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Nachdem die Gegend um Santa Cruz zunächst von Ohlone-Indianern besiedelt war, wurde von Spaniern in der Mitte des 18. Jahrhunderts die Mission Santa Cruz gebaut. Sie wurde nach dem katholischen Namenstag der Gründung benannt. Die Mission war die 12. von insgesamt 21 in Oberkalifornien. Sie wurde am 28. August 1791 durch Padre Fermín Lasuén gegründet. Ursprünglich wurde sie nahe der Mündung des San Lorenzo errichtet, allerdings nach einem Hochwasser im ersten Winter an einen höhergelegenen Ort verlegt. In ihr arbeiteten und lebten Ohlone- und später Yokut-Indianer und wurden zum christlichen Glauben bekehrt. Im Jahre 1818 wurde die Mission aus Furcht vor einem Piratenüberfall geräumt. Spanische Landarbeiter und entlassene Sträflinge und Soldaten, die in der Nähe siedelten und eigentlich zum Schutz der Mission gerufen wurden, plünderten die leerstehende Mission. Aufgrund der weiteren Zerstörung durch Erdbeben kam der Missionsbetrieb Mitte des 19. Jahrhunderts vollständig zum Erliegen. Der Name Santa Cruz wurde allerdings für die umliegenden Siedlungen übernommen.
Santa Cruz, so nennen sich also die Kicker des TSV Heiligkreuz, dem aktuell Tabellenzwölften der Kreisklasse 4. Auf deren Ruperti-Sportanlage hat der SV Laufen mit Trainer Markus Klinger am kommenden Samstag, 16. Oktober 2021 um 14 Uhr definitiv eine Mission. Ob es nun unbedingt die Mission zu plündern und zu brandschatzen ist, das wollen wir mal im Sinne der Gewaltfreiheit nicht hoffen, dennoch ist die Mission des SV Laufen klar. Drei Punkte holen, wo zuvor für den SV Laufen noch nie drei Punkte übrig geblieben sind. Aber wie wir ja schon aus dieser Spielserie wissen (siehe Auswärtsspiel in Piding): Serien sind für den SV Laufen da, um diese zu beenden ! Auch der vorwöchige Auftritt beim TSV Bad Reichenhall (4:5) macht mächtig Mut. Vor allem im Spielwitz konnten die Salzachstädter am vergangenen Samstag überzeugen. Dies wollen sie ins Spiel bei "Santa Cruz" rüberbringen und einen genauso attraktiven Spielplan auf den Rasen bringen. Man muss dabei nicht gleich einheimische "Indianer" vertreiben oder aber gar den ganzen Ort auflösen zwecks Piraterie, dennoch sollte der SV Laufen mit breiter Brust an die Sache rangehen. Bisher, wie schon oben kurz erwähnt, gab es nämlich für den SVL gegen Heiligkreuz wenig zu holen. In vier Aufeinandertreffen konnte der SVL lediglich ein mageres Pünktchen holen, während der TSV Heiligkreuz dreimal als Sieger hervorging. In diesem Jahr soll aus Sicht der Salzachstädter alles anders werden, obwohl die Torverhältnisstatistik eher auf ein gleichwertiges Match mit leichten Vorteilen für den SV Laufen wetten ließe. Doch auch Glücksspiel, Wetten, Piraterie, Brandschatzen und Plündern ist im Fußball nicht erlaubt, noch geduldet. Einzig und allein die Punkte "plündern" ist eine machbare Art und Weise das Spiel am Samstag in Heiligkreuz anzugehen. Für den SV Laufen wird diese Partie die vorletzte Auswärtspartie 2021 sein, am 13. November (ohne Wintereinbruch) stünde noch das Nachholspiel beim TSV Altenmarkt auf dem Plan.
