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Das erste Turnierspiel bestritten die rot-weiß gekleideten U15 Spieler gegen den Ausrichter des FC Hammerau und die erste Überraschung des Turniers war passiert. Mario Reichart sorgte nach der Hälfte der Spielzeit für den 1:0 Sieg der SG Laufen/Leobendorf nach einem mehr als sehenswerten Spielzug über die gesamte Hallenfläche. Im zweiten Spiel mussten sich die Spieler von Trainer Christian Schmidbauer dem späteren Turniersieger des SC Anger mit 0:4 geschlagen geben. Geburtstagskind Alexander Gnadlinger sorgte gegen den ESV Freilassing mit seinem Ausgleichstreffer zum 1:1 für den Punktgewinn, somit war noch das Halbfinale möglich. Eine Klatsche hagelte es gegen den FC Bischofswiesen. Fast wehrlos unterlagen die Rot-Weißen mit 0:6, die gesamte Mannschaft wurde bei diesem Spiel vollends auf dem falschen Fuß erwischt.
Nachdem es durchaus weitere nicht vorhersehbare Ergebnisse in den weiteren Gruppenspielen gab, wurde der U15 aus Laufen/Leobendorf das Halbfinale verwehrt. Platz 2 in der Gruppe und somit das Halbfinale wäre möglich gewesen, schlussendlich wurde es aufgrund einer einzigen Partie zweier anderer Mannschaften im letzten Gruppenspiel dann Platz 4.
Im Platzierungsspiel unterlag man dann äußerst unglücklich mit 1:2. Jonas Zehentner schoss die 1:0 Führung. Der Ausgleichstreffer ließ einige Zeit auf sich warten, doch innerhalb einer Minute konnte die SB Chiemgau Traunstein einen Doppelschlag zum 1:2 einfahren. Chancen für die Salzachstädter wären noch dagewesen, um den Ausgleich zu erzielen. Diese blieben ungenutzt. Somit musste man sich mit Platz 8 zufrieden geben. Mit einem Pokal und Gutscheine für McDonalds Freilassing konnte sich die Mannschaft um Spielführer Andreas Spitz schlussendlich einigermaßen zufrieden auf den Heimweg machen.
Da die Mannschaft ausschließlich gegen höherklassige Mannschaften gespielt hat und auch nur mit 7 Spielern nach Mitterfelden fahren konnte, ist diese Leistung lobenswert und Trainer Schmidbauer bedankte sich auch für das Durchhaltevermögen, dass das Team gezeigt hat.
Für die SG Laufen/Leobendorf warten folgende Jugendliche am Start: Maximilian Eder (Tor), Kapitän Andreas Spitz, Benedikt Rudholzer, Jonas Zehentner, Alexander Gnadlinger, Daniel Lankes und Mario Reichart.
Endplatzierungen: 1. SC Anger; 2. FC Bischofswiesen; 3. DJK Weildorf; 4. Union Hallein; 5. FC Hammerau; 6. ASV Piding; 7. SB Chiemgau Traunstein; 8. SG Laufen/Leobendorf; 9. FA Trostberg und 10. ESV Freilassing.
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Peter Höglauer übernahm die Jugendabteilung im Jahr 2007 und führte damals den schon hervorragenden eingeschlagenen Weg in der Jugendarbeit der Salzachstädter fort. Höglauer zeichnete sich unter anderem dafür verantwortlich, dass in einigen Teilen der Jugendmannschaften eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem SV Leobendorf in einer Spielgemeinschaft verwirklicht wurde. Der Jugendleiter übergab im September 2012 aus privaten Gründen sein Amt an den neuen Jugendleiter Christian Schmidbauer, der nahtlos die Arbeit von Höglauer weiterführte und weiterführen wird.
Peter Höglauer bedankte sich im Rahmen der Feierlichkeit bei allen aktuellen und ehemaligen Jugendtrainern für das enorme ehrenamtliche Engagement für den SV Laufen. Dank sprach er auch der Vorstandschaft und dem Ausschuss des SV Laufen aus und vergaß dabei nicht dem Jugendleiter des SV Leobendorf für die gute Zusammenarbeit zu danken. Er wünschte seinem Nachfolger Christian Schmidbauer alles erdenklich Gute. Nicht nur den sportlichen Erfolg der Jugendmannschaften, sondern auch das Durchhaltevermögen bei schwierigen Situationen, aber auch den Spass "wenn es mal so richtig läuft". Er wird seinem Nachfolger selbstverständlich mit Rat und Tat weiterhin zur Verfügung stehen und wird sich sicherlich nicht ganz aus dem Verein verabschieden. "Dafür habe ich zu viele gute Zeiten beim SV Laufen erlebt und Freundschaften geschlossen. Ich bleibe euch definitiv erhalten," so Höglauer.
