbst. Diesmal konnte Melanie Kien den Schuss von Hufnagl unter ihrem Körper begraben. Einige Minuten konnte nun der SV Saaldorf wieder mehr für die Offensive anbieten. So auch in der 53. Minute, wo sich Sandra Otto per Flachschuss versuchte. Ottos Schuss aus spitzem Winkel verfehlte das Tor nur knapp. Es entwickelte sich in der Folge ein hartumkämpftes Spiel, das oftmals die Grenze des harten Zweikampfes überschritt. Die 60. Minute sah dann das Tor des Tages. Deborah Hufnagl schlug ihren Eckstoß direkt aufs Gehäuse und das Leder drehte sich in selbiges hinein – 1:3. Von so einer Standardsituation kann man lange träumen, gelingt sie doch nicht jeden Spieltag. Drei Minuten nach diesem Tor legte die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf nach und entschied die Partie. Christine Hahnemann gewann auf der Außenbahn einen entscheidenden Zweikampf und konnte das Leder flach auf die eingewechselte Margit Glück ablegen. Glück überhob nach kurzem Sprint die SVS-Defensivreihe, wo Corinna Pöhlmann unwiderstehlich das Tor suchte. Pöhlmann tankte Torfrau Kien aus und erhöhte den Spielstand auf 4:1 für die SG. Einen Gang zurückschaltend musste nun die SG-Defensive stabil stehen, dies gelang in weiten Teilen, doch einige Male musste man vieles aufbringen, um die anstürmenden Gastgeber unter Schach zu halten und gefährliche Aktionen noch vor dem Abschluss im Keim zu ersticken. Immer gelang dies allerdings nicht, denn in der 66. Minute konnte der SV Saaldorf nochmals verkürzen. Bianca Kästl trieb für den Hausherren das Leder mit Elan nach vorne und sah die auf links freilaufende Melanie Hochreiter. Hochreiter überlupfte Torfrau Lisa Stöllberger – Latte. Der Abpraller landete vor den Füßen von Sandra Otto, die somit mit Leichtigkeit ihren zweiten Treffer erzielen konnte. Viele Abseitsstellungen und Nicklichkeiten bestimmten die letzten zwanzig Minuten. Zwar hatten beide Teams noch die ein oder andere Torchance, doch effektiv konnten die Mannschaften nicht mehr werden, so dass es beim 4:2 Auswärtssieg für den Favoriten der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf blieb.
Größtenteils wurde in Saaldorf jedem einzelnen Ball intensiv nachgegangen. Wie hier Saaldorfs Bianca Kästl gegen SG-Akteurin Marie Kroiß.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: In Tagen geteilt reisen die Herrenmannschaften des SV Laufen am kommenden Wochenende auf gegnerische Plätze. Samstag tritt die 1. Mannschaft des SVL bei der Zweitvertretung des TSV Teisendorf an. Bei der DJK Otting 2 gastiert die „Rese“ der Salzachstädter am Sonntag. Sechs Punkte wären ein Wunschkonzert, welches es zu erfüllen gilt.
Überzeugend war der Auftritt des SV Laufen am Samstag beim Topspiel gegen den WSC Bayerisch Gmain. Mit 5:0 siegte die Lindner-Elf auf heimischen Rasen und stürzte dabei den Spitzenreiter vom Thron. Da wäre es doch mehr als wünschenswert, wenn jede Woche so eine Partie gelingen würde, hätte man dadurch doch einige Sorgen im Vorfeld los. Am Samstag um 13 Uhr in Teisendorf gilt es schwungvoll aufzutreten, um von Beginn an nichts anbrennen zu lassen und den nächsten Dreier sicher einzufahren. Die Toptorjäger des SVL wollen in Teisendorf bei der Kreisligareserve wieder fleißig einnetzen, um nicht nur ihr eigenes Torkonto zu erhöhen, sondern auch das Punktekonto des SV Laufen. Spannend geht es im Spitzenfeld der A-Klasse zu, da wird erfahrungsgemäß jeder Fehltritt bestraft. Wer Federn lässt, muss sich im Viererfeld an der Spitze wieder hinten anstellen. So einfach und doch so kompliziert ist derzeit das Fußballleben in der A-Klasse 6. Daher will sich der SV Laufen keinen Ausrutscher in Teisendorf leisten und selbst ihren Teil dazu beitragen, dass man im Viererfeld so weit vorne wie möglich rangiert. Und es gilt nochmals zu wiederholen. Ein Match wie gegen den WSC Bayerisch Gmain und man muss sich in Teisendorf nicht zuviele Sorgen um Punktgewinne machen.
Laufens Reserve hat es derzeit ein wenig schwer. 2:6 in Bayerisch Gmain und 0:1 zuhause gegen Weißbach. Nullnummern, die bitter nachschmecken, die aber auch zeigen, dass auch in der C-Klasse nichts einfach so nebenbei funktioniert. Dieses Formtief gilt es schnellstens zu überwinden. Bei der DJK Otting 2 muss noch die Hanel-Elf aus Laufen versuchen, den Abstand zum oberen Tabellendrittel nicht vollends abreißen zu lassen. Denn bei einer weiteren Nullnummer muss man sich wohl vorerst im grauen Mittelfeld der Liga heimisch machen. Dies wollen sicherlich die Spieler um Kapitän Florian Kalb verhindern und sollten in Otting am Sonntag um 13.15 Uhr alles raushauen, was in ihnen steckt.
Also: Auf geht’s SVL zu bestmöglich sechs Punkten auf auswärtigen Sportplätzen.

Laufens Kapitän Florian Hollinger will den Defensivverbund des SVL in Teisendorf bestens zusammenhalten, damit seine Vorderleute fleißig Torchancen kreieren können.
Foto: SV Erlstätt
