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Zu Beginn der Partie hatte Schiedsrichter Ludwig Moderegger vom FC Hammerau einiges zu tun. Trotz seiner Ankündigung alle Nicklichkeiten abzupfeifen, war der Körperkontakt doch sehr intensiv. In dieser Anfangsphase ging es auch oftmals auf die Knochen und der Hausherr versuchte den Gästen aus Laufen und Leobendorf auf für sie unbekannten Terrain (Kunstrasen) den Schneid abzukaufen. Einige nicht ganz so schlechte Tormöglichkeiten konnte sich dabei der Hausherr unter Flutlicht und Nebelschwaden am Riedherren erspielen, die Defensivabteilung um den gut aufgelegten Torhüter Christoph Pöhlmann als auch Kapitän Maximilian Rudholzer hielt jedoch stand. Eine ziemliche Grundnervosität hatte sich in dieser Phase in die Mannschaft von Albert Thanbichler und seinen beiden zwei samstäglichen Begleitern Ottmar Scheurer und Christian Schmidbauer eingeschlichen und ließ sich auch bis zum Schlusspfiff nicht mehr austreiben. Vermutlich hatte dies auch mit dem ungewohnten Terrain und der vermuteten schnelleren Verletzungsgefahr zu tun, was wohl der ein oder andere Spieler im Hinterkopf hatte. Nichtsdestotrotz hielten die blaugekleideten Gäste dagegen und versuchten nadelstichartig schnell das Mittelfeld zu überspielen und die beiden Stürmer Hansi Spatzenegger und Gerhard Nafe einzusetzen. Vora llem die vereinzelte Verzweiflung der Heimstürmer an Keeper Christoph Pöhlmann verursachte, dass der Gast immer besser ins Spiel kam. Und nach 19. Minuten war es soweit. Martin Hahnemann knallte seinen Schuss an den Pfosten, erste Warnung des Gastes an den Hausherren. Nur eine Minute später zeigte Schiedsrichter Moderegger auf den Punkt. Gerhard Nafe war im Straufraum zu Fall gebracht worden und erledigte die Angelegenheit gleich selbst und schoss den Ball zum 0:1 ins Tor. Jetzt waren die Hausherren verständlich angefressen und brauchten einige Zeit, um wieder selbst ihr Spiel aufziehen zu können. Und genau in dieser Phase schlug der Gast erneut zu. Hansi Spatzenegger sorgte nach einem Sprint für das 0:2. Die Moral des FC Bischofswiesen hing jetzt am vielbesagten Kunstrasenboden und sie erholten sich nur langsam von diesem Schock. Kurz vor Halbzeitschluss sorgte Martin Hahnemann wohl für die emotionale Vorentscheidung. Besser als in der 19.Minute war ihm sein Schuss diesmal gelungen und er konnte zum 0:3 erhöhen.
Natürlich gab es auf beiden Seiten in der Pause einiges zu besprechen, was aber wirklich auf den jeweiligen Bänken passiert ist, bleibt ein Geheimnis. Der Hausherr betrat das Feld richtig aufgestachelt und motiviert und sorgte dafür, dass das Spiel im Sinne des Ballbesitzes eine Drehung erfuhr. Der Gast der SG Laufen/Leobendorf ließ sich von Minute zu Minute mehr die Partie aus der Hand nehmen und hatten zu tun, den Hausherren zwischen Mittellinie und Strafraum abzufangen. Die Rechnung wurde schon in Minute 47. präsentiert. Bischofswiesens Gruber verkürzte auf 1:3. Zehn Minuten lang war es ein Kampf um jeden Kunstgrashalm bis die 57. Minute kam. Ein Eckball von Gerhard Nafe flog durch den ganzen Strafraum bis sich Kapitän Maximilian Rudholzer in den Ball schmiss und zum 1:4 erhöhen konnte. Das Visier war nun beim FC Bischofswiesen offen und sie warfen die Mehrzahl der Spieler nach vorne und lösten taktische Vorgaben übergangsmäßig auf. Lange jedoch war dem FCB der Torjubel verwehrt, im Gegenteil: selbst der Gast hätte mit mehr Schussglück sogar noch erhöhen können. Ein merkwürdiger Zeitpunkt und wohl für den Gast gefährlicher Zeitpunkt war die Minute des erneuten Anschlusstreffers. In Minute 74 sorgte FCB-Außenspieler Rechtenbach nach Fehler auf halblinker Defensivposition für den erneuten Anschlusstreffer. In der Schlussviertelstunde erhöhten sich die Anzahl der Nicklichkeiten zwischen beiden Mannschaften, so dass Schiedsrichter Ludwig Moderegger nun immer mehr im Mittelpunkt stand und beide Mannschaften auch mal mit 5 Minuten Zeitstrafe dezimieren musste (Koller auf FCB-Seite, Nafe auf SGL-Seite). Die Partie fand jedoch auch zumeist in der Hälfte der Gäste statt, die sich nun stetig zurückzogen und die Partie über die Zeit bringen wollten. Vor allem Anton Steinmaßl und Maximilian Rudholzer in der Innenverteidigung sorgten für den entscheidenden Riegel, der den 2:4 Auswärtssieg über die Zeit brachte.
