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Bernhard Geiselbrechtinger, Peter Kautzschmann und Manfred Reidinger (von links)

Peter Kautzschmann (links) und Manfred Reidinger (rechts) dankten Thomas Rehrl für über 400 Spiele.

Sichtlich erfreut über die Dankesworte des Vorstandes Peter Kautzschmann war auch "Kassenführerin" Gretl Schmierl.
Fotos: SV Laufen
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In Zusammenarbeit mit "MunichSoccerCamp" (kurz MSC) lud die Jugendabteilung des SV Laufen um Christian Schmidbauer die Jugendlichen zu einer Woche Fußball pur ein. 4 Tage lernten die Teilnehmer von Ex-Profis fußballspezifische Dinge, die sie in jedem Spiel brauchen können. Mit viel Spass waren sie dabei und der SV Laufen um Hans Obermayer, Burgi Mayer, Michael Berger und Christian Schmidbauer, die nach vier Tagen von MSC "Die Glorreichen Vier" genannt wurden, sorgte für ein Rund-um-Sorglos-Paket.
In Himmelblau gekleidet rannten die Jugendlichen auf dem Laufener Sportplatz herum, wuselten um ihre beliebten Trainer und engagierten sich mit viel Freude. Obwohl der Wetterbericht für die erste Pfingstwoche alles andere als gutes Wetter prognostizierte, schien der Wettergott die Wolken vom Laufener Sportplatz fernzuhalten und alle Kinder konnten jeden Tag, von Dienstag bis Freitag, trockenen Fußes ihre Trainingseinheiten absolvieren. In spielerischen Formen konnte man den Mädels und Jungs anmerken, wieviel Spass sie hatten, welchen sie auf dem ganzen Sportgelände versprühten. Neben den Trainingseinheiten wurden in den Mittagspausen einige Spiele durchgeführt und Videos gezeigt. Unter anderem konnten die Kids alle Tore von Paul Agostino auf Video ansehen und sich daran begeistern. Bei einem Fußballquiz zeigten die Teilnehmer Fachwissen und glänzten damit vor ihren Trainern. Desweiteren wurde ein Schusswettbewerb durchgeführt, wo alle Kinder und Jugendlichen ihre Schussstärke beweisen konnten. Als kleines Highlight für das Organisationsteam organisierte Christian Schmidbauer gemeinsam mit Oliver Griss von MSC ein "Trainer-Promi-Match" gegen die Alten Herren des SV Laufen, welches am Mittwoch abend ausgetragen wurde (wir berichteten). Auch hier gab es einen enormen Zuschauerstrom, von Löwenfans bis hin zu neutralen Fußballkennern und -interessierten, die sich knapp 90 Minuten Fußball auf gutem Niveau nicht entgehen lassen wollen.
Sogar einige Spieler und Spielerinnen, die am Camp teilnahmen, kibitzten bei den Ex-Profis, die sie unter der Woche trainieren, und sahen was sie noch so alles drauf haben. Obwohl Ferienzeit und auch Urlaubszeit war, ließen sich auch zahlreiche Eltern, Großeltern und Freunde am Sportplatz in Laufen sehen, um sich die Trainingseinheiten anzusehen. Vereinsvorsitzender Peter Kautzschmann, die Abteilungsleitung um Manfred Reidinger und Michael Niedermeier als auch Kapitän Florian Hollinger von der ersten Mannschaft des SV Laufen sahen mit Interesse bei einigen Einheiten zu und begrüßten herzlichst die Ex-Profis.
Sehr schnell gingen die vier Tage vorüber und den Kindern konnte es kaum lang genug gehen und sie fragten schon nach, ob nächstes Jahr wieder so ein Camp stattfinden würde. Von Seiten des SV Laufen unterstützte das Organisationsteam diesen Wunsch und reservierte sich die erste Pfingstwoche 2014 schon mal bei MSC vor. "Hauptsache muss es bei so einem Camp sein, dass die Jungs und Mädels begeistert sind, dann ist es ein Erfolg," so Jugendleiter Christian Schmidbauer, der den Kontakt mit den Ex-Profis herstellte. Kinder und Jugendliche, die auch schon einige Camps auf dem Buckel hatten, waren ebenfalls von MSC und der Organisation beim SV Laufen begeistert und wollen 2014 wieder teilnehmen. Sichtlich erfreut über den Zuspruch agierte das Team des SV Laufen und versorgte bis zum letzten Tag jedes einzelne Kind kulinarisch auf verschiedenste Weise.