Die Jugendtrainer und der neue Jugendleiter übergaben ihm als Geschenk eine bestickte SV Laufen Fleecejacke. "So kann Peter bei Wind und Wetter die Jugendmannschaften bei den Spielen besuchen und gewohnt lautstark anfeuern," lächelte der neue Jugendleiter bei der Geschenkübergabe.
Auch Peter Kautzschmann, Vorstand des SV Laufen, würdigte den scheidenden Jugendleiter. Er habe mit vollem Einsatz das Möglichste in der Jugendarbeit erreicht und er wünsche ihm für die Zukunft beste Gesundheit. "Ich freue mich sehr, dass uns Peter weiterhin als wichtiger Partner im Verein erhalten bleibt und uns weiterhin aktiv unterstützt." Der Vorstand brachte im Namen des Vereins ebenfalls ein Präsent mit, dass er Höglauer im Rahmen der Feier überreichte.
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www.svlaufen.de: Lieber Hubert, herzlichen Dank für deine Zeit. Das Jahr 2012 ist nun vorbei, ein Jahr welches sowohl Höhen als auch Tiefen für die Herrenmannschaften des SV Laufen hatte. Knapp dem Abstieg aus der Kreisliga und der A-Klasse entgangen. Nun steht die 1. Mannschaft einigermaßen beruhigt im Mittelfeld, während die 2. Mannschaft noch immer Abstiegssorgen hat. Was war für die das besondere Hoch und das besondere Tief 2012 beim SV Laufen?
Hubert Schrenk: Ein besonderes Hoch war sicherlich mit neun Punkten in die Runde zu starten. Und die haben wir auch gebraucht, wie der weitere Verlauf gezeigt hat. Das absolute Tief war auf jeden Fall die schwere Verletzung von Michael Höglauer in Perach. Da dachte ich, mich trifft der Schlag. Zuvor hatte sich ja schon Sebastian Fial verletzt. Zwei verletzte Stammtorhüter ist das Letzte was du brauchen kannst.
Siehst du die Situation der 1. Mannschaft ebenfalls einigermaßen beruhigt oder ist dieses "Zwischenklassement" wirklich nur eine Momentaufnahme?
Hubert Schrenk: Was heißt beruhigt? Wir stehen vier Punkte vor dem Relegationsplatz und fünf Punkte vor einem Abstiegsplatz. Aber wir stehen auf Platz 10 und haben direkten Anschluß bis Platz 6. Also, wir können sicher nicht beruhigt sein, aber wir haben eine gute Ausgangsposition.
Die 2. Mannschaft befindet sich wie erwähnt noch immer in Abstiegssorgen. Hat sich in den letzten Wochen des vergangenen Jahres irgendetwas getan, was dich positiv stimmt, eine Art Aufbruchstimmung?
Hubert Schrenk: Da bin ich eigentlich ganz zuversichtlich. Wir stehen auf einen Nichtabstiegsplatz und haben fünf bzw. drei Punkte Vorsprung auf Hammerau und Kay. Außerdem ist Reichenhall mit drei Punkten vor uns auch noch in Reichweite.
Was haben sich die beiden Trainer, Kruno Ruzic (1.Mannschaft) und Bernhard Geiselbrechtinger (2.Mannschaft), in Abstimmung mit dir für Ziele für die Rückrunde gesteckt? Wo wollt ihr den Heben ansetzen?
Hubert Schrenk: Die Trainingsbeteiligung muß passen und die Jungs müssen kräftig mitziehen, dann können wir beide Mannschaften in der Klasse halten. ....und wir können uns keine schwereren Verletzungen mehr leisten, sonst wird es verdammt schwierig.
Speziell die Innenverteidigung der Kreisligamannschaft muss einen schmerzlichen Weggang verkraften. Tobi Stockhammer ging aus beruflichen Gründen in die USA. Kann dieser Abgang kompensiert werden oder muss auf dem "Transfermarkt" zugeschlagen werden?
Hubert Schrenk: Nein, er kann nicht kompensiert werden und ja, wir müssten auf dem "Transfermarkt" zuschlagen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Wechselwillige, gute Spieler wachsen nicht auf den Bäumen. Wir haben schon mehrere Kontakte geknüpft aber bisher hat sich noch nichts ergeben.