Die SG Laufen/Leobendorf trat mit folgendem Kader beim FC Bischofswiesen an:
Christoph Pöhlmann, Simon Beer, Benedikt Meindl, Kapitän Maximilian Rudholzer, Anton Steinmaßl, Martin Hahnemann, Johann Spatzenegger, Maximilian Weber, Gerhard Nafe, Benedikt Schauer, Adrian Braunsperger, Michael Reiter, Benedikt Seubert, Noah Jakob und Michael Reiter.

Die Aufwärmlockerheit der A-Junioren machte zum Anpfiff der Partie einer Grundnervosität über die gesamte Spiellänge Platz beim 4:2 Auswärtssieg in Bischofswiesen.
Foto: SV Laufen
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Der Spitzenreiter aus Laufen und Leobendorf kam auf heimischen Platz anfangs deutlich besser in die Partie als der Gast vom SC Vachendorf. Sie machten gleich mal Druck auf das Tor des SCV und versuchten so den Gast in die eigene Hälfte zu drängen. Diese hatten vorerst damit zu tun mit Nadelstiche die Abwehr der Hausherren aus dem Konzept zu bringen, was ihnen erstmal nicht gelang. Nur lange Bälle nach vorne, brachte nichts Zählbares für die Truppe aus dem Landkreis Traunstein. Den Hausherren in grün-schwarz war dann auch der erste Treffer der Partie vergönnt. Deborah Hufnagl knallte ca. 20 Meter vor dem Tor auf selbiges und überwand die SCV-Torfrau zum 1:0 (16). Lange hielt der Jubel jedoch nicht an. Nur drei Minuten später gelang den Gästen nach einem schnellen Gegenzug der 1:1 Ausgleichstreffer. Wiederum fünf Minuten später, kaum Zeit zum Durchatmen, war es die Mühlthaler/Schuhböck-Truppe die den nächsten Treffer erzielte. Stephanie Pixner war die Glückliche auf Seiten der Grün-Schwarzen. Der Einsatz der Hausherren ließ nicht nach und es war zu sehen, dass der SVL hier drei Punkte behalten möchte. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang den Gästen der erneute Ausgleichstreffer (40.). Mehr als ein unglücklicher Zeitpunkt für die SG, was schnellstens beim Pausentee verkraftet werden musste.