Am letzten Tag verteilten die Trainer noch Teilnahmeurkunden und ehrten noch verschiedenste Spieler mit rührigen Worten. Für den härtesten Schuss wurde schon am Donnerstag abend der Kirchanschöringer Bastian Mühlfellner ausgezeichnet. Der fast 15-jährige kam auf eine Geschwindigkeit von 108km/h. Als das "kompletteste Talent" des Pfingstcamps beim SV Laufen wurde der Laufener Sebastian Hager mit einem Originaltrikot von Benjamin Lauth geehrt. Alle Spieler und Spielerinnen ließen sich ihre Trikots, Hosen und Stutzen, von Nike zur Verfügung gestellt, von allen Ex-Profis signieren und freuten sich über die Erinnerungsstücke.
Besonderer Dank vom SV Laufen gilt dem MSC für die hervorragenden Trainingseinheiten und für den besonders freundschaftlichen Umgang mit allen Beteiligten, dem Orgateam um Hans Obermayer, Burgi Mayer, Michael Berger und Christian Schmidbauer, natürlich allen Teilnehmern und Eltern für die Unterstützung und fürs "Mitmachen" und last but not least allen Sponsoren, die im Laufe der 4 Tage als auch bei der Vorbereitung aktiv den SV Laufen und die Jugend unterstützt haben. Allen voran der Druckerei Oberholzner, EDEKA Zeiler, der Metzgerei Braunsperger, ASMUS Fußball Salzburg und dem Gasthaus Greimel. Jugendleiter Christian Schmidbauer fand am Schluss des Camps noch zahlreiche Dankesworte und unter Applaus besonders für das SVL-Organisationsteam, den "Glorreichen Vier" mit den Worten: "Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen, mit euch war jeder Tag erfolgreich."


Sebastian Hager aus Laufen wurde von den Trainern als "komplettester Spieler" des Pfingstcamps ausgezeichnet und kann sich über ein Orginaltrikot von Benjamin Lauth vom TSV 1860 München freuen.
Weitere Fotos des Pfingstcamps beim SV Laufen finden sie hier in der Fotogalerie oder auf www.facebook.com/SVLAUFEN.
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Stadtmeisterschaft 2013 der Hobby-Fußballmannschaften
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Sportverein Laufen führt unter der Schirmherrschaft von 1. Bürgermeister Hans Feil am 06.07.2013 die 12. Stadtmeisterschaft für Hobby-Fußballmannschaften durch.
Zu diesem Ereignis wollen wir Sie recht herzlich einladen. Spielberechtigt sind alle in der Stadt Laufen ansässigen Vereine, Firmen, Banken, Behörden und Stammtische ( auch Spielgemeinschaften oder Mehrfachnennungen ). Des Weiteren können auch verschiedene Ortsteile teilnehmen.
Zum Spielmodus wird folgendes bemerkt:
Das Turnier wird auf Kleinfeld ausgetragen. Pro Mannschaft werden mindestens 5 Spieler und ein Torwart benötigt ( Die Zahl der Auswechselspieler ist unbegrenzt ).
Der Meldeschluss ist der 16.06.2013. Pro Mannschaft wird bei der Anmeldung ein Startgeld von 25.- € erhoben. Während des Turniers ist für das leibliche Wohl gesorgt. Die Siegerehrung erfolgt im Anschluss an das Turnier im Vereinszelt am Sportplatz des SV Laufen.
Ansprechpartner bei weiteren Fragen ist Herr Manfred Reidinger, Tel. 08682 / 953171oder 0151 / 46612829.
Wir hoffen auf zahlreiche Rückmeldungen und verbleiben
mit sportlichen Grüßen
gez.
