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Bei den Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf ist derzeit ein wenig der Wurm drin. Auch im Spiel vom Wochenende musste die Salzach-SG die nächste Niederlage hinnehmen. Beim TSV St. Wolfgang, zum damaligen Zeitpunkt Tabellenachter unterlag der Tabellenvierte der SG mit 3:1 Toren. Dieser Sieg spülte St. Wolfgang bis auf einen Punkt an die SG heran und ist damit neuer Tabellenfünfter. Eigentlich ging es im fernen St. Wolfgang wieder gut los für die Gäste. Verena Weber brachte in der 12. Minute ihr Team in Führung, aber Anna Breitinger, Sandra Lehnert und Christina Jungbauer erzielten die drei Treffer für die Hausherren und damit für die Niederlage der Salzach-SG.
So richtig schlau wurde man von Seiten der Salzach-SG wieder nicht daraus, aber es ist ja Zeit die Dinge aufzuarbeiten. Am kommenden Wochenende hat man spielfrei, bevor man am 17. November zum Jahresfinale antreten wird. Beim Tabellenersten des TV Altötting gibt es dann nur etwas zu gewinnen und vielleicht hilft die Rolle als tabellarischer Underdog, um neue Kräfte freizusetzen.

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Laufen: Einen Beweis, wie man leichtfertig eine Führung und einen sicher geglaubten Sieg verspielen kann, lieferte am Sonntagmittag die D1-Jugend des SV Laufen gegen den FC Bischofswiesen. Eine 2:0 Führung wurde noch mir nichts dir nichts am Ende hergeschenkt zur 2:2 Punkteteilung
Der geneigte Zuschauer und die erfolgsverwöhnten Laufener Fans ahnten schon nach zehn Spielminuten, dass dieser Sonntagmittag nicht im Vorbeigehen erfolgreich zu gestalten wäre. Zu zäh lief das Match ihrer D1-Jungs gegen den FC Bischofswiesen. Um dem ganzen aber ein wenig die Spannung zu nehmen, musste eine Einzelaktion für die Führung des SV Laufen sorgen. Leon Bach startete ins rechte Halbfeld durch und schoss im langen Toreck zum 1:0 ein (12.). In der Folge hatte der Gast aus Bischofswiesen mit den einen oder anderen Distanzversuch die Möglichkeit auszugleichen, doch das Ziel wurde immer verfehlt. Laufen blieb vorerst spielbestimmend. Trotz dieser Spielbestimmtheit blieb es jedoch eine zähe Angelegenheit, wo nicht alles perfekt von der Sohle lief. Kurz vor dem Halbzeitpfiff aber die vermeintlich geglaubte Erlösung. Durch einen Aufbaufehler des FC Bischofswiesen flog der Ball vor die Füße von Leon Bach, der über den zu weit vor seinem Kasten stehenden Simon Irlinger hinweg ins Tor schoss – 2:0 (30.).
Der in der zweiten Hälfte massive Abwehrriegel des FC Bischofswiesen machte es dem SV Laufen sichtlich schwer, dem nicht allzu viel dazu einfiel. Auch die Konsequenz in den Ballaktionen bei den Salzachstädtern ließ merklich nach und man glaubte, dass das Spiel eigentlich in einen Heimdreier enden müsste. Doch falsch gedacht. Die zweite Hälfte, vor allem das Ende erbrachte den Beweis, dass ein Spiel erst vorbei ist, wenn der Unparteiische abpfeift. Mit vereinzelten Kontern deutete der FC Bischofswiesen im Laufe des zweiten Durchgangs immer wieder an, dass mit ihnen bis zum Schluss zu rechnen sei. Vor allem Thomas Hengster erschien immer wieder in der Laufener Gefahrenzone und stiftete Unruhe. Laufen kam schlicht gegen die vielfüßige Defensive nicht durch und wurde meist frühzeitig gestoppt. Und so verrann die Zeit im zweiten Durchgang, bis die Schlussphase den Spielstand auf den Kopf stellte. In der 59. Minute erhielt Thomas Hengster durch Benjamin Schubert einen Steilpass. Hengster dribbelte sich am zaghaft herauskommenden Torwart Bastian Lederer vorbei und erzielte den durchaus verdienten Anschluss – 2:1. Doch es war mehr als der Anschluss, es war der erste und entscheidende Schritt zur Punkteteilung. Denn in der Nachspielzeit zitterten dem SVL ein wenig die Füße und Bischofswiesen zog viele Register, um noch sehr spät irgendwie den Ausgleich erzielen zu können. Nach einem fehlerhaften Einwurf von Laufens Kapitän Nico Jani konnte Thomas Hengster über die linke Außenbahn durchstarten. Die restlichen Laufener Akteure konnten Hengster nicht verteidigen, der in der Folge flach ins Zentrum passte. Dort hatte der völlig unbehelligte einlaufende Benjamin Schubert wenig Probleme zum vom Gast viel umjubelten 2:2 einzunetzen.
