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SV Laufen

Laufen: Der SV Laufen befindet sich in der Achterbahnfahrt der Gefühle. Klare Siege, unnötige Niederlagen – in den letzten zwei Wochen war die Gefühlswelt der Salzachstädter mehr als durcheinandergewirbelt. Am Sonntag muss man nun bei der DJK Otting den Achterbahnweg nach oben finden. Die „Rese“ tritt am Samstag bei der DJK Traunstein 2 als Favorit an.

Gott gab dem Menschen eine große Gefühlswelt. Die Salzachstädter des SV Laufen konnten diese Welt in den letzten zwei Wochen achterbahnmäßig erleben. Dem 5:0 Sieg gegen den WSC Bayerisch Gmain auf eigenem Rasen folgte eine völlig unnötige und überraschende Niederlage beim TSV Teisendorf 2. Gegen den Tabellenviertletzten aus Teisendorf konnte man unterhalb des „Wieninger-Marktes“ keinen einzigen Zähler mitbringen, was im Vorfeld als eine mehr als sensationelle Überraschung zu werten war. Der SV Laufen brachte die PS in Teisendorf schlicht nicht auf den Rasen und zeigte die „Schattenwelt“ der gottgegebenen Gefühlswelt. Nachdem sich auch der WSC Bayerisch Gmain und der SV Leobendorf mit einem 0:0 die Punkte gegenseitig nahmen, rückt das Spitzenfeld immer näher zusammen. Die DJK Otting war mit einem Heimsieg somit der Gewinner des Spieltags und steht als Tabellenvierter nun punktgleich zum Tabellendritten des SV Laufen im Tableau. Am Sonntag nun kommt es zum Rückrundenstart in Otting zu diesem Aufeinandertreffen. Schlechtgestartete Ottinger, die sich nun mehr als fingen und nun die Top-Drei der Liga mächtig unter Druck setzen gegen einen SV Laufen, der nach wie vor im Soll in Sicht auf das Saisonziel legt, jedoch oftmals unberechenbar ist. Wenn es läuft dann läuft es bei den Salzachstädtern (siehe Bayerisch Gmain) und wenn es eben nicht läuft, dann läuft auch wirklich gar nichts (siehe Teisendorf). In den vergangenen Jahren war das Aufeinandertreffen Otting-Laufen immer ein heißer Tanz und die Ergebnisse oftmals äußerst knapp. So wird es auch am Sonntag um 15 Uhr unter Leitung von Schiedsrichter Alfred Linhart (ESV Freilassing) am Waginger See erwartet, denn beide Teams wollen natürlich voll punkten, um die beiden Tabellenführenden aus Leobendorf und Bayerisch Gmain zum Auftakt der Rückrunde gleich mächtig einzuheizen.

Ebenfalls vom ESV Freilassing ist der Spielleiter beim C-Klassen-Match am Samstag in Traunstein. Gerhard Steinsailer wird die Begegnung zwischen der DJK Traunstein 2 und dem SV Laufen 2 um 14 Uhr anpfeifen. Der SV Laufen 2 geht trotz Schwächephase in Traunstein als Favorit ins Rennen. Auch wenn bei der Salzachstädter Zweiten derzeit ein Formtief zu ergründen ist, sollte die Aufgabe in Traunstein zu machen sein. Dafür muss man allerdings eigene Fehler minimieren und gegnerische Unzulänglichkeiten eiskalt ausnutzen. Dass in der derzeitigen Formkrise bei der DJK Otting 2 kein Punkt rauskam, ist aber an diesem Sonntag der mangelnden Chancenverwertung zuzuschreiben (1:2). Die Rückrunde beginnt und man kann nun Hinrundenergebnisse besser bestreiten. Trainer Max Hanel wird sein möglichstes Personal aufbieten, um den Start in die Rückserie bestens bestreiten zu können. Die Traunsteiner haben bisher lediglich vier Punkte auf dem Konto und konnten auch am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen den TSV Petting 2 nichts in die eigene Kabine mitnehmen. Ein klares 2:7 zementierte für die DJK den vorletzten Tabellenplatz der C-Klasse. Die Favoritenrolle trotz alledem also klar verteilt, nur müssen es eben die Salzachstädter auf den Platz bringen.


Laufens „Headcoach“ Hermann Lindner ist sich der Aufgabe in Otting mehr als bewusst und möchte die PS seiner Spieler am Waginger See voll auf den Rasen bringen.

Foto: Christian Schmidbauer (SV Laufen)


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