Deutlich gestärkt kam die heimische SG wieder auf den Platz und bestimmte vorerst die Partie. Unvermittelt ließen sich diese aber dann das Spitzenspiel aus der Hand nehmen. Kaum hatten die Gäste mehr Platz kamen sie brandgefährlich und aggressiv vor das Tor der Torfrau Lisa Stöllberger. Die Abwehr um die Mayer-Zwillinge hatte alle Hände voll zu tun, die Angriffswellen unbeschadet zu überstehen. Zulange jedoch konnte man dem Druck nicht standhalten und in der 61. Minute die erstmalige Führung für den SC Vachendorf. Sogar das 2:4 gelang den Gästen noch. In der 70.Minute war es soweit und einige Zuschauer hatten den Glauben an einen positiven Ausgang schon verloren. Die Rechnung machte der Gast jedoch ohne den Kampfeswillen der heimischen Mädels. In der 74. Minute entschied der gut agierende Unparteiische auf Strafstoß. Diesen versenkte Deborah Hufnagl durch die Hosenträger der Torfrau zum 3:4 Anschlusstreffer. Jetzt war Offensive pur beim Hausherren angesagt und nur eine Minute später zog Stephanie Pixner torgleich mit Deborah Hufnagl und erzielte das 4:4. Angepeitscht von den leidenschaftlichen Heimfans erarbeiteten sich die Mädels Torchance um Torchance, doch in der Endkonsequenz war die Verwertung verbesserungswürdig und das Ergebnis war fixiert.
Eine hochverdiente Punkteteilung, auf der sich sicherlich für die nächsten Wochen aufbauen lässt und deutlich zeigte, welche beiden Mannschaften die Gruppe wohl bis Saisonende beherrschen werden.
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Mit einer sehr guten Trainingsbeteiligung sind die A-Junioren mit ihren Trainern Albert Thanbichler und Bernhard Salomon in die neue Saison 2013/14 gestartet. Bereits nach nur 4 Trainingseinheiten spielte die U19 gegen den Kreisligisten ESV Freilassing, wobei man bis zur Pause sehr gut mithielt und sogar 2:0 geführt hatte, aber dann doch die Kondition und Konzentration in der zweiten Hälfte nachließ und man mit einer 3:5 Niederlage das Spiel beendete.
Man muß aber auch dazu sagen, daß durch Verletzung zahlreiche Stammspieler nicht dabei waren, und man auf einige Spieler aus der B-Jugend zurückgreifen mußte. So kann man mit dieser Niederlage recht gut leben und ging mit voller Zuversicht in das nächste Vorbereitungsspiel gegen die eigene B-Jugend. Dieses Spiel wurde mit zahlreichen Taktikvorgaben angegangen, auch viele Positionswechsel wurden durchgegangen. Die B-Jugend hielt gut dagegen und war sogar zur Halbzeit führend, am Ende jedoch verließen unsere A-Junioren, wie von vielen "Experten" erwartet, den Platz als Sieger. Endergebnis: 8:4.
Einen wahren Sturmlauf vollbrachten die Jungs bei den beiden letzten Testspielen gegen den FC Hammerau (12:3) und der SG Surheim/Saaldorf (10:2). Zu erwähnen wäre noch, daß bei den vier Vorbeitungsspielen SG-Topstürmer Hansi Spatzenegger alleine 19x ins Schwarze traf. Immer mit Drang auf das gegnerische Tor und den erfolgreichen Abschluß, so kennen wir ja die U19, beendete die A-Jugend dieTestphase und so war man schon gespannt auf den Saisonauftakt mit dem ersten Punktspiel gegen den großen Ligafavoriten der neugegründeten JFG Hochstaufen (Piding/Anger).
Da noch nicht alle Spieler fit waren, mußte man sich mit einer knappen und unglücklichen 1:2 Niederlage zufrieden geben, wobei ein Elfmeter verschossen wurde und auch sich in der 2. Hälfte das Offensivspiel nicht durchsetzen konnte. Man war zwar enttäuscht aber nicht niedergeschlagen, und so wollte die Mannschaft im Auswärtsspiel gegen Inzell die Siegespunkte mit nach Hause nehmen. Und so war es dann auch. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, von der Nummer 1 – 15, konnte gegen die stark aufspielenden Inzeller mit 3:0 der Sieg eingefahren werden. An diesem Samstag hat man gesehen, welches Potential in dieser Mannschaft steckt, das war Fußball für Genießer. Die Offensivabteilung spielte sich zahlreiche Torchancen heraus und die Defensive war so gut gestaffelt, das man den Inzeller Stürmern nur wenige Möglichkeiten zum Torabschluß gab. Souverän gestaltete die U19 das letzte Spiel. Auf heimischen Platz in Leobendorf siegte die A-Jugend der SG gegen den Gast vom TSV Palling mit 3:0. Nicht nur, dass die 0 hinten stand, auch vorne waren die Offensivkräfte effektiv. Die Tore beim Sieg in Leobendorf waren 2x Hansi Spatzenegger und 1x Benedikt Schauer vergönnt.

Stehend von links: Trainer Bernhard Salomon, Maximilian Rudholzer, Hansi Spatzenegger, Anton Steinmaßl, Maximilian Dürnberger, Simon Beer, Martin Hahnemann, Michael Reiter, Andreas Schmidt und Christoph Pöhlmann.
Vorne von links: Trainer Albert Thanbichler, Adrian Braunsperger, Gerhard Nafe, Emanuel Salomon, Thomas Lohwieser, Benedikt Meindl, Benedikt Schauer und Benedikt Seubert.
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Dass die Mädels der SG Zuschauermagnet sind, ist allbekannt. Auch am Mittwoch fanden wieder viele Zuseher den Weg auf die Sportanlage. Unter ihnen war auch der Kapitän der 1. Mannschaft, Florian Hollinger, ein großer Teil der Alte-Herren-Mannschaft und einige Betreuer anderer Jugendteams ließen sich den Auftakt ebenfalls nicht nehmen. Schon ab der ersten Spielminute wurde klar, dass das Trainerteam gute Arbeit geleistet hat. Die Gäste aus Neukirchen fanden kaum das Mittel, um aus der eigenen Hälfte zu kommen. Dies setzte sich mehr oder weniger im gesamten Spielverlauf fort. Schlussendlich war die von Georg Mitterpleininger geleitete Partie eine klare Angelegenheit. Mit sage und schreibe 8:0 besiegten die Mädels die Gästemannschaft des SV Neukirchen/Teisendorf und können sich über einen erfolgreichen Punktspielauftakt freuen. 5x traf Juliane Pixner, 2x Verena Weber und einmal schlug Verteidigerin Christine Hahnemann zu.
Am kommenden Samstag reisen die Laufener und Leobendorfer Mädels nach Rohrdorf. Eine weite Anreise und ein sicherlich stärkerer Gegner wartet auf die grün-schwarzen Salzachstädterinnen. Das Spiel bei der JFG Inn-Achental beginnt um 10:30 Uhr am kommenden Samstag. Wir wünschen den B-Juniorinnen einen weiteren Erfolg und eine verletzungsfreie Saison.
Die SG Laufen/Leobendorf trat am Mittwoch in folgender Aufstellung an:
Lisa Stöllberger, Juliane Pixner, Kapitän Leah Mayer, Marie Huber, Stephanie Pixner, Verena Weber, Elena Mayer, Vanessa Hocheder, Deborah Hufnagl, Verena Maier und Maria-Sophia Kroiss.
Ersatz: Christine Hahnemann, Johanna Plank, Sandra Dömel und Sina Eder.

Foto: Burgi Mayer
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Obere Reihe von links nach rechts: Michael Niedermeier, Florian Schnugg, Kevin Essbauer, Helmuth Putzhammer, Andreas Höhn, David Cienskowski, Christian Höhn und Florian Hollinger.
Mittlere Reihe von links nach rechts: Torspielertrainer Christoph Kasberger, Stephan Bauregger, Florian Kalb, Manuel Kuhta, Markus Schnugg, Riccardo Martin, Andre Berger, Mario Bortolamedi, Thomas Bauer, Martin Rudholzer, A-Klassen-Trainer Markus Klinger und Trainer Manfred Reidinger.
Untere Reihe von links nach rechts: Fatos Krasniqi, Thomas Wimmer, Robert Bauer, Christian Strobl, Michael Höglauer, Alexander Kalb, Maximilian Schmidt, Gerhard Nafe und Michael Hollinger.
Foto: SV Laufen