Tabellarisch änderte sich nach dieser Punkteteilung nichts. Laufen geht auf Platz 2 in die Winterpause, der FC Bischofswiesen besetzt Platz 4. Glück für die Laufener Jugendkicker, denn Fußball ist bekanntlich ein schnelllebiges Geschäft wo gestern Vergangenheit ist, und schnell die nächsten Aufgaben warten.

Unter den Augen ihres Trainers Krasniqi (Rücken) verspielten Laufens Akteure in weiß-rot den sicher geglaubten Heimsieg.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Oberteisendorf/Laufen: Der SV Laufen entwickelt sich langsam aber sicher zum Angstgegner vom SV Oberteisendorf. Wiederum konnte der in der Tabelle weiter vorn liegende SVO gegen den vermeintlichen „Underdog“ des SV Laufen nicht punkten. Der SV Laufen siegte mit 2:1 Toren und landete somit Big Points und über den Winter auf einem Mittelfeldplatz, Rang 7.
Rasant ging es in Oberteisendorf unter Leitung von Schiedsrichter Kaltenhauser los und blieb es in den 90 Minuten zumeist auch. Schon nach einer Spielminute kam der immer agile Gerhard Nafe in den Strafraum, wurde jedoch noch abgelenkt. Auch der Nachschuss von Martin Rudholzer wurde abgewehrt, doch das Leder sprang in den Fünfmeterraum, wo Lorenz Fuchs den Kopf hinhielt. Fuchs brachte das Leder per Aufsetzer aufs Gehäuse, doch das Runde titschte über den Querbalken hinweg. Glück für die Hausherren, dass sie hier nicht früh in den Rückstand gerieten. Doch auch Oberteisendorf war agil nach vorne unterwegs und so bekam die Hiebl-Elf die erste erwähnenswerte Torchance in der 11. Minute. Durch einen Freistoß von Tim Quentin näherte sich der Hausherr dem Gästetor erstmals an. Laufens Torwart Thomas Kalcher ging auf Nummer sicher und faustete den Quentin-Freistoß vom Tor weg. Nach 19 Minute konnte Quentin einen flachen Flankenball von der linken Seite an die Strafraumgrenze befördern. Dort zog Daniel Aschauer scharf ab, verfehlte nur knapp das Gehäuse. In der 27. Minute wurde es erneut richtig brenzlig in Laufens Gefahrenzone. Nach einem erneuten Quentin-Freistoß tauchte Michael Krenmair am zweiten Pfosten und versuchte per Kopf einzusetzen. Krenmair machte die Rechnung jedoch ohne Kalcher, der ins Eck sprang und das bisher torlose Spiel festhielt. Ein ausgeglichenes und spannungsgeladenes Match entwickelte sich an der Jahnstraße in Oberteisendorf. Es waren zwar viele Unterbrechungen zu sehen, dennoch konnte das Spiel durchaus Gefallen finden. SVL-Kapitän Florian Hollinger war es in der 34. Minute, der Verwirrung vor dem Oberteisendorfer Tor sorgte. Hollinger schoss seinen Freistoß ins Zentrum. Freund und Feind grätschten, rutschten und sprangen am Hollinger-Schuss vorbei und das Leder torkelte knapp am Tor vorbei. Direkt im Gegenstoß hätte es auch im Laufener Tor einschlagen können. Philipp Mader schoss an den Innenpfosten, der Ball sprang heraus, Laufens Defensive bekam dies nur unzureichend geklärt, so dass Sebastian Schallinger zum Nachschuss ansetzen durfte. Schallinger verfehlte die Oberteisendorfer Führung nur hauchdünn. Auch in Minute 40 war der SV Oberteisendorf wieder in der gegnerischen Gefahrenzone zu finden. Daniel Aschauer schlug das Leder von der Mittellinie über Laufens Abwehrkette, wo Sebastian Schallinger sich davonstahl und sich Kalcher gegenüber sah. Laufens Keeper kam aus dem Strafraum heraus und wurde von Schallinger überköpft. Schallinger jedoch schloss überhastet ab und knallte den Ball weit am Tor vorbei.