Peter Kautzschmann
1. Vorstand
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Das Team des SV Laufen sorgte am ersten Tag für ein "Rund-um-Sorglos-Paket". Schon am frühen Morgen war Kuchen und Kaffee erschöpflich vorhanden und keinem fehlte es an etwas. Schnell waren die neuen Trainingsleiberl angelegt und nach einer kurzen Begrüßung ging es schon zum ersten Training. Das Organisationsteam unterstützte die Trainer nach Kräften und schon die Mittagsverpflegung wurde auf bestem Niveau präsentiert. Agostino, Tyce und ihr Trainerteam sorgten für mächtig Spass am Trainingsplatz und die Jungs und Mädels, die am Pfingstcamp teilnehmen, machten alle interessiert und engagiert mit.
Da das Wetter anscheinend in der ersten Pfingstwoche ein wenig verrückt spielt, hoffen die Beteiligten, dass es noch lange genug aushält und man bei besten Bedingungen gut trainieren kann. Am morgigen Mittwoch, den 22.Mai 2013, wartet für alle Fußballinteressierten noch ein kleines Highlight. Ein Trainerteam des SV Laufen wird gemeinsam mit dem Trainerteam des MunichSoccerCamp auf dem Platz stehen und sich mit den Alten Herren des SV Laufen messen. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Nutzen auch sie die Gelegenheit Ex-Profis wie Michael Hofmann, Paul Agostino oder Roman Tyce "live" zu sehen. Michael Hofmann, der Ex-Torwart des TSV 1860 München und von Jahn Regensburg, wird am Mittwoch nachmittag kurzfristig anreisen und bis Donnerstag mittag anwesend sein. "Es könnte durchaus sein, dass die teilnehmenden Torhüter und Torhüterinnen, eine kleine Trainingseinheit mit Michi Hofmann genießen können," so Jugendleiter Christian Schmidbauer vom SV Laufen. Dies werde sich aber erst kurzfristig im Zeitplan festlegen können.
Jeden Jugendlichen, jeden Trainer und jedes Orgateammitglied freut sich auf die nächsten Tage und hofft, dass der Wettergott noch ein wenig mitspielt. Der Spass ist jedenfalls keinem zu nehmen, soviel ist sicher.

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Christian: Es liegen turbulente Monate hinter dir, der Einstieg in die Jugendleitung brauchte viel Kraft und Arbeit rund ums Umfeld des SV Laufen. Wie ist deine kurze Bilanz aus den letzten Monaten?
Christian Schmidbauer: Ich möchte nicht sagen, dass alles immer Eitel Sonnenschein war. Ich hatte durch meine Arbeit als Jugendtrainer ja schon den ein oder anderen Einblick in die Jugendarbeit. Dass die Arbeit der Jugendleitung natürlich deutlich intensiver und zeitaufwendiger ist, war mir von Anfang an klar. Doch durch eine intensive Kommunikation innerhalb des Vereins konnte die Arbeit von Peter Höglauer, so glaube ich, zur Zufriedenheit aller fortgesetzt werden.
Zu Beginn deiner Arbeit gab es einige Wünsche und Anliegen, die erfüllt werden mussten. Wie bist du mit dem "Wunschkatalog" umgegangen oder wie gehts du jetzt damit um?
Das Leben ist bekanntlich kein Wunschkonzert, dennoch versuche ich nach bestem Wissen und Gewissen und mit meiner eigenen Art an Sachen ranzugehen, die Wünsche zu erfüllen bzw. annähernd da hinzukommen. Natürlich kann nicht alles erfüllt werden, jedoch ist mir die Unterstützung der Jugendtrainer sicher, was mir vieles einfacher macht. Allen recht machen kann man es jedoch nicht immer - das ist die Natur der Sache.
Mit zahlreichen Aktionen mit "Promis" hast du versucht das Augenmerk auf die Jugendarbeit zu verstärken. Was waren noch Gründe für die Einladungen von Promis zu Trainingsstunden bei Laufener Jugendmannschaften?
Ganz einfach: Die Jugendtrainer des SV Laufen können von solchen Aktionen genauso profitieren wie die Jugendlichen selbst. Man kann schon beobachten, dass die Jugendlichen aus verschiedenen Mannschaften mit einem Grundrespekt an die Sache herangehen, wenn beispielsweise Ex-Profis wie Thomas Winklhofer oder Paul Agostino auf dem Trainingsplatz stehen. Die Trainer des SV Laufen selbst haben hier die Trainingseinheiten genauestens beobachtet und können sicherlich das ein oder andere in die alltägliche Trainingsarbeit mit einfließen lassen. Natürlich ist das Ganze auch eine Gelegenheit den Augenmerk der Bevölkerung auf den Verein an sich, auf den SV Laufen, zu schärfen. Bei uns rührt sich immer was, das darf nicht in Vergessenheit geraten.
Ein Highlight war sicherlich das Pfingstcamp mit Ex-Profis in der ersten Pfingstwoche. Wie ist hier deine Bilanz?
Grundsätzlich bin ich begeistert gewesen, wieviel jugendliche Talente an dieser Woche teilgenommen haben. Aus allen Altersklassen waren sie mit Freude, Spass und der nötigen Konzentration dabei. Einen großen Dank möchte ich in diesem Rahmen nicht nur Vereinsvorstand Peter Kautzschmann und Kassier Michael Schumann ausdrücken, auch meinem Organisationsteam um Hans Obermayer, Michael Berger und Burgi Mayer ist meine große Dankbarkeit sicher. Ohne diese Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen.
Wird so ein Feriencamp wiederholt werden?
Der Wunsch ist ganz klar da, in den nächsten Pfingstferien erneut ein Feriencamp zu veranstalten. Dies muss aber vor allem mit meinem Organisationsteam noch genauer besprochen werden. Schließlich wollen wir über die Organisation bis zur Durchführung ein spitzenmäßiges, unvergessliches Camp anbieten. Versprechen kann ich nichts, ich möchte da schon noch auf das Feedback aus verschiedenen Teilen, auch von den Jugendlichen, warten. Der Wille, den Jugendlichen hier wieder so etwas anzubieten, ist jedoch nach wie vor groß. Wir könnten uns schon durchaus konkreter vorstellen, das Ganze eben in den nächsten Pfingstferien zu wiederholen - den Termin in der ersten Pfingstferienwoche 2014 haben wir bei MunichSoccerCamp schon mal vorreserviert.
Kommen wir zum regulären Spielbetrieb. Wie ist hier deine Sicht der Lage?
Im Großfeldbereich muss man schlicht und einfach dankbar sein, dass sich die Spielgemeinschaft mit dem SV Leobendorf mittlerweile gut eingespielt hat. Nicht nur der Erfolg, sondern auch der stetig wachsende Zusammenhalt der Spieler von Nah und Fern zeigen, dass der Weg hier richtig ist. Natürlich ist es immer wichtig die eigenen Leuten bestmöglich von ganz unten bis in den Herrenbereich zu bringen. Dass dies nicht immer bei jedem möglich ist, zeigen die Zeichen der Zeit. Selbstredend muss man auch spätestens ab dem Großfeld einen gewissen Leistungsgedanken, sowohl als Spieler als auch als Trainer, mittragen. Jedoch versuchen wir alle unser bestmöglichstes dies zu bewerkstelligen. Und wenn ein Spieler, egal welcher Altersklasse, zu uns wechseln will, dann ist er natürlich jederzeit willkommen. Inwieweit das von unserer Seite aktiv betrieben wird, ist im Fall der Fälle unterschiedlich zu bewerten.
In einigen wenigen Altersklassen gibt es leider vor allem aufgrund der Demographie ein paar Schwierigkeiten. Dies aufzufangen, ist ein Gewaltakt, der nicht immer gelingen kann und muss. Hier müssen wir weiterhin aktiv Werbung betreiben, um junge Burschen und Mädels, für unseren Verein zu begeistern. Unser optimales Sportgelände ist da ein wichtiger Baustein in diesem Vorhaben. Dass uns dies und noch einiges mehr in der Vergangenheit jedoch ganz gut gelungen ist, zeigen auch die Ergebnisse und Platzierungen unserer Jugendmannschaften, auch im jüngeren Bereich. Vor allem den aktuellen D-Jugend-Jahrgang U13 möchte ich hervorheben. Die stehen super da und werden Meisterschaft und Vizemeisterschaft feiern können. Der Blick geht optimistisch in die neue Saison. Ganz besonders freut mich die Anzahl der Spieler bei unseren Kleinsten. Erst letzte Woche bekam ich die Info, dass nun schon wieder neue Kinder stetig am Training teilnehmen. Man darf bei allen Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten, die oftmals auch von außen hereingebracht werden, nicht vergessen, dass wir im Hinblick auf unsere Möglichkeiten eine sehr gute Jugendarbeit leisteten und leisten und eines ist auch klar: Für jeden Verein ist die Jugend die Keimzelle von allem. Ohne Jugend geht es nicht.