Apropos "Transfermarkt": Habt ihr vor den ein oder anderen Spieler in der Rückrundenvorbereitung dazuzunehmen, nach Laufen zu holen oder aber sogar im eigenen Jugendbereich Gespräche mit dem ein oder anderen Spieler führen? Oder bleibt euer Kader unverändert?
Hubert Schrenk: Wir sollten unser Hauptaugenmerk auf unsere eigene Jugend richten. Da wird hervorragend gearbeitet und werden gute Spieler ausgebildet. Diese Jungs identifizieren sich mit dem SV Laufen, sie sind in diesem Verein aufgewachsen. Aber natürlich ist jeder Spieler, der unsere Erste oder Zweite verstärken kann, jederzeit herzlich willkommen.
Der Spielplan, speziell der "Ersten" weisst ja sehr viele Auswärtsspiele auf. Sicherlich nicht der Idealfall für eure Saisonziele. Wie wollt ihr diese Situation gut bewältigen, habt ihr was für die Fans vor, damit ihr auswärts fast wie in einem Heimspiel unterstützt werden könnt?
Hubert Schrenk: Am Ende der Saison sind es immer gleich viel Heim - und Auswärtsspiele. Wenn du nicht absteigen willst, mußt du eben auch auswärts genug Punkte holen. Das ist für alle Mannschaften gleich. Bei etwas längerer Anreise werden wir auch in Zukunft wieder einen Bus chartern, damit unsere tollen Fans die Mannschaft auch auswärts kräftig anfeuern können. Das kostet für jeden nur ein paar Euro und ist jedesmal ein toller Ausflug. Besonders wenn die Erste gewinnt. :-)
Noch kurz zum Hallenprogramm. Habt ihr noch Hallenturniere geplant, wo ihr mitspielt oder ist die Verletzungsgefahr zu groß, um hier etwas zu riskieren?
Hubert Schrenk: Ich war mir mit den Trainern einig, keine Hallenturniere zu spielen. Die Verletzungsgefahr ist aufgrund des geringen Kaders einfach zu hoch. Aber die Jungs wollten unbedingt zwei Turniere spielen, also gaben wir dafür grünes Licht. Damit reicht es dann aber auch.
Ende Januar startet die Vorbereitung. Ein Trainingslager habt ihr für Mitte Februar in Bad Vigaun geplant. Habt ihr Angst vor dem großen Wintereinbruch in Laufen oder gibt es dafür andere Gründe, weshalb ihr "verreist"?
Hubert Schrenk: Die Mannschaft war ja bereits letztes Jahr in Vigaun. Der Kunstrasenplatz ist geräumt und immer bespielbar und das Umfeld ist auch perfekt. Außerdem sind die Jungs da mal vier Tage kaserniert und können sich ohne Ablenkung auf ihr Training konzentrieren. :-)
Ein Trainingslager macht ja bekanntlich nur Sinn, wenn möglichst alle Spieler an Bord sind. Ist dies aufgrund der beruflichen Verpflichtungen jedes Einzelnen möglich?
Hubert Schrenk: Es sind insgesamt 18 Spieler dabei. Für manchen war das gar nicht so leicht, sich das beruflich einzurichten. Aber sie haben es hingekriegt. Sie haben eine gute Einstellung und das zeigen sie auch während der Saison.
In den Vorbereitungsspielen agiert ihr zumeist auf Kunstrasenplätzen (z.B. Bischofswiesen, Freilassing), auch im Trainingslager ist so ein Platz vorhanden. Verändert dies die Trainings-und Spielweise oder bleibt "Fußball" doch immer "nur Fußball"?
Hubert Schrenk: Die heutigen Kunstrasenplätze sind zwar deutlich besser als zu meiner Zeit, aber natürlich ist ein echter Rasen dem Kunstrasen deutlich vorzuziehen. Aber im Winter ist es eben schwierig. Die Rasenplätze sind meist nicht bespielbar, also mußt du dementsprechend planen. Das macht übrigens der Andreas Höhn. Der hat die ganze Arbeit der Vorbereitungsspiele. Danke Andi !
Was kannst du uns am Schluss noch sagen, damit alle Leser und Fans fest davon ausgehen können, dass beide Mannschaften die Liga erhalten werden?
Hubert Schrenk: Ich gehe davon aus, also können alle anderen auch davon ausgehen!! :-)
Das Interview für www.svlaufen.de führte Christian Schmidbauer.