Aus der Halbzeitkabine kam der Gast vom SV Laufen williger und spielte deutlich auf Führung. Diese fiel dann durch einen Strafstoß in der 51. Minute. Zuvor schlug Michael Hollinger den Ball weit in die gegnerische Hälfte hinein. Der Ball flog in den Lauf von Gerhard Nafe, der sich auf den Weg in den Strafraum machte. Nafe wurde noch ein wenig abgedrängt und kam nun im spitzen Winkel in den „Strafbereich“. Maximilian Öggl tackelte Nafe an der Torauslinie und traf wohl zuerst Nafes Füße vor dem Ball. Schiedsrichter Kaltenhauser deutete unter wenigen Protesten auf den Elfmeterpunkt. Den Strafstoß führte Kapitän Florian Hollinger persönlich aus und verlud Daniel Berger im SVO-Tor deutlich – 0:1. Die Partie blieb trotz Laufener Führung weiterhin offen – ein Tanz auf dem heißen Vulkan bei langsam eintretender Dunkelheit in Oberteisendorf. Der SV Laufen konnte vorwiegend durch Gerhard Nafe Gefahr hervorrufen, der SV Oberteisendorf zumeist über Standards vor dem Kalcher-Tor zu sehen. So auch in der 71. Minute als Maximilian Öggl einen Freistoßhammer auf Thomas Kalcher losließ. Kalcher war allerdings auf dem Posten und begrub den Schuss unter sich. Ein Konter in der 79. Minute sorgte für Laufens zweiten Treffer und für eine kleine Vorentscheidung. Nach leichtem Ballverlust spielte Lorenz Fuchs einen schönen tiefen Pass auf Gerhard Nafe. Nafe zog in den Strafraum, ließ einen Gegenspieler per Drehung stehen und hämmerte das Leder ins Tor – bedenklich erzitterten die Tormaschen – 0:2. Psychologisch fällt ein Gegentor immer zu ungünstigen Zeitpunkten, dieses zweite Tor allerdings nagte ein paar Minuten sichtlich an den Oberteisendorfer Spielern. Dennoch kamen sie nochmals zurück ins Spiel und wurden für ihre Bemühungen in der 87. Minute auch belohnt. Michael Hiebl kam auf der rechten Seite hindurch und schob flach auf Sebastian Schallinger, der sich zwischen Strafstoßpunkt und Strafraumgrenze bewegte. Schallinger konnte noch im Fallen seinen Schuss aufs Tor ansetzen und traf zielgenau das lange Toreck – 1:2. Eine heiße Schlussphase mit fast sechs Minuten Nachspielzeit entwickelte sich. In dieser versuchte sich der SV Oberteisendorf nochmals per Standard am späten Ausgleich. Per Vollspann knallte Maximilian Öggl ein Geschoss auf das Tor, doch erneut konnte Thomas Kalcher im Laufener Tor den Schuss als gehalten für sich verzeichnen.
Somit blieb es beim knappen und wichtigen Auswärtsdreier für den SV Laufen, der sich vom unteren Tabellenfeld damit davonstahl und sich über den Winter auf Tabellenplatz sieben finden kann. Dem SV Oberteisendorf tat diese Niederlage natürlich weh, dennoch hat diese Heimpleite nicht allzu viel Auswirkung aufs Klassement. Lediglich einen Platz, auf Rang 5, rutschte die Hiebl-Elf ab.
Für Laufens Zweite ging der letzte Spieltag vor der Winterpause nicht so erfolgreich zu Ende. Trotz 1:0 Halbzeitführung auf eigenem Rasen unterlag man der DJK Traunstein 2 noch mit 1:3 Toren.

In dieser Szene gewinnt Tobias Prantler (SV Laufen) deutlich das Duell mit Daniel Aschauer und schlussendlich mit seinen Mannschaftskameraden auch das Spiel in Oberteisendorf.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Damit hätten wohl die kühnsten Optimisten nicht gerechnet. Die D2-Junioren des SV Laufen, selbst Tabellenschlusslicht, besiegten am Samstag auf eigenem Rasen den Tabellenführer des ESV Freilassing und schenkten diesem sogar ein halbes Dutzend ein – 6:2.