Wie sieht dein Vorausblick auf die neue Saison ab Sommer aus?
Grundlegende Dinge haben wir schon in den vergangenen Wochen festgelegt. Die Trainersituation an sich schaut mittlerweile auch rosiger aus, als sich viele im Winter dachten. Hier konnten wir einige "Baustellen" schließen. Wir werden voraussichtlich in fast jeder Altersgruppe wieder eine schlagkräftige Mannschaft stellen können und sind ganz optimistisch in Richtung neuer Saison. Die SG im Großfeldbereich scheint eine gute Dauereinrichtung zu werden, wo beide Vereine profitieren können. Auch im Bereich der E-Jugend bis G-Jugend sind wir ganz gut aufgestellt. Wie schon oben erwähnt, gibt es einige demographische Baustellen, jedoch ist "jammern auf gutem Niveau" nicht meine Sache an Dinge heranzugehen. Zufrieden zu sein ist sicherlich jedoch auch der falsche Weg, denn Zufriedenheit bedeutet Stillstand - und dies braucht kein Verein.
Eure Erste ist aus der Kreisliga in die Kreisklasse abgestiegen, die Zweite hat den Klassenerhalt in der A-Klasse besiegelt. Inwieweit wirkt der Herrenbereich in den Jugendbereich ein?
Wir haben hier eine gute Kommunikationsebene. Sowohl Manfred Reidinger als auch sein Stellvertreter Michael Niedermeier stehen mit mir mehrmals in der Woche in Kontakt. Die sportliche Leitung sucht intensiv den Austausch mit der Jugend. Auch ihnen ist klar, dass ohne guter Jugendarbeit auch im Herrenbereich nicht viel möglich ist. Dass die Erste in die Kreisklasse abgestiegen ist, sollte uns nicht zu sehr beschäftigen. Das ist nun mal der Lauf der Dinge, dass man auch mal absteigen kann. Dass nach dem Abstieg auch mal wieder ein Aufstieg stehen kann, sollte der ganzen Angelegenheit einen gesunden Blick auf die Realität geben. Die Welt ist deswegen nicht untergegangen und schon Dragoslav Stepanovic (Ex-Bundesligatrainer von Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen, d.Red.) wusste aufgrund von Rückschlagen zu berichten: "Leben geht weiter!".
Wie lange möchtest du dich eigentlich in der Jugendleitung des SV Laufen engagieren? Hast du einen Zeitrahmen und sagst "solange und nicht weiter"?
Ich habe sicherlich keinen Zeitrahmen und halte es wie Michael Lerchenberg (Schauspieler und Double von Edmund Stoiber bei den Singspielen am Nockherberg, d.Red.), der schon am Nockherberg erkannte, dass jede Welle einmal zum Strand kommt und dann muss man erkennen, dass man aufstehen sollte und gehen sollte. Meine Welle jedoch ist erst gestartet und hat aus meiner Sicht noch nicht mal annähernd ihren Zenit überschritten. Der Strand ist definitiv noch in weiter Ferne und nicht mal mit freiem Auge sichtbar. Ich habe erst begonnen in der Jugendleitung zu arbeiten und der tägliche Spass mit den Jugendmannschaften und der aktive Austausch mit Vereinsführung und sportlicher Leitung fängt erst langsam an Früchte zu tragen. Ich werde einen Teufel tun und in nächster Zeit dies wieder hinwerfen. Ich habe schließlich auch gefühlt erst damit begonnen. Und da ich tagtäglich die volle Unterstützung der Vereinsgremien als auch der Jugendtrainer erfahre, wäre es auch kein feiner Zug meinerseits ein Zeitlimit auszusprechen.
Wir danken Christian Schmidbauer für dieses Interview und wünschen ihm weiterhin eine glückliche Hand in der Jugendarbeit.

Sieht selbst seine "Welle" noch nicht am Zenit - Jugendleiter Christian Schmidbauer