So wie Laufens 1. Mannschaft wird auch die Zweite am Samstag, den 16. Oktober zum Auswärtsspiel antreten. Der SV Laufen II gastiert um 16 Uhr bei der DJK Weildorf III. Hier geht der SV Laufen als leichter Favorit ins Rennen, denn die Truppe von Trainer Hans Obermayer liegt mit 13 Punkten auf Rang 5 der C-Klasse 8, währen der Hausherr vom Sonntag mit 10 Punkten den achten Rang markiert. Dennoch sind die Erfahrungen für den SV Laufen mit der dritten Mannschaft der DJK keinesfalls positiv. Im Ligapokal der letzten Saison unterlag man vor dem Corona-Lockdown auf heimischen Platz in Laufen. Dies nur eine kleine Scharte, da der Ligapokal bekanntlich abgebrochen wurde. Es geht also wieder bei Null los und die beiden Kreisklassenreserven können sich autark am Samstag beweisen, wer hier die Hand am längeren Hebel hat. Auch für Laufens Zweite ist "Punkte plündern" keinesfalls verboten, auch wenn sie nicht an einem "heiligen Ort" antreten. Dennoch sollte auch das C-Klassen-Spiel für die Fans von Nah und Fern attraktiv sein, denn ein kurzer Fahrtweg nach Weildorf könnte einen Samstagnachmittag gut abschließen.

Maximilian Obermayer, Michael Hollinger und Gerhard Nafe wollen in Piratenart in Heiligkreuz die "Punkte plündern" und an die Salzach bringen.
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Laufen: Freitag Flutlicht – der SV Laufen spielt zu Null. So bei den Jugendspielen des SV Laufen in der vergangenen Spielwoche. Sage und schreibe dreimal gelang es den Teams am Freitagabend die Null stehen zu lassen und Siege einzufahren.
Den „Nuller-Reigen“ eröffneten am Freitag die E-Junioren des SV Laufen. In einem zu vermuteten gleichwertigen Match gegen den BSC Surheim ließ der SVL wenig Zweifel an einem Heimsieg. Hinten hielt die Null und vorne netzte der SVL fünfmal ein und siegte somit klar. Mit diesem Heimdreier festigte der SVL die Statistik der besten Defensive der Liga und markiert vor dem letzten Spiel am kommenden Wochenende beim ESV Freilassing II den vierten Tabellenplatz.
Nur wenig später trat die D1-Jugend der SG Laufen/Leobendorf beim Spitzenreiter der SG Surheim/Saaldorf an. Vielleicht ungeahnt aber dennoch mit einem guten Auftritt konnte auch die D1 eine Null in Saaldorf stehen lassen und den damit ehemaligen Tabellenführer besiegen. Nach einem Blitzstart in der 4. Minute konnte die SG von der Salzach in der 27., 49. und 60. Minute Treffer draufsetzen und mit einem 4:0 die SG Surheim/Saaldorf überholen und steht nun auf Tabellenplatz 2 hinter der JFG Hochstaufen. Auch die D1-Jugend der SG Laufen/Leobendorf besitzt mit drei Gegentreffern die beste Defensive der Kreisklasse, was auch für dieses Team ausschlaggebend für den Erfolg ist.
Die Salzachstädter A-Junioren, die SG Leobendorf/Laufen empfing am Freitagabend in Laufen als Favorit die SG Kay/Tengling/Taching. Unter Flutlicht hielt sich auch die A-Jugend von der Salzach hinten schadlos. Nach zehn Minuten brachte Sebastian Hager seine Farben vor 35 Zuschauern in Führung. Es dauerte bis zur 80. Minute als dann Lukas Obermayer mit dem 2:0 die Entscheidung bewirkte und die SG Leobendorf/Laufen somit an die Tabellenspitze der Kreisklasse brachte. Mit lediglich einem Gegentor (beste Defensive) aber auch 12 geschossenen Treffern (beste Offensive mit dem TuS Traunreut) lügt hier die Tabelle keinesfalls.
Am Samstagnachmittag stoppte der ESV München-Freimann 1 Laufens Nullerserie. Die Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf mussten auf dem Fridolfinger Sportgelände eine 0:2 Heimniederlage hinnehmen. Vor 50 Zuschauern konnten die weitgereisten Gäste aus Freimann wichtige Punkte einfahren und grüßen nun von Tabellenplatz 3 während die Damen von der Salzach weiterhin auf Rang 8 der Bezirksliga firmieren.
Der C-Jugend der SG Laufen/Leobendorf erging es ein wenig besser als den Frauen. Gegen den TSV Bad Reichenhall vor 25 Zuschauern auf der Sportanlage in Laufen antretend blieb die SG von der Salzach mit einem knappen 4:3 Sieg der Gewinner. Mit 2:0 nach 21. Minuten in Front kassierte man vor der Halbzeit noch das 2:1. In schneller Folge nach der Halbzeit fielen dann die Treffer zum 3:1 und 3:2. Der Ausgleich gelang dem TSV Bad Reichenhall in der 67. Minute, doch nur eine magere Minute vor dem Schlusspfiff schlug die SG Laufen/Leobendorf nochmal zu und siegte somit mit 4:3. Die Salzach-SG konnte somit einen Tabellenplatz hochklettern und markiert nun den 3. Platz hinter Traunstein II und Hochstaufen.
Den ersten Punkt der Spielrunde konnte die D2-Jugend der SG Laufen/Leobendorf erzielen. Am Sonntag bei der SG Otting/Kammer antretend gelang es den Salzachstädter Spielern in der 29. Minute die Führung zu erzielen. Der Spielstand wurde in der 44. Minute ausgeglichen, was auch zugleich der Endstand der Sonntagspartie war.

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Bad Reichenhall: Vier Tore reichten dem SV Laufen nicht aus, um beim Spitzenreiter aus der Kurstadt Punkte mitzunehmen. Die Klinger-Elf musste trotz sehr ansprechendem Fußball mit 4:5 als Verlierer die Nonner Au verlassen. Ernüchternd das Ergebnis, begeisternd der Auftritt des SVL in der Landkreishauptstadt.
80 Zuschauer konnten in der Nonner Au ein begeisterndes Kreisklassenmatch sehen. Der Spitzenreiter des TSV Bad Reichenhall, der sich verdammt schwer tat, empfing den Underdog des SV Laufen von der Salzach. Der SV Laufen verstand es in der ersten Halbzeit wie ein Favorit aufzutreten und hatte keinerlei Angst, dem Spitzenreiter ein Spiel hinzulegen, mit dem diese wohl nicht gerechnet haben. Gleich in der ersten Viertelstunde erspielten sich die Gäste von der Salzach eine Feldhoheit und belohnte sich dafür schon nach 13. Spielminuten, begünstigt aber auch durch einen vermeidbaren Fehler des TSV-Abwehrchefs Marcus Mayr. Dieser spielte seinen Rückpass von Torwart Robert Töpel zu kurz. David Cienskowski lief dazwischen, scheiterte zuerst zwar an Töpel, doch im zweiten Versuch nagelte Laufens Sturmspitze das Leder ins Tor – 0:1. Das war für die Hausherren von Geburtstagskind Michael Kantsperger harte Kost und sie brauchten lange, bis sie selbst richtig ins Spiel fanden. Doch zuerst war weiterhin der SV Laufen am Drücker, obwohl dem TSV in der 16. Minute der Ausgleich gelang, ebenfalls begünstigt durch eine Aktion der gegnerischen Mannschaft. Ein Rettungsversuch im eigenen Strafraum von Simon Maier geriet eher zur Bogenlampe und flog in der Folge ins eigene Netz – 1:1. Der SVL ließ sich nur kurz beeindrucken, machte dann aber wieder Tempo in Richtung Töpel-Tor. Ein Freistoß von Gerhard Nafe in der 25. Minute segelte zum aufgerückten Maximilian Obermayer. Obermayer schloss nicht ab, sondern köpfte quer in Richtung Julian Draak. Draaks Schuss rutschte an Töpel vorbei, doch sein Verteidiger konnte die Situation bereinigen. Nur drei Minuten darauffolgend erreichte eine Flanke Draaks punktgenau Gabriel Öllerer, der den Ball nicht richtig erwischte und somit das Leder am Pfosten vorbeischlidderte. Wiederum nur zwei Minuten später, eine halbe Stunde war mittlerweile gespielt, steckte Laufens Mittelfeld den Ball gut auf Gerhard Nafe durch, der mit seinem Schuss nur den Pfosten traf. Der SV Laufen war in dieser Spielphase überlegen. Nur das mittlerweile altbekannte Problem der Salzachstädter, das Abschlusspech, gesellte sich wieder dazu. Dies schmälerte den überzeugenden Auftritt des SVL im ersten Durchgang. In Minute 35 bediente Gabriel Öllerer mit einem sehr gut gelungenen Pass Simon Maier, der fast unbehelligt vor Töpel in Position war. Maier schob zwar das Leder am Reichenhaller Torwart vorbei, doch es war wieder ein Verteidiger zur Stelle und klärte die Angelegenheit. Und wenn du sie eben vorne nicht machst, dann spielt das bekannte Lied die zweite Strophe…dann kassierst du sie hinten und das mehr oder weniger völlig aus dem Nichts. Benedict Donaubauer gewannt auf der Außenbahn den Zweikampf und bediente in den Strafraum kommend per Außenrist Ismet Bytyqi, der nach einem Haken das Leder im Tor versenkte – 2:1. Eiskalt schlug der TSV Bad Reichenhall zu und konnte über die Halbzeitführung mehr als glücklich sein.
Nach der Halbzeitpause kam der SV Laufen mit neuer Power aus der Kabine und bestach nun durch Spielwitz. Dies blieb keinesfalls unbelohnt. In der 51. Minute narrte Simon Maier auf der linken Seite seine Gegenspieler und schlug das Leder per Außenrist, ein Kabinettstückchen, ins Zentrum. Gabriel Öllerer musste aufgrund der genauen Flanke nur noch zum 2:2 einnicken. Und der SV Laufen war jetzt richtig auf der Spur und ließ dem TSV kaum eine Verschnaufpause. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich stach Julian Draak in den Strafraum und wurde von Robert Töpel strafstoßwürdig gestoppt. Der Unparteiische Patrick Schönherr (ASV Piding) zeigte ohne eine Sekunde verstreichen zu lassen auf den Elfmeterpunkt. Diesen Strafstoß verwandelte Helmuth Putzhammer zur Laufener Führung – 2:3. Ob dem SV Laufen nun der Siegesmut verloren ging, oder aber dem TSV Bad Reichenhall nun alles gelang, dieses Orakel bleibt ungelöst. Dennoch verstand der Hausherr nun, dass deutlich mehr auf den Platz zu bringen war als bisher, um die Salzachstädter wirklich zu bezwingen. Erstmals richtig gefährlich wurde es in der 61. Minute. Florian Huber schickte Bytyqi in Richtung Strafraum, der quer auf Benedict Donaubauer legte. Der jedoch vergab aus kurzer Distanz, indem er das Tor knapp verfehlte. Der Hausherr hatte wenig Torchancen, doch wenn, dann schlugen sie meist eiskalt zu. So in der 70. Minute als Donaubauer auf kurzer Distanz an der Strafraumkante Ismet Bytyqi bediente. Dieser zirkelte das Spielgerät in Richtung Kreuzeck zum 3:3. Nun waren die Minuten des TSV Bad Reichenhall angebrochen. Drei Minuten nach dem Ausgleich schoss sich die Kantsperger-Truppe in Front. Felix Bauregger stahl Simon Maier im Aufbauspiel das Leder und passte auf den wohl im Abseits befindlichen Ismet Bytyqi. Bytyqi fackelte nicht lange – 4:3. Ein Riesenloch im Mittelfeld in der 75. Minute war der Ausgangspunkt des fünften Treffers des TSV Bad Reichenhall. Felix Bauregger, wohl auch sehr abseitsverdächtig durch Laufens Kette gelaufen, flankte in der Folge den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Florian Huber unbehelligt das 5:3 markierte. Ohne Punkte wollte der SV Laufen nicht die Heimreise antreten und nun machten diese wieder Druck und das Spiel Helmuth Putzhammer war es in der 78. Minute, der seinen Eckball direkt aufs Tor schoss. Das Leder touchierte die Latte und Reichenhalls Hintermannschaft hatte zu tun, die Aktion zu bereinigen. Doch in der 80. Minute war Töpel erneut geschlagen. Wiederum flog ein Eckball von Putzhammer in die Gefahrenzone. Am ersten Pfosten stieg Christian Höhn hoch und streichelte per Kopf Putzhammers Eckstoß unter die Latte – 5:4. So blieb es allerdings, ein weiterer Treffer fiel in der Nonner Au von Bad Reichenhall nicht mehr. Aufgrund der Spielanteile hätte der SV Laufen mit Sicherheit eine Punkteteilung verdient gehabt, doch der obenstehende TSV Bad Reichenhall nutzte eiskalt seine Chancen und verteidigte damit die Tabellenführung der Kreisklasse 4.
Auch Laufens 2. Mannschaft musste bei einem Spitzenreiter antreten. Beim TSV Waging am See II, dem Tabellenführer der C-Klasse 8, trat die Obermayer-Elf am Samstagnachmittag an. Trotz einer 2:0 Halbzeitführung durch Patrick Prechtl und Felix Meissner fuhr auch die „Rese“ ohne Punkte nach Hause, denn der TSV Waging netzte im zweiten Durchgang noch fünfmal ein und siegte somit auf heimischen Rasen.