Der ESV Freilassing war als Spitzenreiter an die Salzach gereist, verließ Laufen auch wieder als selbiger, aber mit einem halben Dutzend Gegentoren im Gepäck. Ziemlich von der Rolle war der ESV, dem nicht viel gelang. Anders der SV Laufen, der sein Heil in der Offensive suchte und mutig aufspielte. Diese mutige Ansatzweise wurde auch in der 19. Minute erstmals belohnt. Das Leder kam aus dem Mittelfeld zu Kapitän Denis Lohwieser, der gegen den ESV einen guten Tag erwischte, der mit links abzog – 1:0. Der SVL weiterhin sehenswert unterwegs, der ESV tat sich weiterhin äußerst schwer. In der 24. Minute erhöhte der SVL zum 2:0. Nach Steilpass von Nicolas Eckharter kam Laufens Jüngster Max Widmann mit der Schuhspitze an den Pass und erhöhte den Spielstand. Kurzzeitig zeigte auch der ESV in der Offensive mehr Aktivität und hätte sich durch ihren stärksten Akteur Tobias Eike fast belohnt. Eike dribbelte sich durch Mann und Maus hindurch, scheiterte allerdings mit seinem Außenristschuss am Pfosten (29).
In der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnlicher Anblick an der Freilassinger Straße in Laufen. Laufen machte mutig weiter und leckte Blut an der bevorstehenden Sensation. Kapitän Denis Lohwieser zog in der 34. Minute aus der Distanz ab, Torwart Leon Joiser ließ den Schuss äußerst unglücklich passieren – 3:0. In der 39. Minute war es erneut der Laufener Kapitän, der für den nächsten Torjubel für die ganz in Rot gekleideten Hausherren sorgte. Aus ca. 15 Metern legte sich Lohwieser das Leder zum Freistoß bereit und hämmerte Joiser dieses kompromisslos unter die Latte – 4:0. Langsam musste der ESV etwas tun und wollte nun das Ergebnis erträglich gestalten. Und kaum spielte der ESV Freilassing II besser Fußball, gelang den Eisenbahner gleich ein Treffer. Kevin März startete in der 42. Minute durch und überlupfte Torwart Andre Fischer, der die Hände nicht mehr hochbekam – 4:1. In der Folge wurde es im Mittelfeld richtig intensiv und zahlreiche Zweikämpfe nahmen dem Spielfluss den Schwung. Erst nach gut 50 Minute wurde es wieder schwungvoller. Bianca Friedrich auf Seiten des SV Laufen brachte in der 52. Minute den Ball von der rechten Außenbahn vors Tor. Dort konnte zwar Freilassings Onur Agaca den Fuß hinbekommen, schoss ihn aber in die eigenen Maschen – 5:1. Ähnlich unglücklich fiel auch der sechste Treffer zum halben Dutzend. Emanuel Onyekosor schlug in der 57. Minute einen Eckstoß flach auf den ersten Pfosten, wo Nicolas Eckharter den Fuß hinhält. Agaca und Joiser bekamen gemeinsam den Ball nicht geklärt und er flog stark touchiert über Joiser hinweg ins Tor – 6:1. Mit der Schlussaktion gelang dem ESV Freilassing in der 60. Minute noch Ergebniskorrektur. Daniel Slamecka spielte durch die Laufener Kette hindurch auf Tobias Eike. Eike drehte sich um die eigene Achse, ließ dabei Torwart Fischer alt aussehen und schoss an ihm zum 6:2 Endstand vorbei.
Ein deutliches Lebenszeichen der D2-Jugend des SV Laufen, die nun zwar noch immer punktgleich aber dennoch die Rote Laterne an den SV Surberg abgaben. Der ESV Freilassing bleibt trotz erster Saisonniederlage mit fünf Punkten Vorsprung Spitzenreiter der U13 Gruppe Ruperti 05.

Gemeinsam konnten Nicolas Eckharter (links) und Emanuel Onyekosor einen seltenen Vorstoß durch Freilassings Kapitän Emir Altin ablaufen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Am kommenden Wochenende, 4. November, stehen für den SV Laufen die letzten Partien vor der Winterpause auf dem Programm. Die Erste reist zum SV Oberteisendorf, die Zweite ist Gastgeber für die DJK Traunstein 2. Zum Abschluss des Jahres wollen die Salzachstädter nochmal die Pauke herausholen und den Abschluss erfolgreich gestalten.
Für den SV Laufen geht es langsam in gefährliche Gefilde des Klassements der Kreisklasse Ruperti. Punktgleich mit dem Tabellenzehnten und –neunten ist der SVL auf Platz 8 klassiert. Sozusagen nur einen Platz entfernt vor dem Abstiegsrelegationsplatz. Die kleine Ergebniskrise weitete sich am vergangenen Samstag in der Kurstadt beim TSV Bad Reichenhall aus. Trotz zahlreicher Torchancen unterlag man nach einem Gegentreffer in der 7. Minute mit 1:0. Gegen den SV Oberteisendorf heißt es jetzt nochmal alle Kräfte zu bündeln, sich voll zu fokussieren und paukenartig für einen erfolgreichen Abschluss zu sorgen. Die Statistik der vergangenen Jahre spricht klar für den SV Laufen. Seit Beginn der BFV-Aufzeichnungen, also in den letzten drei Partien, hat der SV Laufen keinen einzigen Punkt gegen den SVO gelassen. Dennoch waren es immer knappe und spannende Partien. 1:0, 2:1 und 3:1 war der SV Laufen jeweils erfolgreich. Diese Serie will, egal wie knapp dann das Ergebnis auch sein soll, fortgesetzt werden. Unberechenbar in der Hinsicht ist der SV Laufen gegen den SVO fast immer. Die Tore erzielten größtenteils unterschiedliche Akteure, somit kann wohl kein Spieler als ein und alles im Offensivbereich gehandelt werden. Der SV Oberteisendorf hatte vergangenes Wochenende spielfrei, steht derzeit auf Tabellenplatz 4, allerdings auch nur magere 4 Punkte vom SV Laufen entfernt. Im Defensivbereich steht der SV Oberteisendorf deutlich besser als der SVL da. Oberteisendorf kassierte bisher 15 Treffer, während der SVL schon 27 von deren Sorte entgegennehmen musste. Offensiv scheint man ausgeglichen zu sein. Der SVL schoss 21mal in die Maschen, der SVO 19mal. Alles in allem deutet die Partie am Sonntag, den 4. November um 15 Uhr an der Jahnstraße in Oberteisendorf auf eine knappe Angelegenheit hin, wo jeder Fehler über Wohl und Weh entscheiden kann. Nicolas Kaltenhauser vom TuS Kienberg wird die Partie leiten.
Die positive Serie fortsetzen will der SV Laufen II. Die Partie vom vergangenen Wochenende in Erlstätt wurde auf beidseitiges Betreiben verschoben. Somit hatte der SV Laufen II eine Woche mehr Zeit seine Kräfte zu bündeln. Am Sonntag um 13 Uhr empfängt die Obermayer-Crew nun die DJK Traunstein 2. Im Hinspiel in Traunstein reichte es zu einem knappen 2:1 Sieg für den SV Laufen. Als Tabellenzwölfter ist der Gast aus Traunstein gegen den Tabellendritten aus Laufen glasklarer Außenseiter und hat mit 40 Gegentreffern die anfälligste Defensive der Liga. Dies will der SV Laufen natürlich nutzen, obwohl selbst nicht immer effektiv genug, und dementsprechend die Tore netzen. Mit einem Heimsieg könnte man über den Winter hinweg auf einen Aufstiegsplatz sitzen und somit das Saisonziel, um den Aufstieg aktiv mitzuspielen, weiterhin fest im Auge behalten. Zuhause konnte der SVL bisher aus sieben Spielen sechs Siege einfahren und nur eine Niederlage hinnehmen. Traunstein im Gegensatz konnte auswärts noch nie gewinnen und bisher nur ein Unentschieden erwirken. Auch wenn man immer wieder vor Underdogs warnen muss – das Spiel am Samstag, den 4. November um 13 Uhr lässt keine andere Schlussfolgerung zu, dass der SV Laufen II klarer Favorit ist. Josip Gusic vom WSC Bayerisch Gmain wird das letzte Match vor der Winterpause an der Freilassinger Straße in Laufen leiten.

Zusammenstehen für die letzten drei Punkte des Jahres